Erfolg gegen Würzburg zum Abschluss

chemnitz99Den letzten Spieltag der Regionalliga bestritten die NINERS gegen die Würzburg Tropics in der heimischen Hartmannhalle. Der Ausgang des Spiels hatte für beide Teams keine signifikante Bedeutung mehr, da beide sicher im oberen Tabellendrittel standen und auch keine Möglichkeiten mehr hatten nach oben zu rutschen.

Für die NINERS die in dieser Regionalliga wohl das jüngste Team der Liga stellen, ging es darum eine erfolgreiche Saison möglichst positiv zu beenden und den starken Entwicklungsverlauf zu bestätigen.

Aufgrund vieler Ausfälle und einer Überschneidung mit dem Pro A Spielplan standen dem Team von Sascha Prötzig und Christian Franz nur acht Akteure zur Verfügung.

Im ersten Viertel zeigte sich dann die ganze Erfahrung und Routine der starken Würzburger Mannschaft. Immer wieder bestraften sie die Fehler der Chemnitzer Verteidigung, die sonst die große Stabilität im Spiel der Sachsen war, gekonnt. Lediglich einer schlechten Freiwurfquote der Tropics war es zu verdanken, dass man nach den ersten zehn Minuten „nur“  11:17 hinten lag. Zwar schafften es die Chemnitzer im zweiten Viertel den Verlauf ausgeglichen zu gestalten, doch wirklich überzeugend war der Auftritt immer noch nicht. Somit sah man sich beim Kabinengang weiter 32:37 in Rückstand liegen.

Nach einer klaren Kabinenansprache schafften es Hoppe, Buschbeck, Berge und Co besonders  offensiv mehr Bewegung ins eigene Angriffsspiel zu bringen, was maßgeblich dazu beitrug den Rückstand bis zum Schlussviertel (49:52) weiter zu reduzieren. Die letzten zehn Minuten des Spiels und der Saison gehörte dann klar der Chemnitzer Jugend. Defensiv schaffte man es jetzt immer häufiger Stopps und Ballgewinne zu erzielen und daraus den eigenen Angriff einzuleiten. Besonders Kapitän Noah Berge und Leon Hoppe agierten jetzt offensiv als tragende Säulen und führten das Team zu einem verdienten 76:67 Sieg gegen ein über die gesamte Saison stark agierendes Würzburger Team.

Mit diesem Sieg schließen die NINERS die Saison nicht nur auf dem vierten Platz ab, sondern stellen auch noch das beste Verteidigungsteam der Liga. Lediglich 61,2 Punkte gestattete man dem Gegner durchschnittlich. Topscorer des Teams wurde gleich in seiner ersten Regionalligasaison Leon Hoppe. In 14 Spielen erzielte er 11,6 Punkte pro Spiel und verwandelte 2,0 Dreier im Schnitt.

Die Mannschaft hat sich nach einem schwierigen Saisonbeginn ab Dezember sehr gut gesteigert und eine klar zu erkennende Entwicklung genommen. Wir haben es geschafft einige Jungs an das Herrenniveau heranzuführen und zu stabilisieren. Das wir mit einem Kader in dem keiner älter als 18 Jahre war am Ende relativ souverän unter den ersten vier ankommen, freut uns sehr. Am wichtigsten sind aber die Erfahrungen, die die Spieler in dieser Saison machen konnten. Sie mussten Verantwortung übernehmen, Hürden überwinden und lernen mit Druck umzugehen. Das ist für uns und die individuelle Spielerentwicklung sehr wichtig“, so die Trainer Sascha Prötzig und Christian Franz nach dem Spiel. 

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