Spielberichte

Tropics Würzburg gewinnt gegen die BG Litzendorf

Am Sonntag um 16 Uhr empfing die BG Litzendorf in der Stegauracher Aurachtalhalle die TG Würzburg. Von Beginn an konnten beide Teams konstant punkten und es entwickelte sich ein munteres Spiel. Gegen Ende des 1. Viertels konnten die Gäste dank einer sehr guten Trefferquote davon ziehen, Litzendorf ging mit einem 10-Punkte Rückstand in den zweiten Abschintt. Die Defense der BGL stand nun ein wenig besser, der Rückstand blieb aber bis zur Pause fast konstant (37:49). Nach der Halbzeit stellte Litzendorf in der Verteidigung um, man gestattete den Gästen 5 Minuten keine Punkte. Da die BGL aber offensiv auch nichts zu Stande brachte, blieb der Vorsprung der Würzburger bestehen. Einige Unkonzentriertheiten nutzten die Gäste dann aus, um die Führung bis zum Ende des Abschnitts noch ein wenig auszubauen (48:64). Im Schlussviertel agierte Würzburg weiter sehr clever und ließ die BGL nicht mehr entscheidend herankommen. 

 BG Litzendorf:
Kolbert (25), Rockmann (17), Wimmer (10), Zach (8), Ruhl (7), Roch (4), Hofmann (2), Slabu (2), Sperke (2), Tuttor

Big Point in Regensburg

chemnitz99Zum Tabellenvorletzten mussten die Regionalliga Basketballer der Niners Chemnitz reisen. Hatte man im Hinspiel sich noch mehr als unschön geschlagen geben müssen, war man diesmal auf Revanche aus.

Gegen die Gastgeber, die fast das gesamte Spiel mit einer äußerst abgesunkenen Zonenverteidigung agierten, taten sich die jungen Hüpfer aus Sachsen fast erwartungsgemäß schwer. Zwar erarbeitete man sich eine hohe Anzahl an zweiten Chancen, doch das Wurfglück fehlte.

Auch das beste Mittel gegen diese Verteidigungsform, Fastbreak nach druckvoller Defense, mochte nur sporadisch Einzug im Chemnitzer Spiel halten. Zu wenig investierten die Chemnitzer Akteure in diesem Bereich. Besonders das kommunikative Elemente fehlte im Chemnitzer Spiel. Folglich schaffte man es in der gesamten ersten Halbzeit nicht sich ein kleines Polster zu erspielen und ging beim Stand von 36:37 in die Kabine.

Für die zweite Halbzeit hatte man sich besonders im Defensivbereich Besserung verordnet. Im dritten Viertel sah es auch zunächst nach Besserung aus. Bis zur 26. Minute erhöhten die Niners auf 40:50, doch diese Hochphase hielt nicht lange, denn die Baskets verkürzten bis zum Viertelende wieder auf 52:59. Im Schlussviertel blieben die Hausherren immer an den Chemnitzer Jungs dran, doch besonders ein offensiv überragender Leon Hoppe (27 Punkte, 8 von 9 Freiwürfen) und eine gewisse Nervenstärke an der Freiwurflinie sorgten für einen hauchdünnen 77:79 Auswärtssieg der Niners.

„Großes Lob an unsere Mannschaft für die Mentalität mit der wir in der zweiten Halbzeit agiert haben. Es war nicht schön aber wichtig. Leon hat sich heute ein Sonderlob verdient. Er hat die Mannschaft offensiv getragen. Unter dem Strich war es allerdings eine eher durchschnittliche Leistung von uns. Aktuell fehlt uns die Bereitschaft konstant auf einem hohen Niveau zu verteidigen. Das müssen wir in den Griff bekommen.“ So das Trainergespann Franz/Prötzig.

 

Baskets unterliegen knapp

Am vergangen Samstag gastierte die zweiten Mannschaft der BV Chemnitz 99ers in der Sporthalle Königswiesen. Das Hinspiel konnten die Regensburg Baskets in einem defensiv geprägten Spiel für sich entscheiden. Dass das Rückspiel gegen die physisch verteidigenden Chemnitzer allerdings kein Selbstläufer werden würde war von vornherein klar. Es entwickelte sich wie erwartet ein knappes und intensives Spiel, diesmal behielten jedoch die Gäste knapp mit 77-79 die Oberhand.

Die Baskets starteten konzentriert in die Partie und konnten sich im ersten Viertel mit 17 zu 14 absetzten. Im zweiten Viertel schlichen sich allerdings erste Unkonzentriertheiten im Reboundverhalten sowie im Ballvortrag der Gastgeber ein, was zu vielen einfachen Punkten der Gäste führte. Dadurch gelang es den Chemnitzern die Partie auszugleichen und beim Stand von 36-37 mit einer Führung in die Halbzeit zu gehen.

Zu Beginn des dritten Viertels waren es die Gäste, welche zunächst den besseren Start erwischten. Besonders die aggressive Ganzfeldverteidigung der Chemnitzer brachte die Baskets in dieser Phase wiederholt in Schwierigkeiten, wodurch man zwischenzeitlich sogar mit 10 Punkten in Rückstand geriet (40-50, 26. Minute).

Die Regensburger ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen und kämpften sich angetrieben vom heimischen Publikum, welches an diesem Abend lautstark durch die zahlreich erschienenen Schüler und Schülerinnen der Alber-Schweitzer-Realschule unterstützt wurden, Stück für Stück zurück in die Partie. Durch mannschaftliche Geschlossenheit gelang es den Baskets den Rückstand bis auf zwei Punkte aufzuholen, Chemnitz behielt jedoch die Nerven an der Freiwurflinie wodurch man sich am Ende mit 77 zu 79 Punkten geschlagene geben musste.

Ausschlaggebend für die Niederlage waren vor allem die vielen Unkonzentriertheiten der Gastgeber und die daraus resultierenden leichten Punkte für den Gegner. Das nächste Spiel bestreiten die Baskets am 04.03. zuhause gegen den momentan achtplatzierten BG Litzendorf.

Für Regensburg spielten:

Alsen 18 Punkte, Mayer 14 (3 Dreier), Boglin 11, Heid 10, Weigel 8, Schildbach 6, Eberhardt 6, Sedlmeier 4, Schickler, Höß, Caro Puentes, Edwards

 

Chemnitz:

Hoppe 27 (3), Albert 12 (1), Kayser 10, Albanus 9, Papenfuß 9, Wiegand 6, Berner 3 (1), Buschbeck 3, Engel, Knepper, Lath, Mihalyi

 

2. Regionalliga Regnitztal baskets – Auch auswärts erfolgreich (79:63)

Mit einem 79:63-Erfolg bei den Fibalon Baskets Neumarkt haben sich die 2. Regionalligabasketballer der Regnitztal Baskets ein wenig mehr Luft zum Tabellenkeller verschafft.

Die Brose Bamberg Youngsters traten dieses Mal mit einem nahezu kompletten Kader an und zeigten sich von Anfang an konzentriert und wach. Durch ein spielfreies Wochenende in der Nachwuchs und Jugend Basketball Bundesliga stand Coach Kositz die geballte Brose-Nachwuchspower zur Verfügung und diese zeigte, wie stark sie doch waren.

Eine komfortable 24:13-Führung aus Sicht der Bamberger war das Resultat von einer geschlossenen Mannschaftsleistung an beiden Enden des Feldes. Besonders Kapitän Jona Hoffmann, der an diesem Tag mit 29 Punkten Topscorer seines Teams werden sollte, hielt seine Mannschaft zusammen und war maßgeblich an der 38:33-Führung zum Pausentee beteiligt. Auch ein erneut stark spielender Heinrich Ueberall war ein wichtiger Eckpfeiler in der Verteidigung der Bamberger Jugend und erarbeitete immer wieder neue Chancen für seine Teamkollegen.

Allerdings sollte es dann der dritte Spielabschnitt sein, der den Spielausgang am 16. Spieltag entscheiden sollte. Mit 20:8 entschieden die oberfränkischen Gäste das dritte Viertel und hatten sich damit ein gutes Polster für das Spielende herausgearbeitet, sodass der Sieg auch im vierten Viertel nicht in Gefahr geriet. Am Ende stand ein überzeugender 79:63-Sieg auf dem Tableau, mit dem man außerdem auch den direkten Vergleich gegen die Hausherren sichern konnte. So steht die junge Truppe von Headcoach Kevin Kositz auf dem neunten Tabellenplatz – punktgleich mit den Verfolgern aus Neumarkt und aus Erfurt, die ebenfalls sechs Siege und zehn Niederlagen auf dem Punktekonto haben.

Für die Brose Bamberg Youngsters (Regnitztal Baskets) spielten: Hoffmann (29/5 Dreier),  Uysal (10/2),  N. Tischler (10),  Fichtner (9/1), B. Tischler (8),  Edwardsson (7/1),  Nicklaus (4),  Bergmann (2),  Ueberall,  Nieslon

Drittes Viertel bringt Entscheidung

chemnitz99Niners Nachwuchs schlägt die BG Litzendorf in einem über weite Strecken umkämpften Spiel am Ende deutlich mit 78:60 und fährt damit einen weiteren wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt ein.

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Rolling... (Dresden-Würzburg)

Zweiter gegen Fünfter hieß das Matchup am Samstag in der Halle der 101. MS in Dresden. Die Titans wollten ihre Serie von 5 Siegen weiter ausbauen und die TG Tropics aus Würzburg ihren Erfolg aus dem Hinspiel (103:99) und ihre bessere Tabellenposition bestätigen. Beide Mannschaften starten sehr konzentriert und ausgeglichen in die Partie, ohne dass sich jemand einen Vorsprung raus spielen konnte. Allerdings zeigte der erste Abschnitt schon mit 50 erzielten Punkten (24:26), dass der Nachmittag nix für Liebhaber harter Defensivschlachten wird. Auch wenn die Pace im 2. Viertel etwas langsamer wurde, und vor allem die Dresdner, die gelegentlichen defensiven Stopps in eigene Punkte ummünzen konnten um mit einer 6 Punkte Führung in die Halbzeit zu gehen (47:41), deutete vieles auf ein high scoring game hin.

Ganze 41 Punkte erzielten die Titans allein im folgenden, dritten Viertel durch Ihr Inside/Outside Game und einer unfassbar guten Quote von Downtown. Ganze 6 Mal netze man in diesen 10 Minuten für 3 Punkte ein. Auch Würzburg verstand es, mit 28 Punkten in dem Viertel, zu Punkten, kamen allerdings nicht an die Quote der Heimmannschaft ran, weshalb es mit plus 19 für Dresden in den letzten Abschnitt ging (88:69). Auch wenn Würzburg alles versuchte und mit ihren Big Men immer wieder scoren konnten, schmolz der Vorsprung nie unter 12 Punkte (92:80). Es schien als ob jedes Mal wenn die Tropics zwei Punkte erzielten, die Titans einen Dreier trafen und da 3 bekanntlich mehr als 2 sind, der Vorsprung nicht geringer wurde. Auch wenn das 4. Viertel mit 23:26 an Würzburg ging, kam nie mehr richtig Spannung auf. 15 versenkte Dreier, davon allein 7 von Clayton Msuya waren dann doch zu viel für den Tabellenzweiten, der seine Vorteile eher unter dem Korb hatte. Mit 111:95 ging das Spiel an Dresden. Damit hält die Serie der Mannen von Coach Pleta weiter an und wird nächste Woche in Erfurt wieder geprüft werden. 

Erneut knappe Niederlage für Niners

chemnitz99Am 15. Spieltag empfingen die Niners Chemnitz den Tabellenzweiten vom TTL Basketball Bamberg. Gegen die favorisierten Oberfranken gingen die Niners erneut als Aussenseiter in die Partie, hatten sich aber trotzdem den Sieg vorgenommen. Im Auftaktviertel lief nach einer anfänglichen 6:0 Führung  aber so gut wie nichts mehr im Spiel der Gastgeber. Bamberg wusste immer wieder die Vorzüge ihres US-Imports in Korbnähe zu nutzen und gewann den Abschnitt 6:14. Im zweiten Viertel agierte das junge Team der Niners dann gelöster und schaffte es den Rückstand bis zur Halbzeitpause auf 28:29 zu verkürzen.

Kurz nach dem Seitenwechsel hatte der Chemnitzer Nachwuchs dann seine stärkste Phase und kam mit viel Elan aus der Kabine. Folglich konnte man sich phasenweise eine 5-Punkte-Führung erspielen, die aber bis zur 30. Minute durch die Gäste wieder in einen 44:47 Vorsprung gedreht wurde. Der Schlussabschnitt wurde dann immer zerfahrener und die Gäste agierten zunehmend giftiger und verstanden es dadurch den Fokus der Chemnitzer zu minimieren. Auch die Unparteiischen wirkten keinesfalls als „Herr der Lage“. Insgesamt vier Chemnitzer Spieler mussten das Spiel aufgrund von Verletzungen und Blessuren frühzeitig beenden oder kurzzeitig behandelt werden. In der Schlussphase fehlte es im Chemnitzer Spiel folglich an offensiver Schlagkraft und man konnte die 57:64 Niederlage nicht mehr abwenden.

„Wir sind natürlich unglücklich über das Ergebnis, müssen aber positiv nach vorn schauen. Wir haben in den letzten beiden Spielen gegen die führenden Teams jeweils bis zum Ende eine Siegchance gehabt. Das sollte uns Mut für die kommenden Aufgaben geben. Die Erfahrungen die wir zuletzt gemacht haben kommen für Spieler in diesem jungen Alter zwangsläufig und sie helfen besser zu werden.“ So Trainer Sascha Prötzig nach dem Spiel.

Ersatzgeschwächte Regensburg Baskets chancenlos gegen Tabellenersten

Sonderlich große Hoffnung dürften sich die Regensburger Basketballer für die Partie am Samstag gegen die Oettinger Rockets Gotha nicht gemacht haben. Denn das Spitzenteam aus Thüringen hatte bislang kein einziges Spiel verloren. Regensburg dagegen spielt eine durchwachsene Saison. Hinzu kommen zahlreiche Verletzungen. Demensprechend deutlich fiel letztlich auch das Ergebnis aus, der designierte Aufsteiger aus Gotha gewann mit 64:115 in Regensburg.
Wie groß der Klassenunterschied zwischen den beiden Mannschaften tatsächlich war, zeigte sich bereits zu Beginn des Spiels. Während bei Regensburg die Würfe nicht fielen, lief es bei Gotha exakt anders herum. Die Gäste starteten mit einem 17:2-Lauf in das erste Viertel. Vor allem von jenseits der Dreipunktelinie trafen sie extrem hochprozentig.
Allein in den ersten vier Spielminuten netzte der Tabellenführer vier Dreier ein. Am Ende des Spiels sollten es 15 getroffene Dreipunktewürfe sein, ein außerordentlich starker Wert. So lief Regensburg nach den ersten zehn Minuten bereits einem 20 Punkte-Rückstand hinterher.
Der zweite Spielabschnitt gestaltete sich dann zwar relativ ausgeglichen. Aufholen konnten die ersatzgeschwächten Regensburger jedoch nicht. Auf Seiten der Gastgeber machte sich neben dem Fehlen der Langzeitverletzten Luis Fischer, Franz Vilsmeier, Ole Alsen und Fabian Gülich vor allem der kurzfristige Ausfall von Aufbau Thomas Mayer bemerkbar.
Immerhin sprangen die jungen Spieler mit soliden Leistungen in die Bresche. Nicolas Mötsch (21 Jahre) und Elias Weigel (20) übernahmen eine wichtige Rolle im Spielaufbau und zeigten, dass in Zukunft mit ihnen zu rechnen sein wird. Dennoch musste Regensburg mit einem 31:55-Rückstand in die Halbzeitpause gehen.
Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich wenig am bisherigen Verlauf des Spiels. Regensburg kam motiviert aus der Kabine und verbuchte einige erfolgreiche Aktionen. Doch die Reaktion der Gäste war eines Aufsteigers würdig. In den Schlussminuten des dritten Viertels startete Gotha erneut einen Lauf und zog noch weiter davon. Die letzten drei Minuten des Spielabschnitts entschieden die Gäste mit 15:1 für sich.
Bemerkenswert war dabei erneut die Treffsicherheit von außen. Insgesamt gab es bei Gotha fünf Spieler die zum Ende der Begegnung mindestens zwei Dreier verwandelt hatten. Sechs Akteure des Tabellenführers punkteten zweistellig. Eine beeindruckende Teamleistung.
Bei Regensburg dagegen konnte nur ein Spieler individuell überzeugen: der Routinier Felix Eberhardt. Während der Rest der Mannschaft kaum mit dem Thüringer Topteam mithalten konnte zeigte er eine rundum solide Leistung. Der Basketballveteran brachte all seine Erfahrung ein und verbuchte 16 Zähler. Die deutliche Niederlage seiner Regensburg Baskets konnte dies natürlich nicht verhindern. Der Verein rangiert damit weiter auf dem elften Tabellenplatz der zweiten Regionalliga und muss um den Klassenerhalt zittern.
Für Regensburg spielten:
Edwards 3 Punkte (1 Dreier), Weigel 10 (1), Eberhardt 16, Schildbach 5, Buder 5, Boglin 6, Mötsch 6, Höß 5 (1), Heid 8 (2)
Für Gotha spielten:
Franklin 16 Punkte (2 Dreier), Bode 4, Kassiumis 10, Kullamäe 18 (3), Mäder 14 (2), Neudecker 7 (1), Rommeley 13, Schiller 19 (4), Schmidt 9 (3), Wobst 5

Ersatzgeschwächte Regensburg Baskets chancenlos gegen Tabellenersten

Sonderlich große Hoffnung dürften sich die Regensburger Basketballer für die Partie am Samstag gegen die Oettinger Rockets Gotha nicht gemacht haben. Denn das Spitzenteam aus Thüringen hatte bislang kein einziges Spiel verloren. Regensburg dagegen spielt eine durchwachsene Saison. Hinzu kommen zahlreiche Verletzungen. Demensprechend deutlich fiel letztlich auch das Ergebnis aus, der designierte Aufsteiger aus Gotha gewann mit 64:115 in Regensburg.
Wie groß der Klassenunterschied zwischen den beiden Mannschaften tatsächlich war, zeigte sich bereits zu Beginn des Spiels. Während bei Regensburg die Würfe nicht fielen, lief es bei Gotha exakt anders herum. Die Gäste starteten mit einem 17:2-Lauf in das erste Viertel. Vor allem von jenseits der Dreipunktelinie trafen sie extrem hochprozentig.
Allein in den ersten vier Spielminuten netzte der Tabellenführer vier Dreier ein. Am Ende des Spiels sollten es 15 getroffene Dreipunktewürfe sein, ein außerordentlich starker Wert. So lief Regensburg nach den ersten zehn Minuten bereits einem 20 Punkte-Rückstand hinterher.
Der zweite Spielabschnitt gestaltete sich dann zwar relativ ausgeglichen. Aufholen konnten die ersatzgeschwächten Regensburger jedoch nicht. Auf Seiten der Gastgeber machte sich neben dem Fehlen der Langzeitverletzten Luis Fischer, Franz Vilsmeier, Ole Alsen und Fabian Gülich vor allem der kurzfristige Ausfall von Aufbau Thomas Mayer bemerkbar.
Immerhin sprangen die jungen Spieler mit soliden Leistungen in die Bresche. Nicolas Mötsch (21 Jahre) und Elias Weigel (20) übernahmen eine wichtige Rolle im Spielaufbau und zeigten, dass in Zukunft mit ihnen zu rechnen sein wird. Dennoch musste Regensburg mit einem 31:55-Rückstand in die Halbzeitpause gehen.
Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich wenig am bisherigen Verlauf des Spiels. Regensburg kam motiviert aus der Kabine und verbuchte einige erfolgreiche Aktionen. Doch die Reaktion der Gäste war eines Aufsteigers würdig. In den Schlussminuten des dritten Viertels startete Gotha erneut einen Lauf und zog noch weiter davon. Die letzten drei Minuten des Spielabschnitts entschieden die Gäste mit 15:1 für sich.
Bemerkenswert war dabei erneut die Treffsicherheit von außen. Insgesamt gab es bei Gotha fünf Spieler die zum Ende der Begegnung mindestens zwei Dreier verwandelt hatten. Sechs Akteure des Tabellenführers punkteten zweistellig. Eine beeindruckende Teamleistung.
Bei Regensburg dagegen konnte nur ein Spieler individuell überzeugen: der Routinier Felix Eberhardt. Während der Rest der Mannschaft kaum mit dem Thüringer Topteam mithalten konnte zeigte er eine rundum solide Leistung. Der Basketballveteran brachte all seine Erfahrung ein und verbuchte 16 Zähler. Die deutliche Niederlage seiner Regensburg Baskets konnte dies natürlich nicht verhindern. Der Verein rangiert damit weiter auf dem elften Tabellenplatz der zweiten Regionalliga und muss um den Klassenerhalt zittern.
Für Regensburg spielten:
Edwards 3 Punkte (1 Dreier), Weigel 10 (1), Eberhardt 16, Schildbach 5, Buder 5, Boglin 6, Mötsch 6, Höß 5 (1), Heid 8 (2)
Für Gotha spielten:
Franklin 16 Punkte (2 Dreier), Bode 4, Kassiumis 10, Kullamäe 18 (3), Mäder 14 (2), Neudecker 7 (1), Rommeley 13, Schiller 19 (4), Schmidt 9 (3), Wobst 5

Mit Derbysieg in Richtung Klassenerhalt

Neumarkt (fbnm) Mit einer ganz starken Defensivleistung haben die Regionalliga-Korbjäger aus Neumarkt den ersten Oberpfälzer Derbysieg dieser Saison geholt und einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt genommen. Ihr 59:46-Erfolg über den Tabellennachbarn aus Regensburg am späten Sonntagabend war sehr zur Freude der Fans im Willibald-Gluck-Gymnasium nie gefährdet.Neumark Baskets

Zu wenig erlaubten die Hausherren bei ihrem dringend nötigen Triumph den Gästen aus der Domstadt, die im Hinspiel noch beachtliche 97 Punkte erzietl hatten, bei denen aber dieses Mal kein Akteur in den zweistelligen Punktebereich kam. Neumarkt springt durch den sechsten Sieg der Spielzeit wieder auf Rang sieben nach vorne und hält die Regensburger Kokurrenz auf dem vorletzten Tabellenplatz in Deutschlands fünfthöchster Spielklasse deutlich auf Abstand.

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