Ersatzgeschwächte Regensburg Baskets chancenlos gegen Tabellenersten

Sonderlich große Hoffnung dürften sich die Regensburger Basketballer für die Partie am Samstag gegen die Oettinger Rockets Gotha nicht gemacht haben. Denn das Spitzenteam aus Thüringen hatte bislang kein einziges Spiel verloren. Regensburg dagegen spielt eine durchwachsene Saison. Hinzu kommen zahlreiche Verletzungen. Demensprechend deutlich fiel letztlich auch das Ergebnis aus, der designierte Aufsteiger aus Gotha gewann mit 64:115 in Regensburg.
Wie groß der Klassenunterschied zwischen den beiden Mannschaften tatsächlich war, zeigte sich bereits zu Beginn des Spiels. Während bei Regensburg die Würfe nicht fielen, lief es bei Gotha exakt anders herum. Die Gäste starteten mit einem 17:2-Lauf in das erste Viertel. Vor allem von jenseits der Dreipunktelinie trafen sie extrem hochprozentig.
Allein in den ersten vier Spielminuten netzte der Tabellenführer vier Dreier ein. Am Ende des Spiels sollten es 15 getroffene Dreipunktewürfe sein, ein außerordentlich starker Wert. So lief Regensburg nach den ersten zehn Minuten bereits einem 20 Punkte-Rückstand hinterher.
Der zweite Spielabschnitt gestaltete sich dann zwar relativ ausgeglichen. Aufholen konnten die ersatzgeschwächten Regensburger jedoch nicht. Auf Seiten der Gastgeber machte sich neben dem Fehlen der Langzeitverletzten Luis Fischer, Franz Vilsmeier, Ole Alsen und Fabian Gülich vor allem der kurzfristige Ausfall von Aufbau Thomas Mayer bemerkbar.
Immerhin sprangen die jungen Spieler mit soliden Leistungen in die Bresche. Nicolas Mötsch (21 Jahre) und Elias Weigel (20) übernahmen eine wichtige Rolle im Spielaufbau und zeigten, dass in Zukunft mit ihnen zu rechnen sein wird. Dennoch musste Regensburg mit einem 31:55-Rückstand in die Halbzeitpause gehen.
Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich wenig am bisherigen Verlauf des Spiels. Regensburg kam motiviert aus der Kabine und verbuchte einige erfolgreiche Aktionen. Doch die Reaktion der Gäste war eines Aufsteigers würdig. In den Schlussminuten des dritten Viertels startete Gotha erneut einen Lauf und zog noch weiter davon. Die letzten drei Minuten des Spielabschnitts entschieden die Gäste mit 15:1 für sich.
Bemerkenswert war dabei erneut die Treffsicherheit von außen. Insgesamt gab es bei Gotha fünf Spieler die zum Ende der Begegnung mindestens zwei Dreier verwandelt hatten. Sechs Akteure des Tabellenführers punkteten zweistellig. Eine beeindruckende Teamleistung.
Bei Regensburg dagegen konnte nur ein Spieler individuell überzeugen: der Routinier Felix Eberhardt. Während der Rest der Mannschaft kaum mit dem Thüringer Topteam mithalten konnte zeigte er eine rundum solide Leistung. Der Basketballveteran brachte all seine Erfahrung ein und verbuchte 16 Zähler. Die deutliche Niederlage seiner Regensburg Baskets konnte dies natürlich nicht verhindern. Der Verein rangiert damit weiter auf dem elften Tabellenplatz der zweiten Regionalliga und muss um den Klassenerhalt zittern.
Für Regensburg spielten:
Edwards 3 Punkte (1 Dreier), Weigel 10 (1), Eberhardt 16, Schildbach 5, Buder 5, Boglin 6, Mötsch 6, Höß 5 (1), Heid 8 (2)
Für Gotha spielten:
Franklin 16 Punkte (2 Dreier), Bode 4, Kassiumis 10, Kullamäe 18 (3), Mäder 14 (2), Neudecker 7 (1), Rommeley 13, Schiller 19 (4), Schmidt 9 (3), Wobst 5

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