Dresden Titans II @BG Litzendorf

Nach dem unerwarteten Sieg letzte Woche ging es diesen Sonntag Richtung Bamberg zur BG Litzendorf, die allerdings in der Halle der Regnitzal Baskets ihr Heimspiel austragen musste. Die Titans wollten dem Erfolg gegen Würzburg gleich einen weiteren Sieg folgen lassen, auch wenn sie auf ihren Center und Topscorer Michael Zenker verzichten mussten, der verletzt ausfiel.

Ohne groß Wert auf Verteidigungsarbeit zu legen starteten beide Teams mit vielen erfolgreichen Abschlüssen. Auf Dresdner Seite stach vor allem Robert Zobel heraus, der 11 Punkte in den ersten 10 Minuten erzielte. Da Litzendorf aber fast ebenso oft in die Reuse traf, ging es mit einem hohen Score von 23:27 ins zweite Viertel. Dresden punktete jetzt vor allem durch Nils Niendorf von hinter der 6,75m Linie und Litzendorf immer wieder im Fastbreak. Die Titans schienen einfach nicht im Stande sich rechtzeitig zu Ordnen und so gaben so einen einfachen Korbleger nach dem anderen ab. Dank eines 8:0 Laufes kurz vor der Halbzeit gingen die Mannen von Coach Pleta trotzdem noch mit einer 2-Punkte-Führung in die 15 minütige Pause (43:45).

Beide Teams kamen mit klarem Fokus auf die Verteidigung aus den Kabinen, welche vorher eher weniger intensiv gespielt wurde. Die Zuschauer bekamen nur noch selten erfolgreiche Abschlüsse zu sehen, allerdings umso mehr Freiwürfe. Durch einen 8-0 Lauf bis Minute 28 ging das Heimteam mit 2 Punkten mehr als Dresden in das entscheidende Viertel (58:56).  Hier lief allerdings nicht mehr viel zusammen bei den Titans. Im eins gegen eins konnte kein Gegenspieler mehr vor sich gehalten werden und offensiv stand man sich mehr selber im Weg als der Gegner. Trotz dessen war man bei noch 4 Minuten zu spielen nur 4 Punkte zurück (67:63) und rechnete sich noch Chancen aus das Match zu drehen. Jedoch lief es komplett anders. In der Defense ließ man jetzt jedes Mal die besten Schützen offen, die sich mit 5 Dreiern in jeden 4 Minuten bedankten und vorn nahm man schwere und schlecht herausgespielte Würfe. Aufgrund des grausamen vierten Viertels verlor man zurecht mit 84:68 und wird in der kommenden Trainingswoche viel an der defensiven Kommunikation und Fußarbeit verbessern müssen um kommenden Samstag in Erfurt überhaupt eine Chance auf den Sieg zu haben.

Topscorer der Partie war Noah Berge (16 Punkte, 1 3er) für Dresden und Manuel Rockmann (28 Punkte, 4 3er) für Litzendorf.

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