Spielberichte

Kangaroos kehren gegen Rosenheim auf die Erfolgsspur zurück

Kangaroos kehren gegen Rosenheim auf die Erfolgsspur zurück

Die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen hat am Samstagabend gegen den SB DJK Rosenheim die Serie von zuletzt vier Niederlagen in Folge in der 1. Regionalliga Südost beendet und ist mit einem knappen 74:71 (39:35) Heimsieg wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Mit diesem Sieg in einer nicht immer spielerisch hochklassigen, aber zu jeder Zeit spannenden und packenden Partie verbesserten sich die Kangaroos wieder auf Platz acht in der Tabelle.

Trainer Ian Chadwick hatte auf das desaströse Startviertel letzte Woche in München reagiert und brachte mit Londene, Breuer, Uhlich, Tucker und Benke eine etwas überraschende und relativ kleingewachsene Starting Five aufs Feld, die aber kämpferisch gleich gut in die Partie fand. Im ersten Viertel konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen, die Gäste hielt der Litauer Osvaldas Gaizauskas mit 10 Punkten vornehmlich aus der Distanz  im Spiel, die BG punktete bereits zu diesem Zeitpunkt mit sechs Spielern relativ ausgeglichen und nahm eine knappe 22:20 Führung aus dem Viertel mit. Die zweiten zehn Minuten verliefen relativ ähnlich, erst gegen Ende des Abschnitts setzte sich Leitershofen nach zwischenzeitlichem 30:32 Rückstand zur vier-Punkte Halbzeitführung nochmals etwas ab.

Nach dem Seitenwechsel stockte der offensive Kangaroo Motor dann aber etwas. Zu viele Ballverluste und zu wenig durchdachte Angriffe führten dazu, dass man sechs Minuten lang überhaupt nur drei Körbe erzielen konnte. Da Einsatz und Kampfbereitschaft in der Verteidigung aber nach wie vor gegeben waren, ließ man den Rosenheimern auch nicht allzu viele Gelegenheiten zum Punkten. Trotzdem wendeten die Innstädter das Blatt und gingen bis zur 30. Minute wieder mit 53:51 in Führung. Im vierten Viertel sollte dann der große Auftritt von Leitershofens Nachwuchsspieler Lewis Londene folgen. Der 20-jährige spielte nun frei auf, führte klug Regie und konnte mit zwei Dreiern gleich zwei Mal einen Dreipunkterückstand des eigenen Teams egalisieren. Insgesamt erzielte er 9 Punkte und 3 Assists in dieser Phase. Dies zermürbte die Gäste dann doch. Die BG schien jetzt Dank ihrer 9-Mann Rotation auch noch etwas mehr Körner im Tank zu haben als die Oberbayern, die in der entscheidenden Phase doch immer die gleichen fünf Akteure auf dem Feld hatten. Diese gaben allerdings auch alles, Aufbauspieler Jguwon Hogges spielte nach einem Zusammenprall sogar mit einer dicken Beule auf der Stirn weiter. Die Stadtberger Fans gaben nun alles und sorgten für eine tolle Atmosphäre. Kurz vor Schluss hatte die BG die Chance, das Spiel zu entscheiden, eine leichtfertige verspielte 2 gegen 1 Situation trieb Ian Chadwick aber nicht nur die Zornesröte ins Gesicht sondern auch zu seiner letzten Auszeit. Es gelang dem Coach dann, die Seinen nochmals richtig einzustimmen und Johnny Genck sicherte mit zwei verwandelten Freiwürfen letzten Endes den Sieg.

Mit nunmehr 10:12 Punkten sind die Kangaroos  weiterhin im Tabellenmittelfeld platziert und können die beiden schwierigen Aufgaben gegen die beiden führenden in der Tabelle, Treuchtlingen und Vilsbiburg, vor Weihnachten etwas beruhigter angehen.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Genck (4), Breuer (6/1 Dreier), Tucker (6),  Uhlich (11/1 Dreier), Londene (16/3 Dreier),  Benke (4), Veney (9/1 Dreier), Tesic (6), Hadzovic (13).

Beste Werfer Rosenheim: Gaizauskas (23), Hogges (19), Bekteshi (12), Ganapamo (11)

Die zweite Mannschaft der BG siegte in der 2. Regionalliga Süd mit 74:68 beim Tabellenletzten Landsberg. Am Lech lag man aber drei Viertel lang zurück und wendete das Blatt erst in der Schlussphase. Als Tabellenzweiter reist man nun nach dem nächsten spielfreien Wochenende am letzten Vorrundenspieltag vor Weihnachten zu Spitzenreiter Bayern München 3.

Stimmen zum Spiel:

Ian Chadwick, Headcoach BG: „Ich bin stolz auf das Team, dass es heute den Schalter umlegen konnten. Wir haben von der ersten Minute an viel Intensität in die Partie gebracht. Der Gegner hat natürlich mit Hogges, Gaizauskas und Ganapamo überragende Einzelkönner. Die haben wir mit unserer aufopferungsvollen Defense zusammen bei insgesamt 53 Punkten gehalten, eine Menge Holz, aber eben deutlich unter dem Schnitt, den die drei sonst auflegen.“

BG-Co Trainer Daniel Hamberger: „Es war ein enorm wichtiger Sieg für uns nach dem doch eher schwachen November. Alle Spieler haben ihren Anteil am Sieg, trotzdem darf man Lewis Londene heute schon herausheben. Er hat sich seine 25 Minuten Spielzeit mit 16 Punkten und 5 Assists bei lediglich 2 Ballverlusten als Aufbauspieler  heute redlich verdient. Und auch Max Uhlich hat heute absolut überzeugt.“

BG-Kapitän Dominik Veney: „Danke an die Fans, vor allem die Trommler-Crew um Rainer Franken hat uns am Ende förmlich zum Sieg getrieben .Die Halbserie ist aber noch nicht vorbei, wir wollen jetzt durchaus auch gegen die beiden Spitzenreiter schauen, ob da was geht.“

GOTHA GEWINNT MIT 29 PUNKTEN IM REGIONALLIGA-SPITZENSPIEL

Die 2. Mannschaft der Oettinger Rockets hatte am Samstagabend den bislang ungeschlagenen Tabellenführer aus Vilsbiburg zu Gast und konnte einen 91:62-Erfolg feiern. Die Schützlinge des Trainer-Duos Gut/Mähne stehen nun mit einer Bilanz von 9 Siegen aus 11 Spielen auf dem dritten Platz. Beide Mannschaften punkteten in den ersten Minuten abwechselnd, bevor sich die Hausherren nach vier Minuten durch einen Dreier von Robert Franklin zum ersten Mal leicht absetzen konnten (13:8). Kristian Kullamäe baute den Vorsprung zum Viertel-Ende auf 11 Punkte aus. Im zweiten Viertel kämpften sich die Vilsbiburger bis zum 24:24-Unentschieden heran, bevor Tobias Bode sein Team mit drei Punkten in Folge wieder in Führung brachte. Zur Halbzeit erspielten die Raketen einen 8-Punkte Vorsprung. Das dritte Viertel verlief genauso spannend. Das 17-jährige Eigengewächs Lucas Wobst zeigte sich mit drei erfolgreichen Distanzwürfen besonders treffsicher. Die Oberbayern um Trainer Holger Prote kämpften jedoch weiterhin engagiert und verkürzten vor dem Schlussabschnitt auf drei Punkte (57:54). Die letzten 10 Minuten gehörten dann jedoch der Heimmannschaft, die eine wahre Energieleistung zeigte und das 4. Viertel mit 34:8 deutlich gewann. Eine Schlüsselrolle nahm dabei auch das Gothaer Urgestein Sascha Mäder ein, der mit wertvollen Steals und Korbabschlüssen zu einem vorentscheidenden 11:2-Run direkt zu Viertelbeginn beitrug. Nun traf auch NBBL-Guard Janó Lange zwei Dreier in Folge und baute den Vorsprung weiter aus. Rockets-Trainer Stefan Mähne zeigte sich über die geschlossene Mannschaftsleistung erfreut: "Wir haben heute über große Strecken des Spiels unseren defensiven Plan konsequent umgesetzt und die Rebounds kontrolliert. Zugleich haben wir den Ball sehr gut bewegt und variabel gepunktet." Das spiegelt sich auch in der Statistik wieder: gleich sechs Spieler scorten zweistellig und das Rebound-Verhältnis ging mit 64:40 an Gotha. Besonders vielseitig agierte Kristian Kullamäe, dem ein Triple-Double gelang (19 Punkte, 12 Rebounds, 11 Assists). Für die emotionalen Höhepunkte sorgte Publikums-Liebling Robert Franklin. Der US-Amerikaner führte einmal mehr seine jungen Mitspieler souverän und überzeugte mit einer hervorragenden Leistung (18 Punkte, 17 Rebounds, 5 Assists). Dabei glänzte der Routinier auch mit einer 100%-Trefferquote von der Dreierlinie (3/3). Direkt nach dem Spielende ordnete Mähne den Erfolg jedoch bereits realistisch ein: "Unsere Spieler haben heute eine sehr gute Leistung gezeigt und dürfen sich natürlich über den Sieg freuen. Klar ist aber auch, dass wir den Schwung unbedingt für die nächsten Trainingswochen nutzen und an vielen Stellen hart arbeiten müssen um uns weiter zu verbessern."

Im Derby von Anfang an überlegen

breitenguessbachDer TSV Tröster Breitengüßbach gewinnt am Sonntagnachmittag das Auswärtsspiel beim TTL Bamberg völlig verdient mit 95:69 und bleibt der Tabellenspitze auf den Fersen.

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TSV Oberhaching vs OSB Hellenen München

osb basketball

Die Tropics empfangen den Neuling der Liga in der Kastanienallee 20 in Oberhaching.

Zahlreiche Zuschauer aus der Region waren angereist um sich das Derby anzuschauen.

Der Eintritt auf 4 EUR gesetzt mit sehr professionellen Eintrittskarten.

DJ Mischman am Start.

Das Spiel startete mit einem ersten starken Viertel beider Parteien und einer Führung von 18-12 für die Truppe aus Deisenhofen.

Das zweite Viertel konnten die jungen Hellenen mti einem Punkt für sich entscheiden 21-22, so dass man mit einer -5 Differenz in die Halbzeitpause ging.

23-20 im dritten Viertel für die Tropics, nachdem Peter Zeis richtig gut drauf war bei der Partie.

29-32 im letzten Viertel für die Hellenen und somit ein Endscore von 91-86.

Das Spiel relativ unspektakulär anzuschauen und entsprechend auch die Stimmung bei den Tropics in der Halle.

Lediglich ein Monster Dunking vom Julian Lippert sorgte für etwas Stimmung in der Halle.

Peter Zeis legte 27 Punkte hin, gefolgt von John Boyer mit 17 Punkten und Moritz Wohlers legte ganze 16 Punkte hin. Die Mannschaft der Tropics ist ziemlich gut ausgeglichen,

und Trainer Mario Matic hat immer gute Optionen beim Wechseln und konnte Lösungen finden gegen die Neulinge der Liga und den Sack zumachen und sich einen Tabellenplatz 2 absichern.

Bei OSB Hellenen Omari Knox mit 27 Punkten Top Scorer der OSB Hellenen. David Markert und Julian Lippert mit jeweils 17 Punkten.

Nächste Woche ein Heimspiel gegen Bamberg. Nach der Niederlage stehen die OSB Hellenen mit 5 Siegen und 6 Niederlagen in der Tabellenmitte.

muenchen hellenen

Auswärts platzt der Knoten einfach nicht

rosenheim sbr neuWeitere unglückliche Niederlage für SBR-Basketballer

Es soll derzeit einfach nicht sein mit einem Auswärtssieg für die Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim. Wie so oft in dieser Saison schnupperten die Grünweißen auch am vergangenen Samstag in Leitershofen bis zur letzten Minute an einem Sieg, um dann doch wieder mit einer unglücklichen 71:74-Niederlage nach Hause zu fahren.

Es ist wahrlich nicht immer so, dass der Tabellenplatz die tatsächliche Stärke eines Teams widerspiegelt, in diesem Spiel stimmte es aber: In Augsburg trafen zwei Tabellennachbarn auf Augenhöhe aufeinander und lieferten sich bis zum Schluss einen absolut offenen Schlagabtausch. 22:19 entschieden die Gastgeber das erste Viertel für sich, gegen Ende der Halbzeit sah es so aus, dass sie etwas davonziehen könnten, der SBR hielt aber dagegen und ging mit einem knappen Vier-Punkte-Rückstand in die Kabine. Im dritten Viertel fanden die Gäste ihrerseits besser ins Spiel und erkämpften sich nach 30 Minuten einen leichten Vorsprung, ehe sich in einem dramatischen, von Führungswechseln geprägten Schlussabschnitt die Leitershofener knapp durchsetzten. „Das war heute ein wirklich extrem umkämpftes Spiel, beide Mannschaften wollten unbedingt den Sieg, wir hatten es in der letzten Minute mehrmals in der Hand, gegen die frenetisch angefeuerten Gastgeber das Ding zu drehen – aber ohne eine Ausrede suchen zu wollen: Uns fehlt in diesen Spielen heuer oft auch das nötige Glück!“, zog Co-Trainer Stephan Hlatky am Ende das ernüchternde Fazit. Der Einsatz seiner Mannen hatte zuvor definitiv gestimmt: Für den offensiv diesmal glücklosen Evans Ganapamo sprangen Shkelzen Bekteshi und vor allem der erneut bärenstarke Osvaldas Gaizauskas in die Bresche; Kapitän Jguwon Hogges war wieder einmal überall zu finden und ließ sich sogar von einem Foul, bei dem er sich kurz vor Ende eine leichte Gehirnerschütterung zuzog, nicht von seinem Einsatz abhalten. Das Ergebnis frustriert die Grünweißen nun freilich: Nicht nur wegen der Tatsache, dass die Augsburger mit dem Sieg auch in der Tabelle an ihnen vorbeiziehen, sondern weil am Ende ein weiteres Mal die Erkenntnis bleibt, zwar vieles richtig gemacht, aber in der entscheidenden Phase doch wieder alles verloren zu haben.

Für den SBR spielten Breitfeld (3 Punkte), Hogges (19/12 Ballgewinne), Fliege, Strasser (2), Ganapamo (11/10 Rebounds), Bekteshi (12), März, Weigel (1), Gaizauskas (23) und Gheorghiu.

 

Tropics gelingt Husarenstreich in Breitengüßbach – Tolle Vorstellung der Gelbhemden

Oberhaching neuDank einer tollen Teamleistung erspielten und erkämpften sich die Gelbhemden einen wichtigen 86-77 (42-39) Auswärtssieg beim Meisterschaftsfavoriten in Breitengüßbach. Neben einer taktisch disziplinierten und uneigennützigen Spielweise waren vor allem die 18 eroberten Offensivrebounds, die Boyer und co immer wieder zweite Wurfchancen ermöglichten, ausschlaggebend für den tollen Mannschaftserfolg.

Den besseren Start in das Topspiel erwischten an diesem Abend die Oberhachinger Basketballer. Dank eines bestens aufgelegten John Boyer, der ein ums andere Mal energisch zum Korb zog, und eines im ersten Viertel sehr treffsicheren Peter Zeis ging die Matic Truppe mit 11:4 in Führung. Nun konterten die Oberfranken ihrerseits mit einem 10-0 und zeigten warum sie ebenfalls zu der Spitzengruppe der Regionalliga gehören. Aufbauspieler Alex Engel und Ex-BBL Profi Erik Land bereiteten der Tropics-Defense große Probleme. Mit der Umstellung der Verteidigung konnten die Oberhachinger den Lauf der Gastgeber jedoch stoppen. Im Angriff wurde nun konsequent der serbische Bär Miljan Grujic gesucht, der die Anspiele in Korbnähe hochprozentig verwandeln konnte. Mit einem 22-23 Rückstand ging es in den zweiten Spielabschnitt.

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Erst die Verlängerung brachte die Entscheidung

rosenheim sbr neuSBR-Basketballer mit wichtigem Sieg gegen Herzogenaurach

Dass eine gute Verteidigung im Basketball grundlegend ist, um auf dem Parkett nicht nur zu glänzen, sondern es am Ende tatsächlich auch als Sieger verlassen zu können, bekamen die Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim am vergangenen Samstag deutlich zu spüren. Bei ihrem hart umkämpften 91:81-Heimerfolg gegen den Tabellennachbarn Herzogenaurach konnten sie erst in der Verlängerung den Schalter in der Verteidigung konsequent so umlegen, dass die Gegenwehr der starken Gäste letztendlich gebrochen wurde.

Zuvor mussten die Zuschauer in der Gaborhalle ein weiteres Mal lange um den Sieg ihres Teams zittern, über weite Strecken des Spiels sah es gar so aus, als ob die Gäste aus Franken die Punkte von den favorisierten Rosenheimern entführen könnten. Mit 25:14 gewannen die Herzogenauracher gleich den ersten Spielabschnitt, ehe sich die Knezevic-Schützlinge etwas fingen und bis zum Halbzeitstand von 35:40 zumindest Schadensbegrenzung betrieben. „Unser Spiel steht und fällt mit der Verteidigung – wenn wir hinten die nötige Konsequenz vermissen lassen, können wir unsere Stärke, eine schnelle Offensive, nicht ausspielen“, analysierte Headcoach Mario Knezevic die Schwäche seiner Schützlinge in der ersten Hälfte. Sein Co-Trainer Christian März wurde da noch etwas deutlicher, er vermisste vor allem die nötige Einstellung in der Defense abseits des Balles, was er seinen Spielern in der Pause auch lautstark zu verstehen gab. Zu oft hatten die Gästeakteure zuvor einfache freie Würfe bekommen, die sie kollektiv zu nutzen wussten – fünf Herzogenauracher mit einer zweistelligen Punkteausbeute sprechen eine deutliche Sprache. Dementsprechend engagierter gingen die Sportbündler dann in der zweiten Halbzeit zu Werke, vor allem Topscorer Evans Ganapamo fand so auch offensiv besser ins Spiel und hielt sein Team zumindest auf Schlagdistanz. Zum Gleichstand reichte es aber erst in der 28.Minute, von da an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit ständigen Führungswechseln. Am Ende war es einmal mehr dem starken Rosenheimer Kapitän zu verdanken, dass sich sein Team noch in die Verlängerung retten konnte: Jguwon Hogges versenkte 19 Sekunden vor Schluss den entscheidenden Dreier zum Ausgleich. „Erst danach haben wir hinten dann das voll umgesetzt, was in der Halbzeit schon zur Sprache kam“, so Christian März. Und siehe da – die mannschaftlich geschlossene Verteidigungs-Intensität sicherte seinem Team letztlich zumindest vom Spielstand her noch einen relativ deutlichen Erfolg. Mit diesem wichtigen Sieg klettern die Rosenheimer vorübergehend auf den achten Tabellenrang in der Regionalliga Südost.

Es spielten Breitfeld, Hogges (22 Punkte/10 Rebounds), Fliege, Strasser, Ganapamo (28), Lachmann (2), Bekteshi (9), März, Weigel (6), Gaizauskas (13), Gheorghiu (11) und Schiefer.

 

Baskets im Spitzenspiel erfolgreich

Das Spiel zwischen den VfL Baskets Treuchtlingen und den Oettinger Rockets Gotha II hatte alles, was ein gutes Basketballspiel braucht. Spannung, Qualität und super Stimmung in der Senefelder-Halle. Der Lärmpegel erreichte seinen Höhepunkt, als die Treuchtlinger in den letzten vier Minuten die Partie mit einem 16:2-Lauf für sich entschieden. Stefan Schmoll legte mit sieben Punkten am Stück vor, Tim Eisenberger per Dreier, Florian Beierlein mit einem Korbleger und zwei Freiwürfen legten nach, und am Ende war es der Kapitän persönlich, der von der Freiwurflinie den Endstand herstellte. Das 95:81 war auch ein vorzeitiges Geburtstagsgeschenk an sich selbst. Mit dem Sieg, dem die Baskets erneut ihrer ausgeglichenen Offensiv-Leistung zu verdanken haben, bleiben die VfL-Jungs in der Verfolgergruppe von Tabellenführer Vilsbiburg. Neben Schmoll, der mit 29 Punkten Topscorer war, punkteten Tim Eisenberger (21), Florian Beierlein (20) und Simon Geiselsöder (18) zweistellig. Claudio Huhn kam zwar „nur“ auf sieben Punkte, war jedoch mit acht Assists sehr effektiv.

Für die VfL Baskets Treuchtlingen spielten: Kevin Vogt, Moritz Schwarz, Tim Eisenberger (21), Simon Geiselsöder (18), Claudio Huhn (7, 8 Assists), Stefan Schmoll (29), Tobias Horrn, Florian Beierlein (20), Luca Wörrlein, Jonathan Schwarz, Arne Stecher.

ROCKETS 2 KASSIEREN NIEDERLAGE IN TREUCHTLINGEN

Die Mannschaft von Florian Gut musste sich am Samstagabend beim Auswärtsspiel mit 95:81 geschlagen geben. Ausschlaggebend war eine furiose Schlussphase der mittelfränkischen Gastgeber, die beim 79:79 Unentschieden vier Minuten vor Ende noch einmal aufdrehten und ein wahres Offensiv-Feuerwerk starteten. Durch den Ausgang des 10. Spieltags sind hinter dem aktuellen Tabellenführer Vilsbiburg drei Mannschaften punktgleich: Treuchtlingen, Oberhaching und Gotha. Direkt dahinter komplettiert Breitengüßbach mit einem Sieg weniger die Spitzengruppe. Bereits am nächsten Wochenende dürfen sich die heimischen Rockets-Fans dann auf das Spiel gegen den bislang noch ungeschlagenen Tabellenführer Vilsbiburg freuen. Die ersten beiden Viertel gestalteten sich recht ausgeglichen. Die Heimmannschaft führte zwar durchgehend mit einigen Punkten, die Rockets konnten jedoch stets nachlegen, blieben nach zehn Minuten dran (27:20) und gingen nur mit drei Punkten Rückstand in die Halbzeit (45:42). Doch auch nach der Halbzeit hatten die Gastgeber die Nase vorne und entschieden das 3. Viertel für sich (69:63). Im letzten Viertel versuchten die Thüringern Gäste noch mit aller Macht das Spiel zu drehen und schafften es tatsächlich das Spiel vier Minuten vor Ende auszugleichen (79:79). Jedoch wussten die Treuchtlinger, angetrieben von einer beeindruckenden Fan-Kulisse, darauf mit viel Energie und vor allem Treffsicherheit aus der Distanz zu antworten und entschieden die Schlussphase deutlich für sich. Trainer Florian Gut äußerte großen Respekt für die Leistung der Treuchtlinger und zudem stellte fest: "Das war heute ein sehr intensives Spiel von beiden Mannschaften. Leider haben wir in den letzten Minuten nicht mehr die notwendige Energie aufgebracht." Viel Zeit zum Ärgern bleibt für die Raketen jedoch nicht, schließlich kommt nächstes Wochenende bereits der Tabellenführer Vilsbiburg nach Gotha.

Mit dem letzten Aufgebot zum Premieren-Sieg

jena sc

Fast alles sprach im Vorfeld des Jenaer Gastspiels in München gegen die Thüringer. Dennoch siegte die 2. Mannschaft von Science City Jena am Samstagabend beim MTSV Schwabing, gewann an der Isar mit 95:86 und feierte somit den vielumjubelten, ersten Erfolg der Saison. Die Ostthüringer mussten vor ihrem Start auf zahlreiche angeschlagenen und verletzten Akteure verzichten, zauberten unmittelbar vor dem Duell den erst frisch verpflichteten US-Amerikaner Justin Smith aus dem Hut. Smith lieferte wie erhofft und avancierte mit 25 Punkten sowie 16 Rebounds prompt zu einem wichtigen Leistungsträger, der sein Team zum Premierensieg führen konnte.

Ungeachtet der starken individuellen Leistung des Amerikaners hatte dieser Erfolg jedoch viele Väter. Schließlich leistete auch die talentierte Nachwuchsriege der Saalestädter ihren wichtigen Beitrag zum erfolgreichen Gelingen. Nach den beiden ersten Pluspunkten der Saison reicht Science City Jena die rote Laterne an den Kontrahenten aus Zwickau weiter, tauscht das Tabellenende gegen den 13. Platz im 14er Feld. Bereits am kommenden Samstag, den 02. Dezember 2017, kommt es ab 14.00 Uhr auf dem Parkett des meTecno court hinter der Sparkassen-Arena zum wichtigen direkten Schlagabtausch mit dem sächsischen Tabellennachbarn aus Zwickau.

„Glückwunsch an meine Jungs. Trotzdem eines stark dezimierten Kaders haben wir ein sehr gutes Spiel abgeliefert, sind sehr konzentriert aufgetreten und haben uns die beiden ersten Pluspunkte verdient“, bilanzierte Jenas Trainer Chris Schreiber nach dem Spiel. "Natürlich werden wir diesen schönen Moment kurz genießen. Doch schon ab Montag werden und müssen wir uns wieder mit dem entsprechenden Fokus auf das nächste Spiel vorbereiten. Der Sieg in Schwabing kann nur ein erster Schritt gewesen sein“, so Schreiber.

Während die jungen Jenaer gewohnt stark in die Partie fanden, sich eine frühe Führung erspielen konnten, kippte das Spiel nach dem 10:10-Ausgleich zunächst zu Gunsten der Gastgeber. Bis zur ersten Viertelpause auf 27:18 enteilt, legte Schwabing auch im zweiten Spielabschnitt nach. Durch einen Distanzwurf von Schwabings Topscorer Nigel Gibbs (34 Punkte) mit 41:26 (17.) in Front liegend, schienen sich die Münchner vor der Halbzeitsirene richtungsweisend absetzen zu können. Allerdings konnten die Thüringer auf Julian Foerster in dieser kritischen Phase vertrauen, der seine Mannschaft mit zehn Punkten offensiv in Schlagdistanz hielt. Nachdem sich beide Kontrahenten mit einer knappen 43:39-Führung der Hausherren in die Halbzeit verabschiedet hatten, drehte Science City das Duell unmittelbar nach dem Start der zweiten Hälfte. So war es Jenas Flügelspieler Marco Rahn der in der 22. Minute auf 46:46 ausgleichen konnte, bevor die Begegnung endgültig zu Gunsten des Schreiber-Teams kippte. Science City konservierte den herausgeworfenen Vorsprung bis zur letzten Viertelpause, um mit 69:64 (30.) in Front liegend die finalen zehn Minuten zu eröffnen. Der MTSV Schwabing versuchte sich im gesamten Verlauf des Schlussviertels gegen die drohende Niederlage zu stemmen, fand gegen Jenas konsequent ausgespielte Offensivaktionen jedoch keine passenden Antworten mehr, um dem Duell eine erneute Wendung zu verleihen.

SCJ: Smith 25 Punkte, Rahn 17, Glück 15, Becker 10, Foerster 10, Schneider 9, Smollich 5, Schenderlein 4 – Gudat, Schreiber (DNP)

Kangaroos unterliegen nach verschlafenem Start

Kangaroos unterliegen nach verschlafenem Start

Die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen verlor am Samstagabend in der 1. Regionalliga Südost bei OSB Hellenen München mit 68:79 (25:40). Ausschlaggebend für die vierte Niederlage in Folge war ein völlig missratenes erstes Viertel, welches man mit 5:22 abgeben musste. Die anschließende Leistungssteigerung reichte nicht aus, der Partie noch eine Wende zu geben.

Dass die Mannschaft des Gegners vornehmlich aus zwei Spielern, nämlich Omari Knox und Jermaine Lippert besteht, war vor dem Spiel in München den Leitershofern sicherlich bekannt. Das Trainerteam hatte die Mannschaft sicherlich auch darauf hingewiesen. Gleichwohl, vor allem Lippert gewährten die Kangaroos in den ersten zehn Minuten zumeist freies Geleit, was der Powerforward leidlich ausnutzte und bereits da 12 Punkte auf seinem Konto hatte. Das wäre insofern noch ertragbar gewesen, wenn man selbst offensiv Akzente hätte setzen können. Doch dies gelang der BG zu Beginn des Spiels nicht, viele Ballverluste, viele Fehlwürfe, vor allem aber ein insgesamt viel zu langsamer Spielaufbau sorgten dafür, dass nur 5 Punkte im ersten Viertel erzielt werden konnten. Eine eigentlich kaum vorstellbare Ausbeute für ein Regionalligaspiel, ebenso wie die bis dato desolate Leistung einiger Leitershofer Spieler. Im zweiten Viertel wurde es dann besser, vor allem Aufbauspieler Lewis Londene konnte nach seiner Einwechslung einige Akzente setzen und sorgte mit mehreren Körben dafür, dass der Rückstand zumindest erst einmal nicht weiter anwuchs.

In der Halbzeit schienen sich die Stadtberger dann endlich gefunden haben, denn nach dem Seitenwechsel entwickelte sich die Partie zunehmend ausgeglichen. Den Rückstand zu verkürzen gelang aber weiterhin nicht, beim Spielstand von 46:62 ging es in das Schlussviertel. In diesem kämpften sich die Kangaroos nochmals auf 68:76 heran. Die Aufholjagd kam allerdings zu spät, Knox sorgte mit einem weiteren Dreier für die finale Entscheidung. Zu allem Überfluss verletzte sich Max Uhlich gegen Ende der Partie auch noch am Knöchel und erweiterte somit das augenblickliche Stadtberger Lazarett.

Am kommenden Samstag treffen die Kangaroos in eigener Halle auf die DJK SB Rosenheim. Langsam aber sicher sollte das Team dann wieder einmal einen Sieg einfahren, um den Abstand in die hinteren Tabellenregionen zu wahren.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Genck (9/1 Dreier), Breuer, Tucker 9/1 Dreier),  Uhlich, Londene (10/2 Dreier),  Benke (16), Veney (9), Tesic (4), Hadzovic (11).

Beste Werfer OSB München: Lippert (30), Knox (20)

Die zweite Mannschaft der BG musste in der 2. Regionalliga Süd mit 87:84 eine knappe Niederlage hinnehmen. Dabei gelang es der Mannschaft nicht, eine 46:39 Halbzeitführung ins Ziel zu retten. Auch nach dem dritten Viertel war man noch mit 67:64 in Front gelegen.

Stimmen zum Spiel:

Ian Chadwick, Headcoach BG: „Das erste Viertel war von meiner Mannschaft vollkommen lethargisch. Bei einigen Spielern schien es, als ob sie aktuell total ihre Form verloren haben. Danach wurde es dann deutlich besser, aber 17 Punkte Rückstand holt man nur schwierig auf. “

BG-Teammanager Andreas Moser: „Die kämpferische Einstellung hat in drei von vier Vierteln gepasst. Ein Spiel besteht aber nun einmal aus vier Vierteln. Nächste Woche gegen Rosenheim soll die Mannschaft einfach da weiterspielen, wo wir gegen die Hellenen heute aufgehört haben. Dann haben wir auf jeden Fall eine reale Siegeschance.“

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