Spielberichte

Rolling... (Dresden-Würzburg)

Zweiter gegen Fünfter hieß das Matchup am Samstag in der Halle der 101. MS in Dresden. Die Titans wollten ihre Serie von 5 Siegen weiter ausbauen und die TG Tropics aus Würzburg ihren Erfolg aus dem Hinspiel (103:99) und ihre bessere Tabellenposition bestätigen. Beide Mannschaften starten sehr konzentriert und ausgeglichen in die Partie, ohne dass sich jemand einen Vorsprung raus spielen konnte. Allerdings zeigte der erste Abschnitt schon mit 50 erzielten Punkten (24:26), dass der Nachmittag nix für Liebhaber harter Defensivschlachten wird. Auch wenn die Pace im 2. Viertel etwas langsamer wurde, und vor allem die Dresdner, die gelegentlichen defensiven Stopps in eigene Punkte ummünzen konnten um mit einer 6 Punkte Führung in die Halbzeit zu gehen (47:41), deutete vieles auf ein high scoring game hin.

Ganze 41 Punkte erzielten die Titans allein im folgenden, dritten Viertel durch Ihr Inside/Outside Game und einer unfassbar guten Quote von Downtown. Ganze 6 Mal netze man in diesen 10 Minuten für 3 Punkte ein. Auch Würzburg verstand es, mit 28 Punkten in dem Viertel, zu Punkten, kamen allerdings nicht an die Quote der Heimmannschaft ran, weshalb es mit plus 19 für Dresden in den letzten Abschnitt ging (88:69). Auch wenn Würzburg alles versuchte und mit ihren Big Men immer wieder scoren konnten, schmolz der Vorsprung nie unter 12 Punkte (92:80). Es schien als ob jedes Mal wenn die Tropics zwei Punkte erzielten, die Titans einen Dreier trafen und da 3 bekanntlich mehr als 2 sind, der Vorsprung nicht geringer wurde. Auch wenn das 4. Viertel mit 23:26 an Würzburg ging, kam nie mehr richtig Spannung auf. 15 versenkte Dreier, davon allein 7 von Clayton Msuya waren dann doch zu viel für den Tabellenzweiten, der seine Vorteile eher unter dem Korb hatte. Mit 111:95 ging das Spiel an Dresden. Damit hält die Serie der Mannen von Coach Pleta weiter an und wird nächste Woche in Erfurt wieder geprüft werden. 

Erneut knappe Niederlage für Niners

chemnitz99Am 15. Spieltag empfingen die Niners Chemnitz den Tabellenzweiten vom TTL Basketball Bamberg. Gegen die favorisierten Oberfranken gingen die Niners erneut als Aussenseiter in die Partie, hatten sich aber trotzdem den Sieg vorgenommen. Im Auftaktviertel lief nach einer anfänglichen 6:0 Führung  aber so gut wie nichts mehr im Spiel der Gastgeber. Bamberg wusste immer wieder die Vorzüge ihres US-Imports in Korbnähe zu nutzen und gewann den Abschnitt 6:14. Im zweiten Viertel agierte das junge Team der Niners dann gelöster und schaffte es den Rückstand bis zur Halbzeitpause auf 28:29 zu verkürzen.

Kurz nach dem Seitenwechsel hatte der Chemnitzer Nachwuchs dann seine stärkste Phase und kam mit viel Elan aus der Kabine. Folglich konnte man sich phasenweise eine 5-Punkte-Führung erspielen, die aber bis zur 30. Minute durch die Gäste wieder in einen 44:47 Vorsprung gedreht wurde. Der Schlussabschnitt wurde dann immer zerfahrener und die Gäste agierten zunehmend giftiger und verstanden es dadurch den Fokus der Chemnitzer zu minimieren. Auch die Unparteiischen wirkten keinesfalls als „Herr der Lage“. Insgesamt vier Chemnitzer Spieler mussten das Spiel aufgrund von Verletzungen und Blessuren frühzeitig beenden oder kurzzeitig behandelt werden. In der Schlussphase fehlte es im Chemnitzer Spiel folglich an offensiver Schlagkraft und man konnte die 57:64 Niederlage nicht mehr abwenden.

„Wir sind natürlich unglücklich über das Ergebnis, müssen aber positiv nach vorn schauen. Wir haben in den letzten beiden Spielen gegen die führenden Teams jeweils bis zum Ende eine Siegchance gehabt. Das sollte uns Mut für die kommenden Aufgaben geben. Die Erfahrungen die wir zuletzt gemacht haben kommen für Spieler in diesem jungen Alter zwangsläufig und sie helfen besser zu werden.“ So Trainer Sascha Prötzig nach dem Spiel.

Ersatzgeschwächte Regensburg Baskets chancenlos gegen Tabellenersten

Sonderlich große Hoffnung dürften sich die Regensburger Basketballer für die Partie am Samstag gegen die Oettinger Rockets Gotha nicht gemacht haben. Denn das Spitzenteam aus Thüringen hatte bislang kein einziges Spiel verloren. Regensburg dagegen spielt eine durchwachsene Saison. Hinzu kommen zahlreiche Verletzungen. Demensprechend deutlich fiel letztlich auch das Ergebnis aus, der designierte Aufsteiger aus Gotha gewann mit 64:115 in Regensburg.
Wie groß der Klassenunterschied zwischen den beiden Mannschaften tatsächlich war, zeigte sich bereits zu Beginn des Spiels. Während bei Regensburg die Würfe nicht fielen, lief es bei Gotha exakt anders herum. Die Gäste starteten mit einem 17:2-Lauf in das erste Viertel. Vor allem von jenseits der Dreipunktelinie trafen sie extrem hochprozentig.
Allein in den ersten vier Spielminuten netzte der Tabellenführer vier Dreier ein. Am Ende des Spiels sollten es 15 getroffene Dreipunktewürfe sein, ein außerordentlich starker Wert. So lief Regensburg nach den ersten zehn Minuten bereits einem 20 Punkte-Rückstand hinterher.
Der zweite Spielabschnitt gestaltete sich dann zwar relativ ausgeglichen. Aufholen konnten die ersatzgeschwächten Regensburger jedoch nicht. Auf Seiten der Gastgeber machte sich neben dem Fehlen der Langzeitverletzten Luis Fischer, Franz Vilsmeier, Ole Alsen und Fabian Gülich vor allem der kurzfristige Ausfall von Aufbau Thomas Mayer bemerkbar.
Immerhin sprangen die jungen Spieler mit soliden Leistungen in die Bresche. Nicolas Mötsch (21 Jahre) und Elias Weigel (20) übernahmen eine wichtige Rolle im Spielaufbau und zeigten, dass in Zukunft mit ihnen zu rechnen sein wird. Dennoch musste Regensburg mit einem 31:55-Rückstand in die Halbzeitpause gehen.
Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich wenig am bisherigen Verlauf des Spiels. Regensburg kam motiviert aus der Kabine und verbuchte einige erfolgreiche Aktionen. Doch die Reaktion der Gäste war eines Aufsteigers würdig. In den Schlussminuten des dritten Viertels startete Gotha erneut einen Lauf und zog noch weiter davon. Die letzten drei Minuten des Spielabschnitts entschieden die Gäste mit 15:1 für sich.
Bemerkenswert war dabei erneut die Treffsicherheit von außen. Insgesamt gab es bei Gotha fünf Spieler die zum Ende der Begegnung mindestens zwei Dreier verwandelt hatten. Sechs Akteure des Tabellenführers punkteten zweistellig. Eine beeindruckende Teamleistung.
Bei Regensburg dagegen konnte nur ein Spieler individuell überzeugen: der Routinier Felix Eberhardt. Während der Rest der Mannschaft kaum mit dem Thüringer Topteam mithalten konnte zeigte er eine rundum solide Leistung. Der Basketballveteran brachte all seine Erfahrung ein und verbuchte 16 Zähler. Die deutliche Niederlage seiner Regensburg Baskets konnte dies natürlich nicht verhindern. Der Verein rangiert damit weiter auf dem elften Tabellenplatz der zweiten Regionalliga und muss um den Klassenerhalt zittern.
Für Regensburg spielten:
Edwards 3 Punkte (1 Dreier), Weigel 10 (1), Eberhardt 16, Schildbach 5, Buder 5, Boglin 6, Mötsch 6, Höß 5 (1), Heid 8 (2)
Für Gotha spielten:
Franklin 16 Punkte (2 Dreier), Bode 4, Kassiumis 10, Kullamäe 18 (3), Mäder 14 (2), Neudecker 7 (1), Rommeley 13, Schiller 19 (4), Schmidt 9 (3), Wobst 5

Ersatzgeschwächte Regensburg Baskets chancenlos gegen Tabellenersten

Sonderlich große Hoffnung dürften sich die Regensburger Basketballer für die Partie am Samstag gegen die Oettinger Rockets Gotha nicht gemacht haben. Denn das Spitzenteam aus Thüringen hatte bislang kein einziges Spiel verloren. Regensburg dagegen spielt eine durchwachsene Saison. Hinzu kommen zahlreiche Verletzungen. Demensprechend deutlich fiel letztlich auch das Ergebnis aus, der designierte Aufsteiger aus Gotha gewann mit 64:115 in Regensburg.
Wie groß der Klassenunterschied zwischen den beiden Mannschaften tatsächlich war, zeigte sich bereits zu Beginn des Spiels. Während bei Regensburg die Würfe nicht fielen, lief es bei Gotha exakt anders herum. Die Gäste starteten mit einem 17:2-Lauf in das erste Viertel. Vor allem von jenseits der Dreipunktelinie trafen sie extrem hochprozentig.
Allein in den ersten vier Spielminuten netzte der Tabellenführer vier Dreier ein. Am Ende des Spiels sollten es 15 getroffene Dreipunktewürfe sein, ein außerordentlich starker Wert. So lief Regensburg nach den ersten zehn Minuten bereits einem 20 Punkte-Rückstand hinterher.
Der zweite Spielabschnitt gestaltete sich dann zwar relativ ausgeglichen. Aufholen konnten die ersatzgeschwächten Regensburger jedoch nicht. Auf Seiten der Gastgeber machte sich neben dem Fehlen der Langzeitverletzten Luis Fischer, Franz Vilsmeier, Ole Alsen und Fabian Gülich vor allem der kurzfristige Ausfall von Aufbau Thomas Mayer bemerkbar.
Immerhin sprangen die jungen Spieler mit soliden Leistungen in die Bresche. Nicolas Mötsch (21 Jahre) und Elias Weigel (20) übernahmen eine wichtige Rolle im Spielaufbau und zeigten, dass in Zukunft mit ihnen zu rechnen sein wird. Dennoch musste Regensburg mit einem 31:55-Rückstand in die Halbzeitpause gehen.
Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich wenig am bisherigen Verlauf des Spiels. Regensburg kam motiviert aus der Kabine und verbuchte einige erfolgreiche Aktionen. Doch die Reaktion der Gäste war eines Aufsteigers würdig. In den Schlussminuten des dritten Viertels startete Gotha erneut einen Lauf und zog noch weiter davon. Die letzten drei Minuten des Spielabschnitts entschieden die Gäste mit 15:1 für sich.
Bemerkenswert war dabei erneut die Treffsicherheit von außen. Insgesamt gab es bei Gotha fünf Spieler die zum Ende der Begegnung mindestens zwei Dreier verwandelt hatten. Sechs Akteure des Tabellenführers punkteten zweistellig. Eine beeindruckende Teamleistung.
Bei Regensburg dagegen konnte nur ein Spieler individuell überzeugen: der Routinier Felix Eberhardt. Während der Rest der Mannschaft kaum mit dem Thüringer Topteam mithalten konnte zeigte er eine rundum solide Leistung. Der Basketballveteran brachte all seine Erfahrung ein und verbuchte 16 Zähler. Die deutliche Niederlage seiner Regensburg Baskets konnte dies natürlich nicht verhindern. Der Verein rangiert damit weiter auf dem elften Tabellenplatz der zweiten Regionalliga und muss um den Klassenerhalt zittern.
Für Regensburg spielten:
Edwards 3 Punkte (1 Dreier), Weigel 10 (1), Eberhardt 16, Schildbach 5, Buder 5, Boglin 6, Mötsch 6, Höß 5 (1), Heid 8 (2)
Für Gotha spielten:
Franklin 16 Punkte (2 Dreier), Bode 4, Kassiumis 10, Kullamäe 18 (3), Mäder 14 (2), Neudecker 7 (1), Rommeley 13, Schiller 19 (4), Schmidt 9 (3), Wobst 5

Mit Derbysieg in Richtung Klassenerhalt

Neumarkt (fbnm) Mit einer ganz starken Defensivleistung haben die Regionalliga-Korbjäger aus Neumarkt den ersten Oberpfälzer Derbysieg dieser Saison geholt und einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt genommen. Ihr 59:46-Erfolg über den Tabellennachbarn aus Regensburg am späten Sonntagabend war sehr zur Freude der Fans im Willibald-Gluck-Gymnasium nie gefährdet.Neumark Baskets

Zu wenig erlaubten die Hausherren bei ihrem dringend nötigen Triumph den Gästen aus der Domstadt, die im Hinspiel noch beachtliche 97 Punkte erzietl hatten, bei denen aber dieses Mal kein Akteur in den zweistelligen Punktebereich kam. Neumarkt springt durch den sechsten Sieg der Spielzeit wieder auf Rang sieben nach vorne und hält die Regensburger Kokurrenz auf dem vorletzten Tabellenplatz in Deutschlands fünfthöchster Spielklasse deutlich auf Abstand.

Weiterlesen ...

Knappe Niederlage beim Topfavoriten

chemnitz9961:57 Niederlage der Niners in Gotha

Trotz eines starken Comebacks kehrte der Regionalligakader der Chemnitzer mit einer knappen Niederlage vom Auswärtsspiel beim Aufstiegsfavoriten Gotha zurück.

In einem Spiel in dem der extrem jungen Mannschaft aus Sachsen leider etwas „Glück“ im Abschluss fehlte, waren es im ersten Viertel die Hausherren die sich schnell in Führung spielen konnten. Für die Niners schien der Korb wie vernagelt. Selbst die klarsten Möglichkeiten blieben ungenutzt und auch die über das gesamte Spiel katastrophale Freiwurfquote begünstigten eine Gothaer 16:6 Führung nach den ersten 10 Minuten. Im zweiten Viertel standen dann immer mehr die Unparteiischen im Mittelpunkt. Kuriose Entscheidungen führten zu spürbarem Unmut der Spieler und Trainer auf beiden Seiten.  Trotzdem schafften es die Jungs aus Sachsen diesen Abschnitt ausgeglichener zu gestalten als das Auftaktviertel. Beim Stand von 28:17 ging es schließlich in die Kabine.

Mit dem Seitenwechsel schien die Nervosität im Chemnitzer Spiel endlich verflogen. Innerhalb von zwei Minuten kamen sie auf 28:24 an die Rockets heran. Intensive Verteidigung, schnelles umschalten und selbstlose Ballbewegung kennzeichneten jetzt immer mehr das Niners Spiel. Die Gastgeber stabilisierten sich zwar zunächst wieder, doch auch als der Chemnitzer Rückstand zwischendurch wieder auf 44:33 angewachsen war, gaben sich die Jungspunde nicht auf und kämpften sich bis zur 30. Minute wieder auf 46:41 heran.

Im Schlussviertel blieb es das enge Spiel auf Augenhöhe, in dem aber unter anderem leider die schlechte Freiwurfquote verhinderte, das Spiel wirklich zu drehen. Am Ende versuchte der Chemnitzer Nachwuchs nochmal viel, musste die Punkte aber den weiterhin ungeschlagenen Rockets aus Gotha überlassen. Trotzdem fand Niners-Coach Sascha Prötzig einige lobende Worte für seine Mannschaft.

„Trotz der Niederlage bin ich sehr zufrieden wie wir diese Aufgabe hier heute gelöst haben. Es ist sehr erfreulich zu sehen, dass wir uns im Laufe der Saison so steigern konnten. Vor allem defensiv haben wir uns eine gute Stabilität erworben. Wir waren auch heute zumindest in der zweiten Halbzeit die bessere Mannschaft. Wir haben klar gesehen wofür wir stehen wollen. Wenn die Jungs aus solchen Erfahrungen weiter lernen und die Haltung aus diesem Spiel weiter kompensieren, sind wir auf einem guten Weg. Glückwunsch und weiter viel Erfolg für die Rockets.“

Regensburg Baskets melden sich mit wichtigem Siegzurück

Im ersten Heimspiel des neuen Jahres ging es für die Regensburg Baskets in der zweitenRegionalliga am Samstag bereits um viel. Zu Gast in der Spothalle Königswiesen war der BC Erfurt.Eine Mannschaft, die aktuell, ebenso wie Regensburg, in der unteren Hälfte der Tabelle zu findenist. In einer knappen und bis zum Schluss hart umkämpften Partie konnten sich die Regensburgerletztendlich mit 90:87 gegen den direkten Konkurrenten durchsetzen.Für die Regensburger Basketballer verlief in der bisherigen Saison nicht alles nach Plan. DieMannschaft ging als Tabellenvorletzter in die Weihnachtspause. Das mag mitunter an dem Wechselvon der zweiten Regionalliga Süd in die stärkere Nordstaffel liegen. Doch es lässt sich nichtübersehen, dass es den Baskets bisher oftmals schwer fiel über die gesamten 40 Spielminuten einegeschlossene Mannschaftsleistung zu zeigen. In dieser Hinsicht hat die Truppe um Coach ChristophPichler gegen Erfurt einen großen Schritt nach vorne gemacht. Der Trainer bezeichnete das Auftretenseiner Mannschaft nach der Begegnung als „eine großartige Team-Leistung“ und freute sich merklichüber den knappen und damit umso wichtigeren Sieg.Dabei begann die Partie bereits relativ ausgeglichen. Im ersten Viertel konnte sich keines der beidenTeams spürbar absetzen. Auffällig war lediglich die hohe Zahl der Fouls und daraus resultierenderFreiwürfe. Auch weil Erfurt von der Linie hochprozentiger traf, stand es zur Viertelpause 18:20 für dieGäste. Über das gesamte Spiel gesehen betrug Erfurts Freiwurfquote 74 Prozent, die derRegensburger dagegen nur 58 Prozent.Erst im zweiten Spielabschnitt gelang es Regensburg, dauerhaft die Führung zu übernehmen.Angeführt von Aufbauspieler Thomas Mayer, der mit 22 Punkten erneut Topscorer der Baskets war,rissen die Regensburger die Partie an sich. Eine nicht unwesentliche Rolle spielte dabei der RoutinierMichael Edwards, der in der 16. Spielminute zwei Dreier in Folge versenkte und so die Initialzündungfür den Lauf der Gastgeber vor der Pause gab. Insgesamt ging das Viertel mit 27:17 deutlich anRegensburg, zur Halbzeitpause stand es somit 45:37.Zu Beginn der zweiten Halbzeit waren es jedoch dann die Erfurter, die den Ton angaben. In ihrenReihen war es vor allem Karsten Hochbach, der den Regensburgern zusetzte. Er verzeichnete27 Punkte und traf dabei elf seiner zwölf Freiwurfversuche und zwei Dreipunktewürfe. Die in dieserPhase etwas unkonzentriert wirkenden Regensburg Baskets ließen den Erfurtern zu viele Räume, diediese auch konsequent ausnutzten. So war es nicht weiter verwunderlich, dass Erfurt Mitte desdritten Viertels der Ausgleich gelang.Dies schien Regensburg dann endlich wach zu rütteln, denn von da an fand das Team um ChristophPichler wieder besser in die Partie. Vor Beginn des Schlussviertels hatte man sich wieder eine knappe64:60-Führung erkämpf. Großen Anteil daran hatten die Regensburger Big Men, die die Bretterkontrollierten und Erfurt physisch zusetzten. Neben Felix Eberhardt und Tobias Sedlmeier war es vorallem Bryan Boglin, der neben zahlreichen Rebounds auch 13 Punkte sammelte.An Spannung kaum zu übertreffen war das nun folgende vierte Viertel. Erfurt ließ sich nichtabschütteln und zu allem Überfluss kassierte der bis dahin stark spielende Regensburger ThomasMayer nun auch noch sein fünftes Foul und musste auf der Bank platznehmen. Als der RegensburgerFlügelspieler Roman Schildbach in der Schlussminute einen Dreipunktewurf aus der Ecke zum 84:76versenkte, glaubten die Zuschauer erstmals, dass die Begegnung nun entschieden sein müsste.Schildbach war mit 18 Zählern zweitbester Scorer seiner Mannschaft.Doch selbst da war der Sieg noch nicht in trockenen Tüchern. Obwohl die Zeit nun für Regensburgarbeitete verkürzte Erfurt den Rückstand erneut von der Dreierlinie. Doch die Regensburgerverwandelten die nötigen Freiwürfe und retteten den Sieg über die Zeit. 90:87 lautete der Endstand.Dies sei zwar knapper als notwendig gewesen, doch am Ende des Tages zähle nur der Sieg,resümierte Baskets-Coach Pichler. Nun gilt es an diese Leistung anzuknüpfen. Nächste Woche geht esfür die Regensburg Baskets nach Neumarkt zu einem weiteren Team im Tabellenkeller.

 

Regensburg: Mayer 22 (2Dreier), Schildbach 18 (1), Boglin 13

Erfurt: Hochbach 27 (2), Hammermeister 17 (1), Neuhaus 14 (1)

2. Regionalliga Regnitztal Baskets – Befreiungsschlag gegen Nürnberg (89:68)

In einer letztlich deutlichen Partie besiegten die Regnitztal Baskets im Freitagsduell des 13. Spieltages der 2. Regionalliga Nord den POST SV Nürnberg mit 89:68.

Die Brose Bamberg Youngsters starteten etwas hibbelig in die Partie und wussten in den ersten Minuten nicht wirklich ins Spiel zu kommen. Doch nach guten vier Minuten fing sich die junge Mannschaft und erarbeitete sich den ersten Vorsprung. Der wieder erstarkte Kader um Kapitän Jona Hoffmann wusste sich gegen den Tabellenzwöften Nürnberg durchzusetzen und führte schließlich dank Teambasketball zum Ende des ersten Viertels mit 29:15.

Im weiteren Verlauf des Duells spielte die junge Mannschaft von Head Coach Kevin Kositz ihre Gäste ein ums andere Mal schwindelig, überzeugte mit gutem Fastbreakspiel und solider Verteidigung. Nach dem 50:29-Pausenstand und damit einer komfortablen 21-Punkte-Führung startete die Bamberger Jugend ebenfalls konzentriert in die zweite Spielhälfte. Besonders Nicolas Tischler im Zusammenspiel mit Henri Drell und einem stark spielenden Felix Edwardsson waren es, die Regie auf dem Feld führten und kontinuierlich dafür sorgten, dass der Vorsprung aufrecht erhalten wurde. Mit 22:8 gewannen die Youngsters den dritten Spielabschnitt, sodass eine Vorentscheidung zum Spielverlauf bereits gefallen war. Zwar unterliefen der Mannschaft im letzten Viertel noch einige Fehler, die dafür sorgten, dass Nürnberg dieses mit 17:31 gewann, am vierten Sieg der Bamberger änderte dies allerdings nichts mehr.

Für die Brose Bamberg Youngsters (Regnitztal Baskets) spielten: Tischler, N. (16 Punkte / 1 „Dreier“), Edwardsson (14/4), Drell (13/1), Tischler, B. (10/2), Wolf (8), Bruhnke (8), Uysal (7/1), Nicklaus (6), Ueberall (4), Hoffmann (3)

Siegesserie der Titans hält an

Zweites Spiel im Jahr 2017, zweites Heimspiel. Aus dem Süden reiste dieses Mal die BG Litzendorf nach Dresden in dem Versuch zählbares nach Hause zu bringen. Beide Mannschaften wiesen vor dem Spiel eine ausgeglichene Bilanz von 6-6 auf und durch das äußerst knappe Hinspiel in Litzendorf (74:75) deutete alles auf einen heissen Tanz hin. Dresden startete auch wie die Feuerwehr und ging mit 9:3 in Führung, nur um selber einen 10:0 Run zu fressen. Allerdings konnte man sich wieder fangen und beendete das 1. Viertel, mit guter Defense und einigen Fastbreaks, mit einer 2 Punkte Führung (18:16). Im 2. Abschnitt fing dann Jannik Hofmann auf Seiten der BG Litzendorf Feuer. 3 Dreier und insgesamt 11 Punkte konnte er in diesem Viertel erzielen und sorgte somit fast im Alleingang, dass das Spiel weiter knapp blieb (36:34).

Den Start der zweiten Halbzeit verschliefen die Titans, gegen jede Gewohnheit, mal nicht und versenkten 3 Dreier in Folge. Gepaart mit guter Defense gelang den Hausherren bis zur 27.Minute ein 19:2 Lauf (55:36). Aber die Titans würden nicht bei 6 Niederlagen stehen wenn sie es nicht verstehen würden, das Spiel immer wieder spannend zu machen. Wieder vergaßen sie Jannik Hofmann in ihrer Verteidigungsarbeit und der bedankte sich mit 11 Punkten in den letzten 3 Minuten des 3. Viertels. Vom großen Vorsprung konnte das Heimteam also nur 8 Punkte in den letzten Abschnitt retten (58:50). Dort tauschte man Körbe -oder „traded baskets“, wie der Amerikaner sagen würde- und der 8 Punkte Vorsprung schien sich über die Zeit bringen zu lassen, allerdings fanden die Gäste 2 Minuten vor Ende wieder ihr Zielwasser aus der Distanz und bestraften die Turnover der Titans mit mehreren Distanzwürfen und Punkten im Fastbreak (73:70). Eine Timeout von Coach Pleta brachte aber wieder Struktur in Angriff und Verteidigung, was zu Folge hatte, dass die BG foulen musste um die Uhr zu stoppen. Bryan Nießen und Robert Haas zeigten allerdings keine Nerven an der Freiwurflinie. So kam es dazu, dass auch der Sahnetag von Jannik Hofmann (34 Punkte, 5 3er, 5-5 FW) der Siegesserie der Titans nix anhaben konnte und man am Ende einen 81:70 Sieg einfuhr.

Suchen

User Anmeldung

Social Network

Die ständigen Mitglieder:

 

LV Bayern

LV Sachsen

LV Thüringen

 

Copyright © 2015. All Rights Reserved.