Spielberichte

hapa Ansbach unterliegt vor toller Kulisse

Von der tollen Kulisse in heimischer Halle schienen unsere Piranhas besonders angestachelt und sorgten zu Beginn für eine schnelle 9:4-Führung. Erst danach kamen die Gäste richtig in die Partie und konnten sich leichte Spielvorteile sichern. So beendete Ansbach das Viertel mit einem knappen Rückstand (20:26). ansbach 2012

So gut wie unsere Piranhas in die Partie gestartet waren, so unglücklich starteten diese in den zweiten Spielabschnitt. In den ersten 4:20 gelangen den Piranhas nur ein Punkt durch einen Freiwurf von Goran Petrovic. Die Piranhas gaben sich aber nicht einfach geschlagen und stemmten sich mit aller Macht gegen den großen Rückstand. Dies war der Beginn einer spektakulären Ansbacher Phase, dessen Highlight ein fulminanter Dunk von Nicholas Freer darstellte. So konnte der Rückstand auf 4 Punkte verkürzt werden (42:46).

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HELLENEN SCHLAGEN SPARTANS IN MÜNCHEN

Der DJK SB Rosenheim kam in voller Besatzung mit seinen zwei sehr erfahrenen Trainern Mario Knecevic und Stephan Hlatky in die Kapschstraße 4 zu Besuch.

Beide sind schon lange im Basketball Geschäft und es besteht mittlerweile seit letztem Sommer eine Freundschaft zwischen beiden Clubs - OSB gastierte im Sommer noch beim Herbstturnier in Rosenheim,wofür sich der Verein erneut herzlich bedanken möchte bei Stephan.


Bekteshi, Ebertz, Gaizauskas, Ganapamo und Hogges stachen hervor und spielten ein überragendes Spiel in München.Mit ca 200 Zuschauern war die Hallenatmosphäre im Hellenodrom sehr angenehm.

Das Spiel wie erwartet sehr spannend bis zur letzten Minute.

Am Ende konnten die Hausherren OSB Hellenen dann doch den Sieg einfahren und durch die Rosenheimer Stop-the-Clock Strategie einen 90-79 Sieg einfahren; Das Endergebnis reflektiert jedoch bei weitem nicht das Gesamtspiel und den Verlauf.Es war nämlich bis zur 39. Minute extrem spannend, mit Ups and Downs beider Mannschaften.


1. Viertel: David Markert und Raphael Miksch punkten beide von der Dreierlinie und die Partie wird mit einer kleinen Führung eröffnet.Schnell kontern aber die Rosenheimer und gehen rasch in die Führung und gewinnen das erste Viertel mit 20-25.Jguwon Brice Hogges unstoppable und gab seinem Team immer wieder starke Impulse.


2. Viertel: OSB Hellenen setzen Ihren Fokus auf Defense. 25 Punkte im ersten Viertel zu kassieren ist einfach zu viel.Es gelingt, und man geht mit einer 43-41 Führung in die Halbzeitpause.


3. Viertel: Beide Teams kommen heiß zurück, mit sehr schönen Spielszenen, harter Defense auf beiden Seiten,jedoch mit etwas mehr Glück für das Heimteam dann doch eine 5 Punkte Führung von 64-59.

4. Viertel:Rosenheim stellt ingesamt um, Hogges scorrt nach Belieben (27 Punkte, 2 Dreier) und bringt sein Team zurück.Am Ende jedoch macht Aidan Francois-Friis den Unterschied und kommt frisch ins letzte Viertel, holt zwei Garbage Rebounds und scorrt wichtige 4 Punkte gegen die mittlerweile müden Rosenheimer.


Headcoach Dictapanidis zur Partie: "Great win guys. Trust yourselves we can make it easier. Stay focussed from the beginning to the end, frame by frame."


Punkteverteilung OSB Hellenen:


 Deinhardt Martin 0 , Diamantis Apostolos 2 , Francois-Friis Aidan Martin 4 , Kitatu Ben-Mateta 15 ,  Knox          Omari 19 (2 Dreier) , Lippert Jermaine Julian 22 , Markert David Theodor 10 (2 Dreier) , May          Giacomo 3 , Miksch Raphael 3 (1 Dreier) , Njuhovic-Dolguikh Andrej  0 ,  Vasileiadis Ioannis 12

Münchner Erfahrung bezwingt jugendlichen Jenaer Elan

jena sc

Am Ende waren es einige, wenige Schlüsselmomente, die den Weg zum ersten Jenaer Erfolgserlebnis der Saison verhinderten. Das Regionalliga-Team von Science City unterlag am zurückliegenden Basketball-Wochenende der Konkurrenz der OSB Hellenen aus München mit 64:76, letztendlich aber viel knapper als das Endergebnis auszusagen vermag. Während die Mannschaft von Trainer Chris Schreiber auf wichtige Leistungsträger zu verzichten hatte, präsentierte sich der verbleibende Kader mutig, hochmotiviert und mit viel jugendlichem Elan. Am Ende zollte die Bundesliga-Reserve ihrem Erfahrungsdefizit sowie der verletzungsbedingt geschrumpften Rotation Tribut, verdiente sich nach der Vorstellung dennoch das verdiente Lob ihres Trainers. „Großes Kompliment an meine Mannschaft. Wir haben heute trotz der Ausfälle von Jacob Lawson, Lasse Meier, Marco Rahn, Dominik Shusel und dem verletzungsbedingten Ausfall von Richard Rietschel während der Partie großartig gekämpft. Besonders in der ersten Hälfte haben wir mit viel Energie gespielt, konnten dann aber das Intensitätslevel nicht mehr halten. In Anbetracht der personellen Situation beglückwünsche ich die Münchner zu ihrem Sieg“, so Schreiber nach der Begegnung. 

Von Jan Heber und Moritz Schneider angeführt, zeigten die Saalestädter bereits im Auftaktviertel eine couragierte Leistung, fanden im Verlauf eines 8:2-Starts perfekt in die Partie. Doch die von Ausnahmespieler Omari Knox angeführten Isarstädter blieben dran und glichen in der 5. Minute auf 8:8 aus. Fortan entwickelte sich eine Begegnung auf Augenhöhe, die Jenas junge Mannschaft mit einem hauchdünnen 20:19-Vorsprung in die erste Viertelpause gehen lies. Vom starken Münchner Flügel Jermaine Lippert (Topscorer mit 27 Punkten) im Anschluss offensiv getragen, drehten die Hellenen den Zwischenstand bis zur Halbzeit zu ihren Gunsten, verabschiedeten sich mit einer 35:33-Führung in die Kabinen. Mit Rückkehr auf das Parkett der zweiten Hälfte waren es die Jenaer, die das Tempo erhöhten und sich durch zwei Distanzwürfe von Jakub Kadasi und Moritz Schneider einen 46:38-Vorspung (23.) erspielten. Die Münchner antworteten mit einer taktischen Auszeit, welche zunächst aber erfolglos verpuffte. Bis zum 48:40 (25.) gelang es Science City die Führung zu verteidigen, bevor die Isarstädter Punkt um Punkt aufholen konnten. In dieser Phase nutzten die routinierten Gäste aus Bayern ausnahmslos jede Unachtsamkeit im Spiel der Hausherren um die Partie vor dem Start in den letzten Spielabschnitt mit 56:53 zu ihren Gunsten zu drehen. Trotz größtem Widerstand der jungen Saalestädter blieben die Münchner ruhig und abgeklärt, retteten den Sieg über die Ziellinie. 

SCJ: Heber 19 Punkte, Schneider 8, Krause 8, Kadasi 7, Heinicke 6, Rietschel 6, Foerster 5, Domrös 4, Becker 1, Sturcel, Walther

Derbysieger, Derbysieger, Hey, Hey!

Im Mittelfranken-Derby konnten sich die VfL Baskets Treuchtlingen vor 800 Zuschauern am Ende verdient mit 100:89 gegen die hapa Ansbach Piranhas durchsetzen. Den Grundstein dafür legten sie im ersten Viertel. Fünf Dreipunktewürfe verwandelten sie in den ersten zehn Minuten. 36:21 führte die Truppe von Stephan Harlander und mit einem Vier-Punkt-Spiel legte Simon Geiselsöder zu Beginn des zweiten Abschnitts schnell nach. Doch Ansbach gab nicht auf, entschied das zweite Viertel ingesamt mit 25:20 für sich und war so zur Halbzeit noch im Spiel (56:46). Besonders Nick Freer, Goran Petrovic und Walter Simon waren nur schwer zu kontrollieren. Doch egal was die Ansbacher an diesem Samstag versuchten, es schien so als hätten die VfL-Jungs immer eine Antwort parat. Das dritte Viertel holten sich nämlich wieder die Baskets (20:16). Der Vorsprung sank nie unter sieben Punkte und so war es Topscorer Stefan Schmoll (28 Punkte) der mit einem verwandelten Freiwurf kurz vor Schluss den Hunderter voll machte.

Für Treuchtlingen spielten: Kevin Vogt, Moritz Schwarz, Tim Eisenberger (20 Punkten, 8 Rebounds, 9 Assists), Simon Geiselsöder (19, 7 Rebounds), Claudio Huhn (10), Stefan Schmoll (28), Tobias Hornn, Jonas Rauch (3), Florian Beierlein (19), Jonathan Schwarz (1), Arne Stecher.

Bei Ansbach am erfolgreichsten: Nick Freer (17), Goran Petrovic (15), Paul Nzeocha (15).

GGZ Baskets unterliegen nach schwacher erster Halbzeit im 2.Heimspiel

Am vergangenen Samstag mussten die Schumannstädter eine selbstverschuldete 102:104 (22:24, 41:56, 73:80) Niederlagen gegen Aufsteiger TTl Bamberg hinnehmen.

Bis auf den weiterhin verletzten K.Velishaev konnte Trainer Wolf erstmalig aus den Vollen schöpfen und schickte mit Kapitän F.Fraas, D.Bassl, M.Nagler und den Neuzugängen S.Kordis und J.Peter eine physisch starke "Starting Five" ins rennen. M.Nagler erzielte das 4:0 und auch die Verteidigung stand in den ersten Minuten bis zum 6:5 (4.Min) noch stabil. Danach zeichnete sich aber das grösste Manko der ersten Spielhäfte schon ab. Zwickau lies seinen Gegenspielern zunehmend mehr Platz, welche sie in Form von sicheren 3 Punkte Würfen und Abschlüssen in Korbnähe zur 10:17 (6.Min) und 18:23 (9.Min) Führung clever nutzten. Generell agierte Bamberg bissiger und mit mehr Spielfreude, während die Hausherren vor allem im zweiten Viertel mit der Linie der Schiedsrichter haderten. Ein 11:4 Lauf der Gäste lies in der 13.Minute den 26:35 Rückstand von der Anzeigetafel leuchten. F.Fraas und A.Endig konterten zum 33:37 (15.Min) und 39:47 (19.Min), bevor in der letzten Minute 11 Freiwürfen zu Gunsten von Bamberg einen 41:56 (20.Min) Rückstand bedeutete. "Das war mit Abstand das schlechteste Viertel in der noch jungen Saison und mit so einer Leistung haben wir gegen keine Mannschaft eine Chance" appelierte Trainer Wolf in der Halbzeit. Die Verteidigung wurde umgestellt und im Angriff mehr Struktur verordnet. C.Ulbricht eröffnete das 3.Viertel sofort mit einem Dreier zum 44:56 (21.Min). Dieser wurde direkt vom bärenstark aufspielenden M.Schmitt, der mit 28 Punkten den Muldestädtern an diesem Abend stark zu setzte, beantwortet. Danach konnte Zwickau mit einem 10:3 Run ein erstes Zeichen zur Aufholjagd markieren, bei der S.Kordis seine Spielstärke zeigte und zum 54:62 (24.Min) einnetzte. Die Hausherren spielten jetzt deutlich intensiver und kamen durch gut herausgespielte Würfe auf 67:75 (28.Min) und 73:80 (30.Min) heran. D.Schmitt, der mit 29 Punkten Topscorer der Partie wurde, eröffnete mit einem Dreier das 4 Viertel. Kapitän F.Fraas zeigte seine Qualitäten und konterte mit zwei Dreiern in Folge zum 81:86 (33.Min) Anschluss. In der 35.Minute betrug der Vorsprung der Bamberger immer noch 7 Zähler 86:93, bevor ein 11-2 Lauf der Hausherren die erste Führung seit der 4.Minute zum 97:95 (38.Min) bedeutete. Wer gedacht hätte das Momentum schien jetzt komplett auf Zwickauer Seite, musste eingestehen das die jungen Gäste mit 7-0 völlig unbeeindruckt das 97:102 (39.Min) markierten. Zwickau versuchte noch einmal alles, konnte den Ausgleich zur Verlängerung 6 Sekunden vor Schluss aber nicht erzielen und musste foulen. F.Adriaans blieb ohne Fehler bei insgesamt 11 Freiwürfen und der Dreier von S.Kordis bei noch 1 Sekunden war dann nur noch der 102:104 Anschluss und Endstand. Nein man hatte das Spiel nicht in den letzten 2 Minuten verloren sondern vor allem im zweiten Viertel, in dem ohne Struktur, Einsatz in der Verteidigung und Teamgeist agiert wurde. Dies gilt es in den kommenden Trainingseinheiten auszumerzen und an die Leistungen der 2.Hälfte anzuknüpfen um beim nächsten schweren Auswärtsspiel in Schwabing ein besseres Spiel abliefern zu können.

Punkteverteilung Zwickau:

S.Kordis 26 (4 Dreier), F.Fraas 19 (5Dreier), M.Nagler 18, A.Endig 12, H.Bellscheidt 8, D.Bassl 7, T.Romanovskij 5, J.Peters 4, C.Ulbricht 3 (1Dreier), T.Linke

Punkteverteilung Bamberg:

D.Schmitt 29 (3Dreier), M.Schmitt 28 (4Dreier),  F.Adriaans 17, K.Jefferson 11 (1Dreier), C.Dippold 10, N.Reichmann 3, K.Hubatschek 3, H.Land 2, N.Duckarm 1, F.Loch, S.Ulshöfer

Zweiter Sieg im dritten spiel für die OSB München

Nach der Niederlage in Breitengüßbach stand eine noch weitere Auswärtsfahrt auf dem Programm. es ging nach Jena. Das Spiel startete sehr ausgeglichen, wo sich keine Mannschaft absetzten konnte. So verlor man das erste Viertel mit 20:19. Für die OSB sind 20 Punkte in einem Viertel zu viel, denn man will sich über die Defense definieren. So startete das zweite Viertel wie das erste. Beim stand von 26:29 für München legte Jena einen 7:0 Run hin, wo sofort die Auszeit kam. Diese wurde genutzt und so konnte man vor der Pause den Rückstand wieder aufholen und mit einem zwei Punkte Vorsprung in die Halbzeit gehen.

Im dritten Viertel war es wie in den anderen Vierteln davor auch, dass sich kein Team absetzten konnte und es ein ausgeglichenes Spiel war. Das letzte war noch spannender. OSB Hellenen konnte endlich in der Defense besser stehen und danach den Fastbreak laufen. So gewann man das letzte Viertel mit 20:11 und das Spiel mit 76:64. Der Score schaut deutlicher aus, als es eigentlich war. So ist man froh bei einer langen Auswärtsfahrt den Sieg mitzunehmen.

 

GOTHA VERLIERT GEGEN OBERHACHING

Das Heimspiel am Samstagabend im Ernestinum verlor die junge Regionalliga-Mannschaft der Rockets mit 49:67 gegen die oberbayerischen Gäste. Die Thüringer starteten gut ins Spiel und lagen nach vier Minuten mit 11:4 in Führung. Doch die Oberhachinger, um den 1. Liga-erfahrenen Topscorer Peter Zeis (14 Punkte), verkürzten den Rückstand kontinuierlich (Viertel-Ergebnis 19:16) und erspielten bis zur Halbzeit sogar einen knappen Vorsprung (27:32). Beide Mannschaften zeigten dabei durchaus ordentliche Leistungen in der Verteidigung, sowie im Rebound. Im Korbabschluss agierten die Schützlinge des Gothaer Trainers Florian Gut jedoch ungewohnt unglücklich, was sich besonders in der 2. Halbzeit verstärkt auf den Spielstand auswirkte. Die Farmmannschaft der Oettinger Rockets traf gerade einmal 28% aus dem Feld. Im dritten Viertel konnten sich die Gäste dann vorentscheidend absetzen (41:53). Die Führung behaupteten die Tropics dann auch bis zum Schluss. Gut gratulierte seinem Trainerkollegen Mario Matic zum Sieg und äußerte sich nach dem Spiel selbstkritisch: "Wir haben sehr gute Offensivspieler in unseren Reihen und können uns auch mit unserer Spielweise gegen jede Mannschaft behaupten. Jedoch ist es mir heute nach einem guten Start im weiteren Verlauf nicht gelungen, die richtigen taktischen Lösungen zu finden bzw. besser gesagt zu vermitteln. Das führte dann leider zu Unsicherheiten bei meinen Spielern, so dass wir unsere Stärken nicht ausreichend betonen konnten." Spieler: Franklin (11 Punkte), Bode (9), Kullamäe (9), Lange (9), Pahnke (6), Wobst (5), Jannes Müller, Alexander, Rommeley, Kassiumis, Enders

Überzeugender Sieg in Rosenheim

breitenguessbachDer TSV Tröster Breitengüßbach gewinnt das Auswärtsspiel beim Sportbund in Rosenheim deutlich mit 97:75 und ist Tabellenführer der Regionalliga Südost.

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TTL Bamberg siegt in kuriosen Spiel bei GGZ Basket Zwickau (102:104)

Es warLogo neu 08 kurioses Spiel gegen den GGZ Zwickau mit einem Sieg am Ende, den die Bamberger Mannschaft und die Betreuer bejubeln konnten.
Allerdings wird die Freude über den Auswärtssieg getrübt, wie sich noch am Sonntag bestätigte, hat sich Aufbauspieler David Schmitt im Spiel die Hand gebrochen und fällt wohl für einige Wochen aus.
Ausgerechnet David Schmitt war es auch, der trotz der schweren Handverletzung bis zum Schluss durchspielte und kurz vor Ende den vorentscheidenden Dreier zum Sieg im gegnerischen Korb versenkte.
Zum Spiel, die Zuschauer sahen zwei vollkommen verschiedene Halbzeiten. Überraschend offensiv gingen die TTL-Jungs in den ersten zwanzig Minuten zu Werke. wobei sich besonders Flügelspieler Moritz Schmitt auszeichnete, der sein wohl bestes Spiel im TTL-Trikot ablieferte. Bis zur Halbzeit brachte er es schon auf 17 Punkte. Am Ende standen 28 Punkte auf seinem Konto. Der Flügelspieler traf aus allen Positionen und war nicht zu stoppen. Angetrieben vom Aufbauspieler David Schmitt, der ebenfalls ein super Spiel ablieferte, fanden auch die übrigen TTL-Akteure gute Abschlüsse.
Die Sachsen war wohl sehr überrascht und hatten vor allem im zweiten Viertel dem Angriffswirbel der Gäste nur wenig entgegenzusetzen. So war es nicht verwunderlich, dass der TTL kontinuierlich davon zog und zur Halbzeit schon deutlich mit 41:56 in Führung lag. Trainer Wolfschmitt warnte in der Halbzeitpause vor übertriebenen Optimismus, zu Recht wie sich herausstellte. Die Zwickauer gaben sich keineswegs geschlagen und trafen nun ihrerseits hochprozentig aus allen Lagen mit ihren Topscoren Fraas und Kordis. Die Zwickauer knabberten Punkt um Punkt an der TTL-Führung. Zu Beginn des Schlussviertels betrug die TTL-Führung nur noch sieben Punkte - 73:80. 
Im Schlussabschnitt entwickelte sich dann ein wahrer Krimi. Die Hausherren punkteten weiter und kamen immer näher, schafften den Ausgleich zum 93:93 und gingen zwei Minuten vor Spielende sogar in Führung.
Die TTL-Jungs konnten sich aber in der Schlussphase nochmals steigern und kämpften sich zurück in die Erfolgsspur. Center Frerik Adriaans sicherte in dieser Phase wichtige Rebounds an beiden Brettern und die beiden Topscorer der Partie auf Bamberger Seite, David und Moritz Schmitt, punkteten wieder sicher in der Offensive. Die Zwickauer versuchten noch das Blatt zu drehen, foulten frühzeitig und schickten die Bamberger an die Linie. Frerik Adriaans traf 25 Sekunden vor Schluss sicher seine beiden Freiwürfe zum 99:104. Der anschließende Dreier von Kordis auf Zwickauer Seite unmittelbar vor Spieleende war nicht mehr entscheidend.
Die Bamberger bejubelten nach dem Ende ihren ersten Sieg in der Regionalliga. Das Team überzeugte mit einer starken Offensivleistung und einer kämpferischen Teamleistung. Trainer Wolfschmitt: „wir freuen uns natürlich riesig über den Sieg, wir haben 104 Punkte erzielt - aber auch über 100 Punkte zugelassen - daran müssen wir arbeiten!“

TTL BA: David Schmitt 29/3, Mortiz Schmitt 28/4, Adriaans 17/0, Jefferson 11/1, Dippold 10/0, Reichmann 3/1, Hubatschek 3/0, Land 2/0, Duckarm 1/0, Loch 0/0, Ulshöfer dnp.
Zwickau: Kordis 26/4, Fraas 19/5, Nagler 18/0, Endig 12/0, Bellscheidt 8/0, Bassl 7/0, Romanovskij 5/0, Peter 4/0, Ulbircht 3/0, LInke dnp.

Starke Defensivleistung führt zum Sieg in Gotha

Oberhaching neuMit einer ausgeglichenen Bilanz traten die Tropics aus Oberhaching am Samstag ihre längste Auswärtsfahrt der Saison ins thüringische Gotha zu den Oettinger Rockets an. Das Farmteam des gleichnamigen Bundesligateams war mit zwei Siegen bis dato ungeschlagen in die Saison gestartet und hatte mit Kristian Kullamäe den alles überragenden Akteur der ersten beiden Spieltage in ihren Reihen. Am Ende jedoch stand ein verdienter 49:67 Auswärtserfolg auf dem Scoreboard für die Oberhachinger.

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Ein gebrauchter Tag für die SBR-Basketballer

rosenheim sbr neuDeutliche 75:97-Niederlage gegen Tabellenführer Breitengüßbach

Einen gebrauchten Tag erwischten die Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim bei ihrer 75:97-Heimniederlage am vergangenen Samstag gegen den amtierenden Tabellenführer Breitengüßbach. „Heute haben wir fast nichts von dem umsetzen können, was wir uns vorgenommen haben“, so ein etwas niedergeschlagener SBR-Coach Mario Knezevic unmittelbar nach der Partie.

Lediglich in den ersten 15 Minuten konnten die Rosenheimer in der erneut gut besuchten Gaborhalle dagegenhalten. 27:30 stand es aus Sicht der Grünweißen, ehe die Breitengüßbacher mehr und mehr ihre Klasse ausspielten und bis zur Halbzeit auf 47:34 davonzogen. Allmählich bewahrheitete sich bereits in dieser Phase, was die SBR-Trainer schon vor der Partie prophezeit hatten: Die Breitengüßbacher präsentierten sich als die deutlich ausgeglichenere, routiniertere und auch effektivere Mannschaft: Gleich fünf Gästeakteure punkteten am Ende zweistellig, zudem leisteten sich die Franken kaum Ballverluste und verteidigten sehr geschlossen. Gegen dieses kompakte Auftreten fiel den Rosenheimern relativ wenig ein, zumal lediglich Evans Ganapamo und Osvaldas Gaizauskas offensiv halbwegs Normalform erreichten. Allerdings trugen auch sie zum größten Manko der SBRler an diesem Abend bei: Lediglich zwei von 24 Versuchen von jenseits der Dreierlinie waren erfolgreich, eine unterirdische Quote für ein Heimteam, zumal die Rosenheimer mit ihrer größenmäßigen Unterlegenheit gerade aus der Distanz auf Effektivität angewiesen sind. So zogen die Gäste im dritten Spielabschnitt unwiderstehlich davon, kurz vor Ende dieses Viertels war die Dominanz beim Stande von 74:46 am deutlichsten an der Anzeigetafel abzulesen. „In dieser Phase müssen wir uns ankreiden, dass wir physische einfach zu wenig dagegengehalten haben. Da hat uns jemand gefehlt, der defensiv auch mal ein Zeichen setzt, dem Gegenspieler im wahrsten Sinne des Wortes weh tut und den einfachen Korb verhindert“, so der SBR-Coach. Dass die Moral in seiner Mannschaft aber nach wie vor stimmt, zeigte das letzte Viertel. Trotz des aussichtslosen Rückstands ließen die Grünweißen vor ihrem stimmungsvollen Anhang die Köpfe nicht hängen und entschieden zumindest diese zehn Minuten knapp für sich, sodass die Zuschauer zumindest etwas versöhnt die Halle verlassen konnten. „Sicherlich sind nicht alle Gegner so stark wie die Breitengüßbacher, und Marco Lachmann hat mit seinem Kurzeinsatz heute bereits gezeigt, dass er unter dem Korb ein wichtiger Faktor für uns werden kann, wenn er wieder richtig fit ist“, blickt Co-Trainer Stephan Hlatky vorsichtig optimistisch in die Zukunft. Freilich werden aber auch in den beiden kommenden Auswärtspartien gegen Hellenen München und Jena die Trauben für die Rosenheimer hoch hängen.

Für den SBR spielten (in Klammern die erzielten Punkte): Breitfeld (2), Hogges (10), Fliege (4), Ganapamo (19), Lachmann (&), Ebertz (6), Weigel (2), Gaizauskas (18), März (2) und Bekteshi (6).

 

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