Niners II geben im Spitzenspiel Tabellenführung ab

Am vergangenen Samstag reiste die zweite Mannschaft der Niners Chemnitz zum Spitzenspiel nach Goldbach. Für die Mannschaft von Headcoach Mohammed Hajjar, welche ohne die zur ProA berufenen Leistungsträger Arne Wendler und Aaron Kayser anreiste, gab es nur ein Ziel: Mit maximalem Einsatz die Tabellenführung verteidigen.

Die Goldbacher zeigten allerdings gleich zu Beginn, wer der Herr im Haus ist. Während die Chemnitzer versuchten ihre Unterlegenheit unter dem Korb mit einer stark absinkenden Mannverteidigung zu kompensieren, schoss sich Goldbach’s bester Werfer von außen warm. Auf der anderen Seite dauerte es ganze zwei Minuten bis der Ball das erste Mal zum 7:2 durch die Reuse segelte.  In den folgenden sechs Minuten ging es dann munter hin und her, sodass der Vorsprung der Goldbacher konstant zwischen fünf und sieben Punkten lag. In der achten Minute fand dann ein erster Bruch in der Chemnitzer Offense statt. Diesen Bruch nutzten die Gastgeber konsequent um auf 14 Punkte davon zu ziehen. Erst nach einer Auszeit des Chemnitzer Trainers in der letzten Minute des Viertels, fanden die Sachsen zurück in die Erfolgsspur. Leider beendeten die Bayern das Viertel dann mit einem Buzzerbeater vom Perimeter und konnten mit einer 31:16 Führung in die erste Pause gehen.

Nach einigen taktischen Änderungen und einem Appell an die eigenen Fähigkeiten gingen die Chemnitzer viel aggressiver und vor allem selbstbewusster ins zweite Viertel. In dieser Phase holte man sich viele Stops und die Gastgeber mussten sich ihre Punkte oftmals hart erkämpfen. In dieser Phase trugen vor allem der jüngste und der älteste Spieler das Chemnitzer Team. Beide fanden immer wieder die richtigen Lösungen im Angriffsspiel. So schmilzte der Goldbacher Vorsprung kontinuierlich und man konnte sich bis zur Halbzeit Punkt um Punkt auf 43:37 herankämpfen.

In der Halbzeitpause nahm man sich dann vor das Spiel zu drehen. In den ersten Minuten des dritten Viertels knüpfte man auch erfolgreich an die Leistung aus dem vorhergehenden Spielabschnitt an und verkürzte den Rückstand immer weiter. Mitte des Viertels war man dann nur noch 2 Punkte zurück. Doch eine Auszeit des Heimtrainers zerstörte dann den Rhythmus der Chemnitzer und brachte die Bayern erfolgreich zurück ins Spiel. In den zwei folgenden Angriffen konnten die Gastgeber direkt vom Perimeter einnetzen und sich wieder etwas Luft verschaffen. Anschließend zeigten beide Mannschaften ein eher zerfahrenes Spiel. Es ging viel hin und her und Punkte konnten fast ausschließlich von der Freiwurflinie erzielt werden. In Folge der harten Gangart verletzte sich dann zu allem Überfluss noch kurz vor Ende des Viertels der letzte verbliebene Innenspieler der Chemnitzer und konnte das Spiel nicht fortsetzen. Am Ende des dritten Viertels stand es dann 58:65 aus Sicht der Chemnitzer.

In den ersten Minuten des Schlussabschnittes zündeten die Sachsen dann ein regelrechtes Offensivfeuerwerk und trafen aus jeder Lage. Bis zur 37. Minute konnte man sich sogar wieder auf zwei Punkte herankämpfen und zwang den Gastgeber in eine Auszeit. Diese erzielte abermals ihren Zweck und brach erfolgreich den Chemnitzer Rhythmus. Man musste nun zuschauen wie die Bayern wieder auf 8 Punkte davonzogen. Auch das Stop-the-clock Spiel in den letzten anderthalb Minuten änderte nichts mehr am Spielverlauf. So muss man sich am Ende mit 91:80 dem verdienten Sieger aus Goldbach geschlagen geben.

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