Spielberichte

Erfolgreicher Auftritt vor eigenem Publikum

rosenheim sbr neuSBR-Basketballer besiegen Leitershofen mit 72:58

Was bekamen die Basketball-Fans des SB DJK Rosenheim in dieser Saison nicht alles schon zu sehen – uninspirierte Vorstellungen mit klaren Niederlagen, ambitionierte, aber erfolglose Spiele mit dezimierter Aufstellung, starke Leistungen mit unglücklichem Ausgang in letzter Sekunde – vieles war dabei, nur siegreiche Auftritte in der Gaborhalle waren bisher Mangelware. Da wirkte der wichtige Heimsieg gegen den Tabellennachbarn Leitershofen am vergangenen Samstag fast wie eine Erlösung für das Publikum und vor allem für die Heimmannschaft, die ihre ansteigende Formkurve endlich einmal auch zu Hause in einen Sieg ummünzen konnte.

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DERBYSIEGER! Tropics bezwingen Schwabing nach großem Kampf

oberhaching 2016Es war kein Spiel für Liebhaber von Offensivbasketball, sondern - wie für ein Derby typisch - ein Kampfspiel bei dem beide Mannschaften um jeden Ball kämpften und keine einfachen Punkte zugelassen haben. In einer bis zum Schluss spannenden Partie setzten sich die Tropics verdient mit 70-64 durch und feierten ausgelassen den wichtigen Derbysieg. 

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Abgezockte Ansbacher schlagen Jenaer Regionalligisten deutlich

jena scTrainer Farsin Hamzei hatte vor dem Duell gegen Ansbach nicht ohne Grund vor der Erfahrung und Spielstärke der Gäste gewarnt. Am Samstag unterlagen Jenas junge Regionalliga-Basketballer in der kleinen Sparkassen-Arena den Franken mit 72:97, die sich damit für den 90:80-Sieg der Jenaer aus der Hinrunde revanchieren konnten. Während Ansbach nach dem Sieg auf den 7.Platz klettern kann, damit Science City in der Tabelle der Regionalliga Südost überholt, rutschen die Korbjäger von der Saale auf den 9. Rang im 14er Feld. Aktuell zwar noch mit vier Punkten Vorsprung vor den auf Platz 10 lauernden Zwickauern liegend, wird die Luft für den Aufsteiger nun merklich dünner.

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Bayreuther mit Überraschungscoup

Mit einem überraschend deutlichen Sieg gegen die Baskets Vilsbiburg setzen die TenneT Young Heroes Bayreuth ein dickes Ausrufezeichen im Abstiegskampf. Mit 113:87 gewann das ersatzgeschwächte Team von Trainer Darko Mihajlovic gegen den ebenfalls unterbesetzten Tabellenvierten aus Niederbayern. Es war erst der zweite Sieg in der laufenden Regionalliga-Saison und der erste Sieg gegen Vilsbiburg überhaupt, seit dem Aufstieg im Jahre 2013.

Die vorher von Trainer Darko Mihajlovic als „Low-Scoring Game“ deklarierte Begegnung übertraf alle Erwartungen der Bayreuther. Anstatt sich den Sieg durch eine Defensivschlacht mit wenigen Punkten zu ergattern, wurde den zahlreichen Zuschauern in der Oberfrankenhalle attraktiver Tempobasketball geboten. Trotz guter Defense von beiden Mannschaften fielen auf beiden Seiten Korb um Korb. Den Baskets, die nur mit 8 Mann anreisten und bei denen Topscorer Lubos Novy fehlte, ging aufgrund der Personalnot gegen Ende der Partie etwas die Puste aus.

Die TenneT Young Heroes, die neben Kapitän Jonas Riesner auch auf Philipp Johannes verzichten mussten, starteten wie entfesselt in die Partie: Hinten hielt man den Favoriten in den ersten sechseinhalb Minuten bei nur 5 Punkten während man vorne selbst deren 17 erzielte. Daraufhin fanden die Gäste besser ins Spiel, konnten den Rückstand aber bis ins zweite Viertel nicht verkürzen.

Neun Baskets-Punkte in Folge und damit der Ausgleich zum 25:25 eröffneten den zweiten Durchgang. Jedoch antworteten die Wagnerstädter ihrerseits mit 16 ununterbrochenen Zählern und vergrößerten den Vorsprung wieder. Weiterhin ging es hin und her. Die Bayreuther schafften es weiterhin, die Führung zweistellig zu halten. Mit der Halbzeitsirenen verwandelte Baskets-Point Guard John Boyer einen wilden Dreier mit Brett und verkürzte auf 52:40 für das Heimteam zur Pause.

Zu Beginn der zweiten Hälfte starteten diesmal die Bayreuther mit einem Lauf: Ein 8:0-Run vergrößerte den Vorsprung auf 20 Punkte. Daraufhin jedoch schienen sich die Gastgeber eine kleine Auszeit zu gönnen, denn ganze zweieinhalb Minuten konnten sie keine Punkte mehr erzielen. Dies gab den Gästen die Möglichkeit zur Aufholjagd: Schnell schmolz der Vilsbiburger Rückstand und war knapp vier Minuten vor Ende des dritten Abschnittes nur noch einstellig. Während die Niederbayern ihre von Guard Michael Mayr (33 Punkte) angeführte Aufholjagd kontinuierlich fortsetzten, kämpfte die Bundesligareserve darum, die Kontrolle über das Spiel nicht zu verlieren. Mit 75:66 ging es ins letzte Viertel.

Im letzten Abschnitt ging den Baskets dann schnell die Puste aus. Da vier der acht aufgebotenen Vilsbiburger Spieler 35 oder mehr Spielminuten absolvieren mussten, hatten die Bayreuther aufgrund des größeren Kaders den längeren Atem. Zwar konnten die Baskets ihren Rückstand in den ersten drei Minuten des vierten Viertels noch bei ca. zehn Punkten halten, jedoch wurden sie daraufhin bis zum Ende der Partie förmlich überrannt. Bis zur Abschlusssirene stieg die Führung sogar auf deutliche 26 Punkte, so hoch wie im ganzen Spiel noch nicht. Die TenneT Young Heroes sicherten sich somit endlich den dringend benötigten zweiten Saisonsieg und sendeten ein Lebenszeichen im Abstiegskampf nach zuvor elf Niederlagen in Folge.

Darko Mihajlovic war nach der Partie froh, die lange Durststrecke endlich überwunden zu haben: „Der Sieg ist eine Erleichterung für die gesamte Mannschaft. In den letzten Wochen waren wir öfter kurz davor, den ersten Sieg seit Ansbach einzufahren, sind aber immer knapp gescheitert. Wir haben das, was wir uns vorgenommen hatten, gut umgesetzt und haben sehr energisch gespielt. Nun geht es darum, den Schwung und die Motivation aus dem Sieg mitzunehmen und für den Rest der Rückrunde zu verwenden.“

Punkteverteilung:

Adler 15, Alford 35, Dejworek 15, Faatz, Kral 10, Kral 10, Krug, Perschnick 4, Seither 6, Trieb 25

SBR-Basketballer schaffen Revanche im Lokalderby

rosenheim sbr neuWichtiger Auswärtssieg sichert Anschluss ans Tabellenmittelfeld

Endlich einmal haben sich die Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim am Ende nicht um die verdienten Lorbeeren gebracht und konnten nach einem hart umkämpften Lokalderby beim Tabellendritten Aibling auch die Punkte aus der Kurstadt entführen.

Es war die erwartet hart umkämpfte Partie zwischen zwei Teams, die sich in einem nicht hochklassigen, aber abwechslungsreichen und spannenden Match nichts schenkten. Den besseren Start erwischten die Gastgeber, die in der ersten Hälfte zwar ebenso wenig wie die Rosenheimer mit guten Wurfquoten glänzten, aber die entscheidenden Aktionen für sich verbuchen und so sogar auf 15 Punkte davonziehen konnten. Doch die Sportbündler ließen sich von der lautstarken Heimkulisse nicht einschüchtern und kämpften sich Punkt für Punkt zurück in die Partie. Vor allem der an diesem Abend nicht zu stoppende Jguwon Hogges hielt die Grünweißen mit sehenswerten Offensivaktionen im Spiel, und in der Verteidigung wurde wie schon zuletzt gegen Breitengüßbach mannschaftlich geschlossen zurückgefightet, sodass in der 27.Minute erstmals der Ausgleich gelang. Nun kamen auch von der Bank entscheidende Impulse – Aufbauspieler Peter Breitfeld versenkte beispielsweise drei enorm wichtige Dreier – und so zogen die Gäste bis zur 36.Minute ihrerseits auf 15 Zähler davon. Jetzt war auch der kleine, aber lautstarke Anhang der Rosenheimer in der Halle zu hören, auch wenn dieser aufgrund der Erfahrungen in dieser Saison selbst bei der relativ deutlichen Führung noch nicht so recht an einen Außenseiter-Erfolg seines Teams glauben mochte. Und tatsächlich sah es kurzzeitig so aus, als ob die Pessimisten ein weiteres Mal Recht bekommen könnten: Plötzlich ging die Linie im SBR-Spiel verloren, man leistete sich einige einfache Ballverluste, und ehe man sich’s versah, kamen die Aiblinger in der zerfahrenen Schlussphase wieder auf vier Zähler heran. Doch diesmal behielten die Rosenheimer die Nerven, holten in Person von Severin Weigel und abermals Jguwon Hogges die entscheideneden Rebounds, ehe der Rosenheimer Topscorer wichtige Freiwürfe zum viel umjubelten 82:76-Derbysieg verwandelte.

Für den SBR spielten Breitfeld (9 Punkte), Hogges (34), Fliege, Lautner (2), Erceg (6), Braa (3), Ebertz (10), Weigel (5), Gaizauskas (4) und Gheorghiu (9).

Unnötige Niederlage in Leitershofen

breitenguessbachDer TSV Tröster Breitengüßbach unterliegt aufgrund zahlreicher individueller Fehler verdient mit 78:82 bei der BG Leitershofen/Stadtbergen.

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Kangaroos feiern überraschenden Erfolg

Die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen hat ihren Aufwärtstrend in der 1. Regionalliga Südost am Samstagabend fortgesetzt. In einer überaus ansehnlichen und hochklassigen Partie bezwang man in der Stadtberger Sporthalle das Spitzenteam des TSV Tröster Breitengüßbach mit 82:78 (41:38) und hat somit weiterhin alle Chancen auf den Klassenverbleib gewahrt.

Leitershofen ging mit der gleichen dezimierten Formation ins Spiel wie letzte Woche in Zwickau, ergänzt um die beiden Nachwuchsspieler Lewis Londene und Cornelius Ferber. Der verletzte Dominik Veney übernahm dafür erstmals zur Freude der Zuschauer die Funktion des Hallensprechers und bewies auch hier sein Talent. Das Spiel begann zunächst relativ ausgeglichen, die Gäste gewannen das erste Viertel mit 20:18, wobei deren Ex-Bundesligaspieler Erik Land mit bis dato 14 Punkten für einiges Kopfzerbrechen bei den Leitershofern sorgte. In den zweiten zehn Minuten schien es dann so, als ob der Favorit seiner Rolle langsam aber sicher gerecht werden sollte. Die Oberfranken zogen bis zur 15. Minuten auf 33:24 davon. Die BG spielte in dieser Phase eigentlich nicht schlecht, hatte aber wenig Trefferglück, viele an sich gute Würfe verfehlten ihr Ziel nur äußerst knapp. Dem ein oder andere Fan in der mit 400 Zuschauern gut gefüllten Stadtberger Halle schwante da schon Böses, denn gerade in solchen Situationen gingen im Verlauf der Saison ja bekanntlich schon einige Spiele den sprichwörtlichen Bach hinunter. Wie bereits vor Wochenfrist in Zwickau behielten die Kangaroos aber auch dieses Mal die Nerven. Man konnte jetzt noch einmal die Intensität in der Verteidigung erhöhen, ergatterte sich viele Ballgewinne und drehte das Match bis zur Halbzeit. Demzufolge konnte man mit einem knappen drei-Punkte Vorsprung zum Pausentee (während selbigem erneut ein Zuschauer den 500 Euro Fifty-Fifty Wurf der gleichnamigen Stadtberger Sportbar für sich entscheiden konnte) gehen, bereit für das meist ominös schlechte dritte Stadtberger Viertel….

Doch dieses Mal kam es ganz anders. Von der ersten Sekunde an boten die Kangaroos einen bravourösen Kampf. Die Taktik von Trainer Stefan Goschenhofer schien aufzugehen. Die BG verzichtete weiter darauf, das starke Breitengüßbacher Centerduo Erik Land und Alexander Heide zu doppeln. Vielmehr konzentrierte man sich in der Verteidigung mit immensem Einsatz auf die kleineren Aufbau- und Außenspieler der Franken, die für ihre hohe Treffsicherheit bekannt sind. Goschenhofer erweiterte für dieses kräftezehrende Spiel bereits früh seine 8-Mann Rotation um den jungen Londene, der seine Sache auch gleich sehr gut machte. Schnell zog man auf 48:38 davon, wobei insbesondere Raphael Braun jetzt nicht mehr zu stoppen war. Der 22-jährige avancierte an diesem Abend vorne wie hinten zum mit Abstand besten Leitershofer Akteur. Aber natürlich lässt sich ein Team wie Breitengüßbach nicht so schnell abschütteln. Die Mannschaft von Trainer Laub zeigte nun, weshalb sie oben in der Tabelle stehen. Bis zur 30.Minute verkürzte der Gegner auf 55:63, startete dann auch stark ins letzte Viertel. In der 34. Minute schien sich das Blatt zu wenden die Bamberger Vorstädter gingen erneut mit 66:64 in Front, allerdings konterte die BG in Person Raphael Brauns aber sofort wieder mit einem erfolgreichen Dreier. Die Partie war nun an Spannung kaum noch zu überbieten. Das Spiel wurde nun sehr hart, aber zu keiner Phase unfair geführt. Beide Teams hatten nach zahlreichen Fouls die Chance, über die Freiwürfe eine Entscheidung herbeizuführen. Dies gelang aber keinem, Leitershofen vergab insgesamt 13, die Gegner sogar deren 16 dieser Bonuswürfe, was auf beiden Seiten einer Freiwurfquote von deutlich unter 60% entsprach. So war eine ganz heiße Schlussphase nicht mehr zu verhindern. Auf Leitershofer Seite kamen nun auch Nico Breuer mit zahlreichen erfolgreichen Distanzschüssen sowie der unermüdlich rackernde Max Uhlich so richtig in Fahrt. Angetrieben von ihren Fans gestatten die Kangaroos aber von nun an dem Gegner keine einzige Führung mehr. Die Gäste glichen lediglich zwei Minuten vor dem Ende zum 73:73 aus. Am Ende folgten die obligatorischen Stop-Clock Freiwürfe, beim Spielstand von 80:78 behielten die Stadtberger dann die Nerven und wem anderes als Raphael Braun war es vorenthalten, mit zwei Treffern den Sieg nach Hause zu bringen.

Der Jubel nach der Partie war natürlich dementsprechend groß auf Seiten der Kangaroos und ihrem Anhang. Mit zehn Punkten ist man nun wieder mitten drin im Geschehen der Liga, die in diesem Jahr auch aufgrund einiger überraschender Ergebnisse am Wochenende wohl bis zum letzten Spieltag spannend bleiben wird wie nie zuvor. Auf die BG warten nun zwei wichtige Auswärtsspiele in Folge in Rosenheim sowie in Herzogenaurach.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Hart (10/1 Dreier), Nicolas Breuer (14/2 Dreier), Julian Breuer (3), Londene, Braun (24/3 Dreier/10 Rebounds), Uhlich (12/1 Dreier/11 Rebounds), Dorsch (7), Ferber, Hadzovic (6), Tesic (6).

Beste Werfer Breitengüßbach: Land (23), Heide (14), Wagner (13)

Stimmen zum Spiel:

BG-Trainer Stefan Goschenhofer: „Kompliment an die Mannschaft. Sie hat einen bravourösen Kampf geliefert und erneut in kritischen Phasen die Nerven behalten. Die Jungs haben heute erneut gesehen, dass der Glaube an sich selbst Berge versetzen kann. Jeder Akteur hatte heute wieder einen wesentlichen Anteil am Erfolg. Vielen Dank aber auch an die Fans, die uns heute so gewaltig unterstützt und nach vorne getrieben haben. Das hat am Ende mit den Ausschlag gegeben“.

BG-„Hallensprecher“ Dominik Veney: „Mein neuer Job hat mir großen Spaß gemacht. Natürlich würde ich aber dann zeitnah lieber wieder auf dem Feld helfen. Toll, wie gerade die jungen Spieler sich aktuell entwickeln und wie stark sie gerade in der Verteidigung Gas geben. Von Woche zu Woche ist eine Verbesserung zu sehen. Das war sicherlich unser bestes Spiel in der diesjährigen Saison“

Zehn Minuten geschlafen – Fireballs verlieren Spitzenspiel

 

bad aiblingDie Fireballs Bad Aibling mussten am vergangenen Wochenende im Spitzenspiel gegen den BBC Coburg, eine schmerzliche Niederlage hinnehmen (69:76). Den Kurstädtern wurde dabei ein schwaches Schlussviertel zum Verhängnis, indem die Gäste sowohl körperlich als auch geistig präsenter schienen.

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Knappe Niederlage beim Tabellenvierten

jena scMit einer knappen Niederlage kehrte die 2.Mannschaft von Science City Jena am zurückliegenden Basketball-Wochenende aus Niederbayern zurück. Die Saalestädter unterlagen dem Tabellenvierten aus Vilsbiburg erst nach hartem Kampf mit 96:102, rangieren mit der starken Aufsteiger-Bilanz von sieben Siegen und acht Niederlagen (14 Punkte, 7. Platz) weiter im Tabellenmittelfeld der Regionalliga Südost. Die Baskets aus Vilsbiburg verteidigten unterdessen mit 22 Pluspunkten ihren angestammten vierten Rang, liegen hinter Spitzenreiter Treuchtlingen, dem Zweitplatzierten aus Coburg (beide 26 Punkte) und Bad Aibling (24) weiterhin in aussichtsreicher Position.

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Niederlage für GGZ Baskets

Basketball-Drama ohne Happy-End

Zwickau lag zur Halbzeit mit 15 Punkten zurück und zu Beginn des Schlussviertels mit fünf Zählern vorn. Doch es hat nicht gereicht.

Von Thomas Croy
erschienen am 16.01.2017   Mosel.  Es war mehr drin. "Wir wollten heute einen Sieg holen, hatten aber leider nicht das Glück des Tüchtigen", bedauert Andreas Endig die 81:88 (20:22, 35:50, 65:65)-Niederlage der GGZ Baskets Zwickau im Duell zweier Tabellennachbarn der 1. Regionalliga gegen die BG Topstar Leitershofen/Stadtbergen.

Beide Teams begannen mit einem Fehlversuch, ehe Mario Nagler nach 33 Sekunden den ersten Korb erzielte. Hendrik Bellscheidt legte nach. Doch nach dem 4:0-Start geriet Zwickau rasch ins Hintertreffen (6:9/4.), blieb zunächst aber auf Tuchfühlung, glich mehrfach aus, und zu Beginn des zweiten Viertels warf Alexei Andrus sein Team beim 23:22 wieder in Führung (11.). Danach wollte jedoch nichts mehr gelingen. Es folgte ein 9:0-Lauf der Gäste. In der 13. Minute war der Rückstand auf zehn Punkte angewachsen (24:34). In Abwesenheit von Trainer Stephan Wolf (Urlaub) kann man den Hausherren keinen mangelnden Biss vorwerfen, doch nach kraftraubendem Wühlen durch die offensive Abwehr der Schwaben fehlte oft das letzte Quäntchen Konzentration beim Abschluss. "Wir haben am Anfang nicht so gespielt, wie wir es uns vorgenommen hatten, und demzufolge sind wir mit 15 Punkten ins Hintertreffen gekommen", berichtet Andreas Endig, der als einziger die vollen 40 Minuten auf der Platte stand. Im dritten Abschnitt setzten die Westsachsen zur Aufholjagd an. Über die Zwischenstände 47:56 (24.), 53:59 (26.) und 58:62 (27.) kämpfte sich Zwickau Punkt um Punkt heran. Endig erzielte den Anschlusskorb zum 60:62 (28.). Kurz darauf eroberte der 1,97 Meter große Chemnitzer der seit 2014 in Zwickau spielt, in der eigenen Hälfte mit einsatzstarker Abwehraktion den Ball. Hendrik Bellscheidt traf zum Ausgleich (29.) und versenkte unmittelbar nach Wiederbeginn einen Dreier zur 68:65-Führung (31.). Dominik Bassl erhöhte auf 70:65 (32.). Die Westsachsen schienen auf der Erfolgsspur. Doch es folgte erneut eine Phase mit unfassbarem Wurfpech, während den Gästen fast alles gelang. "Es ist zermürbend, wenn man vorn nicht trifft und hinten die Punkte kassiert", ärgert sich Andreas Endig. Beim Stand von 75:83 (39.) nahm Zwickau nochmal Auszeit, verkürzte auch auf 79:83, vermochte das Ruder aber nicht mehr herumzureißen.

"Wir waren wieder rangekommen und sind in Führung gegangen. Das zehrt natürlich an den Kräften", resümiert Routinier Endig. "Wir müssen die Konzentration über 30, 40 Minuten hochhalten und nicht nur über 20." Den 38-Jährigen und sein Team erwartet am Sonnabend in Herzogenaurach die nächste schwere Aufgabe. "Jetzt stehen wir halt mit dem Fuß in der Tür zum Abstieg, und es liegt an uns, ob wir den Fuß rauskriegen oder nicht."

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