Dresden Titans II vs. USC Leipzig

Dresden Titans II gegen USC Leipzig hieß am Sonntag das Abstiegsderby in Dresden. Nachdem die JBBL vorher in gleicher Halle den Klassenerhalt gesichert hatte, wollten die Regiojungs auch einen Sieg gegen den Abstieg einfahren. Leipzig kam bei bestem Wetter mit lautstarker Fanunterstützung in die Landeshauptstadt. Die Titans mussten in diesem Spiel auf ihren Kapitän Robert Haas und Jungspund Camillo Thieme verzichten.

Dresden kam, wie so oft, nur schwer ins Spiel und verschlief Start. 4:15 stand es nach fünf gespielten Minuten. Nach einer Timeout von Coach Pleta übernahmen aber Msuya und Zobel in der Offensive und defensiv wurde vor allem beim Rebound beherzter zugepackt. Mit 21:18 und nur 3 erlaubten Leipziger Punkten in 5 Minuten ging es ins zweite Viertel. Auch hier übernahmen Msuya und Zobel die Verantwortung in der Offensive und defensiv erlaubte man Leipzig keine einfachen Punkte. Die Defensivverschiebung funktionierte und wenn Leipzig scorte dann an der Freiwurflinie oder in Korbnähe. Mit einer Acht Punkte-Führung ging es in die Halbzeitpause (39-31).

Dresden startete zu Beginn der zweiten Halbzeit wieder sehr schläfrig. Man erlaubte Leipzig zwei Dunks im Fastbreak und offensiv spielte man eins gegen drei oder mehr Das führte dazu, dass die Uniriesen in Minute 25 ausgleichen konnten (39:39). Dresden fand aber jetzt wieder in die Spur und vor allem wieder das Händchen von außen. In den nächsten 180 Sekunden führten Zwei Dreier zu besserem Spacing und einer erneuten 8 Punkte Führung (48:40). Allerdings ließ man sich bis zum Viertelende durch Fastbreaks und harte Drives der Leipziger wieder die Butter vom Brot nehmen und ging nur mit einem zwei Punkte Vorsprung in den letzten Abschnitt (48:46). Rekonvaleszent Konrad Slavik begann dieses Viertel mit einem klassischen Dreipunktspiel und einem Wurf von Downtown. Allerdings konnte man die starken Drives der Leipziger nur selten stoppen. Obwohl der Distanzwurf der Uniriesen kaum eine Gefahr darstellte schaffte es der Gast immer wieder zum Ring. Dresden hingegen war von weiter als 6,75m brandgefährlich und konnte durch Msuya und Niendorf immer wieder einen Punkt mehr erzielen als Leipzig. Eine Minute vor Ende führte Dresden mit drei Punkten (67:64), aber Leipzig wollte das Spiel gewinnen. Durch überaggressive Defense wurden die Guards der Titans an die Linie gestellt, von wo sie hochprozentig verwandelten. Gleichzeitig gelang es dem USC nicht aus dem Feld zu punkten, was wiederrum Dresden die Möglichkeit ließ auch den direkten Vergleich zu gewinnen. Im Hinspiel gewann Leipzig zu Hause noch mit sieben Punkten. Jeder Erfolg mit acht oder mehr Punkten der Dresdner würde einen einen kleinen Extravorteil im Kampf um den Klassenerhalt bedeuten. Leipzig verwandelte kurz vor Ende zwei Freiwürfe für eine sechs Punkte Differenz (72:66). Allerdings foulten sie anschließend Noah Berge im Ballvortrag, was dieser mit zwei Treffern von der Linie bestrafte (74:66). Den letzten Angriff dribbelten die Leipziger zur Verwunderung der Titans nur aus, was bedeutete, dass Dresden sowohl das Spiel 74:66 als auch den direkten Vergleich gewann.

Nächste Woche geht es für Dresden zum nächsten Sachsenderby nach Chemnitz in der Hoffnung dort wieder Punkte einzufahren. Bei noch drei ausstehenden Spieltagen sind die letzten sechs Mannschaften maximal einen Sieg voneinander entfernt, was enorme Spannung im Saisonfinish verspricht.

Topscorer der Partie waren Clayton Msuya (25 Punkte, 7 Dreier) und Robert Zobel (17 Punkte, 2 Dreier) für Dresden und Sven Papenfuß (14 Punkte) für Leipzig.

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