Herzschrittmacher OLE (Dresden ttians - TTL Basketball Bamberg)

Wieder einmal verschlug es einen Tabellenzweiten in die sächsische Landeshauptstadt um sich mit dem Regionalligateam der Titans zu messen. Letztes Mal besiegten die Titans noch die TG aus Würzburg und ermöglichten dem jetzigen Gegner, der TTL Basketball Bamberg, auf den zweiten Rang zu klettern. Während die Mannen von Coach Pleta allerdings damals auf einer Erfolgswelle schwammen, gab es in letzter Zeit auch einigen Schatten (Niederlagen in Erfurt und Gotha). TTL hingegen fuhr zuletzt 5 Siege in Folge ein und war auch aufgrund einiger Verletzungs-/Berufs- und Urlaubsbedingter Absagen, auf Seiten der Titans, Favorit.

Der Beginn des Spiels zeigte schon wo es hin ging: gute Defensearbeit auf beiden Seiten. Während Bamberg immer wieder versuchte ihren Import Crittenden tief den Ball zu geben, spielten die Dresdner viel Pick-And-Roll. Viel fiel allerdings nicht in den Korb und so wurden lediglich 9 Feldkörbe im ersten Viertel erzielt (13:12). Auch der zweite Abschnitt war von der guten Defense- und Reboundarbeit beider Teams geprägt. Allerdings fanden Zobel (13 Punkte im Viertel), auf Dresdner Seite, und Crittenden (7 Punkte im 2.Q), für Bamberg, ab und an die Lücken. Mit einem, für Dresdner Verhältnisse, utopisch geringem Score (35:27) ging es in die Halbzeit.

Weil man alte Gewohnheiten nicht einfach so aufgibt, begannen die Titanen die zweite Halbzeit, wie immer, recht fahrig. Ein 7-0 Lauf der Bamberger Mitte des dritten Viertels machte das Spiel wieder spannend. Bamberg wollte sich in Halbzeit zwei nicht so leicht geschlagen geben und packte in der Defense noch ein paar Schippen drauf, was allerdings auch zu Folge hatte, dass Dresden von der 21. bis zur 30. Minute nur einen Punkt ohne Foulpfiff erzielen konnte (2 „And Ones“ und insgesamt 10 Freiwurfversuche). Ausgeglichen (48:48) ging es in den letzten Abschnitt. Bamberg erspielte sich, gleich zu Beginn, durch einen 9-0 Lauf, das Momentum. Bei minus 6 (51:57) nahm Dresden eine Timeout um nochmal neu zu justieren. Ein eigener 7:0 Lauf machte das Spiel in der Folge wieder Spannend (63:62). Beim Stand von 65 zu 63 und noch 1:10min zu gehen, hatte man die Chance das Spiel endgültig zu kippen. Zobel konnte sich beim Drive allerdings nicht für Dunk oder Korbleger entscheiden und legte die Pille hinten auf den Ring. Im darauf folgenden Angriff vergaß man den Distanzschützen Reichmann, der das Spiel von Downtown wieder ausglich (65:65). In der letzten Minute blieben beide Teams von der Freiwurflinie nervenstark und da auch ein Turn-Around-Dreier mit ablaufender Uhr von Zobel sein Ziel nicht fand, ging es in die Verlängerung (67:67).

Die folgenden 5 Minuten gehörten allerdings vollständig den Titans. Lediglich einen Freiwurf konnten die Gäste aus Bamberg noch versenken, der Rest waren 6 Freiwürfe (4 Treffer) und 2 Korbleger der Heimmannschaft. Mit 75 zu 68 gewannen die Jungs von Coach Pleta dieses nervenaufreibende Spiel und besiegten damit erneut in eigener Halle den Tabellenzweiten. Nervenaufreibend ist hier allerdings noch eine Untertreibung, da man, vor allem in der Schlussphase, häufig das Spiel in der Hand hatte, aber dann TTL doch wieder zurück kommen ließ. Positiv hervorzuheben sind die 28 Punkte von Robert Zobel und die, mit Abstand, beste Defenseleistung der Saison.

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