Dresden Titans II vs. BC Erfurt

Am Sonntag war mit dem BC Erfurt der Tabellennachbar in der heimischen Margon Arena zu Gast. Die Titans erwärmten sich locker beim Aufbauen der Tribünen für das anschließende Pro B Spiel der ersten Mannschaft. Gut angeschwitzt starteten sie ideal ins Spiel. Durch schnelles Umschalten scorte man einfache Punkte im Fastbreak und im Setplay verstand man es immer den freien Mitspieler zu finden. Nach 7 Minuten stand es so 19:10 und der Gästecoach musste sein erstes Timeout einfordern. Dieses zeigte auch insofern Wirkung, dass Erfurt 5 schnelle Punkte scorte. Ein Dreier von Camillo Thieme beendete aber den ersten Abschnitt positiv für Dresden (22:15). Das zweite Viertel gestaltete sich wie das Erste. Dresden rannte und fand mit schnellen Pässen immer wieder Wege aus der aggressiven Trapdefense der Erfurter. Wenn man noch die schwierigsten Würfe (Korbleger) sicherer verwandelt hätte, wäre auf dem Scoreboard ein noch größerer Vorsprung als die an sich schon deutlichen 41:23 aufgeleuchtet. Zum Ende der Halbzeit konnte der Gast aber noch von der Freiwurflinie und von Downtown scoren, weshalb es ‚nur‘ mit 41:29 in die Pause ging.

Diese 15 Minuten schien vor allem Erfurt genutzt zu haben um ihr Spiel nochmal zu justieren. Erfurt spielte besser, aber konnte dies noch nicht merklich in Punkte ummünzen. Als Mitte des 3. Viertels Dresden auch noch 6 Freiwürfe in Folge verwandeln konnte, was gefühlt noch nie passiert ist, waren die Titans mit 15 vorn und alles schien auf ein entspanntes letztes Viertel hinzudeuten. Erfurt verkürzte zwar, wie in allen Vierteln zuvor auch, zum Ende noch, aber Plus 12 Punkte (55:43) schien ein komfortabler Vorsprung zu sein. Im letzten Viertel allerdings vergaßen die Schützlinge von Coach Pleta komplett was sie in den ersten drei Abschnitten so erfolgreich gemacht hatte. Kaum noch Angriffe mit mehr als 2 Pässen, schlechte Kommunikation in der Defense und nur 4 von 10 verwandelten Freiwürfen ließen Erfurt immer näher herankommen. Erfurt scorte jetzt viel effektiver als vorher und netzte vor allem durch Marcus Bernhart. Die Nummer 6 der Gäste erzielte allein im letzten Viertel 14 Punkte (3 Dreier) und ließ damit die Titans nochmal ordentlich ins schwimmen kommen. Beim Stand von 71:66 schaffte es Erfurt aber nicht an der Freiwurflinie auf einen Angriff heran zu kommen. Im letzten Angriff stellte die dresdner Defense wieder einen Gästespieler an die Linie, dieser verwandelte zwar den ersten (71:68), musste aber den zweiten mit Absicht verwerfen und auf ein Wunder hoffen. Den offensiven Rebound holte sich der BC zwar, aber das Wunder blieb aus und so retteten die Titanen ihren Vorsprung, mehr schlecht als recht, über die Zeit. Die Titans stehen jetzt mit einer Bilanz von 4 Siegen und 3 Niederlagen auf dem 5. Tabellenplatz und hoffen diesen nächstes Wochenende beim Sachsenderby in Leipzig noch weiter verbessern zu können.

Topscorer der Partie waren die beiden Guards Marcus Bernhart (Erfurt) und Robert Haas (Dresden) mit jeweils 22 Punkten.

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