Chemnitz sichert sich mit Sieg über Nördlingen den zweiten Platz

Mit einem deutlichen 63:46 Sieg über den TSV 1861 Nördlingen in heimischer Halle sichern sich die Niners Chemnitz den zweiten Tabellenplatz und bauen ihre Siegesserie auf nunmehr vier Spiele aus.

Zu Beginn der Partie ließ allerdings nicht erahnen, dass das Spiel am Ende so deutlich für die Gastgeber ausgehen sollte. Während die Sachsen deutlich Probleme hatten ohne ihren Routinier Andrew Jones einen offensiven Rhythmus zu finden, spielten die Gäste aus Nördlingen ruhig ihr Spiel, sodass sie nach 4 Minuten schon 6:2 führten. In der Folge traf auf Chemnitzer Seite dann Robin Mihalyi den ersten 3-Punkte Wurf des Spiels und schien damit das ganze Chemnitzer Team wach zu rüttel. Die Gastgeber starteten jetzt ein regelrechtes Feuerwerk. Immer wieder fand man mit harten Penetrations den Weg zum Korb. In dieser Phase wusste vor allem Arne Wendler zu überzeugen, welcher ganze neun der 18 Punkte bis zur ersten Pause machte. Am anderen Ende des Spielfeldes machten die Chemnitzer genauso ernst und gestatteten den Gästen lediglich fünf weitere Punkte. So ging man mit einer komfortablen 23:11 Führung in die Viertelpause.

Zu Beginn des zweiten Viertels bekam dann vermehrt die zweite Reihe der Sachsen ihre Chance. Dies führte dazu, dass das Angriffstempo etwas verschleppt wurde und man vermehrt sein Glück vom Perimeter versuchte. Leider wurden die mehrheitlich gut erspielten Würfe nur zweimal mit Erfolg gekrönt. Da die Nördlinger ihrerseits die vermeintliche Schwächephase der Sachsen nicht zu nutzen wussten, konnten sie den Rückstand nicht merklich verkürzen. Nach einer Auszeit von Trainer Mohammed Hajjar in der 16. Minute und der Rückkehr von Bigman Aaron Kayser auf das Parkett, fokussierte man sich nun wieder mehr darauf das Brett zu attackieren. Während dies recht gut funktionierte, schaffte man es leider nicht in der Verteidigung konsequent zu arbeiten und konnte sich auch nicht weiter absetzen. So ging es mit 39:26 aus Sicht der Gastgeber in die Halbzeitpause.

Wer sich in Halbzeit zwei nun einen spannenden Fight erhofft hat, der wurde leider enttäuscht. Weder die Nördlinger machten den Eindruck als wollten sie noch einmal zurück kommen, noch die Chemnitzer zeigten Ambitionen den Sack vorzeitig zuzumachen. Eher lethargisch und unkonzentriert kamen beide Mannschaften aus der Kabine, sodass man den Eindruck gewinnen konnte, dass sich beide mit dem Ergebnis irgendwie zufrieden geben. Dementsprechend unspektakulär verlief das dritte Viertel. Einzige Highlights in diesem Spielabschnitt blieben die 3-Punkt-Würfe von Arne Wendler und Maurice Barendt, so wie ein wirklich sehenswerter Dunking von Arne Wendler aus dem Fastbreak. Stand nach 30 gespielten Minuten - 51:36

Im finalen Abschnitt wurde das Spiel nicht spannender. Fanden doch nur noch fünf Würfe aus dem Feld ihren Weg ins Ziel. Alle anderen Punkte wurden dann von der Freiwurflinie erzielt. Auch dieses Viertel wurde ausgeglichen gestaltet und änderte damit nicht wesentlich den Ausgang des Spiels. Am Ende stand ein verdienter 63:46 Sieg für Chemnitz auf der Anzeigetafel.

Trainer Mohammed Hajjar war nach dem Spiel vor allem erleichtert, dass man einen recht ungefährdeten Sieg einfahren konnte. Er hätte sich von seinem Team allerdings ein wenig mehr Engagement gewünscht um auch spielerisch die positive Entwicklung der letzten Wochen fortzusetzen. Ein Sonderlobe hatte er dann noch für Arne Wendler übrig, welcher sein Team gut führte und in den entscheidende Momenten die Verantwortung an sich riss und seine Leistung mit zwei wunderschönen Dunkings sowie einem erfolgreichen 3-Punkt Wurf krönte.

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