Spielberichte

2. Regionalliga – Regnitztal Baskets unterliegt im Oberfrankenderby (74:86)

Die Brose Bamberg Youngsters warten weiterhin auf den zweiten Saisonsieg. Am achten Spieltag unterlag die junge Mannschaft von Kevin Kositz und Andreas Finsinger im Oberfrankenderby gegen den BBC Bayreuth 2 mit 74:86.

Die Hausherren zeigten sich von Anfang an stark und nutzten die ersten unaufmerksamen Minuten der Bamberger, um sich eine schnelle Führung zu erarbeiten. So lagen die Youngsters nach den ersten zehn Minuten mit 14:24 zurück. Bamberg tat sich schwer, gegen den BBC anzukommen. Nicholas Tischler und der wieder genesene Moritz Plescher versuchten, ihr Team im Spiel zu halten. Dies gelang allerdings nur bedingt, sodass die Kositz/Finsinger-Truppe zur Halbzeit einen 35:50-Rückstand hinnehmen mussten.

Nach der Halbzeitpause sollte es nicht viel besser laufen: Nur schwer fanden die Regnitztal Baskets zurück in die Partie und liefen weiterhin dem Bayreuther Vorsprung hinterher. Auf Seiten der Bayreuther waren es besonders Matthew Husek und Jonas Riesner, die für ihre Farben einnetzten und die Youngsters unter Druck setzten. Am Ende unterliegt Bamberg im Oberfrankenderby mit 74:86. Erstmals griffen auch die JBBL-Spieler Jakob Keßler und Paul Guck ins Spielgeschehen ein und sammelten ihre ersten Regionalliga-Erfahrungen. Besonders Guck überzeugte dabei in der Defensive.

Für die Brose Bamberg Youngsters (Regnitztal Baskets) spielten: Plescher (22 Punkte /4 „Dreier“), Tischler, N. (17/1), Nicklaus (11),  Ueberall (8), Uysal (4), Guck (4)

Dresden Titans II vs. BC Erfurt

Am Sonntag war mit dem BC Erfurt der Tabellennachbar in der heimischen Margon Arena zu Gast. Die Titans erwärmten sich locker beim Aufbauen der Tribünen für das anschließende Pro B Spiel der ersten Mannschaft. Gut angeschwitzt starteten sie ideal ins Spiel. Durch schnelles Umschalten scorte man einfache Punkte im Fastbreak und im Setplay verstand man es immer den freien Mitspieler zu finden. Nach 7 Minuten stand es so 19:10 und der Gästecoach musste sein erstes Timeout einfordern. Dieses zeigte auch insofern Wirkung, dass Erfurt 5 schnelle Punkte scorte. Ein Dreier von Camillo Thieme beendete aber den ersten Abschnitt positiv für Dresden (22:15). Das zweite Viertel gestaltete sich wie das Erste. Dresden rannte und fand mit schnellen Pässen immer wieder Wege aus der aggressiven Trapdefense der Erfurter. Wenn man noch die schwierigsten Würfe (Korbleger) sicherer verwandelt hätte, wäre auf dem Scoreboard ein noch größerer Vorsprung als die an sich schon deutlichen 41:23 aufgeleuchtet. Zum Ende der Halbzeit konnte der Gast aber noch von der Freiwurflinie und von Downtown scoren, weshalb es ‚nur‘ mit 41:29 in die Pause ging.

Diese 15 Minuten schien vor allem Erfurt genutzt zu haben um ihr Spiel nochmal zu justieren. Erfurt spielte besser, aber konnte dies noch nicht merklich in Punkte ummünzen. Als Mitte des 3. Viertels Dresden auch noch 6 Freiwürfe in Folge verwandeln konnte, was gefühlt noch nie passiert ist, waren die Titans mit 15 vorn und alles schien auf ein entspanntes letztes Viertel hinzudeuten. Erfurt verkürzte zwar, wie in allen Vierteln zuvor auch, zum Ende noch, aber Plus 12 Punkte (55:43) schien ein komfortabler Vorsprung zu sein. Im letzten Viertel allerdings vergaßen die Schützlinge von Coach Pleta komplett was sie in den ersten drei Abschnitten so erfolgreich gemacht hatte. Kaum noch Angriffe mit mehr als 2 Pässen, schlechte Kommunikation in der Defense und nur 4 von 10 verwandelten Freiwürfen ließen Erfurt immer näher herankommen. Erfurt scorte jetzt viel effektiver als vorher und netzte vor allem durch Marcus Bernhart. Die Nummer 6 der Gäste erzielte allein im letzten Viertel 14 Punkte (3 Dreier) und ließ damit die Titans nochmal ordentlich ins schwimmen kommen. Beim Stand von 71:66 schaffte es Erfurt aber nicht an der Freiwurflinie auf einen Angriff heran zu kommen. Im letzten Angriff stellte die dresdner Defense wieder einen Gästespieler an die Linie, dieser verwandelte zwar den ersten (71:68), musste aber den zweiten mit Absicht verwerfen und auf ein Wunder hoffen. Den offensiven Rebound holte sich der BC zwar, aber das Wunder blieb aus und so retteten die Titanen ihren Vorsprung, mehr schlecht als recht, über die Zeit. Die Titans stehen jetzt mit einer Bilanz von 4 Siegen und 3 Niederlagen auf dem 5. Tabellenplatz und hoffen diesen nächstes Wochenende beim Sachsenderby in Leipzig noch weiter verbessern zu können.

Topscorer der Partie waren die beiden Guards Marcus Bernhart (Erfurt) und Robert Haas (Dresden) mit jeweils 22 Punkten.

Spielbericht zum 2. Regionalliga Basketballspiel BG Litzendorf - DJK Neustadt/Waldnaab

Zu Beginn der Begegnung zeigten beide Mannschaften ihr Potenzial in der Offensive. Litzendorf punktete konstant von außen, Neustadt vor allem unter dem Korb. Das Spiel war dabei immer ausgeglichen. Bis zur Halbzeit konnte sich kein Team absetzen, die Begegnung war völlig offen (41:43). Nach der Pause zeigten beide Teams, dass sie auch hervorragend verteidigen können. Da die Trefferquote der BGL merklich sank und nur acht Punkte im dritten Viertel erzielt werden konnten, wuchs der Rückstand vor dem letzten Viertel an (49:57). Die Hausherren gestatteten den Oberpfälzern nun fünf Minuten keinen Punkt mehr. Die Führung der Gäste schmolz dahin und Litzendorf konnte wenige Minuten vor Schluss erstmals wieder in Führung gehen. Doch Neustadt gab sich nicht geschlagen und kam wieder zu wichtigen Punkten. Die Entscheidung fiel im letzten Angriff der BGL mit einem Korberfolg aus kurzer Distanz drei Sekunden vor Ende der Begegnung. Neustadt vergab den letzten Wurf und verliert somit hauchdünn gegen Litzendorf. Nach drei Niederlagen in Serie ist die Leistungssteigerung sowie das Gefühl des Sieges enorm wichtig für das Selbstvertrauen und sollte Aufwind für die anstehenden Aufgaben geben.  

BG Litzendorf: Kolbert (17), Wimmer (11), Roch (10), Rockmann (8), Sperke (7), Slabu (5), Ruhl (4), Tuttor (3), Ziegmann (3)

Niners Chemnitz mpssen dämpfer hinnehmen

Am 7. Spieltag der 2. Regionalliga Südost müssen sich die Niners aus Chemnitz den Aufsteigern aus Wolnzach mit 72:78 geschlagen geben.

 

Zu Beginn der Partie starteten die Sachsen noch mit viel Selbstbewusstsein und einer hohen Intensität und konnten so in den ersten beiden Minuten mit 7:1 in Führung gehen. Leider führte die hohe Intensität auch zu einigen Fouls, sodass Trainer Mohammed Hajjar zeitig foulbelastete Leistungsträger auswechseln musste. Die folgenden Minuten nutzten die Gastgeber um wieder etwas aufzuschließen und den Rhythmus der Sachsen zu brechen. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem es kein Team schaffte das Momentum auf seine Seite zu ziehen. Als bei den Gästen in den letzten beiden Minuten gar nichts mehr gelingen wollte, liefen die Wolnzacher dann langsam heiß und konnten nur noch mit Fouls gestoppt werden. zu allem Übel gelang es ihnen mit einem Buzzerbeater vom Perimeter mit der Schlusssekunde noch den Ausgleich zum 20:20 zu erzielen.

Nach dem doch eher bitteren ersten Viertel aus Sicht der Chemnitzer, starteten die Jung-Niners dann sehr verunsichert in den zweiten Spielabschnitt. Da Wolnzach nun auf eine 3-2 Zone umstellte war das Chaos in der Offense perfekt. Ganze sechs Minuten dauerte es bis die Sachsen wieder scorten. Diese Phase des Spiels nutzten die Erfahrenen Bayern um sich einen 12 Punkte Vorsprung zu erarbeiten. Erst mit der Einwechslung von Routinier Andrew Jones auf Seiten der Gäste gelang es, wieder etwas Ruhe und Struktur ins Angriffsspiel zu bringen. Nun fand man auch wieder öfter den Weg zum Korb. Bis zum Viertelende gelang es dann noch den Rückstand etwas zu verkürzen, sodass man mit 29:37 in die Pause ging.

Der Chemnitzer Trainer schien in der Halbzeitpause die richtigen Worte gefunden zu haben. Die Chemnitzer fanden nun an beiden Enden des Spielfeldes wieder zu ihrer Intensität zurück und konnten sich so Stück für Stück zurück kämpfen. Vor allem die ausbalancierte Offense macht den Gastgebern zu schaffen. Mit einem furiosen 18:7-Lauf holte man sich die Führung zurück. Mit einer Auszeit stoppte der Heimcoach dann den Chemnitzer Lauf und brachte seine Mannen wieder zurück ins Spiel. Bis zur Pause wechselte die Führung dann regelmäßig bevor beide Teams das Viertel mit einem 3er beendeten. So ging es mit 56:57 aus Sicht der Gäste in den Letzten Abschnitt.

In Viertel Nummer 4 hatten die Gäste dann mit argen Foulproblemen zu kämpfen. Gleich zwei Spieler mussten vorzeitig das Spielfeld verlassen und einige weitere standen kurz davor. Das alles ging sehr zu Lasten der Intensität in der Defense und eröffnete den Gastgebern immer wieder Räume. Nichtsdestotrotz hielt man das Spiel bis zur letzten Minute offen und konnte sogar auf 72:73 verkürzen. Als dann ca. 30 Sekunden vor Schluss der Wolnzacher Valerian Zenk zum Korb zog, foulte man ihn unglücklich und schenkte so nicht nur 2 Punkte, sondern auch einen Freiwurf ab. Da der Freiwurf daneben ging, hatte man keine Chance auf eine Auszeit, um geordnet in den letzten Angriff zu gehen. Etwas überhastet suchte man den Abschluss und vergab. Bei ca. 12 Sekunden auf der Uhr war man nun 3 tief und musste dementsprechend foulen. Der Erste fiel, der Zweite ging vorbei und man musste wieder bei herunterlaufender Uhr um den Ball ringen. Wieder hatte man die Chance noch einmal zu verkürzen und wieder spielte man zu aufgeregt. So musste man sich am Ende mit 72:78 geschlagen geben.

Dresden Titans II vs. BG Litzendorf

Nach zwei Siegen in Folge musste man beim letzten Spiel in Würzburg, ohne drei urlaubsbedingt abwesende Spieler, eine herbe Niederlage einstecken. Gegen Litzendorf sollte am Sonntag, mit voller Kapelle, wieder ein Sieg eingefahren werden um nicht in den unteren Tabellenbereich zu rutschen. Die BG aus Lietzendorf startete mit drei Siegen perfekt in die Saison, konnte aber zuletzt gegen Bayreuth und Würzburg keine Punkte einfahren.

Die Titans starteten stark in die Partie und gingen angeführt von Captain Robert Haas (7 Punkte in den ersten 4 Minuten) mit 11:3 in Führung. Litzendorf brauchte eine Weile um ins Spiel zu finden, aber konnte bis zum Viertelende noch auf 22:18 verkürzen. Vor allem Kolbert mit der Nummer 6 trug sein Team im Anfangsviertel mit 12 Punkten. In der Viertelpause schien er seine Mitspieler mit seiner Treffsicherheit angesteckt zu haben. Heiß wie Frittenfett begann der Gast den zweiten Abschnitt. Mit einem 19:2 Lauf überrannte die Mannschaft in Rot die Titanen förmlich. Fünf Dreier ballerten sie den Dresdnern, in dieser Phase durch die Reuse (24:37). Verbesserte Defensivarbeit an den Schützen ermöglichte dann selber einen 15:4 Run hinzulegen, aber trotzdem musste das Heimteam mit einem 2 Punkte Rückstand zum Pausentee gehen (39:41).

Während die Titans im dritten Viertel ausgeglichen scorte gelangen Litzendorf nur noch Treffer von Downtown und von der Freiwurflinie, aber dies noch oft genug um ausgeglichen in den letzten Abschnitt zu gehen (57:57). Durch exzellente Verteidigungsarbeit erlaubte man dem Gast nur noch 9 Punkte im vierten Viertel und offensiv setzte man sich vor allem durch Robert Zobel (9 Punkte in Folge) ab. Die Dreier der Litzendorfer fanden nicht mehr ihr Ziel und auch Stop-The-Clock brachte nicht den gewünschten Erfolg. Mit 76:66 setzten die Titans sich schlussendlich gegen Litzendorf durch. Beide Teams stehen damit jetzt mit einer Bilanz von 3 Siegen und 3 Niederlagen im Mittelfeld der Tabelle. Topscorer der Partie war auf Dresdner Seite Nils Niendorf mit 17 Punkten (3 Dreier) und Maximilian Kolbert mit 21 Punkten (5 Dreier) für Litzendorf.

Chemnitz baut Siegesserie weiter aus

Mit einem 76:51 Erfolg gegen die Regnitztal Baskets bauen die Niners ihre Siegesserie auf nunmehr 5 Siege aus.

 

Zu Beginn der Partie sahen die rund 50 Zuschauer eine ausgeglichene Partie. Keines der beiden Teams konnte zunächste, dem von intensiver Defense geprägtem Spiel, seinen Stempel aufdrücken. In den ersten acht Mintuen wurden lediglich zehn Punkte aus dem Feld erzielt während gleich 13 mal von der Freiwurflinie geworfen wurde. In der darauffolgenden anderthalb Minute konnten sich die Gäste aus Regnitztal dann erstmals mit einem 9:0-Lauf absetzen. Die Chemnitzer konterten diesen Lauf in der letzten Minute des ersten Viertels mit einem eigenen 6:0-Lauf und verkürzten so bis zur ersten Pause auf 15:17.

In der kurzen Unterbrechung schien der Trainer der Sachsen die richtigen Worte gefunden zu haben. Im zweiten Viertel suchten seine Schützlinge nun immer wieder entschlossen den Weg zum Korb und konnten nur durch Fouls gestoppt werden. Wäre man in dieser Phase nicht so leichtfertig mit seinen Chancen von der Freiwurflinie umgegangen, dann hätte der Zwischenspurt auch höher als 10:4 ausfallen können. Zur Mitte des zweiten Viertels bäumten sich die Oberfranken dann noch einmal kurz auf, schafften es aber nicht das Spiel wieder unter Kontrolle zu bringen. Die Chemnitzer hingegen zeigten in den letzten Minuten vor der Pause sehr ansehnlichen Teambasketball mit einem ausgeglichenen Angrifssspiel. Man wusste aus jeder Situation etwas zu kreieren und baute so seinen Vorsprung kontinuierlich auf 35:26 aus.

In der zweiten Hälfte setzten die Gastgeber dann ihr Spiel aus Viertel zwei nahtlos fort. Man startete direkt mit einem 18:4-Lauf in dem alles zu gelingen schien. Egal ob vom Perimeter oder aus der Nahdistanz, der Ball fand in regelmäßigen Abständen seinen Weg in den Korb. Eine kurze Phase der Konzentrationsschwäche führte dann dazu, das  man die Gäste aus Bayern noch 4 mal an die Linie schickte, von welcher sie den Rückstand etwas verküzen konnten. Die letzten beiden Minuten von Viertel drei waren dann relativ unspektakulär und änderten nichts mehr an der Punktedifferenz.

So gingen die Niners mit einer 20-Punkte Führung in den letzen Spielabschnitt. Hier hatten sich die Gäste scheinbar noch einmal etwas vorgenommen und starteten stark in das Viertel. Vor allem Nicolas Tischler wusste in dieser Phase zu überzeugen. Nach einer Auszeit durch den Chemnitzer Headcoach schaffte man es dann wieder das Spiel unter Kontrolle zu bringen und es grundsolide zu Ende zu spielen. Absolut verdient gingen als die Chemnitzer mit 76:51 vom Parkett und mischen so weiter im Aufstiegskampf in die erste Regionalliga mit.

Spielbericht zum 2. Regionalliga Basketballspiel BG Litzendorf - BBC Bayreuth 2

Das Derby zwischen der BG Litzendorf und dem BBC Bayreuth 2 entwickelte sich anfangs zu einem munteren Spiel. Beide Offensivreihen zeigten eine ansprechende Leistung, wobei die Gäste eine knappe Führung behaupten konnten. Im zweiten Viertel bekamen die Hauherren die Dreierschützen der Bayreuther nicht in den Griff, was diese konsequent ausnutzten und ihren Vorsprung bis zu Pause auf 12 Punkte ausbauen konnten (27:39). Nach der Halbzeit stand die Verteidigung der BGL nun wesentlich besser und man gestattete den Gästen keine leichten Körbe mehr. Vor dem Schlussviertel betrug der Rückstand nur noch sieben Punkte. Ein 7:0-Run der Gäste zu Beginn des letzten Viertels beendete fast schon die letzten Hoffnungen auf ein Combeback der BGL (41:55). Doch nun kam die Heimmannschaft erst so richtig ins Rollen. Mit einer Zonenverteidigung brachte man die Bayreuther in Bedrängnis, was zu einfachen Punkten im Angriff führte. Beim 61:61 war plötzlich wieder alles möglich. Doch dann traf die BGL die falschen Entscheidungen, die Gäste konnten wieder etwas zulegen und machten keine Fehler an der Freiwurflinie. Am Ende verliert Litzendorf das Oberfrankenderby unglücklich, aber nicht ganz unverdient. Die zweite Hälfte macht allerdings Mut für die anstehenden Aufgaben.

BG Litzendorf:
Sperke (19), Rockmann (18), Slabu (11), Kolbert (7), Ruhl (6), Tuttor (2), Roch, Schlaug, Wimmer, Knauer

2. Regionalliga Regnitztal Baskets – Youngsters fahren ersten Saisonsieg ein (68:67)

Lange mussten die Brose Bamberg Youngsters darauf warten: Am vergangenen Samstag besiegten die Regnitztal Baskets den USC Leipzig nach einer hitzigen Schlussphase hauchdünn mit 68:67.

Zunächst sah es allerdings nicht nach einem Erfolg aus: Beide Mannschaften starteten schlecht in die Partie und brauchten einige Minuten, um sich auf dem Parkett der BasKIDhall Bamberg zurecht zu finden. Keine Mannschaft konnte sich wirklich absetzen, sodass sich in den ersten 15 Minuten ein wirkliches enges Spiel entwickelte. Die Bamberger Youngsters blieben stets in Schlagdistanz, auch wenn die Leipziger Gäste zur Pause eine Nasenspitze vorn lagen (25:29 aus Bamberger Sicht).

Nach dem Seitenwechsel schien der Korb für die Regnitztaler Mannschaft wie zugenagelt. Mit hohem Tempo starteten sie in die Partie, doch Leipzig schaffte es immer wieder, den erfolgreichen Korbabschluss zu verhindern. Erst ein Drei-Punkte-Wurf von Neu-Bamberger Kerr Kriisa, der bei diesem Spiel für Bamberg debütierte, brachte die Erlösung. Damit fiel auch der Startschuss für eine hitzige und intensive Schlussphase, die dem Brose-

Nachwuchs alles abverlangen sollte. Dank einer geschlossenen Teamleistung schaffte man es zwischenzeitlich sogar, den Vorsprung des USC Leipzig zu egalisieren und schließlich in Führung zu gehen. Abschütteln ließ sich dieser allerdings nicht und verkürzte stetig, sodass der Bamberger Vorsprung eine Minute vor Schluss auf nur noch zwei Punkte zusammengeschrumpft war. Es wurde also nochmal spannend, besonders als binnen weniger Sekunden die Führung nochmal wechselte und Leipzig schließlich vorne lag. In dieser Phase zeigten besonders Nicholas Tischler und Adrian Bergmann ihr Basketballherz und sicherten mit einem Drei-Punkte-Wurf, einem verwandelten Freiwurf und einem erfolgreichen Korbleger den ersten Sieg der Saison 2017/18. 

Chemnitz sichert sich mit Sieg über Nördlingen den zweiten Platz

Mit einem deutlichen 63:46 Sieg über den TSV 1861 Nördlingen in heimischer Halle sichern sich die Niners Chemnitz den zweiten Tabellenplatz und bauen ihre Siegesserie auf nunmehr vier Spiele aus.

Zu Beginn der Partie ließ allerdings nicht erahnen, dass das Spiel am Ende so deutlich für die Gastgeber ausgehen sollte. Während die Sachsen deutlich Probleme hatten ohne ihren Routinier Andrew Jones einen offensiven Rhythmus zu finden, spielten die Gäste aus Nördlingen ruhig ihr Spiel, sodass sie nach 4 Minuten schon 6:2 führten. In der Folge traf auf Chemnitzer Seite dann Robin Mihalyi den ersten 3-Punkte Wurf des Spiels und schien damit das ganze Chemnitzer Team wach zu rüttel. Die Gastgeber starteten jetzt ein regelrechtes Feuerwerk. Immer wieder fand man mit harten Penetrations den Weg zum Korb. In dieser Phase wusste vor allem Arne Wendler zu überzeugen, welcher ganze neun der 18 Punkte bis zur ersten Pause machte. Am anderen Ende des Spielfeldes machten die Chemnitzer genauso ernst und gestatteten den Gästen lediglich fünf weitere Punkte. So ging man mit einer komfortablen 23:11 Führung in die Viertelpause.

Zu Beginn des zweiten Viertels bekam dann vermehrt die zweite Reihe der Sachsen ihre Chance. Dies führte dazu, dass das Angriffstempo etwas verschleppt wurde und man vermehrt sein Glück vom Perimeter versuchte. Leider wurden die mehrheitlich gut erspielten Würfe nur zweimal mit Erfolg gekrönt. Da die Nördlinger ihrerseits die vermeintliche Schwächephase der Sachsen nicht zu nutzen wussten, konnten sie den Rückstand nicht merklich verkürzen. Nach einer Auszeit von Trainer Mohammed Hajjar in der 16. Minute und der Rückkehr von Bigman Aaron Kayser auf das Parkett, fokussierte man sich nun wieder mehr darauf das Brett zu attackieren. Während dies recht gut funktionierte, schaffte man es leider nicht in der Verteidigung konsequent zu arbeiten und konnte sich auch nicht weiter absetzen. So ging es mit 39:26 aus Sicht der Gastgeber in die Halbzeitpause.

Wer sich in Halbzeit zwei nun einen spannenden Fight erhofft hat, der wurde leider enttäuscht. Weder die Nördlinger machten den Eindruck als wollten sie noch einmal zurück kommen, noch die Chemnitzer zeigten Ambitionen den Sack vorzeitig zuzumachen. Eher lethargisch und unkonzentriert kamen beide Mannschaften aus der Kabine, sodass man den Eindruck gewinnen konnte, dass sich beide mit dem Ergebnis irgendwie zufrieden geben. Dementsprechend unspektakulär verlief das dritte Viertel. Einzige Highlights in diesem Spielabschnitt blieben die 3-Punkt-Würfe von Arne Wendler und Maurice Barendt, so wie ein wirklich sehenswerter Dunking von Arne Wendler aus dem Fastbreak. Stand nach 30 gespielten Minuten - 51:36

Im finalen Abschnitt wurde das Spiel nicht spannender. Fanden doch nur noch fünf Würfe aus dem Feld ihren Weg ins Ziel. Alle anderen Punkte wurden dann von der Freiwurflinie erzielt. Auch dieses Viertel wurde ausgeglichen gestaltet und änderte damit nicht wesentlich den Ausgang des Spiels. Am Ende stand ein verdienter 63:46 Sieg für Chemnitz auf der Anzeigetafel.

Trainer Mohammed Hajjar war nach dem Spiel vor allem erleichtert, dass man einen recht ungefährdeten Sieg einfahren konnte. Er hätte sich von seinem Team allerdings ein wenig mehr Engagement gewünscht um auch spielerisch die positive Entwicklung der letzten Wochen fortzusetzen. Ein Sonderlobe hatte er dann noch für Arne Wendler übrig, welcher sein Team gut führte und in den entscheidende Momenten die Verantwortung an sich riss und seine Leistung mit zwei wunderschönen Dunkings sowie einem erfolgreichen 3-Punkt Wurf krönte.

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