NINERS II MIT WEITERER NIEDERLAGE IN DER 2. REGIONALLIGA SÜDOST

Am vergangenen Wochenende mussten sich die Chemnitzer Niners den Dresdner Titans mit 71:84 geschlagen geben.

Zu Spielbeginn ließ sich der später recht deutliche Verlauf noch nicht erahnen. Beide Teams agierten vor allem offensiv sehr konzentriert und versuchten immer wieder ein Gleichgewicht zwischen korbnahen und korbfernen Abschlüssen zu finden. Da sowohl die gastgebenden Chemnitzer wie auch die Gäste aus Dresden in dieser Phase sehr effektiv waren, konnte sich keins der beiden Teams wirklich absetzen. Erst in der neunten Minute des ersten Viertels konnte sich Dresden mit einem kleinen ersten Lauf etwas Luft verschaffen und setzte sich mit 7 Punkten ab, da die Chemnitzer aber in der letzten Minuten den defensiven Druck noch einmal deutlich erhöhte, konnte Bastian Lath mit 5 schnellen Punkten den Rückstand vor der Pause auf zwei Punkte verkürzen.

Auch im zweiten Spielabschnitt spielten die Chemnitzer Offensive weiter souverän auf. Am anderen Spielfeldende versuchte man die Intensität nun ebenso hoch zu schrauben und ließ keine einfachen Punkte zu. Da die Landeshauptstädter sehr solide von der Freiwurflinie warfen, konnte man das Spiel zwar drehen, sich aber nicht absetzen. Erst ein Lauf der Gastgeber in der 16. Minute und der damit verbundene 6 Punkte Vorsprung, sorgte für etwas Verunsicherung auf Seiten der Dresdner. In der Folge verlegten die Dresdner gleich vier ihrer fünf zugesprochenen Freiwürfe. Bruno Albrecht traf dann mit der Halbzeitsirene zur 42:35 Führung für die Chemnitzer.

In der Halbzeitpause schien dann Danius Pleta auf Seiten der Dresdner die richtigen Worte gefunden zu haben. Seine Männer agierten nach dem Seitenwechsel deutlich aggressiver in der Defense. Chemnitz musste sich seine Punkte also hart erarbeiten und wurde immer wieder an die Freiwurflinie geschickt. Aus sechs Versuchen konnten leider nur zwei Punkte herausgeholt werden, sodass die Dresdner bis zur 26. Minute wieder bis auf vier Punkte herankamen. Was dann passierte, konnte sich wohl keiner so richtig erklären. Die Chemnitzer verloren jegliche Intensität in der Verteidigung und agierten im Angriff komplett planlos. In den folgenden 4 Minuten ließ man so einen 16:2-Lauf der Gäste zu. Nach 30 Minuten stand es dann als 52:62 aus Sicht der Gastgeber.

Wer im nun ein aufbäumen der Gastgeber erwartete, wurde enttäuscht. Im letzten Spielabschnitt gestalteten weiterhin die Dresdner das Spiel. Mit zwei schnellen Dreiern und einem getroffenen Freiwurf, stellten sie die Weichen auf Sieg. Chemnitz konnte zwar den Rückstand bis zur Mitte des Viertels noch einmal auf neun Punkte verkürzen, doch am Ende fehlte einfach die Konstanz um den Sieg der Gäste ernsthaft zu gefährden. Dresden spielte im Gegensatz dazu sehr souverän auf und gewinnt am Ende verdient mit 84:71

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