Spielberichte

Niners II zurück in der Erfolgsspur

Nach der Niederlage am vorangegangenen Wochenende gegen Bayreuth waren die Mannen von Mohammed Hajjar dieses Wochenende etwas unter Zugzwang, wollte man nicht den Anschluss an die Spitzengruppe verlieren.

Mit viel Feuer Starteten die Sachsen dann dementsprechend in das Spiel im Oberpfälzischen Neustadt. Vor allem der jüngste und der älteste Spieler der Chemnitzer wussten sofort offensiv zu überzeugen. Mit 10 Punkten der beiden, auf die nur 4 der Gastgeber folgten, zwang man die Neustädter in eine erste frühe Auszeit. Die Auszeit konnte den Rhythmus der Chemnitzer allerdings nicht brechen und man konnte sich mit selbstbewusstem Angriffsspiel bis auf 16:6 absetzen, bevor die Oberpfälzer langsam ins Spiel fanden. Ab der sechsten Minute schienen die Gastgeber dann endgültig aufgewacht zu sein. Immer wieder zogen die Gastgeber jetzt aggressiv zum Korb und ließen sich durch nichts beeinflussen. So gelang es den Neustädtern innerhalb von drei Minuten das Spiel auszugleichen und in der Folge auch zu drehen, auch eine Auszeit der Gäste konnte daran nichts ändern und so ging man mit einem 29:25 aus Sicht der Gastgeber in die erste Pause.

Im zweiten Viertel justierten die Sachsen dann ihre Defense ein wenig und ließen nun keine einfachen Punkte mehr zu. Dank engagierter Offense konnte man sich bis zur 15. Minute die Führung wieder zurückholen. Im Anschluss wurde das Spiel nun etwas ruppiger, womit die Gastgeber augenscheinlich besser zurechtkamen als die Gäste. Während die Neustädter kontinuierlich scorten oder sich zumindest Freiwürfe erkämpften, produzierten die Chemnitzer ein Turnover nach dem anderen und konnten in den fünf Minuten vor der Halbzeitpause lediglich zweimal scoren. Der Halbzeitstand war mit 49:39 dementsprechend eindeutig zu Gunsten der Gastgeber.

In der Pause schien der Chemnitzer Coach die richtigen Worte gefunden zu haben. Mit Viel Energie kamen die Sachsen zurück auf den Court und starteten direkt einen 9:0-Lauf, welcher erst durch einen Drei-Punkte-Wurf der Neustädter gestoppt wurde. In der Folge ging es viel hin und her und Punkte wurden hauptsächlich von der Freiwurflinie erzielt. Hier bewiesen die Gäste aus Sachsen sehr starke nerven und kämpften sich Punkt um Punkt heran. Nach 30 Minuten legen sie nur noch einen Punkt zurück. Stand nach dem dritten Viertel: 64:63

Der letzte Spielabschnitt versprach also viel Spannung, insbesondere weil die Chemnitzer schon sehr stark mit Fouls belastet waren. Gleich zu Beginn des vierten Viertels musste sich mit Mario Nagler der einzige Innenspieler der Chemnitzer verabschieden. Da Felix Schoch schon Ende des dritten Viertels sein fünftes Foul bekam, waren die Chemnitzer nur noch zu acht. Nichtsdestotrotz steckten die Sachsen nicht auf und agierten vor allem offensiv sehr gut als Team. So fanden sie immer wieder die freien Männer welche dann souverän abschlossen. Nach einem 13:4 Lauf der Gäste, kamen die Neustädter dann noch einmal zurück ins Spiel und lieferten ihrerseits einen 9:1 Lauf ab. So Stand es 2 Minuten vor Schluss 77:77. Dann traf Bruno Albrecht einen ganz wichtigen Dreier. Ein Stop der Chemnitzer, sowie ein hart erkämpfter Treffer am Brett in der letzten Minute brachen den Neustädtern dann das Genick und das Spiel konnte souverän zu Ende gespielt werden. So konnten die Chemnitzer mit 84:79 ihren 10. Saisonsieg einfahren.


Baskets entscheiden Krimi für sich

Es war alles bereitet für ein absolutes Spitzenspiel in der Senefelder-Halle. Der Tabellenzweite empfängt den Fünften. VfL Baskets Treuchtlingen gegen den TSV Tröster Breitengüßbach. Eisenberger gegen Engel, Schmoll gegen Land, Beierlein gegen Lorber und Stephan Harlander gegen Ulf Schabacker. Die beiden Coaches verbindet eine 27-jährige Freundschaft.

Die Baskets begannen stark und führten nach Florian Beierleins erstem Dreier, sein zweiter wird die Partie später entscheiden, mit 22:8. Doch die Gäste zeigten, warum sie eines der besten Teams der Liga sind. Schabacker kann mit Erik Land, Alexander Engel, Jörg und Dirk Dippold und Alexander Heide auf einige ehemalige ProA und Erstliga-Spieler zurückgreifen. Bis zur Pause verkürzten die Oberfranken den Vorsprung auf 42:41.

„Es war ein Spiel auf einem sehr hohen Regionalliga-Niveau. Breitengüßbach war heute richtig gut“, zollte Trainer Stephan Harlander dem Gast gehörig Respekt für die Leistung. Bis zum Ende des dritten Viertels erarbeiteten sich die VfL-Jungs einen 67:61-Vorsprung und bauten diesen im Schlussviertel sogar weiter aus. Simon Geiselsöder erhöhte per Freiwurf auf 74:61, doch Breitengüßbach gab sich noch nicht geschlagen. Jörg Dippold verkürzte auf 80:77. Die Partie wurde zu einer Nervenschlacht, bis Sven Lorber fünf Sekunden vor Schluss per Dreier zum 89:89 ausglich. Das Spiel bekam, was es verdient hatte: Fünf Minuten Verlängerung. Breitengüßbach legte vor, Treuchtlingen antwortete und ging in Führung, doch Jörg Dippold brachte sein Team per Dreier nochmal in Führung. Stefan Schmoll und Simon Geiselsöder brachten den VfL wieder in Führung ehe Beierlein mit seinem zweiten Dreier auf 101:95 stellt – die Vorentscheidung. An der Freiwurflinie brachten die Baskets den 105:101-Sieg nach Hause.

Für Treuchtlingen spielten: Kevin Vogt, Tim Eisenberger (19 Punkte, 11 Assists, 9 Rebounds), Simon Geiselsöder (23, 11 Rebounds), Claudio Huhn (11), Stefan Schmoll (24, 10 Rebounds), Tobias Hornn, Florian Beierlein (24), Luca Wörrlein, Jonathan Schwarz (2), Arne Stecher, Jonathan Pospiech (2).

Regionalliga-Basketballer feiern ersten Sieg des Jahres

jena scMit einem umkämpften 86:79-Sieg konnten sich die Regionalliga-Basketballer von Science City Jena am Samstagnachmittag vor 200 Zuschauern gegen die BG Leitershofen/Stadtbergen endlich selbst belohnen. Die Mannschaft von Trainer Chris Schreiber bezwang den Tabellennachbarn aus dem Landkreis Augsburg verdient, bezwang die Gäste nach einem enorm physischen Spiel und feierte damit den ersten Erfolg des Jahres. Aufgrund der beiden enorm wichtigen Pluspunkte klettert die 2. Mannschaft von Science City auf den 12. Platz der Regionalliga Südost, darf optimistischer auf die bevorstehenden Wochen blicken.

„Das war ein eminent wichtiger Sieg im Abstiegskampf“, sagte Jenas Trainer Chris Schreiber nach dem Duell. „Wir haben das physische Spiel sehr gut angenommen und verstanden den Korb zu attackieren. Durch wichtige Impulse von Julian Foerster der gut von außen getroffen hat, Jan Heber der immer wieder erfolgreiche zum Kobr gezogen ist und Marco Rahn, der sehr gut beim Rebound gearbeitet hat, ist es uns gelungen, auch die kritischen Phase im Spiel zu überstehen, die Nerven zu behalten und den Sack zuzumachen“ so Schreiber.Bereits am kommenden Samstag gastieren die jungen Saalestädter zum nächsten Showdown zweier akut abstiegsgefährdeter Kontrahenten beim Vorletzten in Rosenheim, treffen am 10.02.2018 in der Gabor-Halle ab 19.00 Uhr auf die Oberbayern. In dem von Beginn an umkämpften Duell gegen Leitershofen entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, die Science City nach dem Startviertel hauchdünn mit 20:19 im Vorteil sah. Dafür gelang es den Thüringern, sich im Verlauf des zweiten Abschnitts kontinuierlich abzusetzen und sich bis zum Kabinengang eine 45:33-Führung zu erspielen. Nach dem Start in die zweite Hälfte versuchte das Schreiber-Team seinen Vorsprung zu konservieren, schaffte es bis zum Ende des dritten Viertels (63:53) die Differenz fast konstant zu verwalten. Im Schlussviertel versuchten die Gäste zwar noch einmal zu verkürzen, scheiterten allerdings an einer Jenaer Mannschaft, die sich im Finale des Spiels trotz ihres jungen Durchschnittsalters enorm clever und routiniert präsentierte.

 

SCJ: Smith 24 Punkte (10 Reb.), Foerster 20, Glück 12, Rahn 9 (10 Reb.), Heber 9, Kadasi 8, Krause 2, Smollich 2, Teichert, Becker, Domrös, Radojicic

SBR-Basketballer warten weiter auf ein Erfolgserlebnis

rosenheim sbr neuMiller-Schützlinge unterliegen Hellenen München mit 74:86

Auch im dritten Spiel unter Trainer Bob Miller blieb den Regionalliga-Basketballern des SB DJK Rosenheim ein Erfolg versagt: Gegen Aufsteiger Hellenen München zeigten sich die Grün-Weißen zwar verbessert und hielten die Partie anders als zuletzt in Breitengüßbach lange offen, im Endspurt zogen sie aber wie so oft in dieser Saison den Kürzeren und verließen das heimische Parkett in der Gaborhalle einmal mehr mit hängenden Köpfen.

Trainer Bob Miller wollte am Ende aber trotzdem nicht alles schlecht reden: „Wir haben heute vor allem in der ersten Halbzeit deutlich besser gespielt als zuletzt – allerdings schafft es das Team leider immer noch nicht, in allen Kategorien ohne Schwachstellen zu bleiben.“  In der Tat wussten die Rosenheimer vor allem in Hälfte eins durchaus zu gefallen: Sie spielten offensiv überlegter und nach anfänglichen Schwierigkeiten auch defensiv stabiler, so dass sie nach 20 Minuten mit einem knappen Zwei-Punkte-Rückstand in die Kabine gehen konnten. Der Einbruch erfolgte dann allerdings in der zweiten Hälfte, als den Sportbündlern zwischen der 29. und 33.Minute kein Korberfolg gelang. Da machten sich auch eine der von Miller angesprochenen Schwachstellen seiner Truppe bemerkbar: Insgesamt holten die Hellenen 51 Rebounds und damit 17 mehr als der SBR, folglich erzielten sie satte 25 Punkte aus Zweitversuchen, während die Gastgeber nur magere zwei Pünktchen nach Offensivrebounds ergatterten. Dass die Einstellung der Mannschaft aber grundsätzlich stimmt, beweist die Tatsache, dass man sich bis drei Minuten vor dem Ende nochmals auf zwei Punkte an die Landeshauptstädter herankämpfte, ehe diese im Endspurt den Deckel auf ihren Auswärtssieg machten. Großen Anteil an ihrem Erfolg hatte dabei die starke Freiwurfquote von 82 Prozent – allein Topscorer Knox ließ zum Beispiel keinen seiner sieben Versuche von der Linie liegen. Die Rosenheimer dagegen hatten ihre Nerven in dieser Kategorie nicht im Griff und versenkten lediglich 14 ihrer 25 Versuche. „So etwas ist natürlich vor allem in eigener Halle ärgerlich, trotzdem glaube ich fest daran, dass uns die Trendwende noch gelingen kann“, gab sich SBR-Coach Miller nach der Partie schon wieder kämpferisch. Vor dem nächsten Heimspiel bereits kommenden Samstag setzt er auf eine hohe Trainingsbeteiligung, um die Weichen gegen Tabellennachbar Jena auf Sieg stellen zu können.

Für den SBR spielten Breitfeld, Hogges (14 Punkte), Fliege (8), Ganapamo (13), Lachmann (10), Bekteshi (9), Weigel, Gaizauskas (11), Gheorghiu (9) und Schiefer.

 

Baskets zünden Turbo im Schlussviertel

und bezwingen Ansbach mit 98:78

„Na also. Geht doch“, mag sich der ein oder andere Baskets-Fan nach dem Heimspiel am vergangenen Samstagabend gegen Ansbach gesagt haben. Das Prote-Team überzeugte dabei durch eine kämpferische Teamleistung, gab nach 30 ausgeglichenen Spielminuten im Schlussviertel richtig Gas und konnten am Ende vor ca. 450 Zuschauern einen ungefährdeten 98:78-Sieg einfahren.

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HELLENEN BESIEGEN SPARTANS in ROSENHEIM

HELLENEN BESIEGEN SPARTANS

muenchen hellenen

Am 03.02.2018 um 19:00 Uhr spielten die Spartans gegen die Hellenen in der Gabor-Halle in Rosenheim.
Das Spiel war intensiv und emotional, beide Teams kämpften um den Sieg,
aber am Ende geht den Rosenheimern die Puste aus,
und OSB Hellenen München darf einen wichtigen Erfolg feiern.
"Die Rosenheimer sind ein sehr gefährliches Team mit sehr viel Potenzial und waren schon immer ein Angstgegner für uns",
meinte Coach Diktapanidis.

"Mit Gaizauskas und Ganapamo haben die Rosenheimer zwei sehr erfahrene Spieler im Roster,
und dazu auch noch ein sehr ausgeglichenes Team, von dem mindestens 7 Spieler gut scoren können,
wenn man es Ihnen erlaubt.", so Assistant Coach Dimitrios Linardou noch vor dem Spiel.
Und genau so kam es auch.

1. Viertel:
Die Spartans spielen sehr stark und auch das Viertel-Ergebnis zeigt eindeutig,
mit wie viel Elan beide Teams die Sache anpacken.
Das Score mit 23-27 zeigt, dass es ein High-Score Game werden könnte.
Trotzdem schaffen die Münchner eine Miniführung von 4 Punkten aufzubauen.

2. Viertel:
Beide Teams lassen etwas nach, der anfängliche Antrieb scheint sich zu relativieren
und das Viertel geht an die Gastgeber. Man findet keine Lösung gegen Rosenheim's Taktik,
und das Zwischenergebnis von 42-45 ist die Partie weiterhin offen.

3. Viertel:
Die Jungs aus Rosenheim zeigen Ihre Bereitwilligkeit beim Halbzeit-Warmup mit großer Energie die 21. Minute anzupacken.
Die Teams gehen stark in die Partie, aber Omari Knox hat einen sehr guten Tag erwischt, und trifft seine freien Würfe.
OSB Hellenen beendet das Viertel mit der anfägnlichen 4-Punkte-Miniführung von 57-61.

4. Viertel:
Sehr schnell zeichnet sich ab, dass die OSB Hellenen als Sieger vom Platz gehen würden.
Getragen von den guten Leistungen von Omari Knox und Julian Lippert, spielten David Markert und Ben Kitatu groß auf.
Das Endergebnis von 74-86 spiegelt keinesfalls die Intensität dieser Partie wieder.
"Rosenheim hat wirklich toll gespielt und war ein starker Gegner", meinte Coach Diktapanidis nachträglich.

Top Scorer OSB Hellenen: Omari Knox 29 Punkte (4 Dreier), Julian Lippert 22 Punkte (1 Dreier), David Markert 15 Punkte (1 Dreier)

TROPICS UNTERLIEGEN OFFENSIVSTARKEM GEGNER MIT 91:98

Oberhaching neuDie Oettinger Rockets bringen den Gelbhemden ihre erste Heimniederlage vor knapp 200 Zuschauern und beenden deren Siegesserie. Ausschlaggebend war die an diesem Tag schlechte Defensivleistung der Tropics.

Die Gelbhemden starteten sehr konzentriert ins erste Viertel. Christian Hustert und Janosch Kögler bekamen zunächst die Spezialaufgabe, die zwei Profi-Schützen Kullamäe und Zylka so gut wie möglich aus dem Spiel zu nehmen, was zunächst auch gelang. Man verteidigte intensiv und in der Offensive suchte man den Abschluss nahe den Brettern. So konnten die Tropics das erste Viertel mit 19:15 für sich entscheiden.

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Jenas Regionalliga-Riesen unterliegen in München

jena sc

Mit einer gleichermaßen knappen wie ärgerlichen 71:75-Niederlage kehrten Jenas Regionalliga-Basketballer am Samstag von den OSB Hellenen aus München zurück. Die personell dezimiert antretenden Ostthüringer unterlagen an der Isar nach einem Spiel der Gegensätze, lagen zur Halbzeit mit 20 Punkten in Front (51:31), bevor die Partie auf den letzten Meter noch einmal kippte. Zum entscheidenden Akteur der Partie avancierte der Topscorer der Regionalliga Südost, Omari Knox, dem in der entscheidenden Phase 12 seiner am Ende 25 Punkte gelangen.


Nach der Niederlage rangieren die jungen Korbjäger von der Saale weiterhin auf dem 13. Platz im 14er Feld, bekommen jedoch schon am kommende Wochenende die Chance, sich im Rahmen eines Heimspiels gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn aus Leitershofen im Tableau der Regionalliga zu verbessern. „Wir haben im ersten Viertel defensiv keine Zugriff bekommen, konnten den Gegner dafür eindrucksvoll im zweiten Spielabschnitt überrennen. Ich hatte den Jungs in der Kabine gesagt, dass wir mit viel Energie in die zweite Hälfte starten müssen. Das hat anfänglich auch gut funktioniert. Dennoch konnten die Gastgeber zunehmend verkürzen. Am Ende hat uns die nötige Frische und Konzentration gefehlt um das Spiel zu entscheiden. München hat die entscheidende Phase genutzt, um das Duell in den letzten Minuten zu seinen Gunsten zu drehen“, sagte Jenas Trainer Chris Schreiber.


SCJ: Smith 28, Schneider 11, Glück 9, Foerster 9, Rahn 7, Smollich 4, Teichert 3, Becker, Domrös, Meier

Die Probleme werden nicht kleiner

rosenheim sbr neuDie Niederlagenserie der Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim setzte sich auch am vergangenen Wochenende fort: Die Rosenheimer zogen bei den klar favorisierten Breitengüßbachern mit 72:98 deutlich den Kürzeren und konnten den Franken dabei nur in der ersten Hälfte der Partie Paroli bieten.

In diesen ersten 20 Minuten spielten die Miller-Schützlinge bei den Oberfranken noch gut mit: Vor allem in der Verteidigung stimmte die Einstellung, so dass die starke Offensive des Tabellenfünften einigermaßen in Schach gehalten werden konnte. Pro Viertel ließen die Rosenheimer jeweils ordentliche 20 Punkte zu und erzielten selbst 36 Zähler in Halbzeit eins – in der Pause war also eigentlich noch alles drin für die Grünweißen. Im dritten Spielabschnitt leistete man sich dann aber in kurzer Folge einige Fehler und ermöglichte den Breitengüßbachern so unter anderem leichte Schnellangriffspunkte, die den Abstand schnell zweistellig werden ließen. Von da an zerbröckelte die Gegenwehr der Gäste, die in diesem Viertel 33 Zähler kassierten. „Vor allem den starken Center Land bekamen wir fortan kaum mehr in den Griff“, so Co-Trainer Stephan Hlatky, da habe es auch nichts geholfen, dass bei seiner Mannschaft Marco Lachmann wieder mit von der Partie war.

Die Grünweißen stehen nun vor eminent wichtigen Partien, die beiden Heimspiele gegen Hellenen München und Jena können in Sachen Klassenerhalt schon vorentscheidend sein. „Bis dahin müssen wir vor allem in der Verteidigung unbedingt noch deutlich zulegen“, weiß Hlatky um die Schwierigkeit der kommenden Aufgaben.

TTL Bamberg kämpft Zwickau nieder

Logo neu 08In einem mäßigen Spiel zweier Mannschaften im Abstiegskampf behielt der TTL Basketball Bamberg vor spärlicher Zuschauerkulisse gegen den Tabellenletzten aus Zwickau am Ende die Oberhand und kämpfte die Gäste mit 90:80 nieder. 

Die Hausherren taten sich lange Zeit schwer und wirkten im Angriff oft zu statisch gegen die körperlich überlegen Zwickauer. Der Ball lief auf TTL-Seite nicht schnell genug und in der Defensive gestattete man den Sachsen immer wieder einfach Punkte am Brett oder offene Drei-Punkte-Würfe. So war es nicht verwunderlich, dass sich über lange Zeit des Spiels kein Team besetzen konnte, wobei die Führung mehrfach wechselte. Der Bamberger Center Frerik Adriaans, gehandicapt durch eine Handverletzung, fand in der Offensive lange nicht seinen Wurf und konnte zumindest in der ersten Hälfte nicht die nötige Intensität in der Verteidigung aufbringen um die langen Gegenspieler am Punkten zu hindern. Dafür sprang Neuzugang Daniel Eisenhardt in die Presche und tat sich vor allen mit guter Verteidigung am eigenen Brett hervor. Über einen Halbzeitstand von 42:37 gingen die TTLer dann mit einem Fünf-Punkte-Vorsprung in das Schlussviertel. Auf TTL-Seite konnte einzig Michael Lachmann vollkommen überzeugen, der in der Defense hart arbeitete und im Angriff immer wieder für Entlastung sorgte. Mitte des Viertels gelang es den Bambergern dann gegen die Zonenverteidigung der Gäste durch zwei Dreier von Michael Lachmann und einem Dreier von Frerik Adriaans sich endlich entscheidend abzusetzen und einen 12-Punkte-Vorsprung herauszuspielen. Die Zwickauer versuchten in der Schlussphase nochmals mit einer Ganzfeldpresse und vielen schnellen Fouls das Blatt zu wenden. Die Hausherren trafen nun aber sicher von der Freiwurflinie und brachten den fünften Saisonsieg sicher unter Dach und Fach. Am Ende stand ein wichtiger Erfolg im Abstiegskampf, den man wohl als „Arbeitssieg“ bezeichnen muss. Will der TTL Basketball Bamberg nächstes Wochenende beim Tabellenzweiten in Gotha aber nicht unter die Räder kommen, ist eine deutliche Leistungssteigerung notwendig.

 

TTL BA: Lachmann 21/4, Adriaans 21/2, Jefferson 12/0, Dippold 11/1, Reichmann 8/2, Schmitt Moritz 8/2, Hubatschek 5/1, Eisenhardt 4/0, Dorn, Land, Loch, Duckarm dnp

Zwickau: Frans 15/3, Endi 14/1, Bellscheidt 14/1, Kupfer-Zwingelber 13/0, Romanovskij 10/1, Ulbricht 9/3, Velishaec 3/0, Bassl, Stegner 

Desaströse erste Halbzeit führt zu Niederlage für Kangaroos

 

Die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen hat am Samstagabend versäumt, sich in das gesicherte Mittelfeld der 1.Regionalliga Südost abzusetzen. Gegen die Longhorns Herzogenaurach unterlag man mit 72:76, verantwortlich hierfür war eine vollkommen desaströse erste Halbzeit der Leitershofer.

Den Kangaroos schien die Bedeutung der Partie nicht wirklich bewusst. Schon beim Warmspielen hatte man als neutraler Beobachter nicht den besten Eindruck und exakt so begann auch die Partie. Lief es in der Verteidigung noch einigermaßen ordentlich, die Offensivaktionen waren schlichtweg unterirdisch. Kein Tempo, langsamer Ballvortrag nach Gegenkörben, kein Zug zum Korb, eine schlechte Trefferquote, leichtfertig vergebene Korbleger, die Liste der Mängel im BG-Spiel hätte man unendlich fortsetzen können. Auch die Kulisse von über 400 Zuschauern am Familientag schien keine Motivation für die Protagonisten auf dem Feld. Nach 18 Minuten standen gerade einmal 18 Punkte auf dem Habenkonto, was als Minusrekord der letzten Jahre in die Analen eingehen dürfte. Die Herzogenauracher verteidigten sicherlich sehr gut und engagiert, richtig schwer machte man es den Mittelfranken aber auch nicht. Trotzdem kam kurz vor der Halbzeitpause noch einmal Hektik auf. Ein Schlag ins Gesicht von Bernhard Benke führte bei diesem zu einer klaffenden Platzwunde, geahndet wurde die Situation nicht, dafür wurde Johnny Genck wegen Reklamierens von der Unparteiischen mit zwei technischen Fouls hintereinander frühzeitig zum Duschen geschickt. Beim Spielstand von 23:42 ging es dann auch als Krönung des Abends mit zwei Akteuren weniger zum Pausentee.

Zumindest Benke konnte verarztet werden und kam dann mit dickem Verband  um den Kopf aufs Spielfeld zurück. Vielleicht war dieser „Turban“  das Signal für die Kangaroos. Plötzlich legte man den Schalter um und zeigte nun das, was man von der Mannschaft erwarten darf, nämlich bedingungslosen Kampf und Einsatz. Die Partie wurde nun auf beiden Seiten überproportional  hart geführt. Die Gäste waren sichtlich überrascht von der plötzlichen Gegenwehr der Stadtberger. Mit 24:12 gewann Leitershofen das dritte Viertel. Nach zwei Distanzwürfen von Lewis Londene und einem Korb von Bernhard Benke stand es in der 32. Minute plötzlich nur noch 53:57 aus Sicht der BG, alles schien wieder möglich. Die Longhorns gaben sich aber nicht geschlagen, zogen wieder einige Punkte weg, dann pirschte sich die BG aber immer wieder heran. Ein Dreier von Emanuel Richter eine Minute vor Schluss zum 68:71 nährte erneut die Hoffnung der Fans, die ihr Team leidenschaftlich anfeuerten. Es begann die Phase der unausweichlichen Stop-Clock Freiwürfe. Herzogenaurachs Routinier Stefan Dinkel bewahrte aber die Nerven und verwandelte sieben von acht dieser Bonuswürfe. Die Aufholjagd der Kangaroos hatte zweifelsohne zu spät begonnen. Positiv war lediglich noch zu vermelden, dass die Leitershofer zumindest den direkten Vergleich gewannen, da man im Hinspiel mit sechs Punkten Differenz siegreich geblieben war. Vielleicht später in der Saison noch ein nicht zu vernachlässigender Faktor.

Dadurch verbleibt die BG auch auf Platz acht in der Tabelle vor den punktgleichen Gästen. Die Lage in de hiinteren Tabellenregionen der Regionalliga wird aber enger, auch weil jetzt zwei schwere Auswärtsspiele in Jena und Oberhaching für Stadtbergen auf dem Programm stehen.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Genck (3), Breuer (2), Tucker (2), Uhlich (8), Londene (15/1 Dreier), Hadzovic (6), Veney (10/1 Dreier), Richter (15/3 Dreier), Tesic (3); Benke (8).

Beste Werfer Herzogenaurach: Krause (20), Dinkel (15), Horstmann (12)

Stimmen zum Spiel:

BG-Headcoach Ian Chadwick: „Wenn wir die Intensität der zweiten Halbzeit über 40 Minuten abliefern würden, dann gewinnt man solch ein Spiel. Leider passiert uns das zu oft, dass wir phasenweise vollkommen lethargisch agieren, ich bin ziemlich verärgert“.

BG-Co-Trainer Daniel Hamberger: „Es wäre heute die große Chance gewesen, klare Verhältnisse für den weiteren Saisonverlauf zu schaffen. Das haben wir versäumt, spätestens jetzt muss der Blick nach unten in der Tabelle gehen. Für die erste Halbzeit müssen wir uns bei den Zuschauern entschuldigen“.

BG-Teamchef Andreas Moser: „Über die Aktion vor der Halbzeit müsste man mal über Themen wie Souveränität, Deeskalation und genereller Kommunikation sprechen. Leider ist das nicht bei allen Beteiligten gewollt und über die Öffentlichkeit sehen das die Regularien nicht vor. Daher alles gut“.

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