Spielberichte

Tropics erwischen einen rabenschwarzen Tag

Oberhaching neuObwohl man sich viel für das Spiel in Leitershofen vorgenommen hatte, war es einfach nicht der Abend der Oberhachinger Basketballer. Die Truppe von Trainer Mario Matic konnte bis auf eine starke Phase Anfang des zweiten Viertels zu keinem Zeitpunkt an die bisher starken Saisonleistungen anknüpfen und muss den starken Gastgebern zu einem verdienten Sieg gratulieren.

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Die Rückkehr der glorreichen Sieben

rosenheim sbr neuErsatzgeschwächte SBR-Basketballer siegen in Jena

Endlich wieder ein Erfolgserlebnis: Mit einem sieben Mann starken Rumpfkader kehrten die Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim vergangenen Samstag auf die Siegesstraße zurück und erkämpften sich gegen Jena nach zuletzt drei verlorenen Spielen in Serie einen wichtigen 85:82-Erfolg.

Ein Blick auf Co-Trainer Stephan Hlatky genügte in Jena, um zu sehen dass die Rosenheimer mit dem beinahe letzten Aufgebot zum Tabellenschlusslicht nach Thüringen gereist waren: Der saß nämlich nicht wie üblich mit einem Hemd bekleidet auf der Bank, sondern hatte sich für den absoluten Notfall selbst das Trikot übergestülpt, nachdem mit Ebertz, Bekteshi, Lachmann, März und Schiefer gleich fünf SBR-Spieler aus verschiedenen Gründen die Auswärtsfahrt nicht mit antreten hatten können. Nicht die besten Voraussetzungen also für das so wichtige Gastspiel bei der Thüringer Bundesligareserve. Gleich von Anfang an konnte man dann auch sehen, dass beide Kontrahenten dringend einen Sieg benötigten. Die Partie war vor allem in der Verteidigung von hoher Intensität geprägt, wobei die Rosenheimer den besseren Start erwischten und das erste Viertel mit 25:18 für sich entscheiden konnten. Bis zur Pause entwickelte sich dann ein offener Schlagabtausch mit ständigen Führungswechseln, sodass die Sportbündler nur mit einem hauchdünnen 2-Punkte-Vorsprung in die Kabine gehen konnten. Angeführt vom erneut bärenstarken Duo Ganapamo (31 Punkte/12 Rebounds) und Hogges (25 Punkte) gelang es den Rosenheimern danach trotz der starken Press- und Zonenverteidigung der Gastgeber, bis zur 38. Minute auf acht Punkte davonzuziehen. Doch die Thüringer hielten mit letzter Kraft dagegen, fighteten sich nochmals heran und hätten in einem westerngerechten Showdown mit einem finalen Wurf von jenseits der Mittellinie sogar noch die Verlängerung erzwingen können.

Dementsprechend erleichtert waren die SBR-Trainer nach dem wichtigen Auswärtserfolg, bei dem sie neben der überragenden Vorstellung der beiden bereits genannten Teamleader erneut die kämpferische Mannschaftsleistung hervorhoben: Neuzugang Michael Strasser leistete nach seinem USA-Trip für den früh foulbelasteten Severin Weigel unter den Körben Schwerstarbeit, und auch Osvaldas Gaizauskas überzeugte als ruhender und wurfstarker Pol in der SBR-Offensive. „Obwohl wir vor allem defensiv und bei den Rebounds sicher noch an uns arbeiten müssen, wächst das Team mehr und mehr zusammen“, blickt Cotrainer Stephan Hlatky optimistisch auf das nächste Heimspiel, bei dem die Rosenheimer am kommenden Samstag den Mitfavoriten Treuchtlingen in der Gaborhalle empfangen. Für den SBR punkteten (neben Ganapamo und Hogges) Breitfeld (3), Fliege (5), Strasser (4), Weigel (5) und Gaizauskas (12).

 

Kangaroos überraschen gegen Oberhaching

 

Einen nicht unbedingt, und in dieser Höhe schon rein gar nicht erwarteten 92:71 (42:35) Sieg konnte die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen am Samstagabend gegen den hochgehandelten TSV Oberhaching einfahren. Die Kangaroos stoppten so die zuletzt drei Spiele andauernde Siegesserie des Gegners und schoben sich nach dem 5. Spieltag in der 1. Regionalliga Südost nun selbst auf den hervorragenden fünften Tabellenplatz vor.

Eine Hiobsbotschaft erreichte das Team von Trainer Ian Chadwick bereits vor dem Spiel. Emanuel Richter hatte sich unter der Woche am Ellenbogen verletzt und musste passen. Der Gegner aus dem Münchner Süden hingegen konnte in Bestbesetzung antreten, hatte auch seine drei ausländischen Topspieler John Boyer, Ognjen Zoric und Miljan Grujic an Bord. Die Leitershofer schockte dies aber keinesfalls. Man legte los wie die Feuerwehr, zwang beim Stande von 9:2 den Gegner nach vier Minuten bereits zur ersten Auszeit, nach acht Minuten zu deren Zweiten, da stand es bereits 18:6 für die BG. Die Tropics stellten danach auf Zonenpresse um, waren aber in dieser Verteidigungsform nicht spritzig genug, den Rückstand bis zur Halbzeit zu verkürzen. Leitershofen nahm einen 22:12 Vorsprung mit. Danach lief es aber besser für die Gäste, mit drei Dreiern kämpfte man sich auf 25:26 heran. Der ein oder andere Fan unter den 350 Zuschauern dachte da wohl schon, dass nun die Routine des teams von Trainer Mario Matic zum Zuge kommen würde. Doch weit gefehlt, die Stadtberger hielten mit unglaublichem Kampf und Wille dagegen. Johnny Genck traf zwei Dreier binnen einer Minute  und so führten die Kangaroos zur Halbzeit wieder etwas deutlicher mit 42:35.

Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie noch mehr zu einer wahren Schlacht. Die ganz große spielerische Linie fehlte in den dritten zehn Minuten zwar, dafür wurde um jeden Ball, um jeden Rebound und um jeden Wurf mit unglaublicher Intensität auf beiden Seiten gerungen. Die Oberbayern versuchten alles, um den Rückstand zu verringern, kamen durch einen Dreier von Peter Zeis wieder auf 44:48 heran. Mit der Schlusssirene des dritten Viertel gelang Dennis Behnisch, der für Emanuel Richter aus der zweiten Mannschaft aufgerückt war, per Dreier die 57:47 Führung. Und noch besser, der gleiche Spieler netzte von jenseits der 6.25 Meter Linie mit dem ersten Angriff des vierten Viertels erneut per Dreier ein. Entschieden war das Spiel damit noch nicht, denn es blieben ja noch lange 9 Minuten auf der Spieluhr. Die Leitershofer ließen dem Gegner aber weiterhin keinen Zentimeter Platz. Man dominierte die Bretter und zwang die Oberhachinger vermehrt zu schwierigen Dreipunktewürfen. Diese verfehlten nun zumeist ihr Ziel und führten zu der ein oder anderen Frustration bei den Münchenern Akteuren. Zwei technische Fouls waren die Folge. Diese hatten die wütenden Leitershofer Fans  von der Tribüne schon lange vorher für den Gästetrainer wegen fortlaufenden Reklamierens von der ersten Minute an gefordert. Bernhard Behnke verwandelte vier Freiwürfe in Folge, der überragende Nico Breuer zwei weitere Stop-Clock Bonuswürfe. Und dann gab es noch ein paar Highlights für die Fans: Erst  erzielte Nachwuchsspieler Lewis Londene zwei Körbe, darunter ein sehenswerter Dreier, und zur Krönung netzte Dominik Veney einen Pass von Nico Breuer per krachenden Alley-Oop Dunking zum Endstand ein.

Am kommenden Sonntag geht es für die Kangaroos auswärts beim TTL Bamberg weiter, ehe eine Woche später dann der MTSV Schwabing zu Gast  in der Stadtberger Sporthalle sein  wird.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Genck (10/2 Dreier), Breuer (10), Tucker (4), Behnisch (6/2 Dreier), Uhlich (7), Londene (5/1 Dreier),  Benke (20), Hadzovic (14), Veney (12/1 Dreier), Tesic (4).

Beste Werfer Oberhaching: Boyer (21), Zoric (17)

Stimmen zum Spiel:

Ian Chadwick, Headcoach BG: „Der Ausfall von Emanuel hat mir gegen einen solch routinierten Gegner natürlich etwas Sorge bereitet. Aber es kam anders. Jetzt bin ich total stolz auf meine Mannschaft, mit welcher Leidenschaft, Intensität und Freude sie heute gespielt hat. Und dies von wirklich allen zehn Spielern. Ich habe da ein tolles Team. Das Spiel hat mir heute wirklich großen Spaß gemacht, so darf es weiter gehen.“

BG-Co-Trainer Daniel Hamberger: „Respekt, wir haben in 40 Minuten kein einziges Mal die Führung abgegeben und einen großen Fight geliefert. Unter den Körben sind wir eine unglaubliche Macht und dann haben wir auch die Dreier im richtigen Moment gesetzt. Dass wir dann noch die Freiwurfquote voon zuletzt 44% auf 80% gesteigert haben war natürlich auch wichtig“.

BG-Center Nedim Hadzovic: „Es war ein Kampf auf Biegen und Brechen. Leider musste ich dann kurz vor dem Ende verletzt raus, ich denke aber, dass ich maximal ein zwei Trainings aussetzen muss und es dann wieder geht. Trotz dieser Intensität war das Spiel unter den Akteuren zu jeder Zeit sehr fair und alle haben sich danach die Hand gegeben, so soll es sein. Nun wollen wir uns natürlich in den aktuellen Tabellenregionen festsetzen, keine Frage, aber es ist eine enorm ausgeglichene Liga dieses Jahr.“

Baskets übernehmen die Tabellenführung

Prote-Schützlinge entscheiden Spitzenspiel-Krimi mit 88:81 für sich

800 Basketball-Fans wollten sich das Spitzenspiel zwischen den ungeschlagenen Teams der Baskets Vilsbiburg und dem TSV Tröster Breitengüßbach am vergangenen Samstagabend nicht entgehen lassen und sollten nicht enttäuscht werden. Beide Teams lieferten sich über 40 Minuten eine intensive Partie auf Augenhöhe, dass die Hausherren am Ende mit 88:81 (50:45) für sich entscheiden konnten und damit die alleinige Tabellenführung übernehmen.

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TTL Bamberg gewinnt wichtiges Auswärtsspiel in Herzogenaurach

Logo neu 08Longhorns Herzogenaurach vs. TTL Basketball Bamberg (77:88)

 Am Ende des Spiels stand ein verdienter Auswärtssieg des TTL Basketball Bamberg über den direkten Ligakonkurrenten aus Herzogenaurach. Davor sahen die Zuschauer einen offenen Schlagabtausch zweier Teams aus der hinteren Hälfte der Regionalliga Südost. Ein Spiel, das man aus Sicht des TTL unbedingt für sich entscheiden musste um nicht in die Abstiegsplätze abzurutschen. So waren Trainer und Mannschaft auch in das Spiel gestartet. Allerdings gestaltete sich die erste Spielhälfte nicht danach. Immer wieder fanden die Mittelfranken ihren freien Dreier-Schützen Krause und waren auch an den Brettern deutlich aggressiver als die Bamberger. Zur Halbzeit hatten sich die Hausherren einen hochverdienten 7-Punkte-Vorsprung (45:38) erarbeitet. Offensichtlich hat die Halbzeitansprache von Coach Rainer Wolfschmitt das junge Bamberger Team wieder in die Erfolgsspur gebracht. Die Jungs traten jetzt deutlich aggressiver und auch konzentrierter auf und fanden wieder ins Spiel zurück. In dieser Phase zeichneten sich besonders Nils Duckarm und Moritz Schmitt aus, die wertvolle Rebounds sicherten. In der Offensive war nun auch Centerspieler Hendrik Land sehr effektiv und punktete sicher am gegenerischen Brett. Die TTLer konnten den Rückstand bis zum Beginn des Schlussviertels so auf 62:59 reduzieren. Im letzten Viertel übernahmen die TTLer dann nach vier Minuten die Führung und bauten diese kontinuierlich bis zum Schluss weiter aus. Im Schlussabschnitt wusste nun auch Center Frerk Adriaans auf Bamberger Seite mit einigen Rebounds und sicherer Wurfausbeute zu überzeugen. Abteilungsleiter Klaus Linsner: „Glückwunsch an Mannschaft und Trainer - nach den schweren Auftaktspielen war das ein wichtiger Sieg im Kampf um den Klassenerhalt. Das sind die Spiele die wir unbedingt für uns entscheiden müssen! So kann es gerne weitergehen!“

 TTL BA: Adriaans 19/3, Dippold 15/0, Jefferson 14/1, Land 12/1, Lachmann 11/2, Schmitt M. 7/1, Duckarm 4/0, Hubatschek 4/0, Loch 2/0, Reichmann, Ulshöfer

HERZO: Gahlert 20/0, Krause 17/4, Kaiser M. 18/2, Bauer 9/0, Dinkel 4/1, Übbing 4/0, Feuerpfeil 2/0, Schlindwein 1/0, Eismann, Kaiser V.,, Kwilu

VfL Treuchtlingen vs OSB Hellenen München: Von Truhtilo dem Alemannen hat Treuchtlingen seinen Namen

Treuchtlingen ist eine Stadt mit etwa 12.800 Einwohnern im südlichen Teil des mittelfränkischen Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen. Es ist ein staatlich anerkannter Erholungsort mit Heilquellen-Kurbetrieb (Altmühltherme). Von den 12800 Einwohnern waren in der Bürgermeister-Döbler-Allee 3 in Treuchtlingen ca. 500 Gäste anwesend. Die Stimmung sehr heiß.

Für das erfahrene Schiedsrichter Paar bestehend aus Oliver Murmann und Klaus Wolff war es das zweite Spiel in der Konstellation.Man merkte, dass die beiden Refs sehr gut eingespielt sind. Für Oliver Murmann war es das dritte Spiel in der 1. RLSO in der aktuellen Saison 2017/2018.

1. Viertel: Ausgeglichen und beide Teams sehr Korbstark mit einem 28-28.

2. Viertel: Hellenen gewinnen es mit zwei Punkten 19-21. Zu dem Zeitpunkt noch alles drin für die Hellenen aus München.

3. Viertel: Treuchtlingen gewinnt das Viertel mit 35-20. Viele Körbe die gefallen sind mit einem sehr starken  Eisenberger (27 Punkte) und Beierlein (27 Punkte). Schmoll ebenfalls sehr stark mit 22 Punkten in der Partie.

4. Viertel: 26-25 ebenfalls für Treuchtlingen.

Endstand 108-94

Omari Knox scorte 39 Punkte und JJ Lippert 23 Punkte. Dritt bester Scorer der OSB Jungs war David Markert mit 12 Punkten.

Leider konnten die Hellenen nur 15 Freiwürfe erarbeiten, während die Jungs aus Treuchtlingen 39 Freiwürfe bekamen. Der Aufsteiger und Neuling der Liga muss sich noch an die Härte der Liga gewöhnen und weiter arbeiten. Nächste Woche besuchen die ungeschlagenen Baskets Vilsbiburg die OSB Jungs in München am 28.10.2017. Das Spiel wird sicherlich sehr spannend, wo man sich ganz klar als Außenseiter sieht, gegen das eingespielte und erfahrene Team aus Vilsbiburg.

STARKER SCHLUSSSPURT SICHERT TROPICS DEN 3. SIEG IN SERIE

Oberhaching neuDie Tropics gewinnen auch ihr 2. Heimspiel gegen Herzogenaurach mit 79:70 und bleiben weiterhin zuhause ungeschlagen! Herzogenaurach, die die ersten 3 Spiele ohne Spielerverstärkung aus der Pro A aufgestellt waren, kamen diesmal mit ihrem stärksten Team an den Kyberg. Ein starker Schlussspurt sicherte den Tropics letztendlich den wohlverdienten Sieg.

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Großer Jenaer Kampf wird nicht belohnt

jena scMit einer sich erst im Schlussviertel herauskristallisierenden 76:90-Niederlage kehrte die 2. Mannschaft von Science City Jena aus Leitershofen zurück. Das Team von Trainer Chris Schreiber unterlag dem Regionalliga-Kontrahenten vor den Toren Augsburgs personell stark gehandicapt, musste im Gastspiel bei den Schwaben auf vier verletzte Schlüsselspieler verzichten, die vor allem bei der Arbeit unter den Brettern eine große Lücke hinterließen. Während die Saalestädter der BG Leitershofen einen großen Kampf lieferten, die Spielstände bis Mitte des letzten Viertels knapp halten konnten, entschieden die Hausherren die Begegnung im Schlussspurt durch ihre physischen Dominanz. Mit einem Rebound-Verhältnis von 46:19 war gegen den Tabellensiebenten am Ende kein Kraut gewachsen. Dennoch spielte die jungen Jenaer Garde mutig und um ihre Chance kämpfend bis in die finale Phase des Duells.

Nachdem die Thüringer im Startviertel einen Auftakt nach Maß erwischten, sich eine frühe 11:2-Führung (3.) erspielt hatten, überholten die von Bernhard Benke angeführten Gastgeber die junge Jenaer Bundesliga-Reserve bis zur ersten Viertelpause mit 22:18. Doch Science City behielt die Köpfe oben, stemmte sich trotz der physischen Unterlegenheit mit allen zu Verfügung stehenden Mitteln gegen die Größenvorteile der Hausherren. Nachdem Moritz Schneider Jenas Korbjäger mit einem Dreier zum 36:28 (15.) erneut in Front bringen konnte, kippte das Spiel bis zur Halbzeitpause erneut zu Gunsten der Schwaben. Mit einem hauchdünnen 42:43-Rückstand in die Kabine gehend, befand sich Science City nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte in Schlagdistanz. An dieser Konstellation sollte sich auch im Verlauf des dritten Viertels nichts ändern. Von knappen Zwischenständen und einigen Führungswechseln geprägt, befanden sich die Saalestädter auch beim 60:62 in der 30. Minute noch aussichtsreich im Rennen. Durch einen Dreier von Benjamin Dizdar zur Jenaer 63:62-Führung den Schlussabschnitt eröffnend, konterte Leitershofen mit einem spielentscheidenden 10:0-Lauf auf 72:63 (34.). Im Endspurt behielten die routinierten Leitershofener die Kontrolle einer über weite Teile ausgeglichenen Partie und brachten ihren Heimsieg über die Ziellinie.

„Hut ab vor der Leistung meines Teams. Wir haben heute gegen eine sehr robuste und physische Mannschaft gespielt. Ohne Marco Rahn, Lasse Meier, Jacob Lawson, Jakub Kadasi und im Spiel dann ohne Richard Rietschel waren wir heute auf den großen Positionen äußerst dünn besetzt. Positiv ist sicherlich, dass wir trotz unserer Unterlegenheit beim Rebound das Duell lange offen halten konnten“, konstatierte Jenas Trainer Chris Schreiber nach der Partie.

SCJ: Dizdar 19 Punkte, Heber 18, Krause 11, Schneider 11, Domrös 10, Rietschel 8, Becker, Glück, Shusel, Foerster, Heinicke, Mayr

GGZ Baskets unterliegen deutlich in Schwabing

GGZ Baskets Zwickau kassieren in Schwabing nach schwacher zweiter Hälfte eine deutliche 72:104 (23:27, 45:48, 59:76) Niederlage. 

Die lange Heimreise haben die GGZ Baskets mit leeren Händen antreten müssen, da man dem Spiel zu keiner Zeit seinen Stempel aufdrücken konnte und vor allem in der zweiten Hälfte auch mit den Unparteiischen haderte.

Die Gäste starteten mit einem erfolgreichen Dreier von Kapitän F.Fraas. Schwabing legte rasch ein 3:13 vor (4.). Danach kam Zwickau besser ins Spiel, verkürzte den Rückstand und schaffte den Anschluss  zum 30:31 (13.Min) und 39:40 (18.Min). Bei Halbzeit war man mit 42:47 noch absolut in Schlagdistanz. Doch die Bayern kamen deutlich aggressiver aus der Pause und zogen auf 66:49 davon (25.). Zwickau war in der Verteidigung einen Schritt zu langsam und schaffte es vor allem nicht, die athletischen Hausherren vom Offensiv Rebound abzuhalten. Viel zu viele zweite Wurfmöglichkeiten und einfache Punkte in Korbnähe liesen den Rückstand immer weiter ansteigen. Auch in der Offensive lief nicht mehr viel zusammen Beim Stand von 59:76 (30.Min) ging es in den letzten Spielabschnitt. In dieseml änderte sich am Gesamtbild wenig, da die Muldestädter nach einigen strittigen Entscheidungen nun auch vermehrt mit den Unparteiischen haderten. Beim Spielstand von 62:93 (36.) war das Spiel endgültig entschieden. Zwickau konnte nur eine Halbzeit überzeugen. Das hohe Ergebnis ist vollkommen verdient, da es die GGZ Baskets nicht vermochten, sich gegen die Widrigkeiten durchzusetzen und als Einheit aufzutreten. Sinnbildlich für diesen Tag war die Foulbelastung von Mario Nagler, der bei zehn Minuten Einsatzzeit überhaupt nicht ins Spiel kam, womit das Team unter dem Korb stark geschwächt war. 

Nun gilt es die Hauptprobleme schnellstmöglich abzustellen, denn schon am Samstag warten mit Ansbach zu Hause ein ganz schwerer Brocken auf die Schumanstädter

Punkteverteilung Zwickau: Bassl, Bellscheidt (6), Endig (10), Fraas (20), Kordis (12), Nagler (4), Peter (9), Romanovskij (5), Ulbricht (6)

TTL Bamberg gegen Gotha II chancenlos

TTL Basketball Bamberg vs. OeTTINGER Rockets Gotha II 66:88

Logo neu 08Das junge ersatzgeschwächte TTL-Team musste gegen eine starke Gothaer Mannschaft erneut "Lehrgeld" bezahlen und verlor deutlich mit 66:88. Die Bamberger wurden von Beginn an von den Gästen in den Defensive gedrängt und taten sich gegen die körperlich überlegenen Gäste sichtbar schwer. Trotz guter kämpferischer Einstellung und gelungenen Einzelaktionen liefen die TTL-Jungs von Beginn an einen Rückstand hinterher, der sich kontinuierlich ausbaute. So stand es zur Halbzeit 31:42 für die Thüringer in dessen Reihen sich besonders Kristian Kullamäe durch klugen Spielaufbau und sicheren Abschluss auszeichnete. Dann erwischten die Hausherren auch noch einen schlechten Start in das dritte Viertel und kamen erst nach fünf Minuten zu den ersten Punkten. Bis zur Mitte des Schlussabschnittes sahen die nur 50 Zuschauer das gleiche Bild - aggressiv klug spielende Gäste gegen überforderte Bamberger. Hier wurden die Ausfälle von Playmaker David Schmitt und Routinier Michi Lachmann besonders schmerzlich vermisst. Beim Stande von 48:73 nahm Coach Rainer Wolfschmitt nochmals eine Auszeit und rüttelte seine Spieler wach. Nach einer Umstellung auf eine Ganzfeldpresse mit der die Mannschaft von Florian Gut große Probleme bekam, starteten die TTLer einen 13:0 Lauf und konnten das Ergebnis kurzfristig besser gestalten.  Zum Spielende hatten die Gäste die Schwächephase jedoch überwunden und brachten ihren Sieg sicher nach Hause. Schaut man auf die Spielstatistik zeichnet sich ein klares Bild. Mit 31:61 Rebounds beherrschte Gotha die Bretter und kam zu vielen zweiten und dritten Wurfchancen. Ein Manco an dem die TTLer hart arbeiten müssen. Hier ist vor allem auf Bamberger Seite Frerik Adriaans gefragt, der am Wochenende nicht überzeugen konnte.

TTL BA: Dippold 12/0, Reichmann 11/1, Jefferson 10/0, Hubatschek 7/0, Schmitt Moritz 7/1, Loche 6/1, Dorn 5/1, Adriaans 5/0, Duckarm 3/0, Ulshöfer, Land

Gotha: Kullamäe 17/3, Stanic 14/0, Wobst 12/2, Franklin 11/0, Lange 8/0, Pahnke 8/0, Bode 7/0, Kassiumis 6/0, Rommeley 5/1, Müller          

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