Titans II vs TSV 1861 Nördlingen

Zum 2. Spieltag der Rückrunde kam der TSV 1861 Nördlingen nach Dresden. Das Hinspiel verloren die Titans noch mit 4 Punkten und zeigten dabei eine der schwächsten Leistungen der Saison. Mittlerweile gab es einige Neuerungen im Kader der Traditionsmannschaft aus dem Donau-Ries Kreis. Auf Flügel wurde Georgi Krastev und als Center Garny Valente Garcia Nivar verpflichtet um die dürftige 3-9 Bilanz aufzubessern und nicht in Abstiegsängste zu kommen. Die Titans hingegen wollten auf der guten Leistung vergangene Woche gegen Waldnaab aufbauen und den zweiten Sieg in 2018 einfahren. Allerdings musste Coach Pleta krankheitsbedingt auf Robert Zobel verzichten.

Das Spiel begann gleich mit einem ansatzlosen Dreier ohne Rebounder nach dem Sprungball durch Krastev, der nix als Netz berührte. Die Titans taten sich schwer und konnten im ersten Viertel fast ausschließlich von der Freiwurflinie scoren. Zu viele Distanzwürfe wurden genommen und allesamt verworfen. Nördlingen hingegen scorte durch #1 Cratit im Fastbreak oder per Wurf von Ruppert (zwei 3er) und Krastev. Mit einem Defizit von 5 Punkten (16:21) ging es ins zweite Viertel. Gleich in den ersten Minuten konnten man drei Dreier versenken und so das Spiel ausgleichen (25:25). Allerdings lief defensiv nicht viel zusammen beim Heimteam. Der neue nördlinger Center zerlegte die Verteidigung im Alleingang. 11 Punkte gingen auf das Konto von Garcia Nivar, die er durch guten Einsatz seines bulligen Körpers innerhalb der Zone erzielte. Auf Seiten der Titans hielt offensiv einzig Clayton Msuya dagegen (10 Punkte-3 3er). Ein 5-0 Lauf des TSV zum Ende der ersten Halbzeit stellte dann allerdings auf 36:45.

Die Halbzeitansprache im Kreis der Dresdner wurde etwas lauter, da die Einstellung überhaupt nicht stimmte. Auch wenn man sich vornahm in den zweiten 20 Minuten vieles besser zu machen und auch mit einem Dreier durch Msuya startete, glich die Art und Weise dem der ersten Halbzeit. Nördlingen punktete weiter durch ihr Dreigestirn von Krastev, Cratit und Garcia Nivar. Dresden spielte weiter viele Turnover, One-Pass-Angriffe und schoss Fahrkarten. Ein Dreier von Cratit beendete den dritten Abschnitt mit einem Score von 55:67. Man hoffte noch auf ein ähnliches vierte Viertel wie letzte Woche gegen Waldnaab, als man dem Gegner gar nix mehr erlaubte und so das Spiel drehen konnte. Diesen Sonntag war allerdings vieles anders und so wurde das Spiel eher schlechter als besser. Kopf- und Planlos rannte man übers Feld, erlaubte den besten Spielern des Gegners genau die Abschlüsse, die sie mögen und in der Offensive gab es entweder keine Pässe oder welche zum Gegner. Völlig verdient verlor man das Spiel am Ende mit 20 Punkten (72:92) und zeigte die schlechteste Leistung der Saison. Einziger Lichtblick waren die 24 Punkte und sieben Dreier von Clayton Msuya, allerdings war der Rest finster, wirklich finster.

In der kommenden Trainingswoche sollte man sich überlegen ob man nochmal so spielen möchte oder doch eher zurück kommen will zum Team Basketball. Am kommenden Sonntag sind dann die Young-Guns aus Regnitztal zu Gast und wenn dieses Teams eins bestraft, dann ist es zu wenig Einsatz.

Für Dresden punktete Msuya (24 Punkte, 7 3er) und Zenker (20 Punkte) am besten. Die 3 Profis aus Nördlingen zeigten sich für 20 (Krastev, 3 3er), 23 (Garcia Nivar) und 25 Punkte (Cratit) verantwortlich.

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