Niners II kämpfen sich auf Platz 4 zurück

Am vergangenen Samstag traten die Niners aus Chemnitz beim Tabellenletzten aus Erfurt an. Obwohl man als klarer Favorit anreiste, versprach die Partie einiges an Spannung. Die bisherige Saison der Gastgeber war gespickt von knappen Niederlagen, vor allem gegen die Top-Teams. So standen sie am vorletzten Spieltag mit dem Rücken zur Wand und brauchten unbedingt ein Sieg, um sich eine Chance auf den Klassenerhalt zu wahren.

 

Zunächst fanden aber die Gäste aus Sachsen den besseren Start und sorgten mit starker Defense gleich für eine 6:2-Führung. auch im weiteren Verlauf des ersten Viertels hielt die Verteidigung stand. Da nun auch die Erfurter etwas intensiver verteidigten, kam der Niners-Motor etwas ins stocken, sodass es nach 10 Minuten lediglich 18:14 aus Sicht der Chemnitzer stand.

Im zweiten Spielabschnitt zeigten die Gastgeber ihre ganze Klasse. Mit aggressiver Verteidigung am Ballführenden Spieler der Chemnitzer erzwingten sie viele Turnover und konnten so leichte Punkte einfahren. Schnell drehten sie das Spiel zu ihren Gunsten und konnten mit einem 15:0-Lauf den Vorsprung sogar in den zweistelligen Bereich bringen. Die Chemnitzer reagierten mit der Einwechslung des eigentlich verletzten Starting-Pointguard Robin Mihalyi, welcher sofort Ruhe und Struktur ins Spiel brachte.In der Folge konnte man sich etwas stabilisieren und bis zur Halbzeit den Rückstand sogar wieder auf 5 Punkte verkürzen. Mit 40:35 aus Sicht der Gastgeber ging es also in die Pause.

In der zweiten Hälfte entwickelte sich dann ein Spiel auf Augenhöhe. Lange Zeit passierte nichts auf dem Scoreboard, bevor der Chemnitzer Arne Wendler in der 22. Minute die ersten Punkte des Viertels erzielte. Auch im Anschluss taten sich beide Teams sehr schwer den Ball durch die Reuse zu werfen. Erst in der 26. Minute hatte man das Gefühl, dass die Chemnitzer wieder komplett aus der Kabine zurück waren. Bruno Albrecht eröffnete mit einem Dreier den Schlussspurt der Sachsen, welcher ihnen die 54:50 Führung einbrachte.

Im letzten Spielabschnitt bäumten sich die Gastgeber dann noch einmal auf und zeigten, dass sie sich nicht so einfach mit ihrem Schicksal abfinden wollen. Durch aggressive Verteidigung und und schnelles Umschaltspiel holten sie sich innerhalb von zwei Minuten die Führung zurück. Bis zur 39. Minute konnten sie diese sogar auf 5 Punkte ausbauen (67:62). Nun nahm der Chemnitzer Captain, Arne Wendler, das Heft in die Hand. Mit einem starken Zug zum Korb, welcher nur durh ein hartes Foul gestoppt werden konnte, erarbeitete er seinem Team bei 1:30 auf der Uhr zwei Freiwürfe. Er traf beide Würfe und verkürzte so auf 67:64. Im nächsten Angriff der Erfurter fing er dann einen Pass und leitete einen Fastbreak ein. Dieser wurde von den Thüringern gut gestoppt, allerdings schienen diese den Chemnitzer 3er-Spezialisten Bastian Lath in der Ecke vergessen zu haben. Freistehend netzte dieser sicher zum 67:67 Ausgleich ein. Als man dann einen weiteren Stop holte, begingen die Gastgeber bei 7 Sekunden auf der Uhr ein Foul und schickten die Chemnitzer so an die Freiwurflinie. Ein fataler Fehler wie sich im Nachhinein herausstellte. Bruno Albrecht bewies nerven aus Stahl und netzte beide Würfe ein und entschied so das Spiel zu gunsten der Chemnitzer. Am trennten sich die beiden Teams also 69:67.

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