Spielberichte

GGZ Baskets unterliegen nach schwacher erster Hälfte gegen den Tabellen dritten

Am Samstag Nachmittag unterlagen die Mannen von Kapitän F.Fraas gegen die nur zu sechst angreisten Gäste aus Bad Aibling mit 79:97 (18:18, 28:48, 57:69).
Ob es am schönen Wetter oder an den sich dezimiert aufwärmenden Gästen lag das Zwickau in der 1. Häfte vollkommem unkonzentriert auftrat, bleibt fraglich. Sicher ist das mit dem verletzt fehlenden M.Nagler ein wichtiges Puzzlestück fehlte, um seinen Gegenüber M.Grujic auf der Centerposition zu stoppen.
 
Nach einem gegenseitigen Abtatsten und vielen Fehlwürfen der Hausherren zog Bad Aibling in der 8.Min auf 9:15 davon, bevor die Routiniers A.Andig und A.Andrus das erste Viertel noch versönlich mit 18:18 (10.Min) beenden konnten. Bis zur 14.Min war das Spiel vollkommen auf Augenhöhe 26:26, bevor ein 22:2 Lauf der Gäste bis zur Halbzeit dem Spiel eine vorentscheidende Richtung gab."Innerhalb von 5 Minuten haben wir die bis dato ordentliche Verteidigung gänzlich vernachlässigt und im Angriff vollkommen kopflos agiert". Trainer Wolf appelierte an den Kampfgeist seiner Mannschaft und die physische Spielweise des Gegner anzunehmen. In der 23.Minute platzte dann beim Stand von 32:55 endlich der Knoten und die Hausherren konnten mit einem 22:5 Lauf in 6 Minuten auf 54:60 (29.Min) verkürzen. Das Pendel schien in Richtung der Muldestädter auszuschlagen, doch die Dreipunkte Schützen C.Weiss und M.Mirceta antworteten mit drei staubtrockenen Dreiern zum 63:74 (33.Min). Zwickau rackerte und versuchte alles, doch der überragende M.Grujic sicherte in der Folge mit seinem an diesem Tag starken Double Double von 21 Punkten und 18 Rebound die 67:83 (36.Min) und 75:88 (38.Min) Führung der Gäste. Die Hauherren versuchten mit Stop the Clock noch näher heran zu kommen, doch Bad Aibling blieb auch von der Freiwurflinie fast fehlerfrei und sicherte sich den vollkommen verdienten 79:97 Sieg. "Wir haben erst im Dritten Viertel die nötige Intensität auf das Feld gebracht, die von Anfang an gefordert war. Gegen so eine physisch starke und erfahrene Mannschaft reichen 15 gute Minuten einfach nicht zum Sieg". Nun gilt es sich auf die kommende schwere Aufgabe am Samstag beim Tabellen Zweiten in Treuchtlingen vorzubereiten.
 
Punkteverteilung Zwickau:
F.Fraas 18 (1Dreier), A.Andrus 16 (1Dreier), A.Endig 14, H.Bellscheidt 14 (1Dreier), K.Velishaev 7 (2Dreier), A.Melski 5 (1Dreier), C.Ulbricht 3 (1Dreier), D.Bassl 2, T.Linke
 
Punkteverteilung Bad Aibling:
M.Valerien 22 (1Dreier), M.Grujic 21, C.Weiss 16 (3Dreier), M.Mirceta 14 (3Dreier), N.Kekic 13 (3Dreier), S.Bradaric 11 (2Dreier)

Dritter Sieg in Folge für Kangaroos

Die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen setzt in der 1. Regionalliga Südost ihren Aufwärtstrend fort. Am Samstagabend gewann man eine bis zur letzten Minute hochspannende Partie gegen den TSV Oberhaching mit 78:74 (44:37). Zum ersten Mal seit Oktober des vergangenen Jahres haben die Kangaroos dadurch wieder einen Tabellenplatz erreicht, der dem Team am Ende der Saison auf jeden Fall den Klassenerhalt bescheren würde.

Vor rund 400 Zuschauern in der Sporthalle stand wie so oft in den letzten Wochen einiges auf dem Spiel für die BG. Der Gegner aus dem Münchner Süden war dezimiert nach Stadtbergen gekommen, mit Diestelhorst, Sperber und Lippert musste man drei Leistungsträger ersetzen. Auf Seiten der Leitershofer war Dominik Veney während der Woche nach seiner Knie-OP im Dezember ins Mannschaftstraining zurückgekehrt, er nahm erstmals wieder auf der Bank Platz, zu einem Einsatz auf dem Feld reichte es aber verständlicherweise noch nicht. Der Beginn des Spiels verlief weitestgehend ausgeglichen, allerdings zumeist mit leichten Vorteilen für die Gäste, die bis zur 14. Spielminute eine 32:27 Führung herausspielen konnten. Dann sollte aber die beste Phase der Stadtberger an diesem Abend folgen: Mit einem 13:0 Zwischenrun zog man selbst auf 40:32 davon und rettet diese Führung dann praktisch auch in die Halbzeit hinein. In dieser Phase spielte das Team um Kapitän Emanuel Richter sehr gefällig, insbesondere im Angriff lief der Ball jetzt sehr schnell von Spieler zu Spieler und so generierte man sehr gut herausgespielte Abschlüsse. Der Matchplan von Trainer Goschenhofer schien zu dieser Phase des Spiels komplett für die BG aufzugehen. Nicht gewollt war bis dato allerdings sicherlich nicht , dass man seitens der Ausfälle nun mit den Oberhachingern gleichziehen wollte. Denn Max Uhlich musste bereits in der ersten Halbzeit nach nur fünf Minuten Spielzeit mit einer Hüftverletzung für den weiteren Spielverlauf passen, Josh Hart tauchte in der Halbzeitpause gar nicht erst in der Kabine auf sondern wurde nach einem Schlag auf den Oberschenkel von Physiotherapeut Marco Iaquinta die gesamten 15 Minuten lang betreut.

Durchaus erfolgreich, wie sich später in der Partie noch zeigen sollte. Zunächst kamen die Oberbayern um Coach Mario Matic, der als Ex-Leitershofer vor dem Spiel vom Publikum mit sehr viel Applaus empfangen wurde, aber besser ins Spiel. Bis zur 28. Minute wandelte man den Rückstand in eine 56:53 Führung, nach drei weiteren Führungswechseln nahmen dann die Leitershofer wieder eine 62:61 Führung mit ins Schlussviertel. Spätestens jetzt konnte man die Begegnung zweifelsohne mit der Bezeichnung „Kampfspiel“ versehen. Kein Team gab auch nur einen Millimeter Platz preis, die Verteidigungsreihen dominierten nun. Die Kangaroos warfen jetzt alles in die Waagschale. Und was keiner für möglich gehalten hatte, man gab die Führung jetzt bis zum Ende kein einziges Mal mehr ab. Zumeist mit ein, zwei oder drei Punkten, in der 37. Minute dann sogar mit 73:67. In dieser Phase vergab man dann aber gleich mehrfach mehrere Chancen beim direkten Gang zum Korb, so dass die Hachinger fünfzig Sekunden vor Schluss wieder auf zwei Punkte Differenz verkürzen konnten. Zwei Körbe des überragenden Raphael Braun fielen dann für Stadtbergen aber doch noch in die Reuse, während auf Seiten der Gäste der bis dahin kaum zu stoppende Omari Knox dem kräftezehrenden Spiel und der kleinen Rotation der Seinen etwas Tribut zollen musste und dadurch am Ende zwei seiner ganz wenigen Fehlversuchean diesem Abend landete. Dementsprechend war der Jubel nach der Schlusssirene bei Spielern wie beim Leitershofer Publikum natürlich riesig.

Abgerundet wurde der gelungene Abend durch die Ergebnisse der direkten Konkurrenten. Herzogenaurach verlor zu Hause gegen den Tabellenletzten Bayreuth, Zwickau ebenfalls in eigener Halle gegen Bad Aibling. Dadurch haben sich die Kangaroos nun erst einmal mit 16 Punkten auf den rettenden elften Tabellenplatz vor Zwickau (14 Zähler) geschoben. Am kommenden Sonntag geht die Reise nun zum Tabellenführer Coburg, der in dieser Partie mit einem Sieg den vorzeitigen Aufstieg in die 2. Bundesliga sicher machen kann.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Hart (20), Nicolas Breuer (9/3 Dreier), Braun (15), Uhlich (1), Dorsch (12/2 Dreier), Hadzovic (9), Ferber (2), Tesic (5), Veney, Richter (5/1 Dreier).

Beste Werfer Oberhaching: Knox (31), Hübner (16), Kögler (15)

Die zweite Mannschaft landete in der 2. Regionalliga Süd einen 68:67 Auswärtssieg in Milbertshofen und sicherte den vierten Tabellenplatz ab. Im Vorspiel der Oberhaching Partie musste die Leitershofer U16 beim 88:90 gegen den TV Augsburg die erste Saisonniederlage einstecken, bleibt aber Tabellenführer der Liga.

Stimmen zum Spiel:

BG-Trainer Stefan Goschenhofer: „Obwohl wir beim Rebound heute unterlegen waren, haben wir das Spiel letzten Endes in der Verteidigung gewonnen, und dies aufgrund eines herausragenden Einsatzes aller Spieler. In der Defensive wissen inzwischen alle Akteure, was zu tun ist. In der Offensive ist es angesichts der Unerfahrenheit der Mannschaft ok, wenn sich die Spieler wenig Gedanken machen und einfach darauf losspielen. Auch wenn der ein oder andere am Ende vielleicht verzweifelt ist, dass wir die Angriffe nicht länger ausgespielt haben. Das war durchaus so gewollt“

BG- Co-Trainer Tommy Nadir: „Drei Siege in Folge und erstmals wieder seit langem der Sprung auf einen Tabellenplatz, der uns die Liga sicher halten würde, das kann sich sehen lassen. Das Team ist heute sehr geschlossen aufgetreten und hat einen unbändigen Willen gezeigt, Josh hat in der zweiten Hälfte wirklich auf die Zähne gebissen.“

BG-Forward Dominik Veney: „Der Trainer hatte mir eigentlich heute einen Einsatz versprochen. Aber Spaß beiseite, wenn wir in Foulprobleme gekommen wären hätte ich schon als letzte Reserve eingreifen können. Ich möchte aber diese Saison schon noch spielen, denn der Zweikampf gegen Zwickau wird noch lange andauern, beide Teams haben ja fast das gleiche Restprogramm, und dies fast ausschließlich gegen Spitzenteams. Mit fünf Siegen aus acht Spielen der Rückrunde haben wir aktuell aber einen guten Lauf trotz aller Personalnöte“.

Dem großen Traum ein gutes Stück näher

coburg ballIn überzeugender Manier hat Erstregionalliga-Spitzenreiter BBC COBURG ein packendes Oberfrankenderby beim TSV Tröster Breitengüßbach mit 68:88 (38:40) für sich entschieden. Da Konkurrent Treuchtlingen erneut Federn ließ, rückt der Titelgewinn für die Vestestädter in greifbare Nähe.

Spielt Jordan Burris, oder spielt er nicht? Diese Frage beschäftigte vor dem Tip-off beide Fanlager in der mit über 800 Zuschauern pickepackevollen Breitengüßbacher Hans-Jung-Halle. Beim Aufwärmen war der US-Forward, der beide Partien des vergangenen Wochenendes wegen einer Knöchelblessur verpasst hatte, zunächst nicht zu sehen. Kurz vor dem Sprungball tauchte der Coburger Topscorer dann aber doch in Arbeitskleidung auf dem Parkett auf, zur Freude der Gäste und zum Entsetzen der Hausherren.

Ob taktisches Geplänkel oder Zufall – der Kalifornier zeigte umgehend eindrucksvoll, dass er in der Zwangspause keinen Rost angesetzt hatte. Burris erzielte zwölf der ersten 17 Punkte seiner Mannschaft und verwandelte aus der Distanz zu Beginn traumwandlerisch sicher. Als auch Yasin Turan einen schön herausgespielten Dreier einnetzte, konnte sich der Tabellenführer erstmals absetzen (9:20, 8.).

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Jena stoppt den Lauf des SBR

Basketballer unterliegen zu Hause 70:76

rosenheim sbr neuBasketball ist ein Spiel der Läufe. Wer gerade einen Lauf hat, wem es also gelingt, einer Spiel- oder gar Saisonphase den Stempel aufzudrücken, der kann Partien für sich entscheiden oder sogar Tabellenplätze gutmachen. Charakteristisch für einen Lauf ist aber auch, dass er irgendwann zu Ende ist, und das mussten die Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim am vergangenen Samstag in der Gaborhalle erfahren. Nach zuletzt fünf Siegen in Serie setzte es ausgerechnet gegen den Tabellennachbarn Jena eine unnötige 70:76-Niederlage.

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Baskets-Offensive noch nicht auf Betriebstemperatur

Vilsbiburger Korbjäger dennoch mit ungefährdetem 82:67-Sieg gegen Schwabing

Nach einem spielfreien Faschingswochenende starteten die Baskets Vilsbiburg am vergangenen Samstagabend gegen Schwabing in den Endspurt in der Saison. Auch wenn die Baskets-Offensive nicht so Recht ins Laufen kommen sollte, hatte die Niederbayern gegen den MTSV Schwabing kaum Probleme und kamen am Ende vor rund 650 Zuschauern zu einem ungefährdeten 82:67-Erfolg.

Gegen den MTSV mussten die Vilsbiburger nach wie vor auf Abdu Circiroglu (Sprunggelenksverletzung) verzichten. Zudem zog sich Andi Goderbauer im Abschlusstraining eine Ellenbogenverletzung zu und musste sich das Spiel ebenfalls von der Bank anschauen. Weil Youngster Max Wagner für drei Wochen mit einem Schüleraustausch in China unterwegs ist, standen dem Trainerduo Prote/Vilas nur sieben etatmäßige Spieler zur Verfügung. Mit Stefan Englberger und Thomas Billinger rückten daher zwei Eigengewächse in den Regionalligakader auf.

Bei der unglücklichen Hinspiel-Niederlage in Schwabing verschliefen die Vilsbiburger die Anfangsphase komplett und liefen über die gesamte Spieldauer einem Rückstand hinterher. Diesen Fehler sollte man am vergangenen Samstag nicht erneut begehen und startete hochkonzentriert in die Partie. Nach einem ausgeglichenen Start (8:8; 5. Spielminute) zündeten die Vilsbiburger drei Minuten vor Viertelende den Turbo und zogen durch einen 15:2-Lauf auf zehn Punkte davon (23:13). Diesen Vorsprung konnten die Hausherren auch über weite Strecken des zweiten Viertels behaupten, jedoch ließ die Trefferquote von jenseits der Dreipunktelinie stark zu Wünschen übrig. Mit gerade einmal elf erzielten Punkten war das zweite Viertel offensiv das schlechteste Baskets-Viertel der Saison. Schwabing konnte in der Folge wieder verkürzen und kam bis zur Halbzeit auf vier Punkte heran (34:30). 

Auch nach dem Seitenwechsel sollte die Vilsbiburger Offensive nie so richtig Fahrt aufnehmen. Dafür stand die Defensive sehr kompakt. Das junge Schwabinger Team fand nur selten ein Mittel gegen die Zonenverteidigung und hatte große Mühe zu Punkten zu kommen. Nachdem die Baskets das dritte Viertel mit 20:14 für sich entscheiden konnten, ging es mit einem 10-Punkte-Vorsprung in den Schlussabschnitt (54:44).

Und hier ließen die Baskets nichts mehr anbrennen. Innerhalb von vier Minuten vergrößerte man den Vorsprung auf 17 Punkte (66:49; 36. Spielminute) und sorgte so für die Vorentscheidung. Stefan Englberger sorgte mit seinen ersten Regionalligapunkten für den 82:67-Endstand. „Die kurze Faschingspause hat uns offensiv ein wenig aus dem Rhythmus gebracht. Ich weis nicht wann wir zuletzt in einer Halbzeit nur 34 Punkte erzielt haben. Nach dem Seitenwechsel lief es dann von Minute zu Minute besser. Auch wenn es heute sicherlich nicht unser schönstes und bestes Spiel war, am Ende zählt nur der Sieg“, so Headcoach Prote nach dem Spiel.

Bereits am kommenden Samstag steht für die Baskets das nächste Heimspiel auf dem Programm. Am Samstagabend (Spielbeginn 19.30 Uhr) kreuzt der SB DJK Rosenheim in der Vilsbiburger Ballsporthalle auf.

Der BBC zündet spät den "Turbo"

coburg ballNach mühsamem Beginn und drei Vierteln auf Augenhöhe genügte Erstregionalliga-Tabellenführer BBC COBURG eine deutliche Steigerung im Schlussabschnitt, um bei den Longhorns Herzogenaurach einen letztlich souveränen 75:89 (45:46)-Auswärtserfolg einzufahren.

Schon in den ersten Minuten wurden die unterschiedlichen Spielanlagen beider Mannschaften deutlich: Während die Gäste, bei denen US-Forward Jordan Burris, Sasa Gligorovic und Manuel Imamovic fehlten, darauf bedacht waren, von ihren Größenvorteilen am Brett zu profitieren und den Ball konsequent in die Zone passten, suchten die gastgebenden Mittelfranken ihr Heil vorrangig aus der Distanz. Anfangs mit großem Erfolg: Allen voran die Herzogenauracher Routiniers Michael Kaiser, Kevin Wysocki und Vedran Nakic schossen schnell eine 12:9-Führung heraus.

In der Folge wogte die Partie hin und her. Auf Coburger Seite spielte sich wieder einmal Steffen Walde in den Vordergrund, der bis zum Seitenwechsel bereits 16 Punkte beisteuerte. Zahlreiche Nachlässigkeiten in der Verteidigung und Flüchtigkeitsfehler im Aufbauspiel verhinderten jedoch, dass der Ligaprimus sich absetzen konnte. Insgesamt leistete sich der BBC 22 Ballverluste - ein Umstand, der maßgeblich dazu beitrug, dass die Vestestädter mit nur einem Pünktchen Vorsprung in die Halbzeitpause gingen (45:46, 20.).

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DER WAHNSINN DEN MAN TROPICS NENNT – SIEG NACH DOPPELTER OVERTIME

oberhaching 2016Im Fußball sind Sprüche wie zum Beispiel „ein Spiel dauert immer 90 Minuten“ oder „der Ball ist rund“ jedem Fan ein Begriff. Gäbe es im Basketball ähnliche Sprichwörter dann würden sie für das gestrige Spiel am Kyberg definitiv nicht gelten. In einem hochspannenden, aber mindestens genauso verrücktem Spiel, setzten sich die Tropics nach 50 Minuten und zweifacher Overtime mit 104-102 gegen den Tabellendritten Breitengüßbach durch.

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Jenaer Regionalliga-Aufsteiger fast am Ziel

jena scNach einem am Ende souverän erkämpften 86:70-Sieg gegen die Longhorns aus Herzogenaurach kann die Regionalligamannschaft von Science City Jena langsam für die nächste Saison planen. Das Aufsteiger-Team von Trainer Farsin Hamzei schlug die abstiegsbedrohten Gäste nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit, profitierte dabei von der kurzen Rotation der Franken, die nur mit sieben Spielern nach Thüringen gereist waren.

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Auch der "zweite Anzug" passt perfekt

coburg ballTrotz der Ausfälle zahlreicher Leistungsträger besiegte Regionalliga-Tabellenführer BBC COBURG die GGZ Baskets Zwickau gestern souverän mit 113:83 (56:32). Besonders die Akteure aus der zweiten Reihe spielten sich eindrucksvoll in den Vordergrund.

Obwohl seit dem begeisternden Heimauftritt gegen Treuchtlingen nicht einmal 48 Stunden vergangen waren, hatten sich wieder fast 1000 Zuschauer in der HUK-COBURG arena eingefunden. Nicht ein einziger musste enttäuscht nach Hause gehen, denn trotz widrigster Umstände bot der Spitzenreiter eine seiner besten Saisonleistungen.

Vor dem Tip-off sah man bei den BBC-Verantwortlichen sorgenvolle Mienen, denn neben den bereits länger ausfallenden Sasa Gligorovic und Manuel Imamovic konnten auch die Leistungsträger Fabian Franke (erkrankt) und Jordan Burris (Fußblessur) nicht mittun. Damit standen die Vestestädter vor der Mammutaufgabe, gut die Hälfte ihrer Punkte zu ersetzen.

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TenneT Young Heroes unterliegen Leitershofen

Mit 70:81 verloren die TenneT Young Heroes am vergangenen Samstagabend im Heimspiel gegen die BG TOPSTAR Leitershofen. Durch die Niederlage gegen den Drittletzten haben die Bayreuther so gut wie keine Chance mehr, die beiden letzten Tabellenplätze zu verlassen.
Das erste Mal in dieser Saison ohne Forward Nils Dejworek, aber dafür mit den Rückkehrern Cedric Kral und Niko Genz, traten die TenneT Young Heroes in deutlich veränderter Aufstellung auf, als eine Woche zuvor in Breitengüßbach. Wie bereits beim oberfränkischen Derby mahnte Trainer Darko Mihajlovic bei der Vorbesprechung des Spiels, dass die Partie nur durch starke Physis und Willen in der Defensive gewonnen werden könne. Er startete daraufhin mit Alford, Trieb und Kapitän Riesner auf den „kleinen Positionen“ und Johannes und Seither unter den Körben, die seine Warnung richtig aufnahmen und von Beginn an Druck auf die Gäste ausübten. Das erste Viertel verlief ausgeglichen, ohne große Vorteile auf beiden Seiten und endete folglich beim Stand von 18:18.
Im zweiten Viertel schafften es die Wagnerstädter dann erstmals, Kontrolle über das Spiel zu gewinnen und die Führung über längere Zeit hinweg zu behaupten. Weiterhin zeigte man vor allem defensiv eine konzentrierte Leistung. Durch eine gut organisierte Presse konnten sie den ein oder anderen Ballverlust der BG erzwingen und diesen offensiv in eigene Punkte umwandeln. Die Schwaben schafften es jedoch immer wieder, die Bayreuther Führung zu verkürzen oder sogar auszugleichen. Späte Leitershofener Freiwürfe unmittelbar vor der Pause glichen den Spielstand zum 37:37 aus.
Die zweite Hälfte begann mit zwei Läufen: Zuerst überrumpelte ein schneller 6:0-Run der Gäste noch schläfrige Bayreuther, die dadurch jedoch aufwachten und ihrerseits mit einem 14:0-Run antworteten. In dieser Zeit forcierte das Heimteam defensiv vier Ballverluste der Gäste. Der dadurch entstandene 8-Punkte-Vorsprung war die höchste Bayreuther Führung des Spiels, denn daraufhin konnten die Schwaben den Abstand wieder kontinuierlich verkürzen. Mit 59:56 ging es ins Abschlussviertel.
Auch hier starteten die Gäste mit einem Run. Diesmal erholten sich die Bayreuther jedoch nicht mehr so leicht von dem frühen Schock. Ganze fünf Minuten benötigten sie, um die ersten Punkte zu erzielen. Besonders der Distanzwurf wollte einfach nicht fallen (nur 18% verwandelte Würfe von außen). In dieser Zeit war die BG durch ihren 15:0-Lauf bereits auf und davon und in der verbleibenden Spielzeit nicht mehr einzuholen. Zwar stemmte sich das Heimteam noch einmal gegen die drohende Niederlage, doch näher als 10 Punkte kamen sie letztlich nicht mehr an das routinierte Gästeteam heran. Die Sirene ertönte schließlich beim Stand von 70:81. Somit endete die zweite Begegnung der beiden Teams mit der gleichen Differenz wie im Hinspiel, als die TenneT Young Heroes mit 80:69 in Leitershofen unterlagen.
Erneut stehen die TenneT Young Heroes also trotz einer ordentlichen Leistung mit leeren Händen da. Trainer Darko Mihajlovic bemängelte nach dem Spiel die unkonzentrierte Leistung seines Teams zu Beginn des Abschlussviertels: „Die Energie war heute da. Doch gerade im entscheidenden letzten Viertel haben wir vor allem defensiv zu viele Fehler gemacht. Dass unser Wurf nicht gefallen ist, war natürlich auch keine Hilfe. Besonders dann, wenn wir vorne nicht treffen, dürfen wir hinten keine einfachen Punkte oder Offensivrebounds des Gegners zulassen.“
Durch die Niederlage gegen Leitershofen können die Bayreuther den Drittletzten aus Schwaben nur noch theoretisch einholen. Dazu müsste man alle der verbleibenden sechs Partien gewinnen, bei gleichzeitigen sechs Niederlagen der BG. Nach einem spielfreien Wochenende reist die Bundesligareserve am 04. März zum Abstiegskampf-Konkurrenten nach Herzogenaurach. Dort will man den Rückstand auf den Vorletzten der Tabelle halbieren.Punkteverteilung:
Adler, Alford 21, Faatz, Fritsch 2, Genz 2, Johannes 5, Kral, Kurth, Perschnick 2, Riesner 5, Seither 21, Trieb 12

Niederlage nach doppelter Verlängerung

breitenguessbachDer TSV Tröster Breitengüßbach musste am vergangenen Sonntag eine bittere 104:102-Niederlage nach zweifacher Verlängerung bei den Oberhaching Tropics einstecken.

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