Spielberichte

Baskets werfen sich Frust von der Seele

Prote-Team lässt Bad Aibling beim 112:80 nicht den Hauch einer Chance

Nach drei bitteren Pleiten in Folge empfingen die Baskets Vilsbiburg am vergangenen Samstagabend mit dem TuS Bad Aibling den Tabellendritten in der Ballsporthalle. In einem offensivgeprägten Spiel gewannen die Baskets am Ende vor rund 700 Zuschauern souverän und verdient mit 112:80 und revanchierten sich so für die unglückliche Overtime-Niederlage aus dem Hinspiel.

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Tropics zu Besuch in Sachsen

oberhaching 2016Nach dem überzeugenden Sieg gegen die Ansbach Piranhas reisen die Tropics aus Oberhaching am Samstag zum Tabellenelften GGZ Basket Zwickau und wollen ihre Siegesserie nach Möglichkeit ausbauen.

Die Schumann-Städter stehen in der Tabelle zwar „nur“ auf dem elften Platz, doch dies hat in der ausgeglichenen Regionalliga Südost wenig zu sagen. Das Hinspiel in Oberhaching, welches die Gelbhemden mit einem Pünktchen Differenz für sich entscheiden konnten, ist nur eine von zahlreichen Partien, die Zwickau äußerst knapp verloren geben musste – ein deutliches Indiz dafür, dass die Sachsen mit etwas mehr Glück auch um einiges weiter oben stehen könnten. Dennoch bedeutet der elfte Platz in der Realität nichts anderes als Abstiegskampf. Und hierin besteht auch die große Gefahr für die Tropics, denn für Zwickau zählen nur Siege und gerade zu Hause werden die Sachsen die Punkte nicht ohne Gegenwehr herschenken.

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LÄUFT! TROPICS SCHLAGEN ANSBACH DANK STARKER DEFENSE

oberhaching 2016Mit einem klaren 81-65 (39-35) Erfolg gegen die punktgleichen Ansbach Piranhas kletterten die Tropics nicht nur auf den sechsten Tabellenplatz, sondern sicherten sich auch den direkten Vergleich gegen die Mittelfranken. Grundlage für den dritten Sieg in Folge für die Mannschaft um Florian Börstler, der den verletzten Philipp Först als Kapitän vertrat, war eine bärenstarke Verteidigungsleistung. Die kompakte und agressive Manndeckung entwickelt sich immer mehr zum Markenzeichen der Gelbhemden und die Mannschaft ist im Vergleich zur ersten Saisonhälfte nicht mehr wiederzuerkennen.

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GGZ Baskets siegen nach Verlängerung im Basketball Krimi von Bayreuth

Die Spiele der GGZ Baskets sind dieses Jahr an Spannung kaum zu überbieten und so gelang dem Team von Kapitän F.Fraas mit viel Siegeswillen ein Comeback zum 116:111 (15:18, 47:45, 69:72, 97:97) nach Verlängerung.
 
Das Spiel begann ganz und gar nicht nach dem Geschmack der Schumannstädter, die sich schnell mit 0:9 und 3 Ballverlusten nach 2 Minuten im Hintertreffen sahen. Nach einer Auszeit gelangen die ersten Punkte durch H.Bellscheidt, doch Bayreuth bestimmte weiterihn das Spielgeschehen 6:13 (5.Min). Beide Teams schenkten sich jetzt nichts in der Verteidigung, doch Zwickau konnte zum Ende des 1.Abschnitts auf 15:16 (10.Min) verkürzen. Im 2.Viertel lief der Ball endlich deutlich besser und die Muldestädter konnten mit einem starken 17:7 Lauf zum 32:23 (14.Min) erstmalig ein Polster erspielen. In der Folge punkteten beide Team fast nach belieben und beim Stand von 41:35 (17.Min) brachte der US Amerikaner der Hausherren M.Alford fast im Alleingang sein Team bis zum Halbzeitpfiff auf 47:45 (20.Min) wieder heran. "Wir müssen die Intensität in der Verteidigung erhöhen und die Kreise vom US Import einschränken" forderte Trainer Wolf.
 
Dies gelang bis zur 24.Minute recht gut und Zwickau konnte sich durch Punkte von M.Nagler auf 56:50 leicht absetzen. In der Folge drehte M.Alford, der insgesamt unglaubliche 50 Punkte erzielte aber mächtig auf und traf aus allen Lagen zur 65:66 (27.Min) Führung. Zu diesem Zeitpunkt musste A.Endig das Spiel mit seinem 5.Foul verlassen und Bayreuth schien das Momentum für sich nutzen zu können 68:74 (31.Min). Doch die Sachsen liesen sich nicht abschütteln und kamen mit beherzten Aktionen und einem Dreier von A.Andrus zum 82:81 (34.Min) zurück. Danach kam die stärkste Phase der Hausherren die binnen 2 Minuten zum fast vorentscheidenden 12:1 Lauf zur 83:93 (36.Min) Führung kamen. Da in dieser Phase M.Nagler ebenfalls mit dem 5.Foul das Spielfeld verlassen musste, schien die Partie gelaufen. Angeführt von Kapitän F.Fraas und H.Bellscheidt wurden die letzten Kräfte mobilisiert und ein 14:1 Lauf zum 97:94 (39.Min) realisiert. J.Riesner traf in der Folge dann seinen einzigen Treffer an diesem Abend zum 97:97 (40.Min) - Verlängerung. In dieser setzte sich Zwickau clever agierend auf 107:99 (43.Min) und 111:104 (44.Min) ab, bevor M.Trieb mit einem erfolgreichen Dreier und verwandelte Freiwürfen auf 111:109 bei noch 40 Sekunden Spielzeit verkürzte. Zwickau hatte das vergangene Spiel längst hinter sich gelassen und blieb in diesem Moment Nerven stark zum letztendlich verdienten 116:111 Sieg.
 
"Das war ein Basketball Krimi und zugleich Wechselbad der Gefühle bei dem ich den Jungs ein großes Lob für Einsatzbereitschaft, Kampfgeist und Siegeswillen ausspreche. Einige Spieler sind wirklich auf dem Zahnfleisch gegangen um diesen Sieg zu ermöglichen und haben sich dafür letztendlich selbst belohnt". Ein Sieg für die Mannschaft in der 5 Spieler zweistellig punkteten. Nun gilt es sich auf das kommende Heimspiel gegen Oberhaching vorzubereiten, welches um 18 Uhr in der Sporthalle Mosel stattfindet.
 
Punkteverteilung Zwickau:
A.Andrus 26 (5Dreier), H.Bellscheidt 24 (1Dreier), F.Fraas 23 (3Dreier), M.Nagler 17, A.Melski 11 (2Dreier), D.Bassl 8, A.Endig 7, T.Linke, T.Do Manh
 
Punkteverteilung Bayreuth:
M.Alford 50 (5Dreier), Trieb 21 (1Dreier), N.Dejworek 15, P.Johannes 12 (3Dreier), J.Seither 10, J.Riesner 3 (1Dreier), J.Perschnick, B.Faatz

Jena: Klassenerhalt fast sicher

jena scMit einem beeindruckenden 95:82-Sieg gegen den TSV Breitengüßbach gelang der Regionalliga-Mannschaft von Science City Jena am zurückliegenden Basketball-Wochenende ein gewaltiger Schritt in Richtung Klassenerhalt. Das junge Team von Trainer Farsin Hamzei schlug die nur mit acht Akteuren angereisten Franken verdient, klettert in der Regionalliga Südost auf den 7. Rang des 14er Feldes. Während die Rand-Bamberger am Ende ihrer kurzen Rotation Tribut zollen mussten, nutze Science City diesen Vorteil gnadenlos, stellte unmittelbar nach der Halbzeitpause die Weichen in Richtung Heimsieg. In den nun noch verbleibenden sechs Spielen ihrer Aufsteiger-Saison benötigen die Saalestädter nur noch zwei Pluspunkte, um sich auch aller theoretischen Sorgen eines Abstiegs entledigen zu können.

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TenneT Young Heroes geben sicheren Sieg aus der Hand

Mit 111:116 nach Verlängerung verloren die TenneT Young Heroes am vergangenen Wochenende gegen die GGZ Baskets Zwickau eine Partie, in der sie knapp drei Minuten vor Schluss der regulären Spielzeit fast schon als Sieger feststanden. Ein Bayreuther Totaleinbruch kurz vor Spielende und in der Verlängerung ließ die Sachsen schließlich mit zwei Punkten nach Hause fahren, während die Bayreuther kaum noch Hoffnung auf den Klassenverbleib haben.

Hoch motiviert und kampfbereit starteten die Bayreuther ins Spiel. Mit dem Bewusstsein, dass eine Niederlage gegen den direkten Konkurrenten den Nicht-Abstieg in weite Ferne rücken würde, verteidigten sie die überrumpelten Zwickauer in den ersten zwei Minuten bärenstark und erzwangen sofort drei Steals in Folge, die sie gleich zu einer 9:0-Führung ummünzten. Eine frühe Zwickauer Auszeit unterbrach den Schwung der Gastgeber und ließ die Gäste zu ihren ersten Punkten kommen. Sie zeigten sich daraufhin gut erholt vom frühen Schock und verkürzten den Rückstand auf die Wagnerstädter bis zur ersten Viertelpause auf drei Punkte.

Ins zweiten Viertel starteten dann die Sachsen besser. Gleich mit ihrem ersten Angriff glichen sie zum 18:18 aus und übernahmen ab diesem Zeitpunkt die Kontrolle über das Spiel. Bis zur Halbzeit lagen die Baskets sogar in Front. Nur mit Mühen konnten die Bayreuther einen zwischenzeitlich zweistelligen Rückstand verhindern, bevor ein starker Schlussspurt vor der Halbzeitsirene die Sachsen-Führung noch auf 45:47 schmelzen ließ.

In der zweiten Hälfte waren es zunächst weiter die Baskets, die das Tempo bestimmten und zumeist knapp in Führung lagen. Dennoch bekamen sie vor allem den flinken Bayreuther Guard Montigo Alford nicht unter Kontrolle, der das Spiel letztlich mit sensationellen 50 Punkten abschloss (sich allerdings hierfür auch 31 Würfe aus dem Feld nahm). Angeführt von ihm rafften sich die Bayreuther knapp vier Minuten vor Beginn des Abschlussviertels wieder auf und eroberten sich die Führung zurück. Wie bereits in den ersten drei Minuten der Partie führte harte Defense und guter Teambasketball in der Offensive zum Erfolg: Beim Ertönen der Sirene stand es 72:69 für die Bundesligareserve.

In den letzten 10 Minuten der regulären Spielzeit behauptete das Heimteam seine Führung zunächst, jedoch ohne sich weiter absetzen zu können. Vier Minuten vor Ende der 40 Minuten zogen die Wagnerstädter noch einmal an und erhöhten den Vorsprung kurzzeitig auf 10 Punkte. Als dann die beiden Zwickauer Big Men Nagler und Endig kurz hintereinander aufgrund ihres fünften persönlichen Fouls ausgewechselt werden mussten, sah alles nach einem Sieg für die TenneT Young Heroes aus. Doch aus unerklärbaren Gründen brachen sie auf einmal komplett ein – sowohl defensiv als auch offensiv. Die Hoffnung auf eine späte Aufholjagd wuchs bei den Gästen aus Sachsen mit jedem Punkt. 90 Sekunden vor der Schlusssirene konnten sie sogar noch mit 94:97 in Führung gehen. Ein wichtiger Dreier von Bayreuths Kapitän Jonas Riesner rettete seine Mannen noch in die Verlängerung. Aufgrund des unglaublichen Leistungseinbruchs saß der Schock jedoch tief bei den Bayreuthern.

In der Overtime lief schließlich alles gegen das Heimteam. Während die motivierten Gäste gefühlt jeden Wurf trafen, punkteten die Bayreuther immer seltener. Als dann auch noch die Bayreuther Riesner und Seither ausfoulten war der Rückstand schon kaum mehr einholbar für das niedergeschlagene Heimteam. Letztlich unterlag es mit 111:116 nach Verlängerung gegen die GGZ Baskets Zwickau.

Trainer Darko Mihajlovic sagte nach der erneuten Enttäuschung: „Diese Niederlage war bitter und hätte so nicht sein müssen. 4 Minuten vor Schluss haben wir das Spiel unter Kontrolle und schaffen es sogar, Nagler, der uns echt Probleme bereitete, das fünfte Foul anzuhängen. Doch dann verlieren wir plötzlich die Kontrolle und erlauben Zwickau, sich binnen kurzer Zeit in einen Rausch zu spielen und das Momentum an sich zu reißen. Das hat uns allen wehgetan und war am Ende entscheidend.“

Punkteverteilung:

Adler, Alford 50, Dejworek 15, Faatz, Johannes 12, Perschnick, Riesner 3, Seither 10, Trieb 21

Zurück an der Spitze

coburg ballVor 1100 begeisterten Zuschauern in der HUK-COBURG arena kämpft der BBC COBURG die Baskets Vilsbiburg mit 85:79 (37:35) nieder und übernimmt damit wieder die alleinige Tabellenführung in der 1. Regionalliga Südost.

Die große Kulisse bekam dabei ein zwar allenfalls phasenweise hochklassiges, aber durchweg äußerst spannendes Kräftemessen zweier Regionalliga-Spitzenmannschaften zu sehen. Dabei sah es anfangs nach einer klaren Angelegenheit zugunsten der Hausherren aus: Die im Vorfeld hochgelobte Punktemaschine der Gäste, die wegen Krankheit auf Center Lubos Novy und Flügel Michael Mayr verzichten mussten, wollte so gar nicht in die Gänge kommen und nach einem energischen Drive des blendend aufgelegten Fabian Franke leuchtete ein Zwischenstand von 11:0 von der Anzeigentafel (5.).

In der Folge allerdings zeigten die Niederbayern, warum sie die beste Offensivabteilung der Liga stellen. Mit einem 16:6-Lauf bis zum Viertelende schossen sich die Mannen von Trainer Holger Prote schnell zurück in die Begegnung. Allen voran Kendall Timmons bekam die BBC-Defensive nicht in den Griff: Der flinke US-Forward erzielte in den ersten 20 Minuten bereits stolze 16 Punkte.

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Heimserie endet gegen Rosenheim

Das war ein ganz bitteres Ding für die VfL Baskets. Im neunten Heimspiel der Saison kassierten sie die erste Heimniederlage. Mit 82:81 setzte sich die DjK SB Rosenheim am Ende etwas glücklich, aber verdient in der Senefelder-Halle durch. Dabei begann die Partie vielversprechend. Fast durchgehend lagen die VfL-Jungs in Front, so auch zur ersten Viertelpause (23:18). Dann schlug die Stunde von Jonathan Schwarz. Der wiedergenesene Center erzielte sieben Punkte in Folge und Tim Eisenberger schraubte die Baskets-Führung per Korbleger auf 34:21. Gäste-Coach Mario Knezevic rief seine Jungs zu einer Auszeit und diese zeigte Wirkung. Mit einem 11:0-Lauf antworteten die Gäste und verkürzten so auf 36:34. Besonders US-Boy Jguwon Hogges und der Kroate Dino Erceg sorgten immer wieder für Punkte. Während Erceg mit insgesamt 5 Dreiern und insgesamt 26 Punkten viel von “außen” punktete, zog Hogges immer wieder erfolgreich zum Korb (19 Punkte) oder legte auf seine Teamkollegen ab (7 Assists). So blieb die Partie auch im dritten Abschnitt eng. Zu Beginn des Schlussviertels standen die Baskets dann sogar mit dem Rücken zur Wand. Auf 67:60 setzten sich die Rosenheimer ab. Doch noch gaben sich die Treuchtlinger nicht geschlagen. Simon Geiselsöder komplettierte einen 11:0-Lauf, doch es war noch nicht der letzte Führungswechsel der Partie. 24 Sekunden vor Schluss schockte Dino Erceg die VfL-Jungs mit seinem fünften Dreier zum 81:78. Stefan Schmoll verkürzte nochmal auf 81:80 von der Freiwurflinie und fünf Sekunden vor dem Ende wurde es dramatisch. Jonathan Schwarz bekam beim Stand von 82:80 zwei Freiwürfe zugesprochen, verwandelte den ersten, doch beim zweiten verließ den Center, der mit acht Punkten eine starke Leistung zeigte, das Glück. Und auch die zweiten und dritten Wurfchancen von Stefan Schmoll und Tim Eisenberger wollten nicht mehr durchs Netz fallen. So entführten die Oberbayern den Auswärtserfolg aus der Senefelder-Halle.

 

Für Treuchtlingen spielten: Nico Jahnel, Kevin Vogt, Tim Eisenberger (19 Punkte, 10 Rebounds, 10 Assists), Simon Geiselsöder (13 Punkte, 5 Rebounds), Stefan Schmoll (27 Punkte, 7 Rebounds, 6 Assists), Florian Beierlein (10 Punkte, 5 Rebounds), Jonathan Schwarz (8), Arne Stecher (3), Tobias Heinz (1).

Niederlage im Kellerduell

Niederlage im Kellerduell

Kein gutes Ende fand das Kellerduell in Herzogenaurach für die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen in der 1. Regionalliga Südost. Am Samstagabend unterlag man bei den dort ansässigen Longhorns mit 64:81 (30:40) und konnte die Chance nicht nutzen, sich eine bessere Ausgangsposition in der Tabelle zu sichern. Auch die zweite Mannschaft der BG musste eine Niederlage hinnehmen, im Spitzenspiel Erster gegen Zweiter der 2. Regionalliga Süd verlor man bei OSB Hellenen München mit 62:74.

Erwartungsgemäß gestaltete sich die Aufgabe in Mittelfranken für die Kangaroos von Beginn an alles andere als einfach. Der Gegner hatte nicht nur den bundesligaerfahrenen Neuzugang Kevin Wysocki aufgeboten, sondern auch ausgenutzt, dass Nürnberg in der PRO A spielfrei war und insgesamt acht Spieler aus dem Kader des Kooperationspartners nominiert. Und hier war es vor allem das Duo Valentin Zinn und Nils Haßfurther, welches den Leitershofern 40 Minuten lang gewaltig Probleme bereitete. Bis Anfang des zweiten Viertels verlief die Partie dennoch halbwegs ausgeglichen, der Spielstand lautete bis dahin 19:19. Vier Minutenlang erlaubten sich die Stadtberger aber dann eine Schwächephase und gerieten gleich einmal 22:33 in Rückstand, ein Abstand, der dann auch zur Halbzeit Bestand hatte. Anfang des dritten Abschnittes gelang der BG dann wieder etwas mehr, durch Dreier von Emanuel Richter und Nico Breuer verkürzte man zwischenzeitlich auf 44:49. In dieser Phase keimte nochmals Hoffnung auf. Danach haperte es aber erneut gewaltig vor allem in der Offensive, mehrfach wurden falsche Entscheidungen beim Abschluss getroffen und die Herzogenauracher zogen bis Ende der dritten zehn Minuten mit einem 8:0 Lauf wieder auf 57:44 davon.

Bis zur 34. Minute wuchs der Vorsprung sogar auf zwanzig Punkte Differenz an, spätestens jetzt ging es für die BG eigentlich nur noch darum, zumindest den direkten Vergleich ins Ziel zu retten. Das Hinspiel hatte man nämlich mit 14 Punkten Differenz gewonnen wurde. Das gleiche Zielandersherum hatte der Gegner aber auch vor Augen. Als Leitershofens Lewis Londene drei Minuten vor dem Ende auf 56:72 verkürzte, waren die Kangaroos bei diesem Unterfangen sogar wieder in Schlagdistanz. Gleichwohl, zu einer weiteren Resultatsverkürzung reichte es aber nicht, da der Gegner zu clever agierte und die eigenen Bemühungen in Angriff weiterhin nicht zwingend genug waren. Allerdings hatte man diesen vielleicht im weiteren Saisonverlauf noch wichtigen direkten Vergleich weniger am Samstag verloren, sondern bereits im Hinspiel, als man gegen eine damalig stark dezimierte Truppe der Aurachstädter in den letzten Minuten vollkommen unnötig einen 25 Punkte Vorsprung noch aus der Hand gegeben hatte.

Die Situation im Abstiegskampf spitzt sich nun weiter zu. Für Bayreuth scheint das Unterfangen Klassenerhalt nach der Niederlage gegen Zwickau mit vier Punkten in der Tabelle ganz schwierig, davor werden wohl Herzogenaurach (8 Punkte), Leitershofen (10 Punkte) und Zwickau (12 Punkte) mindestens einen weiteren, wenn nicht sogar deren zwei Absteiger unter sich ausmachen. Alle anderen Teams scheinen hier in der Tabelle bereits enteilt. Am kommenden Samstag sollten die Kangaroos also dann am besten wieder punkten, dann geht es im einzigen Heimspiel des Monats Februar gegen Science City Jena II, ein weiteres sogenanntes „Farmtem“ in der Liga.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Hart (11), Nicolas Breuer (10/2 Dreier), Julian Breuer, Londene (7/1 Dreier), Braun (6/1 Dreier), Uhlich (7), Dorsch, Hadzovic (13), Tesic (2), Richter (8/1 Dreier).

Beste Werfer Rosenheim: Zinn (18), Haßfurther (16), Wysocki (13).

Die ersatzgeschwächte zweite Mannschaft lief von Beginn an in München dem Titelfavoriten einem Abstand hinterher, kam aber Ende des dritten Viertels nochmals auf Schlagdistanz heran (52:54). Den Landeshauptstädtern ist der Titel nun nicht mehr zu nehmen, die Young Kangaroos fielen durch die Niederlage auf Tabellenplatz drei zurück.

BGL II: de Backer (3), Kaufeld (3), Mayer, Nimphius (14), Oertel (9), Scheuerer (7), Schöfbeck, Straß (4), Tucker (22)

Stimmen zum Spiel:

BG-Trainer Stefan Goschenhofer: „Wie schon in der zweiten Halbzeit in Rosenheim haben wir heute über das gesamte Spiel hinweg vor allem offensiv nicht überzeugen können. Mit um die 60 erzielte Punkte wird es in der Regionalliga eher schwierig, Spiele zu gewinnen, da hilft dann auch eine ordentliche Verteidigung nichts. Wir müssen nun im Training versuchen, hier wieder mehr Selbstvertrauen zu tanken, um dann nächsten Samstag gegen Jena eine Siegeschance zu haben“.

BG- Kapitän Emanuel Richter: „Natürlich war der Gegner heute nominell sehr gut aufgestellt. Im Hinspiel haben wir profitiert, dass Herzogenaurach ein Farmteam ist, heute war es genau andersherum, so ist das halt. Die letzten acht Spieltage versprechen einiges an Spannung und Dramatik. Wir mussten jetzt wieder zwei Rückschläge hinnehmen, werden aber engagiert weiterkämpfen, die Stimmung im Team ist nach wie vor intakt“

Acht Güßbachern geht die Luft aus

breitenguessbachStark ersatzgeschwächt mussten die Basketballer des TSV Tröster Breitengüßbach bei der Bundesligareserve von Science City Jena eine 95:82-Niederlage einstecken.

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Herzschlagfinale mit glücklichem Ende für den SBR

 

rosenheim sbr neuBasketballer schaffen Sensation beim Tabellenführer Treuchtlingen

Was war das für ein Krimi am Samstagabend in Treuchtlingen: Kurz vor dem Ende der Partie stand es 78:78 zwischen dem favorisierten Gastgeber und dem Zehntplatzierten SBR – was dann folgte, war nichts für schwache Nerven: In den verbleibenden knapp 100 Sekunden wechselte der Ballbesitz ganze sieben Mal, beide Teams hätten die Partie mehrmals für sich entscheiden können und ließen entscheidende Möglichkeiten liegen. Letztendlich hatten die Gäste aber das glücklichere Ende für sich und der Jubel aufseiten der Rosenheimer kannte keine Grenzen, als die Gästetopscorer Schmoll und Eisenberger (19 und 27 Punkte) mit ihren Versuchen in den letzten Sekunden scheiterten. 82:81 beim Tabellenführer – die Sensation war geschafft!

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