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Spielberichte

TROPICS WOLLEN BEUTEZUG DER PIRANHAS STOPPEN

oberhaching 2016Der Überraschungssieg vom vergangenen Samstag in Vilsbiburg, mit dem die wenigsten gerechnet hatten, sorgt in Oberhaching momentan für gute Stimmung. Doch nach dem Spiel ist vor dem Spiel und am Sonntag werden in gewissem Sinne die Weichen für den Rest der Saison gestellt, denn es geht gegen einen direkten Tabellennachbarn: Die Piranhas aus Ansbach sind zu Gast!

Fünf Siege aus den letzten sechs Spielen, im Jahr 2017 noch ungeschlagen – so liest sich die aktuelle Bilanz der Piranhas. Diese beschert den Mittelfranken den siebten Tabellenplatz. Die Tropics folgen punktgleich auf Platz acht. Der direkte Vergleich geht zum jetzigen Zeitpunkt an Ansbach, welches das Hinspiel in heimischer Halle nach Verlängerung mit 102:91 für sich entscheiden konnte. In Oberhaching kennt man die entscheidenden Spieler der Piranhas nur zu gut. Zunächst ist sicherlich Nicholas Freer zu nennen (19,9 Punkte pro Spiel), welcher einer der offensivstärksten und komplettesten Spieler der Liga ist. Verstärkung erhält er unter dem Korb vom athletischen Paul Nzeocha (9,8) sowie auf den Außenpositionen von den Routiniers Goran Petrovic (14,6) und Christian Imberi (9,1). Der tief aufgestellte Kader wird durch eine Mischung aus jungen Talenten aus der Region und langjährigen Regionalligaspielern komplettiert. An dieser Stelle ist sicherlich erwähnenswert, dass sogar Spielertrainer Dean Jenko mit seinen 49 Jahren im Notfall noch aushilft.

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Jenaer Basketball-Wunder mit Glück und Geschick

jena scMit dem Rücken zur Wand und 60 Sekunden vor der Schlusssirene fast schon am Rand einer sicheren Niederlage stehend, drehte die Regionalliga-Mannschaft von Science City Jena am Samstagabend in Zwickau ein bereits verlorengeglaubtes Duell. Das Team von Trainer Farsin Hamzei belohnte sich bei den Ostsachsen mit einem Fabel-Endspurt in den Schlusssekunden, bezwang die Sachsen hauchdünn mit 88:87. Nach dem Erfolg bei den Westsachsen können die Saalestädter tabellarisch zumindest kurz etwas durchatmen, beschert ihnen dieser enorm wichtige Sieg doch ein sechs Pluspunkte betragendes Polster vor den kritischen Rängen. Aktuell rangiert der Regionalliga-Aufsteiger aus Ostthüringen mit 16 Punkten auf dem 9. Platz im 14er Feld.

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Schwabing muss sich coburg geschlagen geben

Am Samstagabend empfing der MTSV Schwabing den BBC Coburg in Münchens Norden. Auch das Rückspiel konnten die Münchner nicht für sich entscheiden und mussten sich nach hartem Kampf mit 72:77 geschlagen geben. Die Coburger bleiben somit weiterhin auf ihrem Platz an der Spitze der Tabelle.

Die körperlich sichtbar überlegenen Gegner unter Cheftrainer Simon Bertram starteten mit Molosciakas, Walde, Burris-Morton, Franke und Stawowski. Robert Scheinberg, Trainer der Gastgeber schickte zu Beginn Würmseher, Raisch, McDonald, da Silva und Okao ins Spiel. Die Gastgeber erwischten vor heimischer Kulisse, in der sich jedoch auch Heerscharen an Unterstützern der Gäste eingefunden hatten, den besseren Start und behielten eine kleine Führung von bis zu fünf Punkten bis ins zweite Viertel. Ende des ersten Viertels ereignete sich eine kuriose Szene, die das Spiel bis zum Ende hin prägen sollte. Nach persönlichem Foul von Fynn Fischer an Burris-Morton ging dieser auf Fischer los. Der Streit wurde von den Mitspielern geschlichtet bevor es unsportlich wurde. Burris-Morton wurde mit einem Technischen Foul bestraft. Im Getummel der Szene wurde jedoch gleichzeitig der Guard der Gastgeber Kamillo Rosenthal mit einem disqualifizierenden Foul vom Feld geschickt. Angeblich wegen unfreundlicher Worte in Richtung der Unparteiischen. Fortan wurde das Spiel wesentlich physischer und hitziger. Die erste Hälfte beendete Coburg mit einer drei-Punkte-Führung.

In der zweiten Halbzeit kamen die Schwabinger Jungspunde immer wieder bis auf wenige Punkte an die Gäste heran oder übernahmen sogar kurzzeitig die Führung. In der Schlussphase konnte Coburg jedoch - getragen von einer beeindruckenden Unterstützung der vielen mitgereisten Fans - eine vier- bis sechs-Punkte-Führung bis zum Ertönen des Schluss-Buzzers halten. Angeführt von einem bärenstarken Fabian Franke (21 Pkt) und dem US-Amerikaner Burris-Morton (18 Pkt) sicherte sich Coburg den Sieg. Die Farben der Gastgeber hielten besonders Chris Würmseher (16 Pkt), Billy McDonald (14 Pkt), Anthony Okao (12 Pkt) und Daniel Raisch (10 Pkt) hoch.

Am kommenden Wochenende wartet keine leichtere Aufgabe auf den MTSV. Auswärts in Bad Aibling möchte man dann einen dringend ersehnten Sieg einfahren, nachdem die letzten beiden Partien keinen Erfolg versprachen.

GGZ Baskets unterliegen in dramatischer Schlussphase

Am vergangenen Samstag unterlagen die GGZ Baskets in einer unglaublichen Schlussphase nach 8 Punkte Führung in der letzten Minute gegen Science City Jena 2 mit 87:88 (15:23, 39:40, 64:63)
 
Die Gäste aus Thüringen waren mit ihrer besten Mannschaftsaufstellung angereist und hatten die Pro B Spieler D.Cardenas, der ein starkes Spiel machte und R.Rietschel mit dabei. Mit 2:9 hatte Jena den besseren Start und zwang Trainer Wolf schon in der 4.Minute zu einer Auszeit. Nun war auch Zwickau mit einem 9:0 Lauf im Spiel zur 11:9 (6.Min) Führung. Danach folgten 11 D.Cardenas Punkte in Folge und ein weiterer Dreier der jungen Gäste zum 15:23 (10.Min) Viertelstand. Im 2. Abschnitt platzte der Knoten und die Hausherren spielten endlich schnellen Basketball und übernahmen mit einem 16:6 Lauf die Führung zum 31:29 (16.Min) und 39:34 (20.Min), bevor innerhalb von 40 Sekunden zwei erfolgreiche Drei Punkte Würfe der Gäste das Momentum zum 39:40 (20.Min) Halbzeitstand kippen liesen.
Zwickau wollte sich dieses Momentum mit der verbesserten Verteidigung im 3. Viertel zurück holen. Schnelle Punkte von A.Endig und H.Bellscheidt liesen eine 50:45 (25.Min) von der Anzeigetafel leuchten, doch Jena lies sich nicht abschütteln und D.Gardenas traf aus allen Lagen zum 58:58 (28.Min) Ausgleich. Beim Stand von 64:63 ging es in den letzten Spielabschnitt, in dem diese 1 Punkte Führung bis zur 37. Minute zum 75:74 Bestand hatte. Zwickau zeigte jetzt mit beherzten Aktionen seinen Siegeswillen und konnte mit einem 9:2 Lauf auf 84:76 (40.Min) entteilen. Wer nun geglaubt hatte das Spiel sei entschieden, hatte sich getäuscht und die Rechnung ohne den US Import V.Garrett gemacht, der die einzigen 2 Dreier bei 6 versuchen in den letzten 20 Sekunden erzielte und sein Team in Jubelstürmen nach der Schlussirene über das Feld laufen lies. Jena schaffte mit einem 12:3 Lauf binnen einer Minute das unmögliche und bescherte den Schumannstädtern eine bittere 87:88 Niederlage. "Auch wenn ich so etwas in meiner Zeit als Trainer noch nicht erlebt habe und es im passierten Moment extrem frustrierend ist, werden wir diese Erfahrung schnell abschütteln und in der Vergangenheit belassen. Unser Focus liegt jetzt schon auf dem kommenden Spiel um eine noch bessere Leistung abliefern zu können"
 
Punkteverteilung Zwickau: H.Bellscheidt 27 (2 Dreier), A. Endig 19, F.Fraas 11 (2 Dreier), A.Melski 10 (2 Dreier), A.Andrus 8, D,Bassl 5, M.Nagler 5, T.Linke 2
Punkteverteilung Jena: V.Garrett 24 (2 Dreier), D.Cardenas 23 (7 Dreier), K.Glück 13 (3 Dreier), J.Heber 8 (2 Dreier), G.Glück 7, M.Morschhäuser 6, J.Kadasi 3, M.Rahn 2, J.Förster 2

Baskets bleiben zuhause ungeschlagen

Am Samstag gelang den VfL Baskets ein 72:62-Erfolg gegen den Tabellendritten Bad Aibling. Die Oberbayern, die nur zu acht angereist waren, legten direkt los wie die Feuerwehr. Bereits nach dreieinhalb Minuten erhöhte Malo Valerien auf 12:4. Doch die Jungs von Stephan Harlander schlugen prompt zurück. Stefan Schmoll komplettierte einen 9:0-Lauf, der sein Team wieder in Führung brachte. Es entwickelte sich ein offenes Spiel,in welchem die Treuchtlinger zwar meist in Führung lagen, sich jedoch nicht entscheidend absetzen konnten. Das punktearme zweite Viertel entschied der VfL mit 13:10 für sich. Trotz der 35:30-Führung zeigte sich Stephan Harlander in der Kabine nicht zufrieden. Und seine Ansprache zeigte Wirkung. Sein Team war nun auf einmal hellwach, holte sich defensiv die Rebounds und zog bis zur Mitte des dritten Viertels auf 50:37 davon. Doch noch gaben sich die Aiblinger nicht geschlagen. Bis auf 54:49 verkürzten sie zum Ende des dritten Viertels und spätestens als Miljan Grujic per Korbleger die 60:59-Führung besorgte, war die Partie dreieinhalb Minuten vor Schluss wieder offen. Doch wenn man den VfL-Jungs dieses Jahr eine Qualität bescheinigen kann, ist es, dass sie in einer engen Schlussphase kühlen Kopf bewahren und so den ein oder anderen Sieg doch noch nach Hause bringen. Ein 13:2-Lauf initiiert durch Florian Beierleins Sprungwurf und abgeschlossen per Dunk von Tim Eisenberger rettete den achten Sieg in Folge für den Tabellenführer. “Wir haben heute alles andere als souverän gespielt. Wir müssen uns offensiv und defensiv wieder steigern, aber am Ende des Tages zählt der Sieg”, fasste Kapitän Stefan Schmoll das Spiel passend zusammen.

 

Für Treuchtlingen spielten: Nico Jahnel, Kevin Vogt, Tim Eisenberger (23 Punkte, 13 Rebounds, 5 Assists), Simon Geiselsöder (8 Punkte), Claudio Huhn (7 Punkte, 6 Assists), Alexandros Mavropoulos, Stefan Schmoll (4 Punkte, 9 Rebounds), Jonas Rauch (4 Punkte), Jonathan Schwarz, Arne Stecher (2 Punkte), Tobias Heinz.

Durch Heimsieg nun Tabellendritter

breitenguessbachDie Regionalliga-Basketballer des TSV Tröster Breitengüßbach bezwingen die Longhorns Herzogenaurach vor 300 Zuschauern in der heimischen Hans-Jung-Halle völlig verdient mit 93:63.

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Nächster Erfolg für hapa Ansbach

„Richtig cool, schön den Sieg eingefahren!“ Dieses Zitat über den 4. Sieg in Folge der hapa Ansbach Piranhas stammt nicht von irgendwem, sondern von NFL-Football-Star Mark Nzeocha von den Dallas Cowboys. Der gebürtige Ansbacher gab sich am 17. Spieltag die Ehre, um seinen Bruder Paul in Aktion zu erleben.ansbach 2012

Dort sah er im 1. Viertel dann, dass unsere hapa Ansbach Piranhas zwar besser aus den Startlöchern kamen (Spielstand: 13:6 nach guten 6 Minuten),  in der Folge dann aber etwas den Faden verloren und den Spielabschnitt knapp mit 15:18 abgeben mussten. Nach einer deutlichen Leistungssteigerung holte die Mannschaft von Trainer Dean Jenko den knappen Rückstand Stück für Stück auf und schaffte es diesen bis zur Halbzeit in eine 41:36-Führung zu verwandeln.

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Überraschung perfekt – Tropics siegen in Vilsbiburg

oberhaching 201690-86 (45-47) Sieg bei den Baskets

Beim heimstarken Topteam aus Vilsbiburg gelang den Oberhachinger Basketballern eine faustdicke Überraschung. In einem hochklassigen und spannenden Spiel, das keinen Verlierer verdient hatte, sicherten die Gelbhemden in einer hochdramatischen Schlussphase den nächsten Sieg und behaupten somit Ihren Platz im oberen Mittelfeld der Tabelle. Während die Niederbayern, die sich vor der Partie noch berechtigte Hoffnungen auf den Meisterschaftstitel machen durften, ohne den Aufbauspieler John Boyer antraten , musste Coach Mario Matic auf den beruflich verhinderten Frieder Diestelhorst verzichten.

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Am Ende fehlt erneut das Quäntchen Glück

Prote-Team muss sich Oberhaching nach hartem Kampf mit 86:90 geschlagen geben

Auch am vergangenen Wochenende mussten die Vilsbiburger Basketballer nach aufopferungsvollem Kampf das Feld als Verlierer verlassen. In einer turbulenten und diskussionswürdigen Schlussphase mussten sich die Baskets dem TSV Oberhaching vor rund 650 Zuschauern am Ende unglücklich mit 86:90 geschlagen geben, bleiben aber weiterhin Tabellenfünfter.

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Rosenheim stoppt die Kangaroos

Rosenheim stoppt die Kangaroos

Nach zwei Siegen in Folge wurde der Aufwärtstrend der BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen in der 1. Regionalliga Südost am Samstag beim Auswärtsspiel in Rosenheim erst einmal wieder gestoppt. Die Kangaroos unterlagen beim dortigen DJK SB mit 58:72 und konnten dabei eine zwischenzeitliche 37:26 Halbzeitführung nicht ins Ziel retten. Da auch die direkten Konkurrenten im Tabellenkeller der Liga an diesem Spieltag ausnahmslos Niederlagen einfuhren, änderte sich an der Gesamtkonstellation im Abstiegskampf für die BG erst einmal nicht all zu viel.

Die Leitershofer setzten am Inn zunächst ihr gutes Spiel der letzten beiden Wochen fort. Engagiert und hart verteidigend in der Abwehr, kreativ im Angriff ging man die Sache an. Man gewährte dem Gegner kaum gute Würfe, was sich auf dessen Treffsicherheit nachhaltig negativ auswirkte. Gerade von der Rosenheimer Dreierlinie fiel zunächst nicht viel in die Stadtberger Reuse. Das erste, sehr ausgeglichene Viertel endete 17:16 für die Heimischen, in den zweiten zehn Minuten drehten die Kangaroos dann sogar richtig auf. Punkt um Punkt zog man davon, in der 14. Minute führte man bereits 39:29 und konnte anschließend diesen Vorsprung auch mit in die Halbzeit nehmen. Beeindruckend die Teamleistung der BG bis dahin, jeder Spieler war in der ersten Hälfte mindestens acht Minuten auf dem Feld und alle Akteure verteidigten nicht nur sehr bravourös, sondern konnten auch in der Offensive Akzente setzen. Erstmals war auch wieder Emanuel Richter dabei, dem nach seiner vierwöchigen Verletzung aber verständlicherweise noch etwas die Spritzigkeit und Spielpraxis fehlte.

Dass 11 Punkte Vorsprung im Basketball kein sehr hoher Abstand sind bekamen die Leitershofer dann aber wieder einmal im dritten Viertel zu spüren. Rosenheim setzte nun mit einigen erfolgreichen Distanzwürfen schnell ein Zeichen, und eroberte sich nach und nach auch die Rebound Überlegenheit in dieser Partie. Die BG hielt zwar kämpferisch dagegen, es fehlten aber nun einfach die Ballgewinne und die Rebounds, um schneller nach vorne umschalten zu können. Die Oberbayern steigerten sich jetzt in einen wahren Spielrausch und gingen bereits in der 27. Minute erstmals wieder mit 48:46 in Führung. Nach dem dritten Viertel leuchtete sogar ein 56:50 Vorsprung von der Anzeigetafel der Gabor Halle. In den letzten beiden Spielen konnten die Kangaroos ja bekanntermaßen solche kritischen Situationen wieder drehen. Es sei vorweggenommen, dies gelang am Samstagabend aber leider nicht. Vielleicht fehlte jetzt auch etwas die Kraft, dazu war die Foulbelastung der Aufbauspieler gezeichnet vom großen Kampf gerade gegen Rosenheims Topscorer Hogges auch zu hoch. Im Schlussabschnitt kam man zwar defensiv wieder besser ins Spiel, im Angriff gelang aber weiterhin zu wenig und so konnte Rosenheim einen sicherlich letztendlich verdienten Sieg nach Hause fahren.

Am kommenden Samstag gastiert die BG erneut auswärts in Herzogenaurach, danach kommt dann Science City Jena zum einzigen Heimspiel im Monat Februar in die Stadtberger Sporthalle. Neun Spieltage vor Ende der Spielrunde zwei sicherlich richtungsweisende Partien für den weiteren Saisonverlauf der BG.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Hart (15), Nicolas Breuer (4), Julian Breuer (8/2 Dreier), Braun (8/1 Dreier), Uhlich (12/1 Dreier), Dorsch, Hadzovic (8), Tesic (3), Richter.

Beste Werfer Rosenheim: Hogges (22), Breitfeld (13), Gheorghiu (11)

Stimmen zum Spiel:

BG-Trainer Stefan Goschenhofer: „Mit der ersten Halbzeit dürfen wir sehr zufrieden sein, da haben wir erneut unseren Matchplan sehr gut umgesetzt. Danach mussten wir Rosenheim Tribut zollen, in Sachen Rebounds und Treffsicherheit waren die uns überlegen und was noch übrig war hat dann deren Jguwon Hogges eindrucksvoll erledigt. Meiner Mannschaft ist dann angesichts des guten Laufs des Gegners im dritten Viertel auch etwas der Glaube an sich verlorengegangen. Das sind aber Rückschläge, die man einkalkulieren muss und daher geht der Blick bereits jetzt zum Spiel nächsten Samstag in Herzogenaurach “.

BG- Co-Trainer Tommy Nadir: „In der ersten Halbzeit haben wir eine wahnsinnig intensive Defensive gespielt und hieraus auch die Optionen für schnelle Gegenangriffe gezogen. Den Vorsprung haben wir dann zu schnell aus den Händen gegeben. Im Vergleich zu den beiden letzten Spielen konnten wir die Intensität nicht über 40 Minuten am Leben halten, allerdings auch gegen einen Gegner, der dann große Klasse bewiesen hat und nicht von ungefähr das dritte Viertel spielentscheidend mit 30:13 für sich entsch

Ein hartes Stück Arbeit

coburg ballEs war ein echtes Kampfspiel zweier ebenbürtiger Kontrahenten: Mit 77:72 (38:35) gewinnt der BBC COBURG seine Auswärtspartie bei der Talentschmiede des MTSV Schwabing und rangiert damit weiterhin punktgleich mit Tabellenführer Treuchtlingen auf Rang zwei der 1. Regionalliga Südost.

Mit schöner Regelmäßigkeit hat die graue Theorie eines Vorberichts herzlich wenig mit dem zu tun, was sich schlussendlich auf dem Parkett tatsächlich abspielt. Zu unberechenbar, zu wenig vorhersehbar ist der Sport und genau das macht einen Großteil seines Reizes aus. Manchmal jedoch verläuft eine Begegnung so, als hätten sich die Akteure in der Kabine noch einmal ausführlich der Lektüre des Artikels gewidmet, um ihn in den folgenden 40 Minuten Punkt für Punkt abzuarbeiten.  

Ein Musterbeispiel für diese zweite Gattung stellte der mühsam erkämpfte 77:72 (38:35)-Auswärtserfolg des BBC COBURG beim MTSV Schwabing am Samstagabend dar. Beispiele gefällig? Die vielfach betonte Länge und Athletik des Münchner Frontcourts bereitete den Vestestädtern mächtig Probleme. Insgesamt sieben Mal wurden Coburger Wurfversuche von Jugendnationalspieler Oscar Da Silva und Co. per Block unschädlich gemacht und der Zug zum Korb war für den BBC des Öfteren eine Reise ohne Wiederkehr. Gerade einmal 37 Prozent Feldwurfquote aus dem Zweipunktbereich und ein mit 31 zu 44 verlorenes Rebound-Duell zeugen davon, dass es an den Brettern der engen Morawitzkyhalle ungemütlich zuging.

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