1. Regionalliga Herren

2. Regionalliga Herren & Regionalliga Damen

Spielberichte

2. Regionalliga regnitztal baskets– Niederlage ohne Auswirkung auf die Klasse (65:83)

In der letzten Partie der Saison 2016/17 unterlagen die Regnitztal Baskets in der 2. Regionalliga Nord der BG Litzendorf mit 65:83.

Da das Bamberger Farmteam Baunach Young Pikes zeitgleich in der ProA antritt, stand dem Trainerduo an diesem Samstagabend eine Vielzahl seiner Stammspieler nicht zur Verfügung. So nutzte man die Chance und gab den JBBL-Youngsters die Möglichkeit, sich erneut in der 2. Regionalliga zu beweisen. Dass dies logischerweise ein hartes Stück Arbeit war, zeigte sich bereits nach dem ersten Viertel, welches mit 28:19 an die Hausherren der BG Litzendorf ging.

Die BG war es auch, die in den folgenden 10 Minuten das Spiel dominierte und die Youngsters nur bedingt zum Zug kommen ließ. Abschütteln ließ sich die junge Truppe trotzdem nicht, und konnte ihren Rückstand zur Pause sogar auf minus sieben Punkte (36:43) verkürzen.

Nach dem Seitenwechsel fanden die Regnitztal Baskets nur schwer zurück ins Spiel, sodass die Litzendorfer weiter an ihnen vorbeizogen. Durch viele Ballverluste stieg der Vorsprung der BG somit zu Beginn des letzten Spielabschnittes auf 18 Punkte, sodass die Youngsters nur noch Ergebniskorrektur betreiben konnten. Trotzdem gaben die Kositz/Hwastunow-Schützlinge an beiden Enden des Feldes ihr Bestes, mussten sich aber in der letzten Partie der Saison mit 65:83 in der Seehofhalle geschlagen geben.

Somit beschließt die junge Mannschaft die diesjährige Saison in der 2. Regionalliga auf einem akzeptablen achten Tabellenplatz, resultierend aus neun Siegen und 13 Niederlagen. Coach Kositz ist zufrieden mit der Saison: „Wir sind zufrieden mit der Saison in der 2. Regionalliga. Unsere Mannschaft hat gezeigt, dass sie aus den Erfahrungen der Hinrunde gelernt hat und hat zum Ende der Saison konstanter gespielt. Die Erfahrungen, die unsere Jungs aus der NBBL und JBBL in der Regionalliga sammeln konnten, waren wichtig und werden den Spielern auch in der kommenden Spielzeit helfen.“

Für die Brose Bamberg Youngsters (Regnitztal Baskets) spielten: Uysal (13 Punkte/1 „Dreier“), Tischler, B. (12/2), Bruhnke (12/3), Ueberall (10), Bergmann (6), Tischler, N. (4), Höhmann (3), Will (3/1), Nieslon (2), Brevet, Nowak, Ulshöfer

Erfolg gegen Würzburg zum Abschluss

chemnitz99Den letzten Spieltag der Regionalliga bestritten die NINERS gegen die Würzburg Tropics in der heimischen Hartmannhalle. Der Ausgang des Spiels hatte für beide Teams keine signifikante Bedeutung mehr, da beide sicher im oberen Tabellendrittel standen und auch keine Möglichkeiten mehr hatten nach oben zu rutschen.

Für die NINERS die in dieser Regionalliga wohl das jüngste Team der Liga stellen, ging es darum eine erfolgreiche Saison möglichst positiv zu beenden und den starken Entwicklungsverlauf zu bestätigen.

Aufgrund vieler Ausfälle und einer Überschneidung mit dem Pro A Spielplan standen dem Team von Sascha Prötzig und Christian Franz nur acht Akteure zur Verfügung.

Im ersten Viertel zeigte sich dann die ganze Erfahrung und Routine der starken Würzburger Mannschaft. Immer wieder bestraften sie die Fehler der Chemnitzer Verteidigung, die sonst die große Stabilität im Spiel der Sachsen war, gekonnt. Lediglich einer schlechten Freiwurfquote der Tropics war es zu verdanken, dass man nach den ersten zehn Minuten „nur“  11:17 hinten lag. Zwar schafften es die Chemnitzer im zweiten Viertel den Verlauf ausgeglichen zu gestalten, doch wirklich überzeugend war der Auftritt immer noch nicht. Somit sah man sich beim Kabinengang weiter 32:37 in Rückstand liegen.

Nach einer klaren Kabinenansprache schafften es Hoppe, Buschbeck, Berge und Co besonders  offensiv mehr Bewegung ins eigene Angriffsspiel zu bringen, was maßgeblich dazu beitrug den Rückstand bis zum Schlussviertel (49:52) weiter zu reduzieren. Die letzten zehn Minuten des Spiels und der Saison gehörte dann klar der Chemnitzer Jugend. Defensiv schaffte man es jetzt immer häufiger Stopps und Ballgewinne zu erzielen und daraus den eigenen Angriff einzuleiten. Besonders Kapitän Noah Berge und Leon Hoppe agierten jetzt offensiv als tragende Säulen und führten das Team zu einem verdienten 76:67 Sieg gegen ein über die gesamte Saison stark agierendes Würzburger Team.

Mit diesem Sieg schließen die NINERS die Saison nicht nur auf dem vierten Platz ab, sondern stellen auch noch das beste Verteidigungsteam der Liga. Lediglich 61,2 Punkte gestattete man dem Gegner durchschnittlich. Topscorer des Teams wurde gleich in seiner ersten Regionalligasaison Leon Hoppe. In 14 Spielen erzielte er 11,6 Punkte pro Spiel und verwandelte 2,0 Dreier im Schnitt.

Die Mannschaft hat sich nach einem schwierigen Saisonbeginn ab Dezember sehr gut gesteigert und eine klar zu erkennende Entwicklung genommen. Wir haben es geschafft einige Jungs an das Herrenniveau heranzuführen und zu stabilisieren. Das wir mit einem Kader in dem keiner älter als 18 Jahre war am Ende relativ souverän unter den ersten vier ankommen, freut uns sehr. Am wichtigsten sind aber die Erfahrungen, die die Spieler in dieser Saison machen konnten. Sie mussten Verantwortung übernehmen, Hürden überwinden und lernen mit Druck umzugehen. Das ist für uns und die individuelle Spielerentwicklung sehr wichtig“, so die Trainer Sascha Prötzig und Christian Franz nach dem Spiel. 

TTL Basketball Bamberg mit Kantersieg

TTL Basketball Bamberg vs. BC Erfurt 113:57
Ein erfolgreicher Ligaabschluss für die 1. Herren - mit 113:57 besiegte man vollkommen verdient den BC Erfurt und untermauerte deutlich den zweiten Tabellenplatz. 
Die Gäste aus Thüringen waren nur mit acht Spielern angereist und konnten nur im ersten Viertel (19:15) einigermaßen mithalten, was aber mehr an der mäßigen Leistung der TTL-Jungs lag. Im zweiten Viertel leitete dann MarkusM Müller mit zwei erfolgreichen Dreiern die Wende ein. In der Offense konnten die Bamberger nun alle Register ziehen - trafen sicher aus der Distanz - insgeamt 13 Dreier - und zogen immer wieder mit Schnellangriffen zum gegnerischen Korb. Diesem Angrifsswirbel konnte der BC Erfurt nichts entgegensetzen und lag schon zur Halbzeit mit 58:28 zurück. Endstand 113:57.
Da zeitgleich im Süden die München Baskets verloren, ist man nun bester Zweitplatzierter der beiden 2. Regionalligen und darf sich noch vage Hoffnungen als Nachrücker für den Aufstieg in die 1. Regionalliga machen.
Jetzt gilt es die Konzentration hoch zu halten - steht denn noch am nächsten Wochende als krönender Saisonabschluss das Final-Four im Pokalwettbewerb in Treuchtlingen auf dem Spielplan.
TTL Bamberg:
Krauß 24/4, Reichmann 16/4, Schmitt M. 13/1, Müller M. 13/2, Crittenden 12/0, Hubatschek 9/0, Jefferson 8/0, Weiß 7/1, Hager 4/0, Duckarm 4/0, Land 3/1, Thomas
BC Erfurt:
Hochbach 22/0, Beese 12/2, Mann P. 6/2, Weise 6/1, Mecke 5/1, Rothenberg 5/1, Benneckensterin 1/0, Hüller, 

2. Regionalliga Regnitztal Baskets – Grundsolide Leistung sichert Klassenerhalt (79:70)

Im Freitagsspiel der 2. Regionalliga Nord besiegten die Regnitztal Baskets im Dress der Brose Bamberg Youngsters die Mannschaft der DJK Neustadt an der Waldnaab und sichern sich durch den 79:70-Erfolg den Klassenerhalt.

Von Beginn an zeigte sich die Kositz/Hwastunow-Truppe wacher als ihre Gäste und konnte sich schnell einen komfortablen ersten Vorsprung erarbeiten, der auch bis zum Ende der Partie Bestand haben sollte. Angeführt von Felix Edwardsson, der erneut einen sehr guten Tag erwischte und für sein Team einnetzte, schloss Regnitztal zunächst das erste Viertel mit 26:17 ab und konnte auch den zweiten Spielabschnitt souverän für sich gewinnen. Alle Spieler zeigten eine solide Leistung an beiden Enden des Feldes, wo sich besonders Nicolas Wolf, Felix Edwardsson und Heinrich Ueberall hervortaten. Zum Pausentee trennte man sich 47:34.

Die DJK Neustadt, lautstark von den mitgereisten Fans unterstützt, fand allerdings nur Schwer wieder in die Partie und konnte gegen die Youngsters zunächst kein Mittel finden.  Lediglich Tobias Merkl, der am Ende 23 Punkte markierte, kam zum Zug und versuchte den Vorsprung der Bamberger zu minimieren. Regnitztal, angeführt von Nicolas Wolf, schaffte es aber, ihre Leistung konstant zu halten und sicherte sich vor den letzten zehn Minuten einen komfortablen 59:46-Vorsprung. Auch im letzten Viertel sollte sich dies nur bedingt ändern. Zwar konnte die DJK nochmals herankommen und brachte die Bamberger Jugend damit in Zugzwang, doch die Brose Bamberg Youngsters ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und sicherten sich mit 79:70 den Sieg. Damit ist der Klassenerhalt für die Mannschaft von Kevin Kositz und Pat Hwastunow gesichert.

Für die Brose Bamberg Youngsters (Regnitztal Baskets) spielten: Wolf (20 Punkte/0 „Dreier“), Uysal (15/1), Drell (10/1), Edwardsson (8), Hoffmann (7/1), Nicklaus (6), Ueberall (6), Tischler, N. (4),  Tischler, B. (2), Fichtner (1), Bruhnke, Höhmann

Titans II gegen Regensburg

Vierter gegen Elfter hieß das Matchup am Sonntag in Dresden. Während draußen bestes Wetter herrschte, versuchten die 7 Mann aus Regensburg gegen 9 Titanen etwas zählbares nach Hause zu holen. Weil die Gäste es nicht schafften den Korb, sportlich äußerst fair (Emoticons können hier nach Belieben eingefügt werden), während der Erwärmung abzureißen, musste man dann doch Basketball spielen. Allerdings schien man bei der Fahrt in die sonnige Landeshauptstadt oder beim Demolieren der Anlage einiges an Kraft gelassen zu haben. Regensburg startete mit einem Turnoverfestival ins Spiel. So hieß es schnell 8:1 (3. Minute). Dresden spielte allerdings selber nicht allzu konsequent, weshalb man ‚nur‘ mit 28:14 das Viertel beendete. Regensburg versuchte im zweiten Abschnitt vermehrt über ihren Center Alsen zu Punkten zu kommen. Durch ihr Inside-Out-Game fand das Spielgerät häufiger das Ziel als noch ein paar Minuten zuvor und verhinderte vor allem dresdner Schnellangriffe. Im Setplay fand das Heimteam allerdings immer ihre Schützen von außen und baute, bis zum Ende des Viertels, weiter ihren Vorsprung aus (58:40).

Wenig änderte sich in der zweiten Halbzeit. Dresden machte vorne konstant weiter Punkte, während man in der Defense nicht mit allergrößter Intensität den Gegner am Spiel hinderte. Trotz dessen wuchs der Vorsprung erstmals auf über 20 Punkte an (79:56). Coach Dainius wollte im letzten Abschnitt vor allem den Bankspielern etwas mehr Spielzeit geben, was sich aber nicht sonderlich negativ aus das Spiel der Titans auswirkte. Als dann der regensburger Spielertrainer Alsen genug vom Spiel hatte und sich nach seiner Auswechslung lieber zum Duschen begab als sein Team weiter zu unterstützen (Teamsport Olé) war die Messe schon lange gelesen. Dresden legte einige kleine Runs hin, die nur von Fouls und Unkonzentriertheiten in der Defense unterbrochen wurden. Am Ende konnte das Heimteam sich über den 100. Punkt von Robert Zobel und kommende Kaltgetränke freuen. Mit 112 zu 76 gewannen die Dresden Titans II ihr letztes Heimspiel der Saison und fahren nächste Woche zum allerletzten Spiel an die Waldnaab um sich den 4. Platz in der Abschlusstabelle zu sichern.

Tropics verlieren Spitzenspiel

wuerzburg tgwSpielbericht TG Tropics Würzburg – TTL Baskets Bamberg 66-69 (31-28)

In der Feggrube trafen die Basketballer der TGW auf den Tabellenzweiten aus Bamberg, TTL Baskets Bamberg.

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2. Regionalliga regnitztal baskets – Großer Schritt in Richtung Klassenerhalt (70:64)

Mit einem so wichtigen 70:64-Auswärtserfolg bei den Regensburg Baskets haben sich die Brose Bamberg Youngsters im Dress der Regnitztal Baskets Luft zum Tabellenkeller der 2. Regionalliga verschafft.

Durch das zeitgleich stattfindende ProA-Spiel trat man in Regensburg nur zu acht an, aber die Truppe aus NBBL- und JBBL-Jungs machten von Beginn an ein gutes Spiel. Im bisher wichtigsten Spiel der Saison starteten beide Mannschaften konzentriert in die Partie, doch die Sicherheit war für die Regnitztal Baskets noch nicht gegeben. So stand es  nach dem ersten Viertel lediglich 13:10 für die Brose Bamberg Youngsters. Auch im zweiten Viertel konnte man das Spiel ausgeglichen gestalten und trennte sich mit einem Zwei-Punkte-Rückstand (29:31) zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel kam der Brose-Nachwuchs besser zurück aufs Feld und hatte den Rückstand im Handumdrehen egalisiert. Durch eine konzentrierte Teamleistung, angeführt von Henri Drell, der am Ende überzeugend mit 30 Punkten (davon sechs Drei-Punkte-Würfe) Topscorer wurde, ging man schließlich mit 47:46 in den finalen Spielabschnitt. Dieser sollte die Youngsters noch einmal auf die Probe stellen, denn nun wechselte die Führung in Regensburg stetig und keines der Teams konnte sich entscheidend absetzen. In Person von Matthias Fichtner wurde den Regensburg Baskets das Leben schwer gemacht, denn er bot Regensburgs Topscorer Alsen gekonnt die Stirn und störte ein ums andere Mal seine Offensivaktionen. Auch Heinrich Ueberall zeigte erneut sein Können und überzeugte in der Offensive ebenso wie in der Defensive.

Zwei Minute vor dem Ende schaffte es die Bamberger Jugend dann aber erstmals, sich deutlicher abzusetzen. Besonders Drell und seinem Teamkollegen Mehmet Uysal war es hier nun vorbehalten, mit einem Drei-Punkte-Wurf und sechs verwandelten Freiwürfen den 70:64-Sieg zu besiegeln.

Schon am kommenden Freitag können die Brose Bamberg Youngsters den Klassenerhalt in der 2. Regionalliga Nord dingfest machen. Um 20 Uhr gastiert die DJK Neustadt an der Waldnaab in Strullendorf.

Für die Brose Bamberg Youngsters (Regnitztal Baskets) spielten: Drell  (30 Punkte/6 „Dreier“), Uysal  (15/1),  Fichtner (9),  Bruhnke (7),  Ueberall  (7),  Höhmann (2),  Nicklaus,  Bergmann

mtv verliert "Heimspiel" gegen Dresden am Ende mit 66:79

Die MTV-Damen begann ihr „Heimspiel“ in der Spielhalle von München Basket, das knapp 60 Minuten vorher dort etwas enttäuschend gegen die BG Großwallstadt/Elsenfeld mit 42:48 verloren hatte, gegen den Tabellenvierten aus Dresden sehr konzentriert und lagen gleich mal mit 6:0 in Führung. Doch dann griff die sehr intensive und körperbetonte Mannverteidigung der Dresdnerinnen, die Folge waren zahlreiche Missverständnisse und Ballverluste beim MTV, der bereits nach dem 1.Viertel knapp mit 16:18 zurück lag.

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Comeback-Sieg im Derby

chemnitz99NINERS Chemnitz schlagen Dresden Titans 53:51

In einem defensiv geprägten Spiel empfingen die NINERS am Samstag die Dresden Titans zum Sachsen-Derby in der Regionalliga. Bereits im ersten Viertel verschafften sich die Gäste leichte Vorteile. Bei den Chemnitzer Jungs stockte der Motor und die Titans führten nach den ersten zehn Minuten 9:14. Auch im zweiten Viertel gaben die Dresdner den Takt vor und trafen auch teilweise schwere Würfe, während das junge Chemnitzer Team der mangelnden Erfahrung und einer gewissen Kopflosigkeit Tribut zollen musste. In die Kabine verabschiedeten sich beide Teams mit 19:30.

In der zweiten Hälfte fanden dann die Gastgeber immer besser ins Spiel. Leichte Punkte für den Gegner wurden nicht mehr gestattet und aus dieser verbesserten Verteidigung heraus entwickelte sich auch ein gewisser offensiver Rhythmus. Das Chemnitzer Spiel wurde jetzt deutlich ansehnlicher und flüssiger. Folglich gewannen die NINERS das dritte Viertel 18:13 und verkürzten vor dem Schlussviertel auf 37:43.

In den letzten zehn Minuten rührten die Chemnitzer Akteure dann richtig Beton an. Dresden hielt man bei lediglich acht Punkten und offensiv war es besonders Tilman Buschbeck, der mit einigen wichtigen Dreiern sein Team in Führung und auf die Siegerstraße brachte. Somit sicherten sich die Westsachsen einen umkämpften und verdienten Sieg im Sachsen Derby und bleiben zwei Spieltage vor Schluss auf dem vierten Tabellenplatz.

„Ein ganz großes Lob an die Jungs für die tolle Leistungssteigerung heute. Die Jungs sind cool geblieben und haben sich in dieses Spiel prima zurückgekämpft. An diesem Spielverlauf lässt sich der Entwicklungsprozess der Mannschaft und der Spieler sehr gut erkennen“, so das Fazit des Chemnitzer Trainergespanns Franz / Prötzig.

Vorletzter Tabellenplatz für Regensburg Baskets besiegelt

Nach einer enttäuschenden 64:70-Niederlage gegen Regnitztal steht für die Regensburg Baskets nun fest, dass man die Saison auf dem vorletzten Tabellenplatz der 2. Basketballregionalliga beenden wird. Damit droht den Baskets der Abstieg in die Bayernliga. Die Partie selbst war spannend bis zum Schluss. Doch bei Regensburg versagten am Ende die Nerven.

Drei Minuten vor Ende der Partie war die Welt für Regensburg noch in Ordnung. Bis dahin führte man bei einem Spielstand von 60:59 zwar knapp, schien die Situation aber unter Kontrolle zu haben. Ole Alsen hatte einen starken Abend, erzielte insgesamt 24 Punkte und hielt die Baskets bis dahin vorne. Doch dann ging fast alles schief, was schief gehen kann.

Gleich mehrmals in der kurzen noch verbliebenen Spielzeit verlor Regensburg den Ball. Regnitztal schlug Kapital daraus und kam zu einfachen Punkten. Auch die Freiwürfe in der letzten Minute traf das junge Team aus Oberfranken sicher. Die Würfe der Regensburger fielen dagegen nicht mehr. So konnte das Farmteam von Brose Bamberg das Spiel in der Schlussphase drehen und den Sieg mit nach Hause nehmen.

Dass die Schlussphase spannend werden könnte hatte sich bereits zuvor angedeutet. Denn die Begegnung war von Anfang bis Ende sehr knapp. So lag nach dem ersten Viertel Regnitztal mit 10:13 vorne. Zur Halbzeit dagegen stand es wieder 31:29 für die Hausherren. Auch vor Beginn des Schlussviertel führte Regensburg noch mit einem Zähler.

Nur in den letzten drei Minuten verlor Regensburg scheinbar die Konzentration. Somit ist nun klar, dass Regensburg den Platz in der Tabelle nicht mehr verbessern kann. Obwohl noch zwei Spiele zu absolvieren sind, wird man sicher als Vorletzter in die Sommerpause gehen. Das bedeutet im Normalfall, dass man nächste Saison eine Spielklasse tiefer in der Bayernliga antreten wird.

Dabei entspricht der Tabellenplatz auch genau dem Verlauf der Saison. Die Mannschaft fand nie richtig zusammen und konnte nur in wenigen Spielen überzeugen. Gerade die knappen Partien gingen meistens an den Gegner. Mit Franz Vilsmeier und Luis Fischer fielen gleich zwei Spieler für die gesamte Saison aus. Trainer Chris Pichler trat zurück, nachdem er, wie er selbst sagte, die Mannschaft „nicht mehr erreichen konnte“.

Alles in allem mag nach einem so schwierigen Jahr ein Neuanfang nicht die schlechteste Variante sein. Doch das Team um den als Spielertrainer einspringenden Ole Alsen will zunächst die verbleibenden Begegnungen gut hinter sich bringen. Kommendes Wochenende ist Regensburg auswärts in Dresden gefordert. Danach ist im letzten Heimspiel der Saison das Tabellenschlusslicht Nürnberg zu Gast.

Für Regensburg spielten:

Alsen 24 Punkte, Eberhardt 12, Höß 8 (1), Mötsch 5 (1), Edwards 5 (1), Mayer 3 (1), Heid 3, Weigel 2, Schildbach 1, Caro Puentes 1

Regnitztal:

Drell 30 (6), Uysal 15 (1), Fichter 9, Ueberall 7, Bruhnke 7, Höhmann 2, Nicklaus, Bergmann

Herzschrittmacher OLE (Dresden ttians - TTL Basketball Bamberg)

Wieder einmal verschlug es einen Tabellenzweiten in die sächsische Landeshauptstadt um sich mit dem Regionalligateam der Titans zu messen. Letztes Mal besiegten die Titans noch die TG aus Würzburg und ermöglichten dem jetzigen Gegner, der TTL Basketball Bamberg, auf den zweiten Rang zu klettern. Während die Mannen von Coach Pleta allerdings damals auf einer Erfolgswelle schwammen, gab es in letzter Zeit auch einigen Schatten (Niederlagen in Erfurt und Gotha). TTL hingegen fuhr zuletzt 5 Siege in Folge ein und war auch aufgrund einiger Verletzungs-/Berufs- und Urlaubsbedingter Absagen, auf Seiten der Titans, Favorit.

Der Beginn des Spiels zeigte schon wo es hin ging: gute Defensearbeit auf beiden Seiten. Während Bamberg immer wieder versuchte ihren Import Crittenden tief den Ball zu geben, spielten die Dresdner viel Pick-And-Roll. Viel fiel allerdings nicht in den Korb und so wurden lediglich 9 Feldkörbe im ersten Viertel erzielt (13:12). Auch der zweite Abschnitt war von der guten Defense- und Reboundarbeit beider Teams geprägt. Allerdings fanden Zobel (13 Punkte im Viertel), auf Dresdner Seite, und Crittenden (7 Punkte im 2.Q), für Bamberg, ab und an die Lücken. Mit einem, für Dresdner Verhältnisse, utopisch geringem Score (35:27) ging es in die Halbzeit.

Weil man alte Gewohnheiten nicht einfach so aufgibt, begannen die Titanen die zweite Halbzeit, wie immer, recht fahrig. Ein 7-0 Lauf der Bamberger Mitte des dritten Viertels machte das Spiel wieder spannend. Bamberg wollte sich in Halbzeit zwei nicht so leicht geschlagen geben und packte in der Defense noch ein paar Schippen drauf, was allerdings auch zu Folge hatte, dass Dresden von der 21. bis zur 30. Minute nur einen Punkt ohne Foulpfiff erzielen konnte (2 „And Ones“ und insgesamt 10 Freiwurfversuche). Ausgeglichen (48:48) ging es in den letzten Abschnitt. Bamberg erspielte sich, gleich zu Beginn, durch einen 9-0 Lauf, das Momentum. Bei minus 6 (51:57) nahm Dresden eine Timeout um nochmal neu zu justieren. Ein eigener 7:0 Lauf machte das Spiel in der Folge wieder Spannend (63:62). Beim Stand von 65 zu 63 und noch 1:10min zu gehen, hatte man die Chance das Spiel endgültig zu kippen. Zobel konnte sich beim Drive allerdings nicht für Dunk oder Korbleger entscheiden und legte die Pille hinten auf den Ring. Im darauf folgenden Angriff vergaß man den Distanzschützen Reichmann, der das Spiel von Downtown wieder ausglich (65:65). In der letzten Minute blieben beide Teams von der Freiwurflinie nervenstark und da auch ein Turn-Around-Dreier mit ablaufender Uhr von Zobel sein Ziel nicht fand, ging es in die Verlängerung (67:67).

Die folgenden 5 Minuten gehörten allerdings vollständig den Titans. Lediglich einen Freiwurf konnten die Gäste aus Bamberg noch versenken, der Rest waren 6 Freiwürfe (4 Treffer) und 2 Korbleger der Heimmannschaft. Mit 75 zu 68 gewannen die Jungs von Coach Pleta dieses nervenaufreibende Spiel und besiegten damit erneut in eigener Halle den Tabellenzweiten. Nervenaufreibend ist hier allerdings noch eine Untertreibung, da man, vor allem in der Schlussphase, häufig das Spiel in der Hand hatte, aber dann TTL doch wieder zurück kommen ließ. Positiv hervorzuheben sind die 28 Punkte von Robert Zobel und die, mit Abstand, beste Defenseleistung der Saison.

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