Spielberichte

Baskets übernehmen die Tabellenführung

Prote-Schützlinge entscheiden Spitzenspiel-Krimi mit 88:81 für sich

800 Basketball-Fans wollten sich das Spitzenspiel zwischen den ungeschlagenen Teams der Baskets Vilsbiburg und dem TSV Tröster Breitengüßbach am vergangenen Samstagabend nicht entgehen lassen und sollten nicht enttäuscht werden. Beide Teams lieferten sich über 40 Minuten eine intensive Partie auf Augenhöhe, dass die Hausherren am Ende mit 88:81 (50:45) für sich entscheiden konnten und damit die alleinige Tabellenführung übernehmen.

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TTL Bamberg gewinnt wichtiges Auswärtsspiel in Herzogenaurach

Logo neu 08Longhorns Herzogenaurach vs. TTL Basketball Bamberg (77:88)

 Am Ende des Spiels stand ein verdienter Auswärtssieg des TTL Basketball Bamberg über den direkten Ligakonkurrenten aus Herzogenaurach. Davor sahen die Zuschauer einen offenen Schlagabtausch zweier Teams aus der hinteren Hälfte der Regionalliga Südost. Ein Spiel, das man aus Sicht des TTL unbedingt für sich entscheiden musste um nicht in die Abstiegsplätze abzurutschen. So waren Trainer und Mannschaft auch in das Spiel gestartet. Allerdings gestaltete sich die erste Spielhälfte nicht danach. Immer wieder fanden die Mittelfranken ihren freien Dreier-Schützen Krause und waren auch an den Brettern deutlich aggressiver als die Bamberger. Zur Halbzeit hatten sich die Hausherren einen hochverdienten 7-Punkte-Vorsprung (45:38) erarbeitet. Offensichtlich hat die Halbzeitansprache von Coach Rainer Wolfschmitt das junge Bamberger Team wieder in die Erfolgsspur gebracht. Die Jungs traten jetzt deutlich aggressiver und auch konzentrierter auf und fanden wieder ins Spiel zurück. In dieser Phase zeichneten sich besonders Nils Duckarm und Moritz Schmitt aus, die wertvolle Rebounds sicherten. In der Offensive war nun auch Centerspieler Hendrik Land sehr effektiv und punktete sicher am gegenerischen Brett. Die TTLer konnten den Rückstand bis zum Beginn des Schlussviertels so auf 62:59 reduzieren. Im letzten Viertel übernahmen die TTLer dann nach vier Minuten die Führung und bauten diese kontinuierlich bis zum Schluss weiter aus. Im Schlussabschnitt wusste nun auch Center Frerk Adriaans auf Bamberger Seite mit einigen Rebounds und sicherer Wurfausbeute zu überzeugen. Abteilungsleiter Klaus Linsner: „Glückwunsch an Mannschaft und Trainer - nach den schweren Auftaktspielen war das ein wichtiger Sieg im Kampf um den Klassenerhalt. Das sind die Spiele die wir unbedingt für uns entscheiden müssen! So kann es gerne weitergehen!“

 TTL BA: Adriaans 19/3, Dippold 15/0, Jefferson 14/1, Land 12/1, Lachmann 11/2, Schmitt M. 7/1, Duckarm 4/0, Hubatschek 4/0, Loch 2/0, Reichmann, Ulshöfer

HERZO: Gahlert 20/0, Krause 17/4, Kaiser M. 18/2, Bauer 9/0, Dinkel 4/1, Übbing 4/0, Feuerpfeil 2/0, Schlindwein 1/0, Eismann, Kaiser V.,, Kwilu

VfL Treuchtlingen vs OSB Hellenen München: Von Truhtilo dem Alemannen hat Treuchtlingen seinen Namen

Treuchtlingen ist eine Stadt mit etwa 12.800 Einwohnern im südlichen Teil des mittelfränkischen Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen. Es ist ein staatlich anerkannter Erholungsort mit Heilquellen-Kurbetrieb (Altmühltherme). Von den 12800 Einwohnern waren in der Bürgermeister-Döbler-Allee 3 in Treuchtlingen ca. 500 Gäste anwesend. Die Stimmung sehr heiß.

Für das erfahrene Schiedsrichter Paar bestehend aus Oliver Murmann und Klaus Wolff war es das zweite Spiel in der Konstellation.Man merkte, dass die beiden Refs sehr gut eingespielt sind. Für Oliver Murmann war es das dritte Spiel in der 1. RLSO in der aktuellen Saison 2017/2018.

1. Viertel: Ausgeglichen und beide Teams sehr Korbstark mit einem 28-28.

2. Viertel: Hellenen gewinnen es mit zwei Punkten 19-21. Zu dem Zeitpunkt noch alles drin für die Hellenen aus München.

3. Viertel: Treuchtlingen gewinnt das Viertel mit 35-20. Viele Körbe die gefallen sind mit einem sehr starken  Eisenberger (27 Punkte) und Beierlein (27 Punkte). Schmoll ebenfalls sehr stark mit 22 Punkten in der Partie.

4. Viertel: 26-25 ebenfalls für Treuchtlingen.

Endstand 108-94

Omari Knox scorte 39 Punkte und JJ Lippert 23 Punkte. Dritt bester Scorer der OSB Jungs war David Markert mit 12 Punkten.

Leider konnten die Hellenen nur 15 Freiwürfe erarbeiten, während die Jungs aus Treuchtlingen 39 Freiwürfe bekamen. Der Aufsteiger und Neuling der Liga muss sich noch an die Härte der Liga gewöhnen und weiter arbeiten. Nächste Woche besuchen die ungeschlagenen Baskets Vilsbiburg die OSB Jungs in München am 28.10.2017. Das Spiel wird sicherlich sehr spannend, wo man sich ganz klar als Außenseiter sieht, gegen das eingespielte und erfahrene Team aus Vilsbiburg.

STARKER SCHLUSSSPURT SICHERT TROPICS DEN 3. SIEG IN SERIE

Oberhaching neuDie Tropics gewinnen auch ihr 2. Heimspiel gegen Herzogenaurach mit 79:70 und bleiben weiterhin zuhause ungeschlagen! Herzogenaurach, die die ersten 3 Spiele ohne Spielerverstärkung aus der Pro A aufgestellt waren, kamen diesmal mit ihrem stärksten Team an den Kyberg. Ein starker Schlussspurt sicherte den Tropics letztendlich den wohlverdienten Sieg.

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Großer Jenaer Kampf wird nicht belohnt

jena scMit einer sich erst im Schlussviertel herauskristallisierenden 76:90-Niederlage kehrte die 2. Mannschaft von Science City Jena aus Leitershofen zurück. Das Team von Trainer Chris Schreiber unterlag dem Regionalliga-Kontrahenten vor den Toren Augsburgs personell stark gehandicapt, musste im Gastspiel bei den Schwaben auf vier verletzte Schlüsselspieler verzichten, die vor allem bei der Arbeit unter den Brettern eine große Lücke hinterließen. Während die Saalestädter der BG Leitershofen einen großen Kampf lieferten, die Spielstände bis Mitte des letzten Viertels knapp halten konnten, entschieden die Hausherren die Begegnung im Schlussspurt durch ihre physischen Dominanz. Mit einem Rebound-Verhältnis von 46:19 war gegen den Tabellensiebenten am Ende kein Kraut gewachsen. Dennoch spielte die jungen Jenaer Garde mutig und um ihre Chance kämpfend bis in die finale Phase des Duells.

Nachdem die Thüringer im Startviertel einen Auftakt nach Maß erwischten, sich eine frühe 11:2-Führung (3.) erspielt hatten, überholten die von Bernhard Benke angeführten Gastgeber die junge Jenaer Bundesliga-Reserve bis zur ersten Viertelpause mit 22:18. Doch Science City behielt die Köpfe oben, stemmte sich trotz der physischen Unterlegenheit mit allen zu Verfügung stehenden Mitteln gegen die Größenvorteile der Hausherren. Nachdem Moritz Schneider Jenas Korbjäger mit einem Dreier zum 36:28 (15.) erneut in Front bringen konnte, kippte das Spiel bis zur Halbzeitpause erneut zu Gunsten der Schwaben. Mit einem hauchdünnen 42:43-Rückstand in die Kabine gehend, befand sich Science City nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte in Schlagdistanz. An dieser Konstellation sollte sich auch im Verlauf des dritten Viertels nichts ändern. Von knappen Zwischenständen und einigen Führungswechseln geprägt, befanden sich die Saalestädter auch beim 60:62 in der 30. Minute noch aussichtsreich im Rennen. Durch einen Dreier von Benjamin Dizdar zur Jenaer 63:62-Führung den Schlussabschnitt eröffnend, konterte Leitershofen mit einem spielentscheidenden 10:0-Lauf auf 72:63 (34.). Im Endspurt behielten die routinierten Leitershofener die Kontrolle einer über weite Teile ausgeglichenen Partie und brachten ihren Heimsieg über die Ziellinie.

„Hut ab vor der Leistung meines Teams. Wir haben heute gegen eine sehr robuste und physische Mannschaft gespielt. Ohne Marco Rahn, Lasse Meier, Jacob Lawson, Jakub Kadasi und im Spiel dann ohne Richard Rietschel waren wir heute auf den großen Positionen äußerst dünn besetzt. Positiv ist sicherlich, dass wir trotz unserer Unterlegenheit beim Rebound das Duell lange offen halten konnten“, konstatierte Jenas Trainer Chris Schreiber nach der Partie.

SCJ: Dizdar 19 Punkte, Heber 18, Krause 11, Schneider 11, Domrös 10, Rietschel 8, Becker, Glück, Shusel, Foerster, Heinicke, Mayr

GGZ Baskets unterliegen deutlich in Schwabing

GGZ Baskets Zwickau kassieren in Schwabing nach schwacher zweiter Hälfte eine deutliche 72:104 (23:27, 45:48, 59:76) Niederlage. 

Die lange Heimreise haben die GGZ Baskets mit leeren Händen antreten müssen, da man dem Spiel zu keiner Zeit seinen Stempel aufdrücken konnte und vor allem in der zweiten Hälfte auch mit den Unparteiischen haderte.

Die Gäste starteten mit einem erfolgreichen Dreier von Kapitän F.Fraas. Schwabing legte rasch ein 3:13 vor (4.). Danach kam Zwickau besser ins Spiel, verkürzte den Rückstand und schaffte den Anschluss  zum 30:31 (13.Min) und 39:40 (18.Min). Bei Halbzeit war man mit 42:47 noch absolut in Schlagdistanz. Doch die Bayern kamen deutlich aggressiver aus der Pause und zogen auf 66:49 davon (25.). Zwickau war in der Verteidigung einen Schritt zu langsam und schaffte es vor allem nicht, die athletischen Hausherren vom Offensiv Rebound abzuhalten. Viel zu viele zweite Wurfmöglichkeiten und einfache Punkte in Korbnähe liesen den Rückstand immer weiter ansteigen. Auch in der Offensive lief nicht mehr viel zusammen Beim Stand von 59:76 (30.Min) ging es in den letzten Spielabschnitt. In dieseml änderte sich am Gesamtbild wenig, da die Muldestädter nach einigen strittigen Entscheidungen nun auch vermehrt mit den Unparteiischen haderten. Beim Spielstand von 62:93 (36.) war das Spiel endgültig entschieden. Zwickau konnte nur eine Halbzeit überzeugen. Das hohe Ergebnis ist vollkommen verdient, da es die GGZ Baskets nicht vermochten, sich gegen die Widrigkeiten durchzusetzen und als Einheit aufzutreten. Sinnbildlich für diesen Tag war die Foulbelastung von Mario Nagler, der bei zehn Minuten Einsatzzeit überhaupt nicht ins Spiel kam, womit das Team unter dem Korb stark geschwächt war. 

Nun gilt es die Hauptprobleme schnellstmöglich abzustellen, denn schon am Samstag warten mit Ansbach zu Hause ein ganz schwerer Brocken auf die Schumanstädter

Punkteverteilung Zwickau: Bassl, Bellscheidt (6), Endig (10), Fraas (20), Kordis (12), Nagler (4), Peter (9), Romanovskij (5), Ulbricht (6)

TTL Bamberg gegen Gotha II chancenlos

TTL Basketball Bamberg vs. OeTTINGER Rockets Gotha II 66:88

Logo neu 08Das junge ersatzgeschwächte TTL-Team musste gegen eine starke Gothaer Mannschaft erneut "Lehrgeld" bezahlen und verlor deutlich mit 66:88. Die Bamberger wurden von Beginn an von den Gästen in den Defensive gedrängt und taten sich gegen die körperlich überlegenen Gäste sichtbar schwer. Trotz guter kämpferischer Einstellung und gelungenen Einzelaktionen liefen die TTL-Jungs von Beginn an einen Rückstand hinterher, der sich kontinuierlich ausbaute. So stand es zur Halbzeit 31:42 für die Thüringer in dessen Reihen sich besonders Kristian Kullamäe durch klugen Spielaufbau und sicheren Abschluss auszeichnete. Dann erwischten die Hausherren auch noch einen schlechten Start in das dritte Viertel und kamen erst nach fünf Minuten zu den ersten Punkten. Bis zur Mitte des Schlussabschnittes sahen die nur 50 Zuschauer das gleiche Bild - aggressiv klug spielende Gäste gegen überforderte Bamberger. Hier wurden die Ausfälle von Playmaker David Schmitt und Routinier Michi Lachmann besonders schmerzlich vermisst. Beim Stande von 48:73 nahm Coach Rainer Wolfschmitt nochmals eine Auszeit und rüttelte seine Spieler wach. Nach einer Umstellung auf eine Ganzfeldpresse mit der die Mannschaft von Florian Gut große Probleme bekam, starteten die TTLer einen 13:0 Lauf und konnten das Ergebnis kurzfristig besser gestalten.  Zum Spielende hatten die Gäste die Schwächephase jedoch überwunden und brachten ihren Sieg sicher nach Hause. Schaut man auf die Spielstatistik zeichnet sich ein klares Bild. Mit 31:61 Rebounds beherrschte Gotha die Bretter und kam zu vielen zweiten und dritten Wurfchancen. Ein Manco an dem die TTLer hart arbeiten müssen. Hier ist vor allem auf Bamberger Seite Frerik Adriaans gefragt, der am Wochenende nicht überzeugen konnte.

TTL BA: Dippold 12/0, Reichmann 11/1, Jefferson 10/0, Hubatschek 7/0, Schmitt Moritz 7/1, Loche 6/1, Dorn 5/1, Adriaans 5/0, Duckarm 3/0, Ulshöfer, Land

Gotha: Kullamäe 17/3, Stanic 14/0, Wobst 12/2, Franklin 11/0, Lange 8/0, Pahnke 8/0, Bode 7/0, Kassiumis 6/0, Rommeley 5/1, Müller          

Kangaroos bezwingen Jena

 

Die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen hat am Samstagabend ihren zweiten Saisonsieg eingefahren. Gegen das Bundesligafarmteam von Science City Jena gewannen die Kangaroos in einer intensiven Partie am Ende mit 90:76 (43:42) und haben sich dadurch in der Tabelle der 1. Regionalliga Südost mit ausgeglichener Punktebilanz im Mittelfeld festgesetzt. Auch die zweite Leitershofer Garnitur war erfolgreich und siegte in der 2. Regionalliga Süd bei München Basket knapp mit 81:78.

Die Leitershofer kamen gegen die quirligen Thüringer zunächst nur sehr schleppend ins Spiel. Nach vier Minuten musste man einem 2:11 Rückstand hinterherlaufen, ehe dann vor allem Bernhard Benke das Heft in die Hand nahm und mit 11 Zählern für eine 22:18 Viertelführung sorgte. Vielleicht dachten die Stadtberger, dass das Match nun einfach so weiter gehen würde, doch weit gefehlt. Jena gelang auch in den zweiten zehn Minuten der bessere Start und zog erneut auf 36:27 davon. Es bedurfte erneut einiger Kraftanstrengungen, um den Rückstand bis zur Halbzeit wieder zu egalisieren. Das dritte Viertel verlief ebenfalls ausgeglichen. Die Thüringer punkteten immer wieder von jenseits der Dreipunktelinie (insgesamt 13 Dreier), die Leitershofer hatten alleine schon größenbedingt klare Vorteile beim Rebound. Die BG verschenkte in dieser Phase einen Vorsprung, weil man immer wieder Chancen von der Freiwurflinie liegen ließ (nur 44% Quote an diesem Abend).

Der entscheidende taktische Schachzug gelang BG Coach Ian Chadwick dann aber zum Ende des dritten Viertels. Er stellte auf Zonenverteidigung um und verhinderte fortan, dass die Spieler des Gegners in die Zone ziehen konnten, um dann immer wieder geschickt den Ball nach außen zu einem freien Dreierschützen zu spielen. Die Kangaroos spielten die Zone aber auch sehr intensiv, gaben mit hoher Laufbereitschaft keinen Zentimeter Raum verloren und brachten so die Zuschauer immer wieder auf ihre Seite. Die Fans sorgten für eine prächtige Stimmung in der Halle. Die Vorentscheidung fiel dann wohl in der 33. Minute, als Nico Breuer binnen einer Minute mit zwei erfolgreichen Dreiern das Ergebnis auf 72:63 stellte. Den Rest erledigte dieses Mal vornehmlich Milan Tesic vorne und hinten unter den Körben, der 21-jährige machte an diesem Abend sicherlich eines seiner besten Spiele für die BG. Der Sieg geriet nun nicht mehr in Gefahr, auch wenn die jungen Thüringer bis zum Schluss alles versuchten, dem Spiel noch einmal eine Wende zu geben.

Am kommenden Samstag geht es dann gleich mit einem Heimspiel weiter. Dann gastiert mit dem TSV Oberhaching mit Trainer Mario Matic, früher Spieler bei der BG, einer der Ligafavoriten in der Stadtberger Sporthalle.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Genck (3/1 Dreier), Breuer (6/2 Dreier), Tucker (10/1 Dreier), Uhlich (8/1 Dreier), Londene,  Benke (16/1 Dreier), Hadzovic (12), Veney (12/1 Dreier), Tesic (14), Richter (9/ Dreier).

Beste Werfer Jena: Dizdar (19), Heber (18), Krause (11), Schneider (10)

Stimmen zum Spiel:

Ian Chadwick, Headcoach BG: „Meine Mannschaft hat unglaublich viel Engagement, Kampf, Emotionen und Herz gezeigt und so die Fans auf ihre Seite gebracht. Wir wurden von den Zuschauern toll unterstützt, hierfür vielen Dank. Natürlich müssen wir aber über unsere Freiwurfquote und die erneut zu vielen Ballverluste auch reden. Das einzig Gute daran ist, dass wir augenscheinlich noch viel Luft und Potential nach oben haben.“

BG-Co-Trainer Daniel Hamberger: „Wir hatten keine optimale Trainingswoche, da einige Spieler angeschlagen oder krank waren. Nedim kam zum Beispiel nach einer Grippe direkt aus dem Bett zum Spiel. Daher sind wir froh, dass wir jetzt erst einmal zwei Siege auf dem Konto haben“.

BG-Guard Emanuel Richter: „Der Gegner war schwer zu bespielen, weil er sehr viele kleine Akteure im Kader hatte und das super von der Dreierlinie gemacht haben. Mit der Zonendeckung haben wir dann aber den Zugriff bekommen und das Spiel dann auch aus meiner Sicht verdient gewonnen.“

Ebenfalls ihren zweiten Saisonsieg feierten die Young Kangaroos eine Etage tiefer. Der Sieg bei München Basket war keinesfalls zu erwarten, weil die Oberbayern durchaus zum engeren Favoritenkreis der Liga zählen. Nach dem dritten Viertel führte Leitershofen bereits 65:56, ehe es dann in der Schlussphase nochmals eng wurde. Mit diesem Sieg verbesserte sich das Team von Trainer Tom Oertel auf den dritten Tabellenplatz der Liga. Und auch die Vorspiele am Samstag verliefen erfolgreich für den Nachwuchs der Kangaroos. Die U18 besiegte Schrobenhausen klar mit 85:40 (Beste Werfer Pinkernell 29, Offenbartl 22, Moosrainer 21), die U14 den gleichen Gegner mit 71:50.

Gotha gewinnt mit 66:88 in Bamberg

Die 2. Mannschaft der Oettinger Rockets spielte am Sonntagnachmittag in der 1.Regionalliga gegen TTL Bamberg. Dabei konnte das Team des Trainerduos Gut/Mähne die Hausherren mit 66:88 schlagen. Die Gäste starteten mit Pahnke, Kullamäe, Wobst, Franklin und Stanic ins Spiel und führten nach zehn Minuten (17:26). das 2.Viertel verlief recht ausgeglichen (halbzeit 31:42), wobei gerade die Größenvorteile von sSanic und bBde zu gelungenen aktionen führten. pNach der Pause bauten die Rockets den Vopsrung weiter aus (46:63), iM letzten Viertel sammelten gerade auch die jüngeren Spieler wie Lange, Müller , rommeley und Kassiumis Spielzeit und erhöhten zum 66:88 Endergebnis.

Spitzenspiel gegen Treuchtlingen gewonnen

breitenguessbachDer TSV Tröster Breitengüßbach gewinnt das Heimspiel gegen den Tabellenzweiten aus Treuchtlingen vor knapp 400 Zuschauern in der Hans-Jung-Halle verdient mit 90:79.

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SBR-Basketballer in München glücklos

rosenheim sbr neuAuch wenn man am Ende Gefahr läuft, ein verlorenes Spiel schön zu reden: So richtig viel Kritik wollte Mario Knezevic, Trainer der Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim, an seinem Team nicht üben nach der ärgerlichen 79:90-Niederlage am Samstag bei Hellenen München. „Wir können uns zwar nichts davon kaufen, aber eigentlich haben wir heute unser bestes Saisonspiel abgeliefert“, so der Coach, der nach dem Spiel lediglich den vergebenen Wurfchancen in der Endphase der Partie und dem nötigen Quäntchen Glück nachtrauerte, das zu einem möglichen Sieg gefehlt hatte.

Die Rosenheimer begannen stark beim Aufsteiger in der Landeshauptstadt. Die beiden Topscorer der Gastgeber, Knox und Lippert, waren bei m deutlich stärker als zuletzt agierenden Jguwon Hogges und bei Basti Ebertz gut aufgehoben, und auch in der Offensive fand man gegen Ende des ersten Viertels immer besser ins Spiel. 25:20 entschieden die Grünweißen diesen Abschnitt folgerichtig für sich. Danach konterten die Münchner aber mit einem 9:0-Lauf und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Rosenheimer dran am starken Aufsteiger, lediglich das frühe 4. Foul von Evans Ganapamo im dritten Viertel bereitete den Trainern Kopfzerbrechen – allerdings kompensierten die SBRler dieses Handicap mit einer starken Teamleistung. Osvaldas Gaizauskas überzeugte offensiv wie defensiv und Timo Fliege brachte von der Bank wichtige Impulse, sodass die Partie bis zur 38. Minute (75:75) ausgeglichen blieb. Ein Dreier von Omari Knox brachte dann die Vorentscheidung, in der Schlussphase fielen die Würfe bei den offensiv sehr ausgeglichen agierenden Hellenen, während den Rosenheimern das bereits angesprochene Quäntchen Glück fehlte. „Leider wurde unser Kampf heute nicht belohnt. Aber die gute Einstellung der Mannschaft macht Hoffnung auf die nächsten Spiele“, blickte Cotrainer Stephan Hlatky kurz nach der Partie bereits nach vorne, wo nächstes Wochenende in Jena erneut eine Auswärtshürde auf sein Team wartet.

Für den SBR spielten (in Klammern die erzielten Punkte): Hogges (27), Fliege (2), Ganapamo (13), Lachmann (2), Ebertz (11), Gaizauskas (15), Bekteshi (9), Weigel, Schiefer und März.

 

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