Titans II vs Niners Chemnitz II

Am Samstag stand, in ungewohnter Halle, das zweite Sachsenderby nacheinander für die Dresden Titans II an. Dieses Mal war die Reserve der Niners aus Chemnitz in Dresden zu Gast, die sich nach einem Sieg gegen Würzburg letzte Woche die Tabelle vom Sonnenplatz anschauen konnten. Nach der Niederlage gegen Leipzig wollten es die Schützlinge von Coach Pleta ihrer ersten Mannschaft gleichtun und einen Sieg am Wochenende einfahren.

Das erste Viertel begann ausgeglichen und mit wenigen Punkten (13:14). Wenn gescort wurde, dann vom Gast von Downtown (4 Dreier im 1. Viertel) und von Dresden durch ihren Center Michael Zenker (7 Punkte im Viertel). Im zweiten Viertel ging es wesentlich ruppiger zu. Dresden konnte sich ganze 16 Mal von der Freiwurflinie versuchen, traf allerdings nur mickrige 8 Versuche. Chemnitz konnte sich in den ersten Minuten des Viertels weiter auf den Dreier und vor allem ihren Maskenmann Leon Hoppe (9 Punkte in den 5 Minuten, 2 Dreier) verlassen. Danach reichte ein Dreier und eine perfekte Ausbeute von der Linie dem Gast aus um ihren Vorsprung auf 10 Zähler anwachsen zu lassen, da Dresden ihrerseits von der Linie viele Fahrkarten sammelte (Ende 2. Viertel 27:37).

Einfach geschlagen wollte sich Dresden in der zweiten Halbzeit nicht geben und so knapste man Chemnitz im 3. Viertel Punkt für Punkt ab und kam bis zur 27. Minute auf 42:45 ran. Auf Chemnitzer Seite konnte sich bis dahin einzig Baris Ünlü mit 8 Punkten auf dem Bogen eintragen. Die letzten 90 Sekunden des Viertels stellten allerdings alles wieder auf den Kopf. Gästekapitän Andrew Jones läutete mit seinem Dreier nochmal einen Run ein, in dem die Niners Dresden komplett auseinandernehmen sollten. Die Titans fingen sich einen Fastbreak nach dem anderen und trafen vorn nur noch schlechte Entscheidungen. So machte man aus minus 3 bis zum Viertelende happige minus 15.

Im letzten Viertel wollte Dresden trotzdem nochmal alles versuchen um sich wenigstens in die Verlängerung zu retten. Eine wesentlich aggressivere Defense und geduldiges, cleveres Spiel in der Offensive ließen erneut den Gästevorsprung Punkt für Punkt schmelzen. Chemnitz konnte jetzt nur noch durch Andrew Jones scoren, was zur Folge hatte, dass es 60 Sekunden vor Ende nur noch 69:71 stand. Chemnitz war im Angriff, konnte zwar nicht scoren, aber holte sich den Offensivrebound. Die anschließenden 14 Sekunden spielten die Niners runter und konnten mit dem Buzzer wiederrum durch Andrew Jones scoren und auf 69:73 stellen. Im anschließenden Play der Dresdner konnte Camillo Thieme nicht aus der Corner für Drei verwandeln, weshalb man gezwungen war zu Foulen um den Gast an die Linie zu stellen. Diese Taktik zeigte allerdings kein Erfolg, weshalb Dresden in diesem spannenden Spiel mit 73:77 den Kürzeren zog und so auch das zweite Sachsenderby nacheinander verlor.

Topscorer der Partie waren Noah Berge mit 23 Punkten für Dresden und Andrew Jones mit 25 Punkten (6 Dreier) für Chemnitz.

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