Niners II verlieren auch zum Saisonabschluss

Auch im letzten Spiel der Saison müssen sich die Chemnitzer geschlagen geben. In heimischer Halle verlor man gegen stark aufspielende Leipziger mit 68:76

Zu Spielbeginn ließ sich noch nicht erahnen, welchen Verlauf die Partie nehmen sollte. Die Chemnitzer starteten mit viel Intensität an beiden Enden. Schnell erarbeitete man sich eine 9:5-Führung. Auch in der Folge mussten sich die Leipziger ihre Punkte immer wieder hart von der Freiwurflinie erarbeiten, während die Gastgeber eins ums andere Mal vom Perimeter einnetzen konnten. Eine kleine Schwächephase der Chemnitzer vor der ersten Pause, ließ die Gäste aus Leipzig wieder heran kommen, sodass es nach den ersten zehn Minuten 23:20 stand.

Den Start des zweiten Viertels verschliefen die Chemnitzer dann regelrecht und kassierten einen 6:0-Lauf. Mit einer AUszeit brachte Coach Hajjar seine Männer wieder zurück in die Erfolgsspur. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe indem sich keins der beiden Teams wirklich absetzen konnte. Erst in den letzten zwei Minuten vor der Halbzeit gelangen es den Leipzigern den Vorsprung, auf die mittlerweile harmlosen Chemnitzer, auf 7 Punkte auszubauen. So ging es mit 32:39 in die Kabinen.

In der zweiten Hälfte sahen die rund 70 Zuschauer ein ähnliches Spiel wie vor dem Seitenwechsel. Die Chemitzer fanden nur durch wenige Einzelaktionen zum Korb, während Leipzig immer wieder mit guter Ballbewegung und schönem Teamplay glänzte. Da die Gastgeber nun auch in der Defense keierlei Intensität mehr an den Tag legten, ging das dritte Viertel mit 13:28 verloren und man sah sich vor dem letzten Spielabschnitt mit 45:67 im Hintertreffen.

Nach einer kurzen aber deutlichen Ansprache des Chemnitzer Trainers , keimte dann noch einmal etwas Motivation auf, wollte sich doch niemand so zum Saisonabschluss präsentieren. Die Leistungsträger übernahmen nun endlich die Verantwortung und zeigten, wo zu sie im Stande sind. Angeführt vom Amerikaner Andrew Jones erkämpfte man sich in der Defense einen Ball um den nächsten und kreierte daraus viele einfache und auch gut heraus gespielte Punkte. So konnte bis zum Schlusspfiff noch etwas Ergebniskosmetik betrieben werden. Vor allem in den letzten drei Minuten drehten die Chemnitzer noch einmal richtig auf und konnten sich ihre Ehre wahren. Am Ende stand trotzdem eine 68:76 NIederlage zu Buche.

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