Spielberichte

2. Regionalliga regnitztal baskets – Großer Schritt in Richtung Klassenerhalt (70:64)

Mit einem so wichtigen 70:64-Auswärtserfolg bei den Regensburg Baskets haben sich die Brose Bamberg Youngsters im Dress der Regnitztal Baskets Luft zum Tabellenkeller der 2. Regionalliga verschafft.

Durch das zeitgleich stattfindende ProA-Spiel trat man in Regensburg nur zu acht an, aber die Truppe aus NBBL- und JBBL-Jungs machten von Beginn an ein gutes Spiel. Im bisher wichtigsten Spiel der Saison starteten beide Mannschaften konzentriert in die Partie, doch die Sicherheit war für die Regnitztal Baskets noch nicht gegeben. So stand es  nach dem ersten Viertel lediglich 13:10 für die Brose Bamberg Youngsters. Auch im zweiten Viertel konnte man das Spiel ausgeglichen gestalten und trennte sich mit einem Zwei-Punkte-Rückstand (29:31) zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel kam der Brose-Nachwuchs besser zurück aufs Feld und hatte den Rückstand im Handumdrehen egalisiert. Durch eine konzentrierte Teamleistung, angeführt von Henri Drell, der am Ende überzeugend mit 30 Punkten (davon sechs Drei-Punkte-Würfe) Topscorer wurde, ging man schließlich mit 47:46 in den finalen Spielabschnitt. Dieser sollte die Youngsters noch einmal auf die Probe stellen, denn nun wechselte die Führung in Regensburg stetig und keines der Teams konnte sich entscheidend absetzen. In Person von Matthias Fichtner wurde den Regensburg Baskets das Leben schwer gemacht, denn er bot Regensburgs Topscorer Alsen gekonnt die Stirn und störte ein ums andere Mal seine Offensivaktionen. Auch Heinrich Ueberall zeigte erneut sein Können und überzeugte in der Offensive ebenso wie in der Defensive.

Zwei Minute vor dem Ende schaffte es die Bamberger Jugend dann aber erstmals, sich deutlicher abzusetzen. Besonders Drell und seinem Teamkollegen Mehmet Uysal war es hier nun vorbehalten, mit einem Drei-Punkte-Wurf und sechs verwandelten Freiwürfen den 70:64-Sieg zu besiegeln.

Schon am kommenden Freitag können die Brose Bamberg Youngsters den Klassenerhalt in der 2. Regionalliga Nord dingfest machen. Um 20 Uhr gastiert die DJK Neustadt an der Waldnaab in Strullendorf.

Für die Brose Bamberg Youngsters (Regnitztal Baskets) spielten: Drell  (30 Punkte/6 „Dreier“), Uysal  (15/1),  Fichtner (9),  Bruhnke (7),  Ueberall  (7),  Höhmann (2),  Nicklaus,  Bergmann

mtv verliert "Heimspiel" gegen Dresden am Ende mit 66:79

Die MTV-Damen begann ihr „Heimspiel“ in der Spielhalle von München Basket, das knapp 60 Minuten vorher dort etwas enttäuschend gegen die BG Großwallstadt/Elsenfeld mit 42:48 verloren hatte, gegen den Tabellenvierten aus Dresden sehr konzentriert und lagen gleich mal mit 6:0 in Führung. Doch dann griff die sehr intensive und körperbetonte Mannverteidigung der Dresdnerinnen, die Folge waren zahlreiche Missverständnisse und Ballverluste beim MTV, der bereits nach dem 1.Viertel knapp mit 16:18 zurück lag.

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Comeback-Sieg im Derby

chemnitz99NINERS Chemnitz schlagen Dresden Titans 53:51

In einem defensiv geprägten Spiel empfingen die NINERS am Samstag die Dresden Titans zum Sachsen-Derby in der Regionalliga. Bereits im ersten Viertel verschafften sich die Gäste leichte Vorteile. Bei den Chemnitzer Jungs stockte der Motor und die Titans führten nach den ersten zehn Minuten 9:14. Auch im zweiten Viertel gaben die Dresdner den Takt vor und trafen auch teilweise schwere Würfe, während das junge Chemnitzer Team der mangelnden Erfahrung und einer gewissen Kopflosigkeit Tribut zollen musste. In die Kabine verabschiedeten sich beide Teams mit 19:30.

In der zweiten Hälfte fanden dann die Gastgeber immer besser ins Spiel. Leichte Punkte für den Gegner wurden nicht mehr gestattet und aus dieser verbesserten Verteidigung heraus entwickelte sich auch ein gewisser offensiver Rhythmus. Das Chemnitzer Spiel wurde jetzt deutlich ansehnlicher und flüssiger. Folglich gewannen die NINERS das dritte Viertel 18:13 und verkürzten vor dem Schlussviertel auf 37:43.

In den letzten zehn Minuten rührten die Chemnitzer Akteure dann richtig Beton an. Dresden hielt man bei lediglich acht Punkten und offensiv war es besonders Tilman Buschbeck, der mit einigen wichtigen Dreiern sein Team in Führung und auf die Siegerstraße brachte. Somit sicherten sich die Westsachsen einen umkämpften und verdienten Sieg im Sachsen Derby und bleiben zwei Spieltage vor Schluss auf dem vierten Tabellenplatz.

„Ein ganz großes Lob an die Jungs für die tolle Leistungssteigerung heute. Die Jungs sind cool geblieben und haben sich in dieses Spiel prima zurückgekämpft. An diesem Spielverlauf lässt sich der Entwicklungsprozess der Mannschaft und der Spieler sehr gut erkennen“, so das Fazit des Chemnitzer Trainergespanns Franz / Prötzig.

Vorletzter Tabellenplatz für Regensburg Baskets besiegelt

Nach einer enttäuschenden 64:70-Niederlage gegen Regnitztal steht für die Regensburg Baskets nun fest, dass man die Saison auf dem vorletzten Tabellenplatz der 2. Basketballregionalliga beenden wird. Damit droht den Baskets der Abstieg in die Bayernliga. Die Partie selbst war spannend bis zum Schluss. Doch bei Regensburg versagten am Ende die Nerven.

Drei Minuten vor Ende der Partie war die Welt für Regensburg noch in Ordnung. Bis dahin führte man bei einem Spielstand von 60:59 zwar knapp, schien die Situation aber unter Kontrolle zu haben. Ole Alsen hatte einen starken Abend, erzielte insgesamt 24 Punkte und hielt die Baskets bis dahin vorne. Doch dann ging fast alles schief, was schief gehen kann.

Gleich mehrmals in der kurzen noch verbliebenen Spielzeit verlor Regensburg den Ball. Regnitztal schlug Kapital daraus und kam zu einfachen Punkten. Auch die Freiwürfe in der letzten Minute traf das junge Team aus Oberfranken sicher. Die Würfe der Regensburger fielen dagegen nicht mehr. So konnte das Farmteam von Brose Bamberg das Spiel in der Schlussphase drehen und den Sieg mit nach Hause nehmen.

Dass die Schlussphase spannend werden könnte hatte sich bereits zuvor angedeutet. Denn die Begegnung war von Anfang bis Ende sehr knapp. So lag nach dem ersten Viertel Regnitztal mit 10:13 vorne. Zur Halbzeit dagegen stand es wieder 31:29 für die Hausherren. Auch vor Beginn des Schlussviertel führte Regensburg noch mit einem Zähler.

Nur in den letzten drei Minuten verlor Regensburg scheinbar die Konzentration. Somit ist nun klar, dass Regensburg den Platz in der Tabelle nicht mehr verbessern kann. Obwohl noch zwei Spiele zu absolvieren sind, wird man sicher als Vorletzter in die Sommerpause gehen. Das bedeutet im Normalfall, dass man nächste Saison eine Spielklasse tiefer in der Bayernliga antreten wird.

Dabei entspricht der Tabellenplatz auch genau dem Verlauf der Saison. Die Mannschaft fand nie richtig zusammen und konnte nur in wenigen Spielen überzeugen. Gerade die knappen Partien gingen meistens an den Gegner. Mit Franz Vilsmeier und Luis Fischer fielen gleich zwei Spieler für die gesamte Saison aus. Trainer Chris Pichler trat zurück, nachdem er, wie er selbst sagte, die Mannschaft „nicht mehr erreichen konnte“.

Alles in allem mag nach einem so schwierigen Jahr ein Neuanfang nicht die schlechteste Variante sein. Doch das Team um den als Spielertrainer einspringenden Ole Alsen will zunächst die verbleibenden Begegnungen gut hinter sich bringen. Kommendes Wochenende ist Regensburg auswärts in Dresden gefordert. Danach ist im letzten Heimspiel der Saison das Tabellenschlusslicht Nürnberg zu Gast.

Für Regensburg spielten:

Alsen 24 Punkte, Eberhardt 12, Höß 8 (1), Mötsch 5 (1), Edwards 5 (1), Mayer 3 (1), Heid 3, Weigel 2, Schildbach 1, Caro Puentes 1

Regnitztal:

Drell 30 (6), Uysal 15 (1), Fichter 9, Ueberall 7, Bruhnke 7, Höhmann 2, Nicklaus, Bergmann

Herzschrittmacher OLE (Dresden ttians - TTL Basketball Bamberg)

Wieder einmal verschlug es einen Tabellenzweiten in die sächsische Landeshauptstadt um sich mit dem Regionalligateam der Titans zu messen. Letztes Mal besiegten die Titans noch die TG aus Würzburg und ermöglichten dem jetzigen Gegner, der TTL Basketball Bamberg, auf den zweiten Rang zu klettern. Während die Mannen von Coach Pleta allerdings damals auf einer Erfolgswelle schwammen, gab es in letzter Zeit auch einigen Schatten (Niederlagen in Erfurt und Gotha). TTL hingegen fuhr zuletzt 5 Siege in Folge ein und war auch aufgrund einiger Verletzungs-/Berufs- und Urlaubsbedingter Absagen, auf Seiten der Titans, Favorit.

Der Beginn des Spiels zeigte schon wo es hin ging: gute Defensearbeit auf beiden Seiten. Während Bamberg immer wieder versuchte ihren Import Crittenden tief den Ball zu geben, spielten die Dresdner viel Pick-And-Roll. Viel fiel allerdings nicht in den Korb und so wurden lediglich 9 Feldkörbe im ersten Viertel erzielt (13:12). Auch der zweite Abschnitt war von der guten Defense- und Reboundarbeit beider Teams geprägt. Allerdings fanden Zobel (13 Punkte im Viertel), auf Dresdner Seite, und Crittenden (7 Punkte im 2.Q), für Bamberg, ab und an die Lücken. Mit einem, für Dresdner Verhältnisse, utopisch geringem Score (35:27) ging es in die Halbzeit.

Weil man alte Gewohnheiten nicht einfach so aufgibt, begannen die Titanen die zweite Halbzeit, wie immer, recht fahrig. Ein 7-0 Lauf der Bamberger Mitte des dritten Viertels machte das Spiel wieder spannend. Bamberg wollte sich in Halbzeit zwei nicht so leicht geschlagen geben und packte in der Defense noch ein paar Schippen drauf, was allerdings auch zu Folge hatte, dass Dresden von der 21. bis zur 30. Minute nur einen Punkt ohne Foulpfiff erzielen konnte (2 „And Ones“ und insgesamt 10 Freiwurfversuche). Ausgeglichen (48:48) ging es in den letzten Abschnitt. Bamberg erspielte sich, gleich zu Beginn, durch einen 9-0 Lauf, das Momentum. Bei minus 6 (51:57) nahm Dresden eine Timeout um nochmal neu zu justieren. Ein eigener 7:0 Lauf machte das Spiel in der Folge wieder Spannend (63:62). Beim Stand von 65 zu 63 und noch 1:10min zu gehen, hatte man die Chance das Spiel endgültig zu kippen. Zobel konnte sich beim Drive allerdings nicht für Dunk oder Korbleger entscheiden und legte die Pille hinten auf den Ring. Im darauf folgenden Angriff vergaß man den Distanzschützen Reichmann, der das Spiel von Downtown wieder ausglich (65:65). In der letzten Minute blieben beide Teams von der Freiwurflinie nervenstark und da auch ein Turn-Around-Dreier mit ablaufender Uhr von Zobel sein Ziel nicht fand, ging es in die Verlängerung (67:67).

Die folgenden 5 Minuten gehörten allerdings vollständig den Titans. Lediglich einen Freiwurf konnten die Gäste aus Bamberg noch versenken, der Rest waren 6 Freiwürfe (4 Treffer) und 2 Korbleger der Heimmannschaft. Mit 75 zu 68 gewannen die Jungs von Coach Pleta dieses nervenaufreibende Spiel und besiegten damit erneut in eigener Halle den Tabellenzweiten. Nervenaufreibend ist hier allerdings noch eine Untertreibung, da man, vor allem in der Schlussphase, häufig das Spiel in der Hand hatte, aber dann TTL doch wieder zurück kommen ließ. Positiv hervorzuheben sind die 28 Punkte von Robert Zobel und die, mit Abstand, beste Defenseleistung der Saison.

Gute Leistung trotz Niederlage

chemnitz99Der 19. Spieltag in der 2. Regionalliga hielt für die Niners Reserve wiedermal eine Auswärtsfahrt nach Bayern bereit. Beim Duell mit den Regnitztal Baskets trafen die mit Abstand jüngsten Mannschaften der Liga aufeinander. Beide Programme spielen in der Liga ausschließlich mit U19 Spielern.

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2. Regionalliga Regnitztal BaSkets– Young Guns chancenlos gegen den TTL (44:87)

Im Freitagsspiel der 2. Regionalliga Nord unterlagen die Regnitztal Baskets in einem glanzlosen Spiel gegen den Tabellenzweiten TTL Basketball Bamberg deutlich mit 87:44.

Die Brose Bamberg Youngsters traten ersatzgeschwächt an und konnten wie der TTL in den ersten Minuten nicht punkten, sodass am Tableau lediglich ein 4:4 angezeigt wurde. Im Verlauf des ersten Viertels entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem kein Team es schaffte, sich nennenswert abzusetzen.

Doch der TTL, gewohnt mit voller Kaderstärke antretend, fand schließlich nach einem 15:15-Punktegleichstand ins Spiel und drehte im zweiten Spielabschnitt richtig auf. Besonders in Person von Joseph Kennerly, der am Ende mit 23 Punkten Topscorer wurde, erarbeiteten sich die Mannen der Coaches Geigerhilk/Wolfschmitt einen soliden Vorsprung gegen den die jungen Wilden der Regnitztal Baskets zu keiner Zeit ein Mittel fanden. Nachdem man sich zur Halbzeit mit 41:26 in Rückstand sah, spielten die TTLler ihr Spiel solide weiter und fanden stets die Lücken in der Brose-Verteidigung.

Die Youngsters, selten so chancenlos wie in diesem Spiel, versuchten zwar ihr Bestes, doch ohne die Regionalligaerfahrenen Spieler Hoffmann, Fichtner, Drell und Edwardsson war an diesem Tag für die Mannschaft von Kevin Kositz nichts zu holen. Bis zum Ende der Partie, die der TTL sicher und deutlich mit 87:44 gewannen, taten sich Tischler, Nicklaus und Nieslon schwer, überhaupt zu Punkten zu kommen. Nicholas und Brandon Tischler sowie Andreas Nicklaus trugen sich am Ende als beste Werfer mit 11 beziehungsweise 10 Punkten in den Spielbogen ein.

Damit stehen die Regnitztal Baskets mitten im Abstiegskampf in der 2. Regionalliga Nord, sodass die Luft zum Tabellenende immer dünner wird. Eine neue Chance, zum genannten Keller etwas Abstand zu wahren, bietet sich allerdings schon am kommenden Samstag, wenn die junge Mannschaft in der heimischen Hauptsmoorhalle auf die ProA-Reserve aus Chemnitz trifft.

Für die Brose Bamberg Youngsters (Regnitztal Baskets) spielten: Tischler, N. (11 Punkte / 1 „Dreier“), Nicklaus (11), Tischler, B. (10), Uysal (5), Nieslon (4), Ueberall (2), Brevet (1), Ulshöfer, Bergmann

Niners II erkämpfen sich Platz vier in der 2. Regionalliga

chemnitz99Am vergangen Samstag mussten die Nachwuchs-Niners in eigener Halle gegen den direkten Konkurrenten aus Neustadt a.d. Waldnaab ran. Verlor man das Hinspiel noch mit 10 Punkten, verlief die Formkurve der Sachsen zuletzt steil nach oben und deutete auf eine enge Partie hin. Diese Erwartung bestätigte sich dann auch von der ersten Sekunde an. Beide Teams schenkten sich nichts und es entwickelte sich ein regelrechter Schlagabtausch. Gerade die intensive Verteidigung auf beiden Seiten führten zu einigen Ballverlusten und in der Folge zu einfachen Punkten. Nach zehn Minuten lagen die Hausherren 22:18 vorn. Im zweiten Spielabschnitt sahen die Zuschauer ein ähnliches Bild wie schon in Viertel eins. Keinem der beiden Teams gelang es einen Lauf zu starten und sich ab zu setzen. So verlief die Partie weiterhin ausgeglichen und die Chemnitzer gingen mit einer 41:38 Führung in die Halbzeitpause.

Trainer Sascha Prötzig fand in den 15 Pausenminuten offensichtlich die richtigen Worte, kamen seine Spieler mit breiter Brust und einer gehörigen Ladung Energie aus der Kabine. Erstmals gelang es einem Team sich etwas ab zusetzen. Als man in der 24. Minute zwei Mal vom Perimeter traf, sah sich der Gäste Trainer gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Die Bayern stellten auf Zonenverteidigung um, in der Hoffnung den Chemnitzer Rhythmus zu brechen. Dies gelang auch. Obwohl man sich immer wieder gute Abschlüsse erarbeitete, fehlte in dieser Phase des Spiels das nötige Wurfglück und die Gäste konnten sich wieder etwas heran kämpfen.  Nach 30 Spielminuten stand es dann 61:52. Es war also noch alles möglich im letzten Spielabschnitt. Man nutzte die kurze Unterbrechung um die Offense ein wenig zu justieren. Auch hier schienen wieder die richtigen Worte gefunden worden zu sein. Sechs Minuten wollte dann im Angriff einfach alles gelingen. Dies setzte scheinbar auch noch etwas Energie frei welche defensiv genutzt wurde um in dieser Zeit keinen gegnerischen Korb mehr zuzulassen. Beim stand von 74:52 nahm man dann etwas die Fahrt heraus und spielte souverän zu Ende. Am Schluss stand also ein verdienter 79:59 Sieg auf dem Scoreboard.

 

Regensburg Baskets unterliegen Litzendorf deutlich

Das Heimspiel der Regensburger Basketballer am vergangenen Samstag gegen die BG Litzendorf ging nach gutem Start am Ende mit 55:75 recht deutlich verloren. Dabei war die Partie lange knapp und hart umkämpft. Doch im Schlussviertel brach Regensburg komplett ein und verschenkte das Spiel gegen einen eigentlich schlagbaren Gegner. Damit befinden sich die Baskets weiter auf dem vorletzten Tabellenplatz und müssen um den Klassenerhalt bangen.

Bereits einige Male in dieser Saison war zu beobachten, dass Regensburg stark in ein Spiel startet, dann aber alsbald stark nachlässt. So war es auch in der Begegnung mit der BG Litzendorf, die aktuell den siebten Platz in der Tabelle bekleidet. Während man das erste Viertel noch mit 15:10 für sich entscheiden konnte, liefen die Baskets schon im zweiten Spielabschnitt einem Rückstand hinterher. Zur Pause stand es nach einer defensiv geprägten ersten Halbzeit 23:29 für die Gäste aus Franken.

Im Anschluss versuchten die Gastgeber, die Fehler des zweiten Viertels zu korrigieren. Dementsprechend hart umkämpft gestaltete sich das dritte Viertel. Angeführt vom Regensburger Point Guard Thomas Mayer (15 Punkte) konnte die Partie hier teilweise ausgeglichen gestaltet werden. Doch für einen Führungswechsel reichte es nie.

Was dann im letzten Spielabschnitt passierte, ist schwer zu erklären. Während bei Litzendorf die Würfe zu fallen begannen, war bei Regensburg das Gegenteil zu beobachten. Insgesamt fünf Dreipunktewürfe verwandelten die Gäste in den letzten zehn Minuten. Regensburg hatte dem nur wenig entgegenzusetzen und schien früh die Hoffnung aufzugeben. So musste man sich am Ende mit 55:75 geschlagen geben.

Damit steht Regensburg weiter auf dem elften und damit vorletzten Tabellenplatz. Da sich die Saison dem Ende zuneigt, wird es in Sachen Klassenerhalt langsam knapp. Immerhin beträgt der Rückstand auf Platz zehn zwei Siege. Auf dem Spielplan stehen allerdings nur noch vier weitere Partien. Es gilt somit das Motto „jetzt oder nie“ für die Baskets. Denn wenn die Mannschaft nicht bald ihren Kampfgeist entdeckt, muss man sich mit dem Gedanken anfreunden nächste Saison in der Bayernliga anzutreten.

Für Regensburg spielten:

Heid 3 Punkte (1 Dreier), Alsen 10, Eberhardt 8, Gülich 2, Höß 1, Mayer 15 (1), Mötsch 4, Schickler, Schildbach 6 (1), Sedlmeier 6, Weigel

Für Litzendorf spielten:

Kolbert 16 (3), Roch, Rockmann 14 (1), Ruhl 5, Slabu 4, Sperke 20 (2), Wimmer 8 (2), Zach, Ziegmann 8

Titans gegen Die tapferen 5 aus Neumarkt

Mit der äußerst ernüchternden Niederlage letzte Woche in Erfurt stoppte die Siegesserie bei 6 in Folge, so dass die Titans dieses Wochenende wieder alles dran setzen wollten eine neue Aneinanderreihung von guten Gefühlen nach dem Schlussbuzzer zu starten. Gast auf dem Parkett der Margon Arena waren die Baskets aus Neumarkt. Aufgrund personeller Probleme musste sich Coach Ides wieder die Turnschuhe schnüren damit Neumarkt überhaupt 5 Leute aufstellen konnte. Trotz des knappen Hinspiel Sieges waren die Rollen klar verteilt, Titans Favorit und Neumarkt mit 5 Spielern die 40 Minuten durchspielen mussten.

Beide Teams kamen gut ins Spiel und trafen gut von außen. Dresden versuchte die Zone der Gäste durch Penetration und Kicks an die 6 Meter 75 Linie zu knacken, während die Baskets immer wieder ihren Koloss in der Mitte suchten, der dann die freien Schützen bediente. Auf Seiten von Neumarkt zeigte sich vor allem Alexandar Dokic, mit 4 Treffern von Downtown im ersten Viertel, treffsicher. Mit 25 zu 20 ging es ins zweite Viertel indem die Titans schneller spielen wollten um die fehlende Bank der Gäste auszunutzen. Mitte des Viertels konnte man sich erstmals durch vier 3er in Folge mit mehr als 10 Punkten absetzen (45:31). Einige Turnover verhinderten allerdings in der Folge, dass man sich einen größeren Vorsprung ausarbeiten konnte, so dass es mit 52:40 in die Halbzeitpause ging.

Das dritte Viertel brachte nicht viel Neues. Neumarkt weiter massiert in der Zone und offensiv immer wieder die körperliche Überlegenheit ihres spielenden Coaches ausnutzend. Trotzdem bauten die Titans ihren Vorsprung immer weiter aus. Zur Timeout der Baskets in der 27. Minute stand es 66:46. Die Unterbrechung der Gäste schien allerdings Früchte zu tragen und Neumarkt legte bis zum Ende des Viertels noch selber einen 10:3 Lauf hin und verkürzte bis auf 69:56. Im letzten Viertel hielt der Trend noch bis zur 36.Minute an (78:71), bis Coach Pleta wieder seine komplette Starting Five brachte. Ein 15 zu 6 Run und vor allem ein mehr als beachtlicher Posterdunk von Cliff Gonzalo beendeten jedoch alle Sieghoffnung von Neumarkt. Mit 93 zu 77 gewannen die Titans dieses, bis auf wenige Ausnahmen, nicht allzu attraktive Spiel und gehen so in die spielfreie Woche.

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