Spielberichte

Mit letzter Kraft die Hundert vollgemacht

coburg ballIm dritten Spiel in vier Tagen besiegte Basketball-Erstregionalligist BBC COBURG am Sonntagnachmittag vor 700 Zuschauern in der HUK-COBURG arena den SB DJK Rosenheim mit 100:88 (51:40). Die Vestestädter rangieren damit punktgleich mit Spitzenreiter Treuchtlingen auf Rang drei.

Am Ende schleppten sich die Schützlinge von BBC-Headcoach Simon Bertram mit ihren allerletzten Körnern über die Ziellinie. Kein Wunder, hatten sie doch in den Vortagen ein NBA-verdächtiges Mammutprogramm absolviert. Trotzdem ließen sie gegen die im unteren Mittelfeld platzierten Alpenvorländer nie einen wirklichen Zweifel daran, wer das Parkett als Sieger verlassen würde.

Ohne die erkrankten Andreas Albus und Daniel Eisenhardt, dafür mit dem in Zukunft wieder in Oberfranken auf Korbjagd gehenden Yasin Turan, dauerte es bis Mitte des ersten Abschnitts, bis die Hausherren gegen die unangenehme Zonenverteidigung der Oberbayern in die Spur fanden. Ein zwischenzeitlicher 8:0-Lauf und kurz vor Viertelende zwei Dreier des bärenstarken Steffen Walde (28 Punkte insgesamt) sorgten für die erste Führung (25:17, 10.).

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Auch Neuzugang kann Niederlage nicht verhindern

Am ersten Spieltag der Rückrunde verloren die TenneT Young Heroes am Samstagabend daheim gegen den VfL Treuchtlingen knapp mit 71:74 . Auch der amerikanische Neuzugang Montigo Alford konnte eine erneute Niederlage der Bayreuther nicht verhindern.

Der VfL Treuchtlingen, der sich am vergangenen Donnerstag durch einen 70:65-Heimsieg gegen den bisherigen Ligaprimus BBC Coburg kurzfristig an die Spitze der Regionalligatabelle setzte, trat in voller Montur beim Tabellenletzten an. Die Bayreuther hingegen mussten auf Kapitän Jonas Riesner verzichten, der sich kurz vor Weihnachten verletzte und noch einige Wochen ausfallen wird. Stattdessen feierte ein Neuzugang sein Debut für die Wagnerstädter: Der Amerikaner Montigo Alford, mit gerade einmal 1,68m ein sehr kleiner aber explosiver Point Guard, spielte bis zum vergangenen Sommer bei den Boise State Broncos, einem Division 1-College im US-Bundesstaat Idaho. Er wurde von den Bayreuthern in der Winterpause verpflichtet, um den Spielaufbau zu verstärken. Er tat sein Bestes und stemmte sich mit 26 Punkten gegen die Niederlage, jedoch konnte auch er sie schließlich nicht verhindern.

Die Gäste aus Mittelfranken starteten gut in die Partie. Während die TenneT Young Heroes knapp drei Minuten benötigten, um die ersten Zähler zu markieren, trafen sie von Beginn an hochprozentig. Nach knapp 5 Minuten fanden daraufhin auch die Gastgeber ins Spiel und blieben bis kurz vor Ende des ersten Viertels an den Treuchtlingern dran. 90 Sekunden vor der Sirene schienen die Wagnerstädter jedoch kurz in Tiefschlaf zu verfallen: Ein schneller 8:0-Run der Gäste machte aus einem 12:12 innerhalb von nur einer Minute ein 12:20.

Im zweiten Viertel konnten die Mittelfranken ihre Führung dann verteidigen. Der Bayreuther Rückstand bewegte sich lange im Bereich von etwa 8 Punkten. Doch dieses Mal waren es die Gastgeber, die eine kurze Schwächephase ihres Gegners ausnutzten. Ein 7:0-Run kurz vor der Pause reduzierte die Halbzeitführung von Treuchtlingen auf 32:34.

In der zweiten Hälfte war der Underdog dann auf Augenhöhe mit dem Tabellenersten. Er konnte zwischenzeitlich sogar die Führung ergattern, jedoch war es größtenteils der VfL, der knapp in Front lag. Ein Dreier von Bayreuths Neuzugang Alford ließ seine Mannschaft doch noch mit einer 56:55-Führung ins letzte Viertel gehen.

Hier zogen die Gäste dann noch einmal das Tempo an und setzten sich erneut auf 8 Punkte ab. Der Vorsprung schmolz aber schnell. Durch harte Defense und zwei erzwungene Ballverluste des VfL schaffte es die Bundesligareserve knapp 50 Sekunden vor Ende noch einmal, zum 71:71 auszugleichen. Im direkten Gegenzug konnte Treuchtlingens Point Guard Eisenberger aufgrund von Bayreuther Unachtsamkeit unbewacht zum Korb ziehen und seine Mannschaft wieder in Front bringen. Da die Bayreuther letztlich keinen geordneten Angriff mehr auf die Reihe bekamen und defensiv absichtlich foulen mussten, blieb es bei einer knappen 71:74-Niederlage für die Hausherren gegen Treuchtlingen.

Es war das dritte Spiel in Folge für die Bayreuther, in dem sie über lange Zeit mit einem der absoluten Topteams der Liga mithalten konnten. Dennoch schaffte man es letztlich nicht, eins davon zu gewinnen.

TenneT Young Heroes-Coach Darko Mihajlovic freute sich aufgrund der guten Leistung seines Teams, war aber mit dem Resultat der Partie unzufrieden: „Wir haben das Spiel gegen das Team der Stunde aus unserer Liga bis in die Schlusssekunden offengehalten. Außerdem war zu sehen, dass unser Neuzugang Montigo Alford schnell in die Mannschaft gefunden hat und der Partie gleich seinen Stempel aufdrücken konnte. Trotzdem hinterlässt eine solche knappe Niederlage Narben. Wir brauchen jetzt unbedingt einen Sieg.“

Punkteverteilung:

Adler 6, Alford 26, Dejworek 13, Faatz, Fritsch, Johannes 3, Kral 9, Krug, Kurth, Perschnick, Seither 4, Trieb 10

Trotz Niederlage gute Moral bewiesen

rosenheim sbr neuErsatzgeschwächte SBR-Basketballer unterliegen in Coburg

Hatten die Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim als Neunter bei den drittplatzierten Coburgern rein von der Tabellenkonstellation sowieso nur Außenseiterchancen, so sanken diese vor der Partie noch zusätzlich, da man die winterliche Reise nach Franken nur ersatzgeschwächt antreten konnte: Adi Gheorghiu und Ishmael Fontaine mussten mit einer Grippe passen, Steffen Lautner fehlte verletzungsbedingt. Und das gegen einen Gegner, der sicher mit einer Portion Wut im Bauch antrat, hatte man doch in einem Nachholspiel Ende der Woche gegen Treuchtlingen nicht nur Punkte einbüßen, sondern auch die Tabellenführung abgeben müssen.

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Hunderter zum Jahresauftakt

breitenguessbachDer TSV Tröster Breitengüßbach gewinnt sein erstes Spiel im Jahr 2017 bei den GGZ Baskets Zwickau souverän mit 107:86.

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Niederlage zum Rückrundenstart für Zwickau

GGZ Baskets Zwickau - TSV Tröster Breitengüßbach 86:107 (22:26, 40:52, 61:79) Zum Rückrundenauftakt mussten die Zwickauer Regionalligabasketballer gegen den Tabellenvierten aus Breitengüßbach eine deutliche 86:107 Niederlage hinnehmen. Anders als die Gäste, bei denen die kranken bzw. verletzten Spieler über die Weihnachstpause wieder ins Team zurückkehrten, musste Zwickau neben den verletzten Uwe Kupfer-Zwingelberg und Kemal Velishaev diesmal auch noch auf Dominik Bassl verzichten. Trotzdem hatten sich das Team einen guten Start in das neue Jahr vorgenommen und startete konzentriert ins Spiel. Zwickau startete gut und ging mit 7:0 in Führung, ehe E. Land mit einem Dreier die ersten Punkte für die Gäste erzielte. Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, bei dem Zwickau gut mithielt, immer knapp führte und sich Breitengüßbach bis zur 8.Minute auf 19:18 heranarbeitete. Danach gab es den ersten Bruch im Zwickauer Spiel, nach einem T-Foul schaffte Breitengüßbach mit einem 8:0 Lauf die 26:19 Führung, die Zwickau kurz vor Viertelende auf 22:26 verkürzte. Ins 2.Viertel startete Breitengüßbach besser und führte in der 13.Minute erstmals zweistellig (26:36). Zwickau gelang es in dieser Phase nicht vor allem beim Rebound dagegenzuhalten. In der 16. minute war der Vorsprung auf 18 Punte angewachsen, doch Zwickau kämpfte sich bis zur Halbzeit wieder heran (40:52). In die zweite Halbzeit startete Zwickau gut, konnte kurzzeitig sogar unter 10 Punkte verkürzen, doch zwischen der Breitengüßbach, die in dieser Phase sehr ausgeglichen punkteten, zog langsam wieder davon und vergrößerte den Abstand wieder. Im Schlussviertel traf Zwickau die ersten zwei Minuten fast nicht aus dem Feld und Breitengüßbach schaffte mit dem 91:66 in der 32.Minute eine Vorentscheidung. Letztlich stand am Ende eine deutliche Niederlage für die Zwickauer zu Buche. Kämpferich kann man dem Team nichts vorwerfen, aber in der Defense waren mit zunehmender Spieldauer die Lücken einfach zu groß. Jetzt gilt es sich auf das nächste schwere Heimspiel vorzubereiten. Punkte Zwickau: Endig 27, Bellscheidt 16, Nagler 15, Andrus 11, Fraas 11, Ulbricht 6, Schoch, Do Manh Punkte Breitengüßbach: D.Dippold 23, Land 23, Heide 21, Lorber 11, Wagner 8, J.Dippold 6, Engel3, Kapp 2, Lurz, T.Dippold

Die Serie reisst im Treuchtlinger Hexenkessel

coburg ballÜber drei Monate nach der ersten Niederlage gegen Bad Aibling hat der BBC COBURG in der 1. Regionalliga Südost wieder ein Spiel verloren. Beim neuen Tabellenführer VfL Baskets Treuchtlingen zogen die Vestestädter trotz toller Aufholjagd mit 65:70 (28:39) den Kürzeren.  

Die Gäste, denen Kevin Eichelsdörfer wegen Krankheit fehlte, erwischten vor über 800 tobenden Zuschauern im engen Treuchtlinger Hexenkessel einen absoluten Horror-Start: Nach der 2:1-Führung durch einen Korbleger von Sasa Gligorovic – es sollte Coburgs einzige Führung des Abends bleiben – schien die Reuse wie vernagelt und es dauerte fast sieben Minuten, bis Jordan Burris, der angeschlagen von der Bank kam, den zweiten Feldkorb für den BBC erzielen konnte. Die Mittelfranken dagegen trafen wie im Rausch aus allen Lagen und waren zu diesem Zeitpunkt schon weit enteilt (17:4, 7.). Auch in der Folge ließen sich die Mannen von Cheftrainer Simon Bertram von der hitzigen Atmosphäre und der physischen Spielweise der Hausherren aus der Ruhe bringen und spielten ihr vielleicht bis dato schwächstes Viertel der Saison (24:8, 10.).

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Baskets schnappen sich die Tabellenführung

Im Nachholspiel des 3. Spieltags haben sich die VfL Baskets beim Spitzenspiel gegen den BBC Coburg die Tabellenführung geschnappt. Mit dem 70:65 holten sich die Altmühlfranken den elften Saisonsieg. Die Partie begann herausragend für die Treuchtlinger. Mit einem verwandelten Freiwurf eröffnete Stefan Schmoll die Partie und spätestens als Florian Beierlein nach sechseinhalb Minuten, ebenfalls per Freiwurf, auf 17:2 erhöhte, rieben sich nicht nur die knapp 50 mitgereisten Coburger Fans verwundert die Augen. Bis zur ersten Viertelpause hielt der Vorsprung (24:8), doch schon zu Beginn des zweiten Abschnitts begann die Aufholjagd. Mit 39:28 ging es ins die Pause und spätestens nach dem Ende des dritten Abschnitts waren die Coburger beim 55:47 wieder in Schlagdistanz. Doch der VfL, der auf Jonathan Schwarz (Fußverletzung) und Claudio Huhn (beruflich) verzichten musste, hatte immer die passende Antwort parat. Jordan Burris, mit 24 Punkten auch Topscorer der Partie, verkürzte fünf Minuten vor dem Ende auf 57:56. Doch Tim Eisenberger per Drei-Punkt-Spiel und Arne Stecher per Jumper mit Ablauf der Shotclock fanden die richtige Antwort und brachten die Gastgeber, die Coburg über 20 Punkte unter ihren normalen Schnitt hielten, wieder höher in Führung. Doch erneut kamen die Oberfranken zurück. Mit zwei verwandelten Freiwürfen brachte Jordan Burris sein Team erneut auf einen Punkt heran, doch es folgte die Szene des Abends. Simon Geiselsöder bekam den Ball und verwandelte aus gut 8 Metern seinen vierten Dreier zur viel umjubelten 69:65-Führung. Die Gäste versuchten es mit einem letzten Verzweiflungsdreier, doch Stefan Schmoll schnappte sich den Rebound, wurde gefoult und machte mit einem von zwei verwandelten Freiwürfen alles klar.

 

Für Treuchtlingen spielten: Nico Jahnel, Kevin Vogt, Oliver Linss, Tim Eisenberger (20 Punkte, 12 Rebounds, 9 Assists), Simon Geiselsöder (16), Stefan Schmoll (15, 9 Rebounds, 7 Assists), Lars Stecher, Jonas Rauch, Florian Beierlein (15, 7 Rebounds), Arne Stecher (4), Tobias Heinz.

 

Für Coburg am erfolgreichsten: Jordan Burris (24), Daniel Stawowski (13), Fabian Franke (12).

Jenaer Jahresausklang endet mit Heimniederlage

Mit einer 81:96-Heimniederlage gegen den Tabellendritten des VfL Treuchtlingen verabschiedete sich die Regionalligamannschaft von Science City Jena aus dem Basketball-Jahr 2016. Das Team von Trainer Farsin Hamzei unterlag den Gäste aus Franken im Verlauf der 40 Minuten primär an der Freiwurflinie, hatte in den anderen statistischen Kategorien zumeist die Nase vorn. Während gegen Science City Jena im Spiel 34 Fouls verhängt wurden, kassierte Treuchtlingen lediglich 18 Verwarnungen. Mit Blick auf diese unausgewogene Differenz fand auch Jenas Trainer deutliche Worte zur Leistung der Unparteiischen, die Treuchtlingen insgesamt 46 Mal an die Freiwurflinie geschickt hatten.

„Wir haben dieses Spiel aufgrund von drei Faktoren verloren“, konstatierte Farsin Hamzei nach der Niederlage. „Der VfL verfügt über ein enorm starkes Team, hat mit Tim Eisenberger einen sehr guten und das Spiel umsichtig leitenden Aufbauspieler in seinen Reihen, den wir im gesamten Spiel nicht in den Griff bekommen haben. Ungeachtet dessen ist es meinen Jungs nicht gelungen, die in der Trainingswoche vermittelten Vorgaben umzusetzen. Nur 20 Prozent der taktischen Inhalte genügen einfach nicht, um gegen einen sehr gut agierenden Kontrahenten zu bestehen“, so Hamzei weiter. „Zudem muss ich an dieser Stelle auch die desolate Leistung der Referees herausheben. Ich hüte mich sonst vor dieser Art der Schelte, weiß wie schwer es die Unparteiischen haben. Dennoch habe ich lange keine so einseitige Schiedsrichterleistung gesehen. Das war inakzeptabel und da muss man sich schon die Frage stellen, ob es Unvermögen oder Vorsatz war“, so Hamzei.

Während die Thüringer im Verlauf des Startviertels zunächst noch mit 3:0 in Front lagen, der VfL im Anschluss das Duell kippen konnte, glich Science City Jena zwischenzeitlich auf 14:14 (5.) aus, bevor die Gäste erneut die Kontrolle übernahmen. Mit einem 26:23-Vorsprung der Franken starteten beide Teams in den zweiten Abschnitt. Dieser stand anfänglich im Zeichen des Regionalliga-Aufsteigers aus Jena, der die Partie durch Jan Heber kurzzeitigen auf 28:26 drehen konnte. Bis zur Halbzeitpause gelang es Treuchtlingen jedoch das Duell wiederholt zu drehen, um sich mit einer 49:42-Führung in die Kabine zu verabschieden. Nach Rückkehr auf das Parkett wuchs die Differenz der Gäste bis zur 25. Minute auf 64:48. Das Hamzei-Team kämpfte im Anschluss zwar noch einmal um Kurskorrektur, blieb dabei allerdings meist erfolglos in den Ansätzen stecken. Nachdem Treuchtlingen in der letzten Viertelpause mit 77:61 in Front lag, war die Partie bereits entschieden. Die Gäste verwalteten ihren Vorsprung routiniert bis zur Schlusssirene.

SCJ: Garrett 29 Punkte (9 Reb.), Cardenas 18, Rahn 9 (7 Reb.), G. Glück 8, Morschhäuser 5, Heber 5, Rietschel 4, Holthaus 3, Schneider (6 Ass.), Memic, Becker, Lange

Tropics ziehen gegen Coburg den Kürzeren

oberhaching 2016Nichts war es mit dem erhofften fünften Sieg in Serie! Gegen Tabellenführer Coburg mussten die Tropics am vergangenen Sonntag eine deftige 68:100-Niederlage einstecken. Einziger Trost ist, dass man trotzdem auf dem siebten Tabellenplatz überwintert. Doch vielmehr Gutes ist der Niederlage wirklich nicht abzugewinnen.

Den besseren Start in die Partie erwischten eindeutig die Coburger: Blitzschnell waren sie auf 12:2 davongezogen. Erst dann kamen die Oberhachinger ebenfalls ins Spiel. Vor allem dank eines stark aufgelegten Janosch Kögler war das Spiel nach dem ersten Viertel beim Stand von 17:23 wieder offen.

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Baskets siegen in Jena

“Es war ein harter Kampf, Jena hat niemals aufgegeben”, fasste Stephan Harlander nach der Partie zusammen. 34 Fouls begingen die Gastgeber beim 96:81-Erfolg der VfL Baskets Treuchtlingen bei der Reserve von Science City Jena. Doch trotz der teils harten Gangart schafften es die Baskets immer wieder sich freie Korbleger oder Würfe von der Dreierlinie herauszuspielen. Die Pressverteidigung der Thüringer sorgte zwar teilweise für Kopfzerbrechen, doch auch dagegen fanden die Baskets meist einen guten Ausweg. “Wir haben gegen die Pressverteidigung meistens gute Entscheidungen getroffen und kamen so nie unter zu großen Druck. Das war der Schlüssel zum Sieg”, laut Trainer Stephan Harlander. Aber auch offensiv wehrten sich die Gastgeber lange erfolgreich. Bis zur Halbzeit war es vor allem Darian Cardenas Ruda, der die Baskets-Defense immer wieder vor schwer lösbare Probleme stellte. 42 Punkte erzielte die junge Jenaer Truppe von Coach Farsin Hamzei in den ersten 20 Minuten. Weil aber auf Treuchtlinger Seite besonders Florian Beierlein einen Sahnetag erwischte und bis zur Pause ohne Fehlwurf blieb und 17 Punkte erzielte, gingen die VfL-Jungs mit einer 49:42-Führung in die Pause. Im dritten Viertel folgte dann die Vorentscheidung. Bis auf 77:61 setzten sich die Treuchtlinger ab. Auch wenn die Bundesliga-Reserve im Schlussviertel nochmals alles versuchte, alleine der Topscorer Vincent Garrett erzielte im letzten Viertel neun seiner 29 Zähler, hielten die Jungs um Kapitän Stefan Schmoll dem Ansturm stand und fuhren letztlich einen verdienten 96:81-Erfolg ein. Mit Florian Beierlein (29), Stefan Schmoll (24), Tim Eisenberger (20) und Simon Geiselsöder (19) punkteten erneut vier Akteure zweistellig.

Für Treuchtlingen spielten: Nico Jahnel (2 Punkte), Kevin Vogt, Tim Eisenberger (20, 11 Assists, 10 Rebounds), Simon Geiselsöder (19), Stefan Schmoll (24, 7 Rebounds), Lars Stecher, Florian Beierlein (29 Punkte, 9 Rebounds), Jonathan Schwarz (2), Arne Stecher, Tobias Heinz.

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