Spielberichte

TTL Bamberg mit Heimsieg gegen Jena

 

DerLogo neu 08erste Heimsieg ist geschafft. Mit 79:58 lieferten die TTL-Jungs einen überzeugenden Sieg gegen die Bundesligareserve von Jena ab. Von Beginn ließen die Hausherren keinen Zweifel aufkommen, dass sie heute als Sieger das Prakett verlassen wollen. Mit einer starken Verteidigung und guten Aktionen in der Offensive überzeugten die Bamberger mit starkenTeambasketball. Vor allem in den beiden ersten Vierteln waren die TTL-Jungs kaum zu stoppen. Nach einem  20:13 im ersten Abschnitt erspielte sich die Mannschaft dann einen komortablen Vorsprung mit 47:31 zur Halbzeit.

Mit Beginn des dritten Viertels zogen die Bamberger dann noch auf einem 23-Punkte-Vorsprung davon. Nach einer Auszeit bließen die Gäste aber dann zur Aufholjagd, zogen in der Verteidigung deutlich an und zwangen den TTL zu Ballverlusten, welche sie konsequent mit Schnellangriffen abschlossen. In der Anfangsphase des Schlussviertels konnten die Jenaer den Rückstand nochmals auf 15 Punkte reduzieren. Coach Wolfschmitt rüttelte seine Mannschaft fünf Minuten vor dem Ende in einer Auszeit nochmals wach. Vor allem den beiden Routiniers, Michi Lachmann und Chrisoph Dippold, übernahmen nun die Verantwortung und brachten ihr Team wieder in die Erfolgsspur.  Der Bamberger Center Frerik Adriaans erwischte am Sonntag einen Sahnetag, er dominierte die Bretter, punktete in der Offensive aus allen Lagen und hatte auch noch ein gutes Auge für seine Mitspieler. Am Ende gingen 23 Punkte - davon 3 Dreier - 15 Rebounds und 8 Assists auf sein Konto.  

Headcoach Rainer Wolfschmitt nach dem Spiel: „Mit dem Sieg heute haben wir jetzt die drei Spiele gewonnen, die wir im Kampf um den Klassenerhalt gewinnen wollten. Wir sind eigentlich voll im Saisonplan. Es wird jetzt Zeit auch mal ein Spiel gegen besser platzierte Teams zu gewinnen!“ Am kommenden Sonntag schon erwartet der TTL Basketball Bamberg zum nächsten Heimspiel den unmittelbaren Tabellennachbarn MTSV Schwabing.

TTL BA: Adriaans 23/3, Lachmann 18/0, Jefferson 9/0, Dippold 9/1, Loch 8/2, Schmitt M. 8/1, Reichmann 4/1, Hubatschek, Land, Dorn (dnp), Ulshöfer (dnp), Duckarm (dnp)

Jena: Kadasi 12/0, Heber 10/1, Smollich 10/0, Rietschel 6/0, Glück 5/1, Rahn 5/1, Sturcel 4/0, Krause 4/1, Foerster 2, Dizdar, Domrös.

GGZ Baskets gelingt trotz gutem Spiel nicht der 2.Sieg in Rosenheim

Am vergangenen Samstag lieferten die Schumannstädter zur weitesten Auswärtsfahrt der Saison in Rosenheim eine gute Leistung, die am Ende aber nicht belohnt wurde und in einer 74:84 (18:16, 31:41, 62:64) Niederlage endete.

Zwickau startete mit nur 8 Spielern hochmotiviert und führte Blitz schnell mit 14:2 (4.Min) durch starkes Teamplay. Nach einer Auszeit kam Rosenheim dann deutlich besser ins Spiel und verkürzte bis zum Viertelende auf 18:16 (10.Min). Diese 2 Punkte Führung konnten die Muldestädter in der jetzt sehr Punkte armen Begegnung bis zum 24:22 (15.Min) halten. Danach waren zwei erfolgreiche Dreier von M.Lachmann die Initialzündung zum 7:19 Lauf Rosenheims zur 31:41 (20.Min) Halbzeitführung. In dieser Phase wollten die Würfe der Sachsen einfach nicht fallen und in der Verteidigung gab es einige Unachtsamkeiten. Genau dies wurde in der Halbzeitansprache aufgearbeitet und es ging mit der gleichen Energie wie zu Spielbeginn in das 3.Viertel.

Schnelle Punkte von M.Nagler und A.Endig brachten den 36:41 (21.Min) Anschluss, doch die beiden stärksten auf Rosenheimer Seite L.Ganapamo und J.Hogges hielten durch ihre individuelle Klasse Zwickau wieder auf Distanz zum 43:54 (25.Min). Ein Dreier von F.Fraas, 4 Punkte in Folge von T.Linke und ein H.Bellscheidt Dreier später war Zwickau wieder auf 57:61 (29.Min) dran. Einstellung und Einsatz waren auf den Punkt da, so dass erst der 65:66 (32.Min) Anschluss und dann der 69:69 (35.Min) Ausgleich folgte. Doch Zwickau schaffte es einfach nicht den Bock umzustoßen und die Wende mit der eigenen Führung herbei zu führen. J.Hogges übernahm nun komplett die Spielregie und brachte sein Team mit 69:73 (35.Min) auf die Siegerstrasse. Rosenheim konnte zwar danach keinen einzigen Feldkorb mehr erzielen, zeigte sich aber mit 11 von 14 Freiwürfen in den letzten Spielminuten sicher von der Linie und konnte die taktischen Fouls von Zwickau zum Zeit stoppen beim Stand von 71:77 (38.Min) und 74:79 (40.Min) zum in die Höhe schrauben des 74:84 Endstand nutzen. "Wir haben den mit Abstand besten Start in ein Spiel und in die zweite Halbzeit hingelegt. Mit nur einer Team Trainingseinheit in der vergangenen Woche hat uns dann aber konditionell einiges gefehlt, so dass die Lösungsmöglichkeiten und offenen Würfe nicht optimal genutzt worden. In der Verteidigung haben wir einen guten Schritt gemacht und werden in den kommenen Partien darauf aufbauen".

Am kommenden Samstag kommt dann mit dem VFL Treuchtlingen eines der besten Mannschaften der Liga um 17 Uhr in die Sporthalle Mosel zu Gast und das gesamte Team freut sich auf tatkräftige Unterstützung.

Punkteverteilung Zwickau:

A.Endig 13, M.Nagler 13, H.Bellscheidt 13 (1Dreier), S.Kordis 11 (13Reb), C.Ulbricht 9 (1Dreier), F.Fraas 9. T.Linke 4, D.Bassl 2 (7Reb)

Ersatzgeschwächte Kangaroos unterliegen in Ansbach deutlich

 

Die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen musste am Samstagabend in der 1. Regionalliga Südost die erste deutliche Niederlage in dieser Saison hinnehmen. Bei HAPA Ansbach unterlag man mit 67:94 (44:52) und fiel mit nunmehr wieder ausgeglichenem Punkteverhältnis auf den achten Tabellenplatz zurück.

Die Kangaroos mussten stark dezimiert die Reise nach Mittelfranken antreten. Neben dem langzeitverletzten Michael Dorsch hatte sich auch der Ausfall von Emanuel Richter aufgrund seiner Schulterverletzung angekündigt. Der routinierte BG-Guard wird wohl nochmals zwei Wochen ausfallen. Umso bitterer, dass auch Nedim Hadzovic dann wegen Krankheit noch kurzfristig passen musste, während der Gegner in Bestbesetzung antreten konnte. Trotzdem hielt die BG die Partie zu Beginn offen, gewann das erste Viertel sogar mit 25:24. Nach rund fünfzehn Minuten gelang es bei bis dato weiterhin ausgeglichenem Spielgeschehen Ansbach dann, einen Gang höher zu schalten. In dieser Phase gelang es den Stadtbergern, offensiv noch halbwegs mitzuhalten. Bei der Verteidigungsarbeit ließ man es aber fortan an Intensität vermissen. Mit acht Punkten Rückstand ging es zwar noch halbwegs in Schlagdistanz in die Halbzeitpause, ein richtig gutes Gefühl hatte man aber da schon nicht mehr für die Kangaroos.

Und so kam es dann auch. Nach dem Seitenwechsel stellten die Nordbayern ihre Verteidigung auf Zonendeckung um. Dies brachte die Kangaroos gehörig aus dem Tritt. Anstatt den Ball schnell laufen zu lassen und Würfe zu kreieren, verzettelte man sich immer wieder in Einzelaktionen. Diese führten oftmals zu Ballverlusten und der Gegner hatte relativ wenig Mühe, den Vorsprung Punkt um Punkt auszubauen. Beim Spielstand von 77:57 ging es in das Schlussviertel, zu diesem Zeitpunkt war die Partie praktisch schon entschieden. Die Ansbacher spielten jetzt mit ihren erfahrenen Spielern ihre ganze Routine aus. Den Leitershofern fehlte es nun zunehmend auch an der Substanz, der Partie noch eine Wende zuzuführen. Dementsprechend hoch fiel die Niederlage dann am Ende auch aus, es war das erste Spiel in der diesjährigen Saison, bei welchem man eigentlich keine realistische Siegeschance hatte, sicherlich stark bedingt aber auch durch die Ausfälle.

Am kommenden Wochenende empfangen die Leitershofer, dann am Sonntagnachmittag, zum nächsten Heimspiel den Tabellendritten TSV Tröster Breitengüssbach, gleichsam eine sehr hohe Hürde.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Genck (17/3 Dreier), Breuer (3/1 Dreier), Tucker (12), Burgemeister (2), Uhlich (371 Dreier), Londene,  Benke (12), Veney (8), Tesic (10).

Beste Werfer Ansbach: Simon (23), Petrovic (16), Nzeocha (13), Roll (12), Freer (11), Jezidzic (10)

Zumindest für die Leitershofer Jugendteams verlief der Auswärts-Samstag wesentlich erfolgreicher. Die U18 gewann beim TSV Nördlingen 68:48, die U16 beim TSV Sonthofen 126:26 und die U14 beim TV Augsburg 87:76.

Stimmen zum Spiel:

Ian Chadwick, Headcoach BG: „Heute haben drei Spieler gefehlt, die zu Saisonbeginn einmal für die Starting Five vorgesehen waren. Das sind Ausfälle, die wir sicherlich nur schwer kompensieren können. Ich will das aber nicht als Ausrede zählen lassen, denn wir haben einfach über 40 Minuten hinweg nicht mit der Intensität verteidigt, die für solch ein Spiel notwendig wäre. “

BG-Co-Trainer Daniel Hamberger: „Seit langem haben wir heute auch einmal wieder das direkte Rebound Duell verloren, das sagt einiges aus. Der Gegner war heute die bessere Mannschaft wie so oft in den letzten direkten Duellen. Ich glaube es war die fünfte Niederlage in Serie gegen Ansbach“.

BG-Teammanager Andreas Moser: „Es kam heute wohl zu viel zusammen, dann wird es gerade auswärts um so schwerer. Nun heißt es Mund abwischen und dann nächste Woche mit den eigenen Fans im Rücken wieder anzugreifen, hoffentlich auch mit dann wieder etwas breiterer Aufstellung“.

Nicht sehr schön, aber wichtig

rosenheim sbr neuSBR-Basketballer mit Heimerfolg gegen Zwickau

Es war das erwartet schwere Spiel für die Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim: Gegen den Tabellenvorletzten aus Zwickau erkämpften sich die Rosenheimer zwar keinen rundum souveränen, aber einen umso wichtigeren 84:74-Heimsieg, der den Grünweißen vorerst den Anschluss ans Tabellenmittelfeld sichert.

Nur mit ihren acht Stammspielern hatten die Sachsen die lange Reise nach Oberbayern angetreten, wer daraus schloss, dass die favorisierten Gastgeber einen ruhigen Abend mit einem klaren Sieg verbringen würden, sah sich aber schnell getäuscht. Die Zwickauer begannen stark in der Gaborhalle und führten nach vier Spielminuten bereits mit zehn Zählern, auch weil den Rosenheimern bis zu diesem Zeitpunkt nur vier Punkte gelangen. Danach fanden die Knezevic-Schützlinge langsam besser ins Spiel, aber erst zur Halbzeitpause hin konnten sie sich auch dank eines starken Severin Weigel, der von Co-Trainer Christian März ein Extra-Lob bekam, einen zweistelligen Vorsprung (41:30) verschaffen. Im dritten Viertel offenbarte sich dann ein großes Problem der Innstädter in dieser Saison: die fehlende Konstanz vor allem in der Defensive. Gewann man den zweiten Spielabschnitt noch mit 25:12, ließ man in den folgenden zehn Minuten die nötige Aggression vermissen und satte 31 Punkte zu, sodass die Partie wieder völlig offen war. Und das blieb sie auch bis zum Schluss – der richtungsweisende Sieg für die Rosenheimer konnte erst in der letzten Minute vorwiegend von der Freiwurflinie, von der man an diesem Tag allerdings keine überzeugende Quote erzielen konnte, unter Dach und Fach gebracht werden.

Garanten für den Erfolg waren einmal mehr der überragende Kapitän Jguwon Hogges, der neben 17 Punkten noch 13 Rebounds und 8 Assists ablieferte, und der reboundstarke Evans Ganapamo, der sich 12 Abpraller sicherte und dazu noch 20 Punkte beisteuerte. Aber auch die Riege unter dem Korb präsentierte sich in guter Verfassung, neben Severin Weigel (8 Punkte) und Marco Lachmann (10 Punkte) erzielte auch Rückkehrer Adrian Gheorghiu sechs Zähler. Außerdem spielten der gewohnt treffsichere Gaizauskas (14 Punkte), Breitfeld (4), Strasser (3), Bekteshi (2), März und Schiefer.

 

hapa ansbach bezwingt Leitershofen

Nach einem aus Ansbacher Sicht 0:5-Beginn, der in der Folge jedoch schnell egalisiert werden konnte, bot sich den gekommenen Anhängern der Mittelfranken eine äußerst spannende Partie. Keine der beiden Mannschaft konnten sich in den ersten 10 Minuten einen eindeutigen Punkte-Vorteil erarbeiten (nach Beginn maximal 3 Punkte Differenz). So stand nach dem 1. Viertel ein minimaler Ansbacher 24:25-Rückstand auf der Anzeigentafel. Hauptverantwortlicher war zu Beginn wieder einmal der Neuzugang Walter Simon, der in knapp 7 Minuten neben enorm wichtigen 12 Punkten, zudem eine perfekte Wurfauswahl auf den Statistik-Bogen zaubern konnte (2P: 6/6).

ansbach 2012

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TENDENZ ZUR KOMPLEXITÄT: OSB HELLENEN und GOTHA 2 BIG

Das Spiel der Aufsteiger und Neulinge in der 1. Regionalliga. Gotha definitiv das bislang reifste Team der Liga und heißer Aufstiegskandidat.

muenchen hellenen

Omari Knox mit 38 Punkten, Ben-Mateta Kitatu mit 21 Punkten, Jermaine Julian Lippert mit 19 Punkten.

David Markert mit einem verstauchten Finger nur mäßige Leistung. Danke trotzdem an David für den Einsatz.

Giacomo May leider mit Knieproblemen nur auf der Bank und gar nicht aufgestellt worden. Coach Dictapanidis trotzdem mit 11 Leuten am Start. Premiere für Petar Bevanda, der in München studiert und bei der Herren 1 des BC Hellenen neuerdings mit trainiert.

Gotha's Statistiken auf wesentlich 4 Leute verteilt mit Robert Anthony Franklin und 27 Punkten, Kristian Kullamäe mit 26 Punkten, Tobias Bode mit 14 Punkten und Sascha Mäder mit 12 Punkten.

Das Basketball-Universum entstand vor ungefähr 125 Jahren.Zu Anfang war es absolut simpel strukturiert und seither wird eszunehmend komplexer. Diese Bewegung vom Simplen zum Komplexen ist dem Universum eigen und Wissenschaftler nennen das die "Tendenz zur Komplexität".


Die endgültige oder ultimative Komplexität, die Stelle auf die dieser gesamte Prozess ausgerichtet ist, nennen wir Gott.

Alles was diese Bewegung zu Gott hin fördert und beschleunigt ist gut, alles was sie behindert oder verhindert ist böse.

Wenn wir wissen wollen ob etwas gut oder böse ist, Krieg, Töten und Waffenschmuggel zum Beispiel, sollten wir uns fragen, was wäre wenn jeder das tun würde. Würde das uns in diesem Teil des Universums bei der Bewegung unterstützen oder zurückhalten?
Dann bekommen wir eine Vorstellung davon ob es gut oder böse ist was wir tun.

Und, noch wichtiger, wir wissen warum es gut oder böse ist.


Vilsbiburg sprach kürzlich von einem Basketball Gott.

Den muss es wohl wirklich geben, denn die Ergebnisse vom Wochenende zeigen eine eindeutige Tendenz.


Bei den Hellenen ist aktuell der Wurm drin.

Erneut verliert man Daheim knapp am Ende. Durch Stop The Clock sieht das Ergebnis dann größer aus, wie es wirklich war.

In der letzten Minute 39-40 war noch alles drin, nur leider klappt es wieder nicht.

Gotha 2 zu erfahren, ein super starkes und stets sportliches Team, ebenfalls Aufsteiger und Neuling in der Liga, trotzdem mehr Intelligenz am Ende und in jedem Fall mit mehr Geduld.
1. Viertel: Das Spiel startet voller Kraft und die OSB Jungs entscheiden es für sich mit 3 Punkten.


2. Viertel: Nach wenig Glück bei den Hellenen und einem überragenden Ben Kitatu, geht man mit 57-47 in die Halbzeit Pause. Für die Zuschauer ein Wahnsinnsspiel. Sehr viele schöne Spielsituationen auf beiden Seiten. Kombinationen, Pick and Rolls, Fastbreaks, Turnovers und Abschlüsse und ein Buzzer Dreier von Omari Knox kurz vor der Halbzeitpause.

In der Halbzeitpause verschwinden beide Teams in den Kabinen. Etwas Musik in der Halle für gute Laune. Und die Teams kommen dann mit neuer Energie zurück aufs Feld.


3. Viertel:Es läuft noch ganz gut bis zur 25. Minute, doch dann bei Gotha ein Timeout, und das Blatt wendet sich. Die Tendenz bei Gotha zur Komplexität zu erkennen,u nd das Viertel geht an Gotha. 71-68 zu dem Zeitpunkt.


4. Viertel: Gotha gibt alles, von Anfang an. Man hört Gotha's Coach permanent anfeuern und koordinieren. Hellenen scheinen verschlafen und unbeholfen. Gotha's Coach probiert alles und doppelt wo es nur geht. Spiel wird etwas härter. Hellenen kämpfen zurück. Schlagabtausch über Schlagabtausch, aber Gotha schafft es endlich und kommt auf 80-81 ran, geht in Führung und bei Hellenen ist die Puste raus. Danach spielt Gotha das Spiel professionell zu Ende, und die OSB Jungs verlieren am Ende mit 6 Punkten Daheim. Es sollte nicht sein. Die OSB Hellenen müssen leider noch viel lernen.

Es war eine Lernstunde für den gesamten Verein. Glückwunsch an Gotha an dieser Stelle. Sehr gut gespielt.

 

Nächste Woche auswärts gegen Longhorns Herzogenaurach am 18.11.2017 um 19:30 Uhr.

Gegen den Tabellenzweiten bis zum Schluss tapfer gewehrt

jena sc

Das Warten auf den ersten Saisonsieg bei den Regionalliga-Basketballer von Science City Jena hält an. Die Mannschaft von Trainer Chris Schreiber unterlag am Samstagnachmittag auf dem Parkett des Jenaer Sportgymnasiums gegen den bereits vorab favorisierten VfL Treuchtlingen mit 74:87, präsentierte sich über weite Teile der Partie hinsichtlich ihrer sportlichen Durststrecke unbeeindruckt und motiviert. Während Tim Eisenberger, der unumstrittene Leistungsträger der Gäste, im Verlauf der 40 umkämpften Minuten seine variablen Qualitäten (29 Punkte, 8 Rebounds, 7 Assists) unter Beweis stellen konnte, machten auf Jenaer Seite die Vorstellungen des talentierten Nachwuchs-Trios Jan Heber, Moritz Schneider und Marco Rahn Hoffnung auf bessere Zeiten.

„Meine Mannschaft hat heute über 40 Minuten mit viel Intensität und Leidenschaft gespielt. Wie wir in der Mitte des 3.Viertels zurückgekommen zeigt, nötigt Respekt ab und zeigt, dass der Charakter der Mannschaft stimmt. Leider fanden wir im Spiel keine Antworten, um die Kreise des Treuchtlinger Ausnahmespielers Tim Eisenberger einzuengen“, sagte Jenas Trainer Chris Schreiber nach dem Duell.

Während die junge Jenaer Regionalliga-Vertretung eine frühen Rückstand beherzt konterte, nach einem Korb von Marco Rahn zum 8:7 erstmalig in Führung ging, entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel. Erst kurz vor Ende des Startviertels gelang es den Gästen sich leicht abzusetzen. Mit 16:23 in die erste Pause gehend, schien die Partie beim zwischenzeitlichen 18:30 (12.) früh in Richtung der Gäste zu pendeln. Doch die Jenaer Jungs stabilisierten ihr Spiel, verabschiedeten sich beim 35:45-Halbzeitstand noch in Schlagdistanz liegend in die Kabinen. Vom Spielaufbau angetrieben, kämpften sich die Nachwuchs-Akteure von Science City im dritten Spielabschnitt zurück, verkürzten durch Konrad Glück, Geschick und Moritz Schneider bis auf 54:55 (27.). In dieser Phase hielten die beiden Anführer des VfL Tim Eisenberger und Stefan Schmoll dagegen, sorgten dafür, dass die Partie nicht zu Gunsten der Hausherren kippte. So blieb die Begegnung bis Mitte des letzten Viertels offen. Erst in der Schlussphase gelang es dem Tabellenzweiten, sich spielentscheidend abzusetzen und den Sieg über die Ziellinie zu bringen.

SCJ: Rahn 17 Punkte (12 Reb.), Heber 17, Schneider 11, Glück 8, Shusel 6, Rietschel 4, Becker 3, Foerster 3, Domrös 3, Krause 2, Dizdar – Gudat (DNP)

Kangaroos unterliegen Schwabing

Die Siegesserie der BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen in der 1. Regionalliga Südost ist am Samstagabend gerissen. Nach vier Siegen in Serie unterlag man dem MTSV Schwabing in einer packenden Begegnung mit 85:90 (41:41). Im Bayernpokal hielt man sich hingegen einen Tag später mit einem 98:62 Sieg bei München Basket schadlos und zog ins Achtelfinale ein.

Die rund 450 Zuschauer in der gut besuchten Stadtberger Sporthalle bekamen eine durchaus unterhaltsame Partie geliefert. Eine erste 6:2 Führung der Kangaroos ließ die Münchner zunächst unbeeindruckt, man konterte sofort und gewann das erste Viertel mit 27:21. In dieser Phase wirkten die Leitershofer vor allem in der Verteidigung noch nicht wirklich auf der Höhe des Geschehens und man gewährte den Landeshauptstädtern am eigenen Korb einfach zu viele relativ leichte Körbe. Dies sollte sich in den zweiten zehn Minuten ändern. Der an diesem Abend besonders gut aufgelegte Dominik Veney mit sieben Punkten binnen kürzester Zeit und ein Dreier von Johnny Genck sorgten bereits in der zwölften Minute für eine erneute 30:29 Führung für die Stadtberger. Danach ging es hin und her, die Partie wurde zunehmend ruppiger, jedoch zu keiner Phase unfair. Zur Halbzeit konnten sich beide Teams noch berechtigte Chancen auf den Sieg machen. Die BG, weil vor allem Milan Tesic in dieser Phase wichtige Punkte sammelte, der MTSV, weil dessen Wurfquote von außen von Minute zu Minute anstieg.

Nach dem Seitenwechsel ging es ähnlich weiter. In der 28. Minute stand es noch immer unentschieden (58:58). Dann drehte aber der MTSV auf, zeigte sich nun von Minute zu Minute treffsicherer von der Dreipunktelinie, und vor allem die beiden Routiniers im ansonsten jungen Team, Gibbs und Rosenthal, bekamen die Kangaroos nicht mehr wirklich in den Griff. In der 35. Minute stand es demzufolge dann 65:79 aus Sicht der Leitershofer. Es sprach aber für die Moral des Teams von Trainer Ian Chadwick, dass man noch nicht aufgab. Angetrieben von den fantastischen Fans holte man Punkt um Punkt auf und hatte sich zwei Minuten vor dem Ende wieder auf 77:79 herangekämpft. Ein weiterer Dreier des erst 18-jährigenSchwabingers  Bill Bessoir entnervte die BG aber dann nachhaltig. Vor allem, weil man in dieser Phase auch selbst trotz der Aufholjagd einige leichte Korbleger liegen ließ. Beim Stande von 84:87 ging es in die letzte Minute, die finale Wende gelang den Kangaroos aber dann letztendlich nicht mehr und die Gäste durften ausgelassen einen knappen, aber sicherlich nicht ganz unverdienten Erfolg bejubeln.

Am kommenden Samstag reisen die Leitershofer dann nach Ansbach, ehe es in zwei Wochen, dieses Mal am Sonntagnachmittag, zum nächsten Heimspiel gegen Breitengüssbach kommt.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Genck (7/2 Dreier), Breuer (10/1 Dreier), Tucker (2), Uhlich (6), Londene,  Benke (14), Hadzovic (10), Veney (22/1 Dreier), Tesic (12), Richter (2).

Beste Werfer Schwabing: Gibbs (24), Rosenthal (20), Fischer (11), Bessoir (9), Bongo (9)

 

Stimmen zum Spiel:

Ian Chadwick, Headcoach BG: „Ich glaube die Zuschauer hatten einen unterhaltsamen Abend, allerdings mit dem schlechteren Ende für meine Mannschaft. Wir haben eigentlich ganz gut agiert, aber man muss heute anerkennen, dass der Gegner eine sehr talentierte Mannschafft hatte, die von den beiden älteren Spielern glänzend geführt wurde. Daher auch Gratulation an meinen Trainerkollegen Luca Burci. “

BG-Co-Trainer Daniel Hamberger: „Schwabing war von der Dreierlinie nicht zu stoppen, traf da insgesamt 11 Würfe, wir nur deren vier. Da half unsere Überlegenheit bei den Rebounds dieses Mal leider auch nicht“.

BG-Guard Johnny Genck: „Wir sind sehr enttäuscht, eigentlich wollten wir den fünften Sieg in Folge einfahren. Die Mannschaft möchte unbedingt um die oberen Plätze in der Liga mitspielen. Nun muss nächsten Samstag in Ansbach, die dieses Jahr aber auch ein sehr gutes Team haben, ein Sieg her“

 

GGZ Baskets schaffen es nicht den 2. Heimsieg zu erzielen

Am vergangenen Samstag mussten die GGZ Baskets nach guten 29 Minuten mit 6 Punkte Führung am Ende doch eine 70:84 (26:20, 41:42, 62:67) Niederlage einstecken.

"Der Wille und Einsatz haben heute gepasst, aber nach etlichen Ballverlusten am Ende des 3.Viertel haben wir es nicht mehr geschafft das Spiel wieder zu drehen". Aber von Anfang an.

Die OSB Hellenen aus München starteten wie die Feuerwehr und lagen schnell mit 4:9 (4.Min) in Front. Danach kamen die Hausherren mit variablen Angriffspiel und sehr guter Defense mit einem 15:0 Lauf zur 19:9 (8.Min) Führung ins Spiel. Top Scorer der Partie O.Knox punktete dann nach belieben im Alleingang zum Viertel übergreifenden 26:22 (11.Min) Anschluss. Nun entwickelte sich ein intensives Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Gäste auch durch zweite Wurfmöglichkeiten die 37:40 (18.Min) Führung gelang. Nach einer Auszeit erzielten H.Bellscheidt und A.Endig die 41:40 Führung, bevor eine Unachtsamkeit mit dem Pausenpfiff das 41:42 (20.Min) bescherte.

"21 Punte von O.Knox in einer Hälfte sind deutlich zu viel und wir müssen ihm in der 2.Hälfte förmilich auf den Füssen stehen".Und diese Aufgabe meisterte Kapitän F.Fraas mit bravour. Gerade einmal 2 Zähler gelangen O.Knox bis zur 36.Minute. Zwickau spielte konzentriert und engagiert im 3.Viewrtel und konnte mit 50:44 (23.Min) und 62:56 (29.Min) immer eine Führung behaupten. Dann aber geschah das eingangs erwähnte und die Hausherren kassierten einen völlig unnötigen und selbstverschuldeten 0:14 Lauf innerhalb von 2 Minuten zum 62:70 (31.Min). Von diesem Rückschlag erholten sich die Schumannstädter nicht mehr, denn aufgrund der intensiven Verteidigung fiel im Angriff kaum noch etwas in den Korb und man musste sich im Schlussviertel dann mit 8:17 geschlagen geben. "Wir sind die letzten 11 Minuten förmlich eingebrochen und konnten die guten 29 Minuten nicht mit einem bis dato verdienten Sieg krönen". Nun gilt es diese Phase des Spiels aufzuarbeiten und sich auf die weiteste Auswärtsfahrt der Saison am kommenden Samstag in Rosenheim vorzubereiten.

Punkteverteilung Zwickau: H.Bellscheidt 16 (2Dreier), M.Nagler 16, S.Kordis 12 (1Dreier), F.Fraas 9 (3 Dreier), A.Endig 8, C.Ulbricht 6 (2Dreier), D.Bassl 3, J.Peter

Punkteverteilung München: O.Knox 29 (6Dreier), J.Lippert 21 (12Reb), G.May 14, D.Markert 8 (2Dreier), I.Vasieiadis 6, A.Diamantis 4, A.Kleingütl 2,

TTL BaMberg verliert auch in Oberhaching deutlich

Logo neu 08Auch gegen den TSV Oberhaching musste der TTL Basketball Bamberg Lehrgeld bezahlen und verlor am Ende mit 80:61. Gegen die sehr gut aufgelegten Oberbayern lief man von Anfang einem Rückstand hinterher. Die Gastgeber überzeugten dabei mit gutem Teambasketball und waren den Bambergern in vielen Belangen überlegen. Wiederum zeigte sich die Reboundschwäche auf Seiten des TTL Bamberg wodurch man den Hausherren viele zweite und dritte Wurfchancen ermöglichte. Auf der anderen Seite verzettelteten sich die Bamberger in Einzelaktionen und hatten eine schlechte Wurfausbeute. So war es nicht verwunderlich, dass der TTL zur Halbzeit schon deutlich mit 47:29 im Rückstand war.

In der zweiten Hälfte trat dann der TTL Bamberg etwas konzentrierter auf und konnte einigermaßen mitspielen. Allerdings verstanden es die Oberhachinger den Abstand konstant auf 20 Punkte zu halten. Am Ende war das die fünfte Niederlage für den TTL Basketball Bamberg im siebten Spiel. Alle fünf Niederlagen kassierten die Bamberger gegen die fünf Topteams der Liga.

TTL Headcoach Rainer Wolfschmitt haderte auch mit der Einstellung seiner Mannschaft: „wir müssen uns wohl nach hinten orienttieren und jetzt sicher gegen die Teams aus der hinteren Tabellenhälfte Siege einfahren - zeitweise spielten die Jungs heute als ob sie auf einer „Kaffeeffahrt“ wären!“

TTL BA: Adriaans 14/2, Dippold 14/2, Jefferson 11/1, Reichmann 6/0, Schmitt M. 4/0, Loch 2, Hubatschek 2, Duckarm 2, Land 2, Dorn.

Oberh.: Wohlers 16/0, Zoric 12/2, Zeise 11/2, Walter 9/3, Boyer 7/0, Hustert 6/1, Grujic 60, Hübner 6/2, Kögler 5/1, Pethran 2, Stolte

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