Spielberichte

OSB Hellenen verlieren knapp gegen Tabellenführer Vilsbiburg

muenchen hellenen

Es war ein Kampf bis zum Ende, den unsere OSB Hellenen vor ca. 350 Fans im Hellenen Dome gegen den aktuellen Tabellenführer und Ligafavoriten Baskets Vilsbiburg auf das Parkett brachten! Den besseren Start erwischten unsere Jungs, die mit einem furiosen 16:3 Run daheim das Zepter in die Hand nahmen. Zu dem Zeitpunkt gelang den Gästen bis auf Freiwürfe nichts. Nach zehn Minuten stand es 20:10 für das Heimteam.

Das zweite Viertel wurde durch vier schnelle Punkte von Aidan Francois-Friis eröffnet, ehe der Tabellenführer mit schnellen Angriffen und vor allem erfolgreichen Dreiern wieder näher rankam. In fünf Minuten gelang so ein 15:4 Lauf für die Gäste in Rot-Weiß. In diesem Viertel war Vilsbiburg im Angriff wohl das aggressivere Team, was man an der Freiwurfquote von 0:8 im zweiten Viertel erkennen kann. Mit einer knappen 32:29 Führung ging es in die zweite Halbzeit.

Unsere OSB Jungs kamen besser aus der Kabine und konnten durch Punkte von J.J. Lippert (20 Punkte, 12 Rebounds) die Führung wieder auf sieben Punkte ausbauen. Doch Vilsbiburg schaffte es immer wieder an die Linie zu kommen und bekam weitere sechs Freiwurfversuche in den folgenden drei Minuten, einen davon nach erfolgreichem Dreier von Topscorer J. Guddemi (24 Punkte, 5 Dreier). Er war es auch, der in der 25. Minute die erste Führung für den Tabellenführer nach erfolgreichem Dreipunktwurf herbeiführte (44:43). Der Aufsteiger gab sich aber nicht geschlagen und hatte seine beste Phase des Viertels. Die Antwort auf Guddemi folgte durch Alex Kleingütl von der Ecke und Omari Knoxmit zwei Dreiern in Folge. Somit führte unsere Herren 1 wieder mit acht Punkten (52:44). Die Führung schien zu halten bis A. Goderbauer einen Dreier mit der Sirene traf. Zwischenstand nach 30 Minuten: 56:52 Hellenen.

Das letzte Viertel fing war nichts für schwache Nerven. Ein 8:0 Lauf des Tabellenführers in 90 Sekunden drehte das Spiel erneut. Bis zur 34. Minute trafen beide Teams abwechselnd, ehe ein Dreier plus Foul von Topscorer Omari Knox (28 Punkte, 8 Reb, 5 Dreier) und ein Offensivrebound und Score vonGiacomo May den OSB Hellenen eine Drei-Punkte-Führung bescherten. Aboki, Goderbauer und Guddemi drehten die Partie erneut, Lippert und Knox versanken für die Hellenen 4/5 Freiwürfen zur 73:72 Führung (38. Minute). Fünf weitere Punkte durch Guddemi und ein erfolgreicher Dreier von Mayr und die Partie schien 59 Sekunden vor Schluss gelaufen zu sein (74:80). Dennoch gaben wir nicht auf.

Zwei erfolgreiche Freiwürfe von David Markert und es stand nur noch 76:80 mit 38 Sekunden auf der Uhr. Der Vilsbiburger Timmons wurde gefoult und versank den ersten Freiwurf. Hellenen Coach Dictapanidis wollte im Falle eines weiteren Treffers eine Auszeit nehmen. Der Freiwurf ging daneben, dennoch ertönte die Sirene. Die allgemeine Verwirrung nutzten die Hellenen für einen schnellen Score (78:81). Die Zeit war jedoch nicht gelaufen. Nach kurzer Besprechung mit den Schiedsrichtern, ließen diese den Korb gelten. Die Zeit blieb auch so stehen. Jordan Aboki wurde auf Gästeseite gefoult, versank den ersten seiner beiden Freiwürfe, Knox schnappte sich den Rebound im Gegenzug und traf einen Transition Dreier mit 18 Sekunden auf der Uhr.

Unsere Hellenen foulten anschließend sofort. Leierseder verfehlte beide Freiwürfe doch der Rebound entglitt aus Hellenenhänden und so war es wieder Ballbesitz Vilsbiburg. Nach Timeout von Vilsbiburg wollten die Aufsteiger nicht das sofortige "Stop-the-Clock", gingen auf den Steal und foulten dann mit 8,7 Sekunden auf der Uhr. Dabei wurde David Markert böse am Mund getroffen, sodass er das Ende der Partie nicht auf dem Feld stehen konnte.

Timmons versank den ersten Freiwurf, vergab den zweiten. Lippert mit dem Rebound, zu Knox, der unter schwerer Bedrängnis den Ball an der Seitenlinie brachte und zum Midrange Jumper ansetzte. Den Offensivrebound holte sich J.J., der noch zwei Chancen zum Tip-In hatte. Der Ball rollte jedoch vom Ring raus und die Partie ging nach dramatischer Sclussphase an die Gäste, die nun mit sechs Siegen aus sechs Spielen den ersten Platz behalten.

Was für eine aufregende Partie unserer Jungs! Wir sind trotzdem stolz auf Euch! Kopf hoch!

Vielen Dank auch an unsere Fans für die Wahnsinnsstimmung in den Rängen!

Unsere Hellenen stehen nun mit einer ausgeglichenen Bilanz (3 Siege, 3 Niederlagen) da.

Beste Scorer OSB: Knox 28 Punkte (5 Dreier), Lippert 20 Punkte, Kitatu 9 Punkte

Beste Scorer Vilsbiburg: Guddemi 24 Punkte, Leierseder 15 Punkte, Aboki und Mayr jeweils 12 Punkte.

Nächste Woche geht es für unsere Jungs nach Zwickau!

GGZ Baskets in Breitengüßbach chancenlos

Am vergangenen Samstag gastierten die GGZ Baskets beim Tabellenzweiten Breitengüßbach und mussten eine deutliche 67:106 (18:23, 37:50, 75:56) Pleite hinnehmen.

Der krankheitsbedingte Ausfall von H.Bellscheidt und die durchwachsene Trainingswoche im Rücken konnten bis zur 5.Minute noch weitestgehend zum 11:14 kompensiert werden. Danach starteten die Hausherren zum 11:22 (8.Min) durch, bevor S.Kordis den 18:22 (10.Min) Viertelstand besiegelte. Breitengüssbach setzte sich im Anschluss zunehmend am Brett mit einfachen Punkten durch und erhöhte die Frequenz in der Verteidigung, welches einen 18:33 (13.Min) und 25:41 (15.Min) Rückstand zur Folge hatte. 2 Auszeiten in dieser Phase brachten etwas Stabilität ins Spiel der Sachsen zurück. Durch Punkte von D.Bassl, T.Linke und S.Kordis konnte man auf 37:50 (20.Min) den Anschluss einigermaßen halten. "Wir müssen den Ball schneller laufen lassen und in der Verteigung energischer und physischer spielen". M.Nagler und A.Endig punkteten schnell zum 41:52 (21.Min), doch näher kamen die Schumannstädter nicht mehr an Breitengüssbach heran. Diese agierten sehr ausgeglichen, so dass am Ende gleich 6 Spieler zweistellig punkteten, kontrollierten zu dem die Rebounds und machten der besten Verteidigung der Liga vor allem in Hälfte zwei alle Ehre. Doch Zwickau machte es ihnen mit zunehmend statischen Spiel und vielen Einzelaktionen auch nicht gerade schwer, so dass sich die Hausherren auf 48:61 (26.Min) und 56:73 (30.Min) kontinuierlich absetzten. In der verbleibenden Spielzeit gab es dann keinerlei aufbäumen mehr und man lies Breitengüssbach mit 11:33 Punkten bis zum Schlusspfiff vollkommen gewähren. 12 Ballverluste alleine in den letzten 15 Minuten sprechen da eine sehr deutliche Sprache und durch diese unnötige Schlussphase leuchtet am Ende eine deftige 67:106 (40.Min) Niederlage von der Anzeigetafel. "Dies waren nach dem guten Spiel gegen Ansbach leider 2 Schritte zurück und wir müssen schleunigst zu höherer Intensität und guten Zusammenspiel finden um in den nächsten Spielen ein anderes Gesicht zu zeigen".

Punkteverteilung Zwickau:

S.Kordis 26 (10Reb,1Dreier), A.Endig 13, D.Bassl 7, F.Fraas 7 (1Dreier), M.Nagler 6, C.Ulbricht 4, J.Peter 2, T.Linke 2

beste Punkte Breitengüßbach:

S.Lorber 19 (5Dreier), A.Heide 15, J.Dippold 14 (1Dreier), A.Engel 14 (2Dreier), D.Dippold 14 (2Dreier), L.Wagner 13 (12Reb)

Hochklassiges Basketballspiel ohne Happy End

rosenheim sbr neuRegionalliga-Basketballer des SBR unterliegen Treuchtlingen

Die Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim haben die Überraschung knapp verpasst: In einem phasenweise spektakulären Basketballspiel unterlagen die SBRler gegen Mitfavorit Treuchtlingen in der Schlussphase mit 90:101 und müssen ein weiteres Mal akzeptieren, dass sie für einen starken Kampf am Ende nicht den durchaus verdienten Lohn einfahren konnten.

Die zahlreichen Basketballfans bekamen am Samstagabend in der Gaborhalle eine Partie zu sehen, die durchaus das Prädikat „Spitzenspiel“ verdiente. Vor allem in der Offensive konnten sie zahlreiche spektakuläre Aktionen bestaunen und auch der Rahmen mit den beiden lautstarken Fanlagern war äußerst stimmungsvoll. Der Spielfilm der Partie ist schnell erzählt: Nach einem offenen Schlagabtausch zu Beginn konnten sich die favorisierten Treuchtlinger bis zum Ende des ersten Viertels bereits leicht absetzen. Diesen Vorsprung bauten sie bis zur Mitte des dritten Spielabschnitts sukzessive auf 15 Punkte aus, ehe sich die Rosenheimer ein weiteres Mal auf ihre kämpferischen Tugenden besannen und den Rückstand bis zur 33.Minute egalisieren konnten. „Da hatten wir die Treuchtlinger eigentlich auf dem Tablett“, ärgerte Cotrainer Christian März nach der Partie, dass sein Team dieses Momentum nicht für sich nutzen konnte: Bis knapp drei Minuten vor dem Ende war die Partie spannend und ausgeglichen, ehe sich die Gäste in einem für die Grünweißen unglücklichen Endspurt doch noch durchsetzen konnten. „Da fehlte uns etwas das Glück und die Jungs wollten vor dem eigenen Anhang zu viel, was zu einigen unbedachten Aktionen führte“, so März, der damit auch auf die übermotivierten unsportlichen und technischen Fouls in der Schlussphase anspielte. Trotzdem wollten die Trainer diese Aktionen nicht allzu sehr verurteilen, waren sie doch vor allem dem unbedingten Willen geschuldet, die Partie doch noch zu den eigenen Gunsten zu entscheiden.

In der Offensive war das Match vor allem von zwei Trios geprägt: Auf der Gästeseite erzielten Eisenberger, Schmoll und Beierlein zusammen 72 Punkte, während bei den Rosenheimern Ganapamo, Hogges und Gaizauskas gar auf 80 Zähler kamen. Daran ist aber vielleicht auch der kleine Unterschied zu einem echten Spitzenteam zu erkennen: Von der Bank waren die Treuchtlinger eben noch etwas ausgeglichener, während beim Sportbund vor allem ein Mann aus der kämpferischen Gesamtleistung herausstach: „Evans Ganapamo erweist sich mehr und mehr als absoluter Glücksgriff. Was er heute in der Offensive gezeigt hat, war schon überragend“, zeigte sich Trainer Mario Knezevic beeindruckt von der Leistung seines Flügelspielers, der sage und schreibe 42Punkte für sich verbuchen konnte.

Aber auch er war wie seine Mannschafskameraden nach der Niederlage natürlich vor allem enttäuscht. In der kommenden Woche gilt es jetzt für das Trainerteam, die letzten drei Minuten der Partie aus den Köpfen zu bringen und den Fokus auf all die Dinge zu legen, die zuvor gegen den Titelaspiranten positiv gelaufen waren, damit man dann befreit beim noch ungeschlagenen Tabellenführer in Vilsbiburg antreten kann. Für den SBR spielten: Breitfeld, Hogges (25 Punkte), Fliege (2), Strasser, Ganapamo (42), Lachmann, Bekteshi (4), März, Weigel (4), Gaizauskas (13, 10 Rebounds) und Schiefer.

 

Baskets zurück in der Erfolgsspur

Mit 108:94 setzten sich die VfL Baskets Treuchtlingen am vergangenen Samstag gegen den Tabellenführer OSB Hellenen München durch. Den Grundstein dafür legten sie im dritten Viertel, dass sie mit 35:20 für sich entschieden. Verlass war dabei vor allem auf Florian Beierlein und Tim Eisenberger, die jeweils 27 Punkte erzielten. Auf der Gegenseite gelang es speziell in der zweiten Halbzeit immer besser den Münchner Topscorer Omari Knox in den Griff zu bekommen. Trotzdem kam der US-Boy auf 39 Zähler. Nicht genug jedoch, weil die Truppe von Stephan Harlander trotz eines schwachen Beginns im Spiel blieb. „Wir haben uns reingekämpft und uns damit den Sieg verdient“, so Harlander nach der Partie. Weiter geht es für die Baskets am kommenden Wochenende mit der schweren Auswärtsspartie beim SB DjK Rosenheim.

Für Treuchtlingen spielten: Kevin Vogt, Tim Eisenberger (27 Punkte, 9 Assists), Simon Geiselsöder (12), Clauido Huhn (12), Stefan Schmoll (22), Tobias Horrn, Jonas Rauch, Florian Beierlein (27), Jonathan Schwarz (4), Arne Stecher (4).

Für München am erfolgreichsten: Omari Knox (39), Jermaine Lippert (23), David Markert (12).

GGZ Baskets unterliegen in den letzten Sekunden knapp gegen Ansbach

Nach einer engagierten Leistung mussten sich die Schumannstädter am Ende knapp mit 80:84 (21:18, 41:43, 62:58) gegen Ansbach geschlagen geben.

"Es war über weite Strecken unsere bis dato beste Saisonleistung gegen spielerisch und physisch starke Ansbacher" munterte Trainer Wolf seine enttäuschten Schützlinge nach Spielabpfiff auf. Zwickau führte über weite Strecken der Partie, konnte am Ende aber den stark aufspielenden W.Simon der mit 26 Punkten Top Scorer wurde, ab Mitte des 2. Viertel nur schwer kontrollieren. Aber von Beginn. T.Linke stand erstmals in der Starformation und fügte sich gleiche mit guten Aktionen an beiden Enden des Feldes ein. Mit variablen Spiel führten die Hausherren schnell mit 11:5 (4.Min) und 19:13 (8.Min) durch Punkte von M.Nagler und C.Ulbricht, bevor der athleitsche P.Nzoche kurzzeitig auf 19:18 (10.Min) für die Gäste verkürzen konnte. Die Muldestädter konterten energisch mit guter Verteidigung und einem Dreier von H.Bellscheidt zum 28:20 (12.Min). Danach kam die erste starke Phase von Ansbach, bei der sie angeführt von C.Imberi und dem eingangs erwähnten W.Simon einen 16:6 Run zur 34:36 (17.Min) Führung hinlegten. Die Hausherren agierten zu statisch und unkoordiniert, konnten aber durch erfolgreiche Abschlüsse von S.Kordis auf 38:39 (19.Min) und 41:43 (20.Min) in Schlagdistanz bleiben. "Wir müssen in der Vertedigung weiterhin den Druck hochhalten, den Rebound kontrollieren und strukturierter unseren Angriff spielen". Und so wurde das 3.Viertel von Verteidigung geprägt und kein Team konnte sich bis zur 25.Min beim Stand von 48:49 absetzen. Danach gelang Ansbach ein 8:0 Lauf zum 48:56 (27.Min). Doch anders als in den voran gegangenen Spielen blieb Zwickau ruhig und konterte konzentriert zur 62:58 (30.Min) Führung. Die Zuschauer sahen eine spannende und gute Partie, bei der im letzten Abschnitt die Hausherren vorlegten zum 68:64 (34.Min). Doch W.Simon kam jetzt noch einmal richtig in Fahrt und bescheerte seinem Team das 68:74 (37.Min). Doch C.Ulbricht, H.Bellscheidt und S.Kordis markierten für Zwickau den 78:78 Ausgleich (39.Min). W.Simon erneut mit der 78:80 Führung, bevor Kapitän F.Fraas keine Nerven von der Linie zeigte und zum 80:80 ausgleicht. 8 Sekunden vor Schluss wird dann, der an diesem Abend gut verteidigte, US Boy der Gäste N.Freer gefoult, was Ansbach auf die Siegerstrasse bringt. Denn im letzten Angriff wird H.Bellscheidt beim Zug zum Korb von zwei Seiten behindert, was zu einem Ballverlust und nicht zum gewünschten Ausgleich führt. Das anschliessende Foul der Hausherren um die Uhr anzuhalten, bedeutet den 80:84 (40.Min) Endstand. "Wir hätten uns diesen Sieg vollkommen verdient, da heute Teamgeist und Einsatz absolut gestimmt haben. Wenn wir diesen Weg weiter gehen, wird es in den kommenden Spielen auch wieder zählbares geben"

Punkteverteilung Zwickau:

M.Nagler 19 (7Reb), S.Kordis 17 (13Reb), H.Bellscheidt 16 (8Reb, 2Dreier), C.Ulbricht 15 (3Dreier), T.Linke 5 (1Dreier), F.Fraas 4, J.Peter 2, T.Romanovskij 2, D.Bassl

Punkteverteilung Ansbach:

W.Simon 26 (8Reb), K.Jezildzic 16 (5Reb), N.Freer 12 (5Reb), C.Roll 8 (1Dreier) C.Imberi 8, P.Nzocha 8, D.Kurpiela 4 (1Dreier), G.Petrovic 2, T.Donhauser, J.Pospiech

kangaroos springen auf platz zwei

Mit einem 74:70 Heimsieg gegen die Green Devils Schrobenhausen hat sich die zweite Garnitur der BG Leitershofen/Stadtbergen auf Platz zwei in der Tabelle der 2. Regionalliga Süd verbessert. In einer hart umkämpften Partie erarbeitete sich die BG eine zwischenzeitliche 14-Punkte Führung, musste dann am Ende aber nochmals zittern. Trainer Tom Oertel: "Am Ende mussten wir hart kämpfen, aber es hat sich gelohnt. Cameron Abron hat ein Topspiel gemacht, aber auch unseren 16-jährigen Rookie Niklas Moosrainer muss ich erneut hervorheben. Dazu haben die Big Men unter dem Korb gut gearbeitet. Platz zwei ist natürlich eine Bilanz, die uns nach vier Spieltagen sehr zufreidenstellt. Allerdings ist die Liga aber sehr ausgeglichen, wir müssen weiterr intensiv an unserem SPiel arbeiten", so Oertel. Beste Werfer bei den Young Kangaroos waren Dominik Burgemeister (15), Cameron Abron (13), Dennis Behnisch (13), der tags zuvor als Herren1-Aushilfsspieler auch noch zwei wichtige Dreier in der 1. Regionalliga beim Kantersieg gegen Oberhaching erzielt hatte sowie Marc Kaufeld (10). Auf Schrobenhausener Seite trafen Ritzer (15), Alanis Barrera (12), Spatschek (12), Ludwig (12) und Bäumel (10) am Besten. Das selbe Duell gibt es übrigens am 31.10. wieder, dann in der 2. Runde des Bayernpokals.

Rockets siegen gegen Schwabing

Am Samstag traf die 2. Mannschaft der Oettinger Rockets auf das Münchner Regionalliga Team Schwabing. Der Gothaer Trainer Stefan Mähne betonte die Gemeinsamkeiten: "Die Ausrichtungen ist ähnlich - beide Mannschaften bestehen zu einem großen Teil aus Nachwuchsspielern, haben jedoch einzelne erfahrene Kräfte, die dem Spiel zusätzliche Stabilität geben." So entwickelte sich auch ein packendes Duell. Bei den Münchnern brachten sich besonders die beiden körperlich starken Großen, US-Profi Nathan Gibbs und das 18-jährige Eigengewächs Fynn Fischer, durch viel Korbgefahr und aktive Reboundarbeit ein. Nach einem ausgeglichenen 1. Viertel (21:19), setzte sich Gotha bis zur Halbzeit auf 13 Punkte ab (47:34). Das 3. Viertel verlief wieder recht ausgeglichen (60:49), ehe sich die Gäste im letzten Viertel nochmals mit einer tollen Leistung heran kämpften und nur knapp verloren (69:64). Bei den Rockets zeigten die beiden Guards Oliver Pahnke und Kristian Kullamäe sowohl offensiv wie defensiv eine starke Leistung und führten das Team sicher an. Besonders zu überzeugen wussten auch der erfahrene große Spieler Tobias Bode mit gelungenen Bewegungen zum Korb, sowie wichtigen Rebounds, sowie der NBBL-Spieler Jannes Müller.

Tropics erwischen einen rabenschwarzen Tag

Oberhaching neuObwohl man sich viel für das Spiel in Leitershofen vorgenommen hatte, war es einfach nicht der Abend der Oberhachinger Basketballer. Die Truppe von Trainer Mario Matic konnte bis auf eine starke Phase Anfang des zweiten Viertels zu keinem Zeitpunkt an die bisher starken Saisonleistungen anknüpfen und muss den starken Gastgebern zu einem verdienten Sieg gratulieren.

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Die Rückkehr der glorreichen Sieben

rosenheim sbr neuErsatzgeschwächte SBR-Basketballer siegen in Jena

Endlich wieder ein Erfolgserlebnis: Mit einem sieben Mann starken Rumpfkader kehrten die Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim vergangenen Samstag auf die Siegesstraße zurück und erkämpften sich gegen Jena nach zuletzt drei verlorenen Spielen in Serie einen wichtigen 85:82-Erfolg.

Ein Blick auf Co-Trainer Stephan Hlatky genügte in Jena, um zu sehen dass die Rosenheimer mit dem beinahe letzten Aufgebot zum Tabellenschlusslicht nach Thüringen gereist waren: Der saß nämlich nicht wie üblich mit einem Hemd bekleidet auf der Bank, sondern hatte sich für den absoluten Notfall selbst das Trikot übergestülpt, nachdem mit Ebertz, Bekteshi, Lachmann, März und Schiefer gleich fünf SBR-Spieler aus verschiedenen Gründen die Auswärtsfahrt nicht mit antreten hatten können. Nicht die besten Voraussetzungen also für das so wichtige Gastspiel bei der Thüringer Bundesligareserve. Gleich von Anfang an konnte man dann auch sehen, dass beide Kontrahenten dringend einen Sieg benötigten. Die Partie war vor allem in der Verteidigung von hoher Intensität geprägt, wobei die Rosenheimer den besseren Start erwischten und das erste Viertel mit 25:18 für sich entscheiden konnten. Bis zur Pause entwickelte sich dann ein offener Schlagabtausch mit ständigen Führungswechseln, sodass die Sportbündler nur mit einem hauchdünnen 2-Punkte-Vorsprung in die Kabine gehen konnten. Angeführt vom erneut bärenstarken Duo Ganapamo (31 Punkte/12 Rebounds) und Hogges (25 Punkte) gelang es den Rosenheimern danach trotz der starken Press- und Zonenverteidigung der Gastgeber, bis zur 38. Minute auf acht Punkte davonzuziehen. Doch die Thüringer hielten mit letzter Kraft dagegen, fighteten sich nochmals heran und hätten in einem westerngerechten Showdown mit einem finalen Wurf von jenseits der Mittellinie sogar noch die Verlängerung erzwingen können.

Dementsprechend erleichtert waren die SBR-Trainer nach dem wichtigen Auswärtserfolg, bei dem sie neben der überragenden Vorstellung der beiden bereits genannten Teamleader erneut die kämpferische Mannschaftsleistung hervorhoben: Neuzugang Michael Strasser leistete nach seinem USA-Trip für den früh foulbelasteten Severin Weigel unter den Körben Schwerstarbeit, und auch Osvaldas Gaizauskas überzeugte als ruhender und wurfstarker Pol in der SBR-Offensive. „Obwohl wir vor allem defensiv und bei den Rebounds sicher noch an uns arbeiten müssen, wächst das Team mehr und mehr zusammen“, blickt Cotrainer Stephan Hlatky optimistisch auf das nächste Heimspiel, bei dem die Rosenheimer am kommenden Samstag den Mitfavoriten Treuchtlingen in der Gaborhalle empfangen. Für den SBR punkteten (neben Ganapamo und Hogges) Breitfeld (3), Fliege (5), Strasser (4), Weigel (5) und Gaizauskas (12).

 

Kangaroos überraschen gegen Oberhaching

 

Einen nicht unbedingt, und in dieser Höhe schon rein gar nicht erwarteten 92:71 (42:35) Sieg konnte die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen am Samstagabend gegen den hochgehandelten TSV Oberhaching einfahren. Die Kangaroos stoppten so die zuletzt drei Spiele andauernde Siegesserie des Gegners und schoben sich nach dem 5. Spieltag in der 1. Regionalliga Südost nun selbst auf den hervorragenden fünften Tabellenplatz vor.

Eine Hiobsbotschaft erreichte das Team von Trainer Ian Chadwick bereits vor dem Spiel. Emanuel Richter hatte sich unter der Woche am Ellenbogen verletzt und musste passen. Der Gegner aus dem Münchner Süden hingegen konnte in Bestbesetzung antreten, hatte auch seine drei ausländischen Topspieler John Boyer, Ognjen Zoric und Miljan Grujic an Bord. Die Leitershofer schockte dies aber keinesfalls. Man legte los wie die Feuerwehr, zwang beim Stande von 9:2 den Gegner nach vier Minuten bereits zur ersten Auszeit, nach acht Minuten zu deren Zweiten, da stand es bereits 18:6 für die BG. Die Tropics stellten danach auf Zonenpresse um, waren aber in dieser Verteidigungsform nicht spritzig genug, den Rückstand bis zur Halbzeit zu verkürzen. Leitershofen nahm einen 22:12 Vorsprung mit. Danach lief es aber besser für die Gäste, mit drei Dreiern kämpfte man sich auf 25:26 heran. Der ein oder andere Fan unter den 350 Zuschauern dachte da wohl schon, dass nun die Routine des teams von Trainer Mario Matic zum Zuge kommen würde. Doch weit gefehlt, die Stadtberger hielten mit unglaublichem Kampf und Wille dagegen. Johnny Genck traf zwei Dreier binnen einer Minute  und so führten die Kangaroos zur Halbzeit wieder etwas deutlicher mit 42:35.

Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie noch mehr zu einer wahren Schlacht. Die ganz große spielerische Linie fehlte in den dritten zehn Minuten zwar, dafür wurde um jeden Ball, um jeden Rebound und um jeden Wurf mit unglaublicher Intensität auf beiden Seiten gerungen. Die Oberbayern versuchten alles, um den Rückstand zu verringern, kamen durch einen Dreier von Peter Zeis wieder auf 44:48 heran. Mit der Schlusssirene des dritten Viertel gelang Dennis Behnisch, der für Emanuel Richter aus der zweiten Mannschaft aufgerückt war, per Dreier die 57:47 Führung. Und noch besser, der gleiche Spieler netzte von jenseits der 6.25 Meter Linie mit dem ersten Angriff des vierten Viertels erneut per Dreier ein. Entschieden war das Spiel damit noch nicht, denn es blieben ja noch lange 9 Minuten auf der Spieluhr. Die Leitershofer ließen dem Gegner aber weiterhin keinen Zentimeter Platz. Man dominierte die Bretter und zwang die Oberhachinger vermehrt zu schwierigen Dreipunktewürfen. Diese verfehlten nun zumeist ihr Ziel und führten zu der ein oder anderen Frustration bei den Münchenern Akteuren. Zwei technische Fouls waren die Folge. Diese hatten die wütenden Leitershofer Fans  von der Tribüne schon lange vorher für den Gästetrainer wegen fortlaufenden Reklamierens von der ersten Minute an gefordert. Bernhard Behnke verwandelte vier Freiwürfe in Folge, der überragende Nico Breuer zwei weitere Stop-Clock Bonuswürfe. Und dann gab es noch ein paar Highlights für die Fans: Erst  erzielte Nachwuchsspieler Lewis Londene zwei Körbe, darunter ein sehenswerter Dreier, und zur Krönung netzte Dominik Veney einen Pass von Nico Breuer per krachenden Alley-Oop Dunking zum Endstand ein.

Am kommenden Sonntag geht es für die Kangaroos auswärts beim TTL Bamberg weiter, ehe eine Woche später dann der MTSV Schwabing zu Gast  in der Stadtberger Sporthalle sein  wird.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Genck (10/2 Dreier), Breuer (10), Tucker (4), Behnisch (6/2 Dreier), Uhlich (7), Londene (5/1 Dreier),  Benke (20), Hadzovic (14), Veney (12/1 Dreier), Tesic (4).

Beste Werfer Oberhaching: Boyer (21), Zoric (17)

Stimmen zum Spiel:

Ian Chadwick, Headcoach BG: „Der Ausfall von Emanuel hat mir gegen einen solch routinierten Gegner natürlich etwas Sorge bereitet. Aber es kam anders. Jetzt bin ich total stolz auf meine Mannschaft, mit welcher Leidenschaft, Intensität und Freude sie heute gespielt hat. Und dies von wirklich allen zehn Spielern. Ich habe da ein tolles Team. Das Spiel hat mir heute wirklich großen Spaß gemacht, so darf es weiter gehen.“

BG-Co-Trainer Daniel Hamberger: „Respekt, wir haben in 40 Minuten kein einziges Mal die Führung abgegeben und einen großen Fight geliefert. Unter den Körben sind wir eine unglaubliche Macht und dann haben wir auch die Dreier im richtigen Moment gesetzt. Dass wir dann noch die Freiwurfquote voon zuletzt 44% auf 80% gesteigert haben war natürlich auch wichtig“.

BG-Center Nedim Hadzovic: „Es war ein Kampf auf Biegen und Brechen. Leider musste ich dann kurz vor dem Ende verletzt raus, ich denke aber, dass ich maximal ein zwei Trainings aussetzen muss und es dann wieder geht. Trotz dieser Intensität war das Spiel unter den Akteuren zu jeder Zeit sehr fair und alle haben sich danach die Hand gegeben, so soll es sein. Nun wollen wir uns natürlich in den aktuellen Tabellenregionen festsetzen, keine Frage, aber es ist eine enorm ausgeglichene Liga dieses Jahr.“

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