Spielberichte

Kangaroos unterliegen Schwabing

Die Siegesserie der BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen in der 1. Regionalliga Südost ist am Samstagabend gerissen. Nach vier Siegen in Serie unterlag man dem MTSV Schwabing in einer packenden Begegnung mit 85:90 (41:41). Im Bayernpokal hielt man sich hingegen einen Tag später mit einem 98:62 Sieg bei München Basket schadlos und zog ins Achtelfinale ein.

Die rund 450 Zuschauer in der gut besuchten Stadtberger Sporthalle bekamen eine durchaus unterhaltsame Partie geliefert. Eine erste 6:2 Führung der Kangaroos ließ die Münchner zunächst unbeeindruckt, man konterte sofort und gewann das erste Viertel mit 27:21. In dieser Phase wirkten die Leitershofer vor allem in der Verteidigung noch nicht wirklich auf der Höhe des Geschehens und man gewährte den Landeshauptstädtern am eigenen Korb einfach zu viele relativ leichte Körbe. Dies sollte sich in den zweiten zehn Minuten ändern. Der an diesem Abend besonders gut aufgelegte Dominik Veney mit sieben Punkten binnen kürzester Zeit und ein Dreier von Johnny Genck sorgten bereits in der zwölften Minute für eine erneute 30:29 Führung für die Stadtberger. Danach ging es hin und her, die Partie wurde zunehmend ruppiger, jedoch zu keiner Phase unfair. Zur Halbzeit konnten sich beide Teams noch berechtigte Chancen auf den Sieg machen. Die BG, weil vor allem Milan Tesic in dieser Phase wichtige Punkte sammelte, der MTSV, weil dessen Wurfquote von außen von Minute zu Minute anstieg.

Nach dem Seitenwechsel ging es ähnlich weiter. In der 28. Minute stand es noch immer unentschieden (58:58). Dann drehte aber der MTSV auf, zeigte sich nun von Minute zu Minute treffsicherer von der Dreipunktelinie, und vor allem die beiden Routiniers im ansonsten jungen Team, Gibbs und Rosenthal, bekamen die Kangaroos nicht mehr wirklich in den Griff. In der 35. Minute stand es demzufolge dann 65:79 aus Sicht der Leitershofer. Es sprach aber für die Moral des Teams von Trainer Ian Chadwick, dass man noch nicht aufgab. Angetrieben von den fantastischen Fans holte man Punkt um Punkt auf und hatte sich zwei Minuten vor dem Ende wieder auf 77:79 herangekämpft. Ein weiterer Dreier des erst 18-jährigenSchwabingers  Bill Bessoir entnervte die BG aber dann nachhaltig. Vor allem, weil man in dieser Phase auch selbst trotz der Aufholjagd einige leichte Korbleger liegen ließ. Beim Stande von 84:87 ging es in die letzte Minute, die finale Wende gelang den Kangaroos aber dann letztendlich nicht mehr und die Gäste durften ausgelassen einen knappen, aber sicherlich nicht ganz unverdienten Erfolg bejubeln.

Am kommenden Samstag reisen die Leitershofer dann nach Ansbach, ehe es in zwei Wochen, dieses Mal am Sonntagnachmittag, zum nächsten Heimspiel gegen Breitengüssbach kommt.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Genck (7/2 Dreier), Breuer (10/1 Dreier), Tucker (2), Uhlich (6), Londene,  Benke (14), Hadzovic (10), Veney (22/1 Dreier), Tesic (12), Richter (2).

Beste Werfer Schwabing: Gibbs (24), Rosenthal (20), Fischer (11), Bessoir (9), Bongo (9)

 

Stimmen zum Spiel:

Ian Chadwick, Headcoach BG: „Ich glaube die Zuschauer hatten einen unterhaltsamen Abend, allerdings mit dem schlechteren Ende für meine Mannschaft. Wir haben eigentlich ganz gut agiert, aber man muss heute anerkennen, dass der Gegner eine sehr talentierte Mannschafft hatte, die von den beiden älteren Spielern glänzend geführt wurde. Daher auch Gratulation an meinen Trainerkollegen Luca Burci. “

BG-Co-Trainer Daniel Hamberger: „Schwabing war von der Dreierlinie nicht zu stoppen, traf da insgesamt 11 Würfe, wir nur deren vier. Da half unsere Überlegenheit bei den Rebounds dieses Mal leider auch nicht“.

BG-Guard Johnny Genck: „Wir sind sehr enttäuscht, eigentlich wollten wir den fünften Sieg in Folge einfahren. Die Mannschaft möchte unbedingt um die oberen Plätze in der Liga mitspielen. Nun muss nächsten Samstag in Ansbach, die dieses Jahr aber auch ein sehr gutes Team haben, ein Sieg her“

 

GGZ Baskets schaffen es nicht den 2. Heimsieg zu erzielen

Am vergangenen Samstag mussten die GGZ Baskets nach guten 29 Minuten mit 6 Punkte Führung am Ende doch eine 70:84 (26:20, 41:42, 62:67) Niederlage einstecken.

"Der Wille und Einsatz haben heute gepasst, aber nach etlichen Ballverlusten am Ende des 3.Viertel haben wir es nicht mehr geschafft das Spiel wieder zu drehen". Aber von Anfang an.

Die OSB Hellenen aus München starteten wie die Feuerwehr und lagen schnell mit 4:9 (4.Min) in Front. Danach kamen die Hausherren mit variablen Angriffspiel und sehr guter Defense mit einem 15:0 Lauf zur 19:9 (8.Min) Führung ins Spiel. Top Scorer der Partie O.Knox punktete dann nach belieben im Alleingang zum Viertel übergreifenden 26:22 (11.Min) Anschluss. Nun entwickelte sich ein intensives Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Gäste auch durch zweite Wurfmöglichkeiten die 37:40 (18.Min) Führung gelang. Nach einer Auszeit erzielten H.Bellscheidt und A.Endig die 41:40 Führung, bevor eine Unachtsamkeit mit dem Pausenpfiff das 41:42 (20.Min) bescherte.

"21 Punte von O.Knox in einer Hälfte sind deutlich zu viel und wir müssen ihm in der 2.Hälfte förmilich auf den Füssen stehen".Und diese Aufgabe meisterte Kapitän F.Fraas mit bravour. Gerade einmal 2 Zähler gelangen O.Knox bis zur 36.Minute. Zwickau spielte konzentriert und engagiert im 3.Viewrtel und konnte mit 50:44 (23.Min) und 62:56 (29.Min) immer eine Führung behaupten. Dann aber geschah das eingangs erwähnte und die Hausherren kassierten einen völlig unnötigen und selbstverschuldeten 0:14 Lauf innerhalb von 2 Minuten zum 62:70 (31.Min). Von diesem Rückschlag erholten sich die Schumannstädter nicht mehr, denn aufgrund der intensiven Verteidigung fiel im Angriff kaum noch etwas in den Korb und man musste sich im Schlussviertel dann mit 8:17 geschlagen geben. "Wir sind die letzten 11 Minuten förmlich eingebrochen und konnten die guten 29 Minuten nicht mit einem bis dato verdienten Sieg krönen". Nun gilt es diese Phase des Spiels aufzuarbeiten und sich auf die weiteste Auswärtsfahrt der Saison am kommenden Samstag in Rosenheim vorzubereiten.

Punkteverteilung Zwickau: H.Bellscheidt 16 (2Dreier), M.Nagler 16, S.Kordis 12 (1Dreier), F.Fraas 9 (3 Dreier), A.Endig 8, C.Ulbricht 6 (2Dreier), D.Bassl 3, J.Peter

Punkteverteilung München: O.Knox 29 (6Dreier), J.Lippert 21 (12Reb), G.May 14, D.Markert 8 (2Dreier), I.Vasieiadis 6, A.Diamantis 4, A.Kleingütl 2,

TTL BaMberg verliert auch in Oberhaching deutlich

Logo neu 08Auch gegen den TSV Oberhaching musste der TTL Basketball Bamberg Lehrgeld bezahlen und verlor am Ende mit 80:61. Gegen die sehr gut aufgelegten Oberbayern lief man von Anfang einem Rückstand hinterher. Die Gastgeber überzeugten dabei mit gutem Teambasketball und waren den Bambergern in vielen Belangen überlegen. Wiederum zeigte sich die Reboundschwäche auf Seiten des TTL Bamberg wodurch man den Hausherren viele zweite und dritte Wurfchancen ermöglichte. Auf der anderen Seite verzettelteten sich die Bamberger in Einzelaktionen und hatten eine schlechte Wurfausbeute. So war es nicht verwunderlich, dass der TTL zur Halbzeit schon deutlich mit 47:29 im Rückstand war.

In der zweiten Hälfte trat dann der TTL Bamberg etwas konzentrierter auf und konnte einigermaßen mitspielen. Allerdings verstanden es die Oberhachinger den Abstand konstant auf 20 Punkte zu halten. Am Ende war das die fünfte Niederlage für den TTL Basketball Bamberg im siebten Spiel. Alle fünf Niederlagen kassierten die Bamberger gegen die fünf Topteams der Liga.

TTL Headcoach Rainer Wolfschmitt haderte auch mit der Einstellung seiner Mannschaft: „wir müssen uns wohl nach hinten orienttieren und jetzt sicher gegen die Teams aus der hinteren Tabellenhälfte Siege einfahren - zeitweise spielten die Jungs heute als ob sie auf einer „Kaffeeffahrt“ wären!“

TTL BA: Adriaans 14/2, Dippold 14/2, Jefferson 11/1, Reichmann 6/0, Schmitt M. 4/0, Loch 2, Hubatschek 2, Duckarm 2, Land 2, Dorn.

Oberh.: Wohlers 16/0, Zoric 12/2, Zeise 11/2, Walter 9/3, Boyer 7/0, Hustert 6/1, Grujic 60, Hübner 6/2, Kögler 5/1, Pethran 2, Stolte

STARKE TEAM-LEISTUNG FÜHRT ZUM SIEG

Gotha gewinnt am Samstagabend in der heimischen Ernestiner Sporthalle mit 73:62 gegen den TSV Tröster Breitengüßbach und sichert damit den 3. Tabellenplatz. Beide Mannschaften lieferten sich über 40 Minuten ein intensives Spiel, das von hohem Engagement in der Verteidigung geprägt war. Das erste Viertel zeigte direkt, dass die Gegner auf Augenhöhe waren (19:19) und auch im zweiten Viertel konnte sich kein Team wirklich absetzen. Die Heimmannschaft ging mit dem kleinen Rückstand von zwei Punkten in die Halbzeit (36:38). Anscheinend fand Trainer Florian Gut die richtigen Worte, denn sein Team startete direkt furios mit einem 11:0-Lauf. Zwar kämpfte sich Breitengüßbach mehrfach wieder ins Spiel, die Heimmannschaft überzeugte jedoch über eine sehr geschlossene Team-Leistung und hielt den Vorsprung bis zum Ende. Rockets-Trainer Florian Gut betonte neben dem positiven Resultat, auch das gelungene Comeback von Sascha Mäder: "Wir freuen uns alle, dass er wieder dabei ist - seine Erfahrung ist sehr wertvoll!" Für Gotha spielten: Kristian Kullamäe (21 Punkte), Robert Franklin (14 Punkte, 11 Rebounds), Sascha Mäder (9 Punkte), Janó Lange (8 Punkte), Lucas Wobst (7 Punkte), Tobias Bode (6 Punkte), Oliver Pahnke (5 Punkte), Jannes Müller (3 Punkte), Aaron Rommeley, Andreas Kassiumis.

SBR-Basketballer unterliegen Tabellenführer

rosenheim sbr neuNichts zu holen gab es für die Basketballer des SB DJK Rosenheim am vergangenen Sonntag beim Tabellenführer Vilsbiburg. Trotz vielversprechenden Beginns mussten sich die Rosenheimer letztlich deutlich mit 81:100 geschlagen geben und rutschen damit vorläufig auf den 10. Rang der Regionalliga Südost ab.

Dabei waren die Grünweißen durchaus optimistisch zu den noch ungeschlagenen Gastgebern gereist und wollten an die phasenweise gute Leistung gegen die ebenfalls zu den Meisterschaftskandidaten gehörenden Treuchtlinger anknüpfen, um die Vilsbiburger ärgern zu können. Dies gelang ihnen anfangs auch sehr gut, eine solide Verteidigung und geduldiges Zusammenspiel im Angriff bescherten den Knezevic-Schützlingen eine 21:14-Führung nach dem ersten Viertel. In der 14.Minute kam es aber dann zum Bruch im Rosenheimer Spiel, auch bedingt durch die jetzt nötige Rotation: Ganze drei Minuten konnten die Gäste keinen Feldkorb erzielen, sodass die Vilsbiburger angeführt von Timmons und Aboki, die oftmals nur durch Fouls zu stoppen waren, einen 23:33-Rückstand in eine 37:33-Führung verwandelten. Für eine kurze Zeit war die Partie danach offen, ehe die Niederbayern, bei denen nun auch Distanzschütze Goderbauer immer besser in Fahrt kam, bis zur Pause auf 48:42 davonzogen – den Rosenheimern sollte es fortan nicht mehr gelingen, sich die Führung nochmals zurückzuerobern. Für eine Vorentscheidung sorgte zudem ein weiterer Einbruch anfangs des vierten Abschnitts, als die Grünweißen erneut über drei Minuten ohne Korberfolg blieben und somit fast aussichtslos mit 20 Punkten in Rückstand gerieten. Danach musste Co-Trainer Stephan Hlatky quasi ein Deja-vu erleben: „Wie schon gegen Hellenen und Treuchtlingen haben wir nicht aufgegeben und uns tatsächlich wieder auf zehn Punkte herangekämpft – aber gerade in der spielentscheidenden Phase verzetteln wir uns immer wieder in Einzelaktionen und ermöglichen dem Gegner damit viel zu viele einfache Punkte.“ In diesem Fall konnte besagter Goderbauer am Ende mit einem seiner fünf Dreier gar noch den Hunderter für die Vilsbiburger vollmachen. Damit stehen die Rosenheimer im kommenden Heimspiel gegen Zwickau schon unter Zugzwang – gegen den Vorletzten muss ein Sieg her, um den Anschluss ans Mittelfeld nicht zu verlieren.

Für den SBR spielten Breitfeld (2 Punkte), Hogges (25), Fliege (6), Strasser, Ganapamo (19), Lachmann (7), Bekteshi (6), März, Weigel (1) und Gaizauskas (15).

 

Niederlage in Gotha kostet Platz 2

breitenguessbachDer TSV Tröster Breitengüßbach unterliegt der Bundesliga-Reserve der Oettinger Rockets wegen einer schwachen zweiten Halbzeit mit 73:62.

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Baskets marschieren unaufhaltsam weiter

100:81-Heimspielerfolg gegen Rosenheim bedeutet bereits den siebten Sieg in Serie

Mit einem 87:66-Pokalerfolg bei den Dachau Spurs (2. Regionalliga) zogen die Baskets Vilsbiburg am vergangenen Freitagabend souverän in die nächste Runde des Bayernpokals ein. Keine 48 Stunden später stand bereits das Ligaheimspiel gegen den SB DJK Rosenheim auf dem Programm. Nach einem holprigen Start gaben die Baskets im zweiten Viertel Gas, drehten das Spiel und siegten am Ende verdient mit 100:81.

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OSB hellenen in ZWIckau zu besuch

 

Es war eine schwierige Herausforderung, welche diesen Samstag auf das Team und die Coaches der OSB Hellenen wartete. Über den, aufgrund der Schulferien eingeschränkten, Trainingsbetrieb hinaus galt es nämlich noch den Ausfall dreier Akteure auswärts zu kompensieren. So mussten die Jungs ohne Ben Kitatu, Aidan Francois-Friis und Martin Deinhardt in das sächsische Zwickau reisen. 

Wie auch in den vergangenen Spielen gelang dem Team nur ein holpriger Start in das Spiel. So wurden wieder deutlich zu viele Punkte im ersten Viertel zugelassen. Entsprechend ging es mit einem 26-20 Rückstand in die Viertelpause. In dieser schien Coach Dictapanidis jedoch die richtigen Worte gefunden zu haben, denn die Verteidigungsleistung wurde im zweiten Viertel deutlich gesteigert. So ließ OSB Hellenen statt 26 lediglich 15 Punkte zu und wurde offensiv vor allem durch sehr sehenswerte Einzelaktionen der beiden Topscorer Omari Knox und J. J. Lippert am Leben gehalten. Mit einer hauchdünnen 41:42 Führung ging es dann in die Halbzeitpause. Nach der kurzen Unterbrechung zeigten sich unsere Jungs wieder etwas nachlässiger und ließen im dritten Viertel wieder ärgerliche 21 Punkte zu. Glücklicherweise konnte dies aber durch eine gute Teamleistung in der Offensive kompensiert werden (25 Punkte). Das teamorientierte Spiel des Teams lässt sich auch der Statistik entnehmen, aus der hervorgeht, dass innerhalb der Hellenen beinahe doppelt so viele Assists verteilt wurden wie auf Zwickauer Seite (9:17). Dementsprechend ging es mit einer 62:67 Führung in den Schlussabschnitt. Dort gelang es unseren Jungs ihre spielübergreifend beste Leistung abzurufen und das Spiel endgültig an sich zu reißen. Denn so wurden lediglich 8 Punkte in der Defensive zugelassen, wohingegen in der Offensive 17 erzielt werden konnte. Schlussendlich konnten sich unsere Jungs so einen wichtigen 70-84 Auswärtssieg erarbeiten. Dazu haben mit Sicherheit eine gute Dreier- (8-20; 40%) und Freiwurfquote (10-11; 90,9%) beigetragen, sowie die zahlreichen und wichtigen Impulse der dezimierten Bankspieler. 

 

Punkteverteilung BC Hellenen: 

Jermaine Julian Lippert (21), Omari Knox (29 - 5 Dreier), Ioannis Vasileiadis (6), David Markert (8 - 2 Dreier), Giacomo May (14 – 1 Dreier), Raphael Miksch (0), Apostolos Diamantis (4), Andrej Njuhovic-Dolguikh (0)

Regionalliga-Basketballer unterliegen in Oberhaching

jena sc

Mit einer 69:92-Niederlage kehrten die Regionalliga-Basketballer von Science City Jena aus Oberhaching zurück. Das junge Team von Trainer Chris Schreiber musste einmal mehr der Unterlegenheit im Kampf unter den Körben Tribut zollen, wartet weiterhin auf sein erstes Erfolgserlebnis in der Regionalliga Südost. Während die Bundesliga-Reserve der Ostthüringer im Verlauf der ersten beiden Viertel noch auf Augenhöhe agieren konnte, setzten sich die Gastgeber in der zweiten Halbzeit Punkt um Punkt ab und schlugen die Saalestädter letztendlich verdient. 

„Wir haben heute zwei unterschiedliche Halbzeiten gesehen. Nachdem unsere Jungs in der ersten Hälfte sehr gut mithalten konnten, ist es dem TSV im dritten und vierten Viertel gelungen seine Größenvorteile am Brett konsequent auszuspielen“, sagte Trainer Chris Schreiber nach dem Spiel. „Unser Team fand in der zweiten Hälfte gegen den physisch starken Frontcourt der Oberhachinger kein Mittel mehr, hat sich bis zur Schlusssirene allerdings nie aufgegeben und um seine Chance gekämpft. Der kurzfristige Ausfall von Moritz Schneider hat uns auf den kleinen Positionen natürlich zusätzlich geschwächt“, so Schreiber nach dem Spiel.

Nach einem intensiven Auftaktviertel noch mit 25:22 in Front liegend, kippte die Begegnung bis zur Halbzeitpause knapp in Richtung der Hausherren. Während es Science City gelungen war, sich unter größter Kraftanstrengung mit einem knappen 42:46-Pausenrückstand in die Kabine zu verabschieden, zogen die Rand-Münchner unmittelbar nach dem Start in die zweite Hälfte das Tempo an. So wuchs der Rückstand infolge eines 11:2-Laufs der Oberhachinger, die sich bis zur 24. Minute auf 57:44 absetzen konnten, von Minute zu Minute. Bis zum Ende des dritten Viertel auf 72:52 enteilt, hatten die Gastgeber in dieser Phase den Grundstein zu ihrem Heimsieg gelegt. Science City versuchte im Abschlussviertel zwar noch einmal zu kontern, fand allerdings keine geeigneten Mittel gegen die physische Überlegenheit des TSV.

SCJ: Rahn 21 Punkte, Heber 13, K. Glück 12, Kadasi 9, Dizdar 4, Rietschel 4, Sturcel 2, Domrös 2, Becker 1, Shusel 1

Ansbach unterliegt Gotha

In der wieder gut gefüllten Halle der Ansbacher Basketballer wartete am 6. Spieltag die Bundesliga-Reserve aus Gotha auf die Piranhas. Nach dem Auswärtssieg gegen Zwickau wollten die Ansbacher auch gegen Gotha die Halle wieder zum Beben bringen.ansbach 2012

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1. Regionalliga: Gotha schlägt Ansbach

Am 6. Spieltag stand das Auswärtsspiel bei hapa Ansbach auf dem Programm. Filip Stanic erzielte die ersten zwei Punkte und konnte nach Körben seiner Mitspieler Lucas Wobst und Kristian Kullamäe auch nach fünf Minuten eine erste kleinere Führung markieren (7:12). Doch das Geschehen sollte über 40 Minuten spannend bleiben. Zwar kontrollierten die Rockets dank Stanic, Tobias Bode und Robert Franklin die Zone, sowie die Rebounds. Die Ansbacher blieben jedoch stets dran und konnten besonders mithilfe von erfolgreichen Distanzwürfen überzeugen. Vorteile hatten die Thüringer ebenfalls auf den Guard-Positionen, wo Oliver Pahnke auch defensiv sehr wachsam war und mehrere Steals holte. Der Halbzeitstand zeigte den ausgeglichenen Verlauf (46:49). In der zweiten Hälfte setzten sich die jungen Raketen erstmals deutlich ab, wobei auch die hochprozentigen Würfe von außen (Janó Lange, Kullamäe und Pahnke trafen jeweils über 50% jenseits der 3er-Linie) ein wichtiger Erfolgsfaktor waren. Im Schlussabschnitt konnte der Vorsprung zwar zwischenzeitlich auf bis zu 13 Punkte ausgebaut, jedoch nicht gehalten werden. Letztlich durfte sich das Team von Florian Gut über einen knappen 85:90-Sieg freuen. Der Trainer fand dafür auch einige lobende Worte: "Ich bin stolz, dass sich alle Spieler heute so gut eingebracht haben und wir das Spiel durch diese starke Mannschaftsleistung gewinnen konnten." Für Gotha spielten: Kullamäe (28 Punkte, 9 Rebounds, 3 Steals), Stanic (19 Punkte, 12 Rebounds, 4 Blocks), Franklin (11 Punkte, 9 Rebounds, 4 Assists), Bode (10 Punkte), Pahnke (9 Punkte, 3 Steals), Wobst (7 Punkte), Lange (6 Punkte, 5 Rebounds), Rommeley.

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