Spielberichte

Baskets-Offensive noch nicht auf Betriebstemperatur

Vilsbiburger Korbjäger dennoch mit ungefährdetem 82:67-Sieg gegen Schwabing

Nach einem spielfreien Faschingswochenende starteten die Baskets Vilsbiburg am vergangenen Samstagabend gegen Schwabing in den Endspurt in der Saison. Auch wenn die Baskets-Offensive nicht so Recht ins Laufen kommen sollte, hatte die Niederbayern gegen den MTSV Schwabing kaum Probleme und kamen am Ende vor rund 650 Zuschauern zu einem ungefährdeten 82:67-Erfolg.

Gegen den MTSV mussten die Vilsbiburger nach wie vor auf Abdu Circiroglu (Sprunggelenksverletzung) verzichten. Zudem zog sich Andi Goderbauer im Abschlusstraining eine Ellenbogenverletzung zu und musste sich das Spiel ebenfalls von der Bank anschauen. Weil Youngster Max Wagner für drei Wochen mit einem Schüleraustausch in China unterwegs ist, standen dem Trainerduo Prote/Vilas nur sieben etatmäßige Spieler zur Verfügung. Mit Stefan Englberger und Thomas Billinger rückten daher zwei Eigengewächse in den Regionalligakader auf.

Bei der unglücklichen Hinspiel-Niederlage in Schwabing verschliefen die Vilsbiburger die Anfangsphase komplett und liefen über die gesamte Spieldauer einem Rückstand hinterher. Diesen Fehler sollte man am vergangenen Samstag nicht erneut begehen und startete hochkonzentriert in die Partie. Nach einem ausgeglichenen Start (8:8; 5. Spielminute) zündeten die Vilsbiburger drei Minuten vor Viertelende den Turbo und zogen durch einen 15:2-Lauf auf zehn Punkte davon (23:13). Diesen Vorsprung konnten die Hausherren auch über weite Strecken des zweiten Viertels behaupten, jedoch ließ die Trefferquote von jenseits der Dreipunktelinie stark zu Wünschen übrig. Mit gerade einmal elf erzielten Punkten war das zweite Viertel offensiv das schlechteste Baskets-Viertel der Saison. Schwabing konnte in der Folge wieder verkürzen und kam bis zur Halbzeit auf vier Punkte heran (34:30). 

Auch nach dem Seitenwechsel sollte die Vilsbiburger Offensive nie so richtig Fahrt aufnehmen. Dafür stand die Defensive sehr kompakt. Das junge Schwabinger Team fand nur selten ein Mittel gegen die Zonenverteidigung und hatte große Mühe zu Punkten zu kommen. Nachdem die Baskets das dritte Viertel mit 20:14 für sich entscheiden konnten, ging es mit einem 10-Punkte-Vorsprung in den Schlussabschnitt (54:44).

Und hier ließen die Baskets nichts mehr anbrennen. Innerhalb von vier Minuten vergrößerte man den Vorsprung auf 17 Punkte (66:49; 36. Spielminute) und sorgte so für die Vorentscheidung. Stefan Englberger sorgte mit seinen ersten Regionalligapunkten für den 82:67-Endstand. „Die kurze Faschingspause hat uns offensiv ein wenig aus dem Rhythmus gebracht. Ich weis nicht wann wir zuletzt in einer Halbzeit nur 34 Punkte erzielt haben. Nach dem Seitenwechsel lief es dann von Minute zu Minute besser. Auch wenn es heute sicherlich nicht unser schönstes und bestes Spiel war, am Ende zählt nur der Sieg“, so Headcoach Prote nach dem Spiel.

Bereits am kommenden Samstag steht für die Baskets das nächste Heimspiel auf dem Programm. Am Samstagabend (Spielbeginn 19.30 Uhr) kreuzt der SB DJK Rosenheim in der Vilsbiburger Ballsporthalle auf.

Der BBC zündet spät den "Turbo"

coburg ballNach mühsamem Beginn und drei Vierteln auf Augenhöhe genügte Erstregionalliga-Tabellenführer BBC COBURG eine deutliche Steigerung im Schlussabschnitt, um bei den Longhorns Herzogenaurach einen letztlich souveränen 75:89 (45:46)-Auswärtserfolg einzufahren.

Schon in den ersten Minuten wurden die unterschiedlichen Spielanlagen beider Mannschaften deutlich: Während die Gäste, bei denen US-Forward Jordan Burris, Sasa Gligorovic und Manuel Imamovic fehlten, darauf bedacht waren, von ihren Größenvorteilen am Brett zu profitieren und den Ball konsequent in die Zone passten, suchten die gastgebenden Mittelfranken ihr Heil vorrangig aus der Distanz. Anfangs mit großem Erfolg: Allen voran die Herzogenauracher Routiniers Michael Kaiser, Kevin Wysocki und Vedran Nakic schossen schnell eine 12:9-Führung heraus.

In der Folge wogte die Partie hin und her. Auf Coburger Seite spielte sich wieder einmal Steffen Walde in den Vordergrund, der bis zum Seitenwechsel bereits 16 Punkte beisteuerte. Zahlreiche Nachlässigkeiten in der Verteidigung und Flüchtigkeitsfehler im Aufbauspiel verhinderten jedoch, dass der Ligaprimus sich absetzen konnte. Insgesamt leistete sich der BBC 22 Ballverluste - ein Umstand, der maßgeblich dazu beitrug, dass die Vestestädter mit nur einem Pünktchen Vorsprung in die Halbzeitpause gingen (45:46, 20.).

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DER WAHNSINN DEN MAN TROPICS NENNT – SIEG NACH DOPPELTER OVERTIME

oberhaching 2016Im Fußball sind Sprüche wie zum Beispiel „ein Spiel dauert immer 90 Minuten“ oder „der Ball ist rund“ jedem Fan ein Begriff. Gäbe es im Basketball ähnliche Sprichwörter dann würden sie für das gestrige Spiel am Kyberg definitiv nicht gelten. In einem hochspannenden, aber mindestens genauso verrücktem Spiel, setzten sich die Tropics nach 50 Minuten und zweifacher Overtime mit 104-102 gegen den Tabellendritten Breitengüßbach durch.

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Jenaer Regionalliga-Aufsteiger fast am Ziel

jena scNach einem am Ende souverän erkämpften 86:70-Sieg gegen die Longhorns aus Herzogenaurach kann die Regionalligamannschaft von Science City Jena langsam für die nächste Saison planen. Das Aufsteiger-Team von Trainer Farsin Hamzei schlug die abstiegsbedrohten Gäste nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit, profitierte dabei von der kurzen Rotation der Franken, die nur mit sieben Spielern nach Thüringen gereist waren.

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Auch der "zweite Anzug" passt perfekt

coburg ballTrotz der Ausfälle zahlreicher Leistungsträger besiegte Regionalliga-Tabellenführer BBC COBURG die GGZ Baskets Zwickau gestern souverän mit 113:83 (56:32). Besonders die Akteure aus der zweiten Reihe spielten sich eindrucksvoll in den Vordergrund.

Obwohl seit dem begeisternden Heimauftritt gegen Treuchtlingen nicht einmal 48 Stunden vergangen waren, hatten sich wieder fast 1000 Zuschauer in der HUK-COBURG arena eingefunden. Nicht ein einziger musste enttäuscht nach Hause gehen, denn trotz widrigster Umstände bot der Spitzenreiter eine seiner besten Saisonleistungen.

Vor dem Tip-off sah man bei den BBC-Verantwortlichen sorgenvolle Mienen, denn neben den bereits länger ausfallenden Sasa Gligorovic und Manuel Imamovic konnten auch die Leistungsträger Fabian Franke (erkrankt) und Jordan Burris (Fußblessur) nicht mittun. Damit standen die Vestestädter vor der Mammutaufgabe, gut die Hälfte ihrer Punkte zu ersetzen.

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TenneT Young Heroes unterliegen Leitershofen

Mit 70:81 verloren die TenneT Young Heroes am vergangenen Samstagabend im Heimspiel gegen die BG TOPSTAR Leitershofen. Durch die Niederlage gegen den Drittletzten haben die Bayreuther so gut wie keine Chance mehr, die beiden letzten Tabellenplätze zu verlassen.
Das erste Mal in dieser Saison ohne Forward Nils Dejworek, aber dafür mit den Rückkehrern Cedric Kral und Niko Genz, traten die TenneT Young Heroes in deutlich veränderter Aufstellung auf, als eine Woche zuvor in Breitengüßbach. Wie bereits beim oberfränkischen Derby mahnte Trainer Darko Mihajlovic bei der Vorbesprechung des Spiels, dass die Partie nur durch starke Physis und Willen in der Defensive gewonnen werden könne. Er startete daraufhin mit Alford, Trieb und Kapitän Riesner auf den „kleinen Positionen“ und Johannes und Seither unter den Körben, die seine Warnung richtig aufnahmen und von Beginn an Druck auf die Gäste ausübten. Das erste Viertel verlief ausgeglichen, ohne große Vorteile auf beiden Seiten und endete folglich beim Stand von 18:18.
Im zweiten Viertel schafften es die Wagnerstädter dann erstmals, Kontrolle über das Spiel zu gewinnen und die Führung über längere Zeit hinweg zu behaupten. Weiterhin zeigte man vor allem defensiv eine konzentrierte Leistung. Durch eine gut organisierte Presse konnten sie den ein oder anderen Ballverlust der BG erzwingen und diesen offensiv in eigene Punkte umwandeln. Die Schwaben schafften es jedoch immer wieder, die Bayreuther Führung zu verkürzen oder sogar auszugleichen. Späte Leitershofener Freiwürfe unmittelbar vor der Pause glichen den Spielstand zum 37:37 aus.
Die zweite Hälfte begann mit zwei Läufen: Zuerst überrumpelte ein schneller 6:0-Run der Gäste noch schläfrige Bayreuther, die dadurch jedoch aufwachten und ihrerseits mit einem 14:0-Run antworteten. In dieser Zeit forcierte das Heimteam defensiv vier Ballverluste der Gäste. Der dadurch entstandene 8-Punkte-Vorsprung war die höchste Bayreuther Führung des Spiels, denn daraufhin konnten die Schwaben den Abstand wieder kontinuierlich verkürzen. Mit 59:56 ging es ins Abschlussviertel.
Auch hier starteten die Gäste mit einem Run. Diesmal erholten sich die Bayreuther jedoch nicht mehr so leicht von dem frühen Schock. Ganze fünf Minuten benötigten sie, um die ersten Punkte zu erzielen. Besonders der Distanzwurf wollte einfach nicht fallen (nur 18% verwandelte Würfe von außen). In dieser Zeit war die BG durch ihren 15:0-Lauf bereits auf und davon und in der verbleibenden Spielzeit nicht mehr einzuholen. Zwar stemmte sich das Heimteam noch einmal gegen die drohende Niederlage, doch näher als 10 Punkte kamen sie letztlich nicht mehr an das routinierte Gästeteam heran. Die Sirene ertönte schließlich beim Stand von 70:81. Somit endete die zweite Begegnung der beiden Teams mit der gleichen Differenz wie im Hinspiel, als die TenneT Young Heroes mit 80:69 in Leitershofen unterlagen.
Erneut stehen die TenneT Young Heroes also trotz einer ordentlichen Leistung mit leeren Händen da. Trainer Darko Mihajlovic bemängelte nach dem Spiel die unkonzentrierte Leistung seines Teams zu Beginn des Abschlussviertels: „Die Energie war heute da. Doch gerade im entscheidenden letzten Viertel haben wir vor allem defensiv zu viele Fehler gemacht. Dass unser Wurf nicht gefallen ist, war natürlich auch keine Hilfe. Besonders dann, wenn wir vorne nicht treffen, dürfen wir hinten keine einfachen Punkte oder Offensivrebounds des Gegners zulassen.“
Durch die Niederlage gegen Leitershofen können die Bayreuther den Drittletzten aus Schwaben nur noch theoretisch einholen. Dazu müsste man alle der verbleibenden sechs Partien gewinnen, bei gleichzeitigen sechs Niederlagen der BG. Nach einem spielfreien Wochenende reist die Bundesligareserve am 04. März zum Abstiegskampf-Konkurrenten nach Herzogenaurach. Dort will man den Rückstand auf den Vorletzten der Tabelle halbieren.Punkteverteilung:
Adler, Alford 21, Faatz, Fritsch 2, Genz 2, Johannes 5, Kral, Kurth, Perschnick 2, Riesner 5, Seither 21, Trieb 12

Niederlage nach doppelter Verlängerung

breitenguessbachDer TSV Tröster Breitengüßbach musste am vergangenen Sonntag eine bittere 104:102-Niederlage nach zweifacher Verlängerung bei den Oberhaching Tropics einstecken.

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Kangaroos gewinnen Kellerduell in Bayreuth

Die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen wahrt in der 1. Regionalliga Südost ihre Chance auf den Klassenerhalt. Am Samstagnachmittag gewannen die Kangaroos das richtungsweisende Auswärtsspiel beim Tabellenletzten TenneT Young Heroes Bayreuth mit 81:70 (37:37). Grundlage für den Sieg in Oberfranken war dabei ein taktisch wie auch spielerisch furioses letztes Viertel.

Dass der Sieg der BG vor Wochenfrist gegen Jena nur etwas wert war, wenn diesem in Bayreuth zwei weitere Pluspunkte folgen würden, war eigentlich jedem auf Seiten der Kangaroos klar. Demzufolge stand also einiges auf dem Spiel an diesem Nachmittag für die BG im spärlich besuchten Sportzentrum Bayreuth. Der Druck auf Seiten der Oberfranken war aber entsprechend noch höher, denn die Partie war nach einigen hauchdünnen und unglücklichen Niederlagen seit Weihnachten praktisch schon die allerletzte Chance für das Farmteam des Erstligisten Medi Bayreuth, die Liga noch zu halten. Von Beginn an operierte der Gegner demzufolge auch mit einer Pressverteidigung, ein Mittel, an das sich die Leitershofer im Laufe der Saison aber inzwischen schon gewohnt haben. Was aber gerade gegen Jena letzten Samstag noch so gut funktioniert hatte, nämlich eine solche Verteidigungsform schnell zu überspielen und dann danach zu leichten Punkten zu kommen, klappte in Bayreuth nur bedingt. In der ersten Hälfte verzeichnete die BG daher überdurchschnittlich viele Ballverluste. Und weil beim Rebound auch nicht alles so optimal lief gegen die eigentlich körperlich unterlegenen Franken, gelang es den Leitershofern nicht, einen Vorsprung herauszuspielen. Im Gegenteil, man musste froh sein, dass zur Halbzeit beim Spielstand von 37:37 noch alles offen war. Vor allem Emanuel Richter konnte bis dato über Distanzwürfe mit 14 Punkten seine Farben im Spiel halten.

Die zweite Spielhälfte begann dann eigentlich perfekt für Stadtbergen. Nedim Hadzovic und Raphael Braun sorgten mit drei Körben in Folge für eine 43:37 Führung. Dann mussten die Kangaroos aber einen 0:14 Lauf hinnehmen und lagen plötzlich mit 43:51 in Rückstand. In dieser Phase des Spiels versäumten dann aber wiederum die Young Heroes, den Sack zuzumachen, und Leitershofen konnte bis Ende des dritten Viertels auf 56:59 verkürzen. Ein richtig gutes Gefühl hatte man als Leitershofer Fan bis dato aber immer noch nicht, da die Aktionen gegen die Ganzfeldverteidigung der Bayreuther weiterhin nicht so richtig zwingend waren. In der kurzen Pause vor den letzten 10 Minuten griff Trainer Stefan Goschenhofer dann aber in die taktische Trickkiste: Er agierte nun mit zwei Aufbauspielern. Allerdings nicht mit den etatmäßigen in seinem Kader, sondern mit Emanuel Richter und Joshua Hart. Vor allem die Maßnahme Hart war doch als einigermaßen überraschend zu bezeichnen, denn der US-Amerikaner im Trikot der Kangaroos war unter Goschenhofer auch aufgrund der Verletzung von Dominik Veney zuletzt fast ausschließlich unter dem Korb auf der Position 4 zum Einsatz gekommen. Gerade Hart ließ sich aber nun vom Gegner wenig beeindrucken, er umspielte ein ums andere Mal die Bayreuther wie Slalomstangen. Und weil diese sich dann nur mit Fouls zu behelfen wussten, kam die BG bereits sehr früh in den Genuss der fränkischen Mannschaftsfouls und den damit verbundenen Freiwürfen. Diese Chancen ließ sich Hart dann auch nicht entgehen, am Ende markierte er 14 seiner 23 Punkte von der Linie. Der Rest der Mannschaft verteidigte in dieser Phase beeindruckend, und über einen 15:0 und 23:3 Zwischenspurt legte die BG bis zur 36. Minute (79:62) den Grundstein zum Sieg. Im letzten Abschnitt gestattet man den Oberfranken dabei fast sieben Minuten lang keinen einzigen Korb.

Das Thema Bayreuth konnten die Kangaroos demzufolge doppelt abhaken. Der Sieg war in trockenen Tüchern, der direkte Vergleich auch und bei 10 Punkten Vorsprung in sechs verbleibenden Spielen werden die Young Heroes kaum noch zu Helden werden und die Leitershofer in der Tabelle einholen. Da auch Herzogenaurach zeitgleich in Jena unterlag, baute man den Vorsprung auf diese nun auch auf sechs Punkte aus. Das Damoklesschwert Abstieg bleibt aber, denn bei einer ungünstigen Konstellation in der 2. Bundesliga droht weiterhin drei Teams der Weg nach unten. Seit Samstag ist Leitershofen aber nun auch wieder punktgleich mit dem GGZ Zwickau und nur zwei Zähler hinter Ansbach. Für Spannung ist gesorgt, nach dem spielfreien Faschingswochenende geht es dann in eigener Halle weiter gegen den TSV Oberhaching . Insgesamt stehen jetzt noch drei Heim- und drei Auswärtsspiele für die Kangaroos auf dem Programm.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Hart (23/1 Dreier), Nicolas Breuer (571 Dreier), Braun (8), Uhlich (4), Dorsch (6), Hadzovic (13), Ferber, Tesic (2), Richter (20/6 Dreier).

Beste Werfer Bayreuth: Alford (21), Seither (21), Trieb (12)

Stimmen zum Spiel:

BG-Trainer Stefan Goschenhofer: „Wir haben heute eine Weile gebraucht, bis wir uns den Gegner zurecht gelegt haben. Ab dem dritten Viertel haben wir unsere Reboundschwäche abgebaut, ab dem letzten Viertel dann die Pressdeckung überspielt. So kamen wir dann doch noch auf 81 Punkte im Angriff. Und das reicht immer, wenn alle Spieler so aufopferungsvoll und hervorragend Defense spielen wie sie es heute wieder gemacht haben.“

BG- Co-Trainer Tommy Nadir: „Das war ein gutes Wochenende für uns. Wir haben jetzt alles wieder in der Hand. Die Woche Pause tut uns definitiv gut angesichts des aktuell sehr dünn besetzten Kaders. Vielleicht gelingt uns dann beim nächsten Spiel zum ersten Mal in dieser Saison, drei Siege in Folge einzufahren“.

BG-Kapitän Emanuel Richter: „Zwei wichtige Siege binnen einer Woche. Auswärts bei Farmteams zu spielen ist alleine schon von der Kulisse her ein schwierige Aufgabe, die wir aber am Ende gut gelöst haben. Nach meiner Verletzung fühle ich mich nun wieder sehr gut in Form. Nun geht es wieder vor unserem eigenen tollen Publikum weiter. Unsere Mannschaft lebt und ist voller Energie, das Ziel zu schaffen“.

SBR-Basketballer bauen Siegesserie aus

rosenheim sbr neuKlarer 81:65-Erfolg beim Tabellennachbarn Schwabing

Fünf Siege in Serie – die Bilanz der Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim im Jahr 2017 kann sich wahrlich sehen lassen. Mit dem klaren 81:65-Erfolg bei den punktgleichen Schwabingern rückten die Grünweißen nicht nur auf den siebten Tabellenrang in Deutschlands höchster Amateurspielklasse vor, sondern demonstrierten eindrucksvoll die Entwicklung, die die Mannschaft in den vergangenen Wochen durchlaufen hat: Während die Rosenheimer gegen die Münchener im Hinspiel noch in allen Belangen unterlegen waren, dominierten sie den Gegner nun ihrerseits und überzeugten wie bereits zuletzt mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung.

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Rekordkulisse feiert BBC-Sieg im Topspiel

coburg ballVor fast 1600 begeisterten Zuschauern hat der BBC COBURG das Gipfeltreffen in der 1. Basketball-Regionalliga Südost gegen die VfL Baskets Treuchtlingen mit 93:89 (51:39) für sich entschieden und bleibt damit Spitzenreiter.

Die Atmosphäre in der HUK-COBURG arena sorgte bereits vor dem Tip-off für Gänsehautfeeling: Schon bei der Spielerpräsentation stand die komplette Halle, inklusive einer ungefähr 150 Mann starken Delegation aus Treuchtlingen.

Die Akteure auf dem Parkett ließen sich vom stimmungsvollen Ambiente umgehend zu Höchstleistungen inspirieren. Obwohl die beiden besten Defensivteams der Liga aufeinandertrafen, standen die ersten Minuten überraschenderweise ganz im Zeichen der „Abteilungen Attacke“. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch und jeder Korberfolg auf der einen Seite führte zu einer sofortigen Antwort auf der anderen. Jordan Burris, der trotz deutlich sichtbarer Verletzungsbeschwerden nach erneutem Umknicken auf die Zähne biss, trifft per Dreier zum 5:3, Florian Beierlein gleicht aus der Mitteldistanz aus. Daniel Stawowski „stopft“ das Spielgerät nach klugem Pass von Fabian Franke durch die Reuse, Stefan Schmoll wühlt sich durch zum Führungswechsel (11:12, 5.). Erst gegen Ende des Auftaktviertels konnten sich die Hausherren durch einen Dreier von Kevin Eichelsdörfer zum ersten Mal leicht absetzen (27:20, 10.).

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GGZ Baskets gelingt zweiter Sieg in Folge

Am vergangenen Samstag schafften die Schumannstädter mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung den 93:83 (22:17, 44:36, 67:61) Sieg gegen TSV Oberhaching.

Das Team von Kapitän F.Fraas musste auf den verletzten H.Bellscheidt verzichten, kam aber hochkonzentriert mit guter Trefferquote zum 16:11 (5.Min) und 22:15 (9.Min) schnell in der Partie an. Es war vor allem die Verteidigung, die zu diesem Zeitpunkt gut funktionierte und den Vorsprung durch Punkte von A.Andrus und C.Ullbricht auf 28:19 (13.Min) und 32:23 (16.Min) anwachsen lies. In der Folge konnte sich Zwickau mit guten Wüerfen sogar noch auf 41:27 (18.Min) absetzten, bevor der starke O.Knox im Alleingang seine Farben mit 11 Punkten in Folge bis zur Halbzeitsirene auf 44:36 (20.Min) heranbrachte. "Wir haben mit Ausnahme der letzten 2 Minuten gut verteidigt und müssen genau dort wieder angreifen".

Doch Oberhaching kam spritziger und mit dem Selbstvertrauen der letzten drei Siege aus der Kabine und verkürzte auf 44:43 (23.Min). D.Bassl und M.Nagler durchbrachen dieses Serie und behaupteten die Führung zum 55:47 (26.Min). Die Gäste investierten jetzt viel, aber Zwickau behielt kühlen Kopf und lies den Ball meist gut laufen, so dass es mit einem 6 Punkte Polster 67:61 (30.Min) in das letzte Viertel ging. A.Endig, A.Andrus und F.Fraas übernahmen nun viel Verantwortung und letztgenannter erzielte einen wichtigen Dreier zur 76:69 (37.Min) Führung. Oberhaching gab sich aber nicht geschlagen und versuchte mit blitzschnellem Spiel noch eine Wende herbei zu führen. Trotz 4 vergebener Freiwürfe der Sachsen, schmolz der Vorsprung nicht unter die 4 Punkte Marke und es leuchtete am Ende ein verdienter 93:83 Sieg von der Anzeigetafel. "Über weite Strecken des Spiels haben wir unseren Plan heute gut umgesetzt und jeder Spieler konnte sich in die Punkteliste eintragen. Nur so konnten wir den starken Gästen Paroli bieten und den Ausfall von H.Bellscheidt kompensieren."

 

Punkteverteilung Zwickau:

A.Andrus 20 (2Dreier), M.Nagler 19, F.Fraas 12 (3Dreier), A.Melski 11(1Dreier), A.Endig 9, K.Velishaev 8 (1Dreier), D.Bassl 6, C.Ulbricht 4, T.Linke 4

Punkteverteilung Oberhaching:

O.Knox 33 (3Dreier), F.Diestelhorst 13 (1Dreier), J.Kögler 11 (1Dreier), T.Walter 10 (2Dreier), J.Sperber 5 (1Dreier), F.Börstler 4, A.Francois-Friis 4 (1Dreier), B.Kitatu 2, M.Hübner 1

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