Titans II vs. Goldbach

Am Sonntag stand das letzte Heimspiel der Dresden Titans II dieser Saison auf dem Plan. Bei bestem Wetter erkundeten die Gäste aus Goldbach schon am Samstag Elbflorenz und waren so am Spieltag ohne Reisestrapazen ausgeruht und frisch. Dresden zeigte sich vor der 2-wöchigen Osterpause mit 2 Siegen gegen Leipzig und Chemnitz in guter Form, die jetzt vom Tabellenführer auf die Probe gestellt werden sollte. Der TV Goldbach 1897 stand schon vor der Partie als Meister der 2. Regionalliga Nord fest, aber wollte mit den zwei besten Scorern der Liga trotzdem die Punkte mit nach Hause nehmen.

Goldbach begann die Partie sehr konzentriert. Jede Unachtsamkeit der Dresdner Defense wurde ausgenutzt um zu scoren und auch am eigenen Korb spielte der Gast wie ein Spitzenreiter. Einzig Robert Zobel kam in den Anfangsminuten zum Korb durch. Nach 7 Minuten lag man bereits mit 7:15 hinten. Ein Dreier durch Nils Niendorf und ein paar getroffene Freiwürfe gestalteten den Rest des Viertels aber ausgeglichener (Ende 1.Viertel: 19:25). Das zweite Viertel startete mit einem 11:3 Lauf für den Spitzenreiter. Vor allem im Fastbreak und in der Early Offense verstand der Gast es immer wieder die Lücken in der Heimdefense zu finden. Eine miserable Freiwurfausbeute von einem Treffer bei sieben Würfen tat ihr übrigens hinzu, dass es in Minute 17 bei minus 17 (24:41) gar nicht gut aussah für die Titans. Allerdings stellte Goldbach durch ihre aggresive aber foulintensive Verteidigung Dresden häufig an die Linie, wodurch billige Punkte gemacht werden konnten, wenn auch nicht mit der Quote die sich Coach Pleta vorstellt. Die Titans erarbeiteten sich so selber einen 10:2 Lauf, aber Pereira hatte mit einem Dreier im letzten Angriff der ersten Halbzeit das letzte Wort für Goldbach. Durch diesen Distanzwurf ging es mit einem zweistelligen Rückstand in die Pause (34:46).

Das dritte Viertel verlief komplett ausgeglichen. Dresden stand häufig an der Linie, verwandelte dort mehr schlecht als recht und bei Goldbach entstanden gute Aktionen vor allem wenn Jagela oder Pereira den Molten in der Hand hatten. Die Titans konnten den Rückstand zwar bis zum Ende des vorletzten Abschnitts nur um einen Punkt verkürzen, was wiederrum an einem Dreier im letzten Angriff lag, aber man sah jetzt eine Partie auf Augenhöhe (56:67). Die letzten 10 Minuten begannen mit einem 9:0 Lauf für die Titans, wodurch sie auf 2 Punkte heran kamen (65:67). Die folgende Timeout der Gäste hatte Wirkung und Goldbach kam im Anschluss durch Pereira wieder aufs Scoreboard. Die intensiv geführte Partie war jetzt an Spannung kaum mehr zu überbieten. Ein Dreier von Noah Berge bei unter zwei Minuten zu spielen ließ Dresden nochmal auf drei Punkte herankommen (70:73). Die Defense stand jetzt, allerdings war man sich in der Offensive mehr selbst im Weg als alles andere. Sechs Wurfchancen in Folge konnte man nicht verwerten oder produzierte Turnover indem man ins Seitenaus trat. Als Stop-the-clock auch nicht das gewünschte Resultat brachte war das Spiel verloren (71:79). Durch eine unglaublich schlechte Freiwurfquote und die fahrlässige Ausführung der Plays in der Crunchtime brachten sich die Titans selber um die Chance das Spiel zu gewinnen und einen riesen Schritt Richtung Klassenerhalt zu machen.

So sind vor dem letzten Spieltag Dresden und Leipzig in der Tabelle punktgleich, wobei Dresden aber den direkten Vergleich gewonnen hat. Die Spiele der Titans in Bayreuth und der Uniriesen in Chemnitz werden am kommenden Samstag ab 19:30 Uhr zeigen wer die Klasse hält und wer wieder den bitteren Gang in die Oberliga antreten muss.

Topscorer der Partie waren Haas und Berge mit je 15 Punkten für Dresden und T. Jagela sowie Pereira mit 20 bzw. 16 Punkten für Goldbach.

Suchen

Benutzeranmeldung

Social Network

Die ständigen Mitglieder:

 

LV Bayern

LV Sachsen

LV Thüringen

 

Copyright © 2017. All Rights Reserved.