Spielberichte

Kangaroos beenden das Jahr mit desaströser Niederlage

Statt unter dem Motto „besinnliche Weihnachten“ endete das Sportjahr 2016 am Samstagabend für die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen in der Kategorie „brennender Baum“. Die Kangaroos unterlagen im letzten Vorrundenspiel in der 1. Regionalliga Südost den Baskets Vilsbiburg nach desolater Leistung mit 52:111 (27:49) und gehen damit weiterhin auf Platz 12 notiert in die dreiwöchige Winterpause. Ein Platz, der aufgrund der aktuellen Konstellationen in der zweiten Bundesliga momentan den Abstieg bedeuten würde.

Die Vorzeichen standen bekanntermaßen schon vor der Partie nicht besonders gut für die BG. Mit Emanuel Richter und Dominik Veney fehlten nicht nur die beiden erfahrensten Akteure im Team, sondern auch die Leader auf dem Feld. Vilsbiburg konnte hingegen in bester Formation antreten und kam mit einer Serie von mehreren dreistelligen Siegen in Folge selbstbewusst in die Stadtberger Sporthalle. Und was die Gegner der Niederbayern in den letzten Wochen schon nicht geschafft hatten, blieb auch der Leitershofer Nachwuchstruppe verwehrt, bei der außer Nedim Hadzovic und Josh Hart kein Spieler auf dem Feld stand, der älter als 22 Jahre war. In der Startphase agierte die BG trotzdem wie fast immer ganz ansprechend, zwei Mal führte man sogar zu Beginn der Partie und bis zur siebten Minute stand es gerade einmal 12:14. Dann folgte jedoch das immer selbe Muster im Leitershofer Spiel: Der Gegner stellt sich auf die Kangaroos ein, erhöht das Tempo, die Stadtberger haben keine passende Antwort, die Fehlerquote erhöht sich, die Köpfe beginnen zu hängen. Dann kassiert man ein paar Körbe, vergibt ein paar leichte Chancen und liegt plötzlich zehn Punkte zurück. Oft passierte dies in den letzten Wochen erst im dritten oder vierten Viertel und führte noch zu erträglichen Ergebnissen, am Samstag begann demzufolge aber schon in den ersten zehn Minuten fast schon eine Form, die man als Abschlachten bezeichnen kann.

Denn es folgte was folgen musste. Der spielfreudige Gegner gewann zunehmend Gefallen an der uninspirierten Vorstellung der Stadtberger und war wahrscheinlich selbst verwundert, wie oft die Kangaroos sie mit direkten Fehlpässen zu Fastbreaks einluden. Vor allem John Boyer war wieder einmal nicht zu stoppen, 13 Steals hatte der US-Amerikaner mit britischem Pass am Ende auf seinem Konto. Er hatte so viel Spaß am bunten Treiben, dass er trotz hoher Führung erst in der 38. Spielminute zum ersten Mal das Feld verließ. Natürlich war die individuelle Klasse der mit vier ausländischen Profis angetreten Vilsbiburger auch eine andere als die der Letershofer, die Vorstellung der Kangaroos als solches sollte dies aber nicht entschuldigen. Denn es fehlte an diesem Abend einfach an allem, dieses Mal auch am Kampfgeist und an der Einstellung.

Das Vorrundenfazit bei der BG: Schwacher Saisonstart mit Niederlagen gegen vermeintlich leichtere Gegner aufgrund des personellen Umbruchs, vieler Verletzungen aber auch der Tatsache, dass viele Spieler über den Sommer nur unzureichend trainiert hatten. Danach, nach vielen Gesprächen und Analysen, legte man zu, gewann drei Spiele und hatte sogar einige Spitzenmannschaften am Rande der Niederlage, jedoch fehlte hier auch das Quäntchen Glück. In den letzten zwei, drei Spielen dann noch größere Verletzungssorgen, klare Niederlagen und ein wenig wieder der Status „zurück auf Los“.

Die Mannschaft wird nun einige Tage durchschnaufen, kleinere Verletzungen auskurieren und dann mit hoffentlich neuer Kraft in die Rückrunde gehen. Diese startet am Sonntag 8. Januar um 17 Uhr mit einem richtungsweisenden Spiel, erneut in eigener Halle, gegen den Tabellennachbarn hapa Ansbach. Sicherlich werden die Verantwortlichen der Kangaroos auch vor Weihnachten noch einmal die Lage analysieren, wohin der Weg im Leitershofer Basketball überhaupt führen soll. Die Zeiten sind aber auf jeden Fall nicht einfach an Weihnachten 2016…

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Hart (18), Nicolas Breuer (1), Julian Breuer (371 Dreier), Londene (3/1 Dreier), Braun, Uhlich (4), Dorsch, Rud (3/1 Dreier), Hadzovic (14), Tesic (6).

Beste Werfer Vilsbiburg: Boyer (17), Novy (16), Timmons (14), Guddemi (14), Leierseder (13)

Stimmen zum Spiel:

BG-Trainer Adnan Badnjevic: „Was soll ich noch groß sagen, es war ein Klassenunterschied heute zu sehen, was die individuelle Klasse angeht, aber leider auch die Einstellung auf dem Feld. Ohne Emanuel und Dominik waren wir weitestgehend führungslos auf dem Feld. Ich glaube schon, dass wir die 1. Regionalliga in unserem Verein halten sollten. Ob das ohne Verstärkungen geht, sei dahingestellt in dieser starken Liga. Aber wenn dies angesichts unserer Rahmenbedingungen nicht möglich ist, werden wir auch mit dem aktuellen Kader selbstverständlich alles versuchen“.

BG Co-Trainer Tommy Nadir: „Die Art der Ballverluste, die wir uns geleistet haben, waren unglaublich, das habe ich selten bei einem Basketballspiel erlebt. Das ist sicherlich auch eine Frage der Konzentration und der Einstellung. Einige Spieler haben heute fast schon dramatisch ihre Grenzen aufgezeigt bekommen, wenn auch sicherlich gegen sehr starke zumeist ausländische Gegenspieler. Aber da müssen wir jetzt durch und aus den Erfahrungen lernen.“.

BG-Center Nedim Hadzovic: „Wir müssen uns bei den ohnehin schon wenigen Fans, die uns heute noch unterstützt haben, für die Darbietung entschuldigen. Es lief jetzt nach einem Zwischenhoch dem Ende zu leider wieder sehr schlecht. Irgendwie probieren Trainer und Team die ganze Woche schon alles, aber mit dem ersten größeren Rückstand im Spiel ist dann alles binnen Sekunden wieder weg, wir verlieren den Glauben, dann den Willen und dann machen wir im Angriff und in der Verteidigung alles falsch. Die mangelnde Routine darf hier aber keine Ausrede sein“

Kangaroo Vorstand Johannes Dolpp: „Wir blicken auf ein tolles erstes Halbjahr und ein sehr schwieriges zweites Halbjahr 2016 zurück. Der Weg, verstärkt auf eigene, einheimische und junge Spieler zu setzen, ist durchwegs schwieriger als erwartet geworden, gerade wenn es die wenigen Routiniers dann noch mit Verletzungen erwischt. Wir werden trotzdem versuchen, mit neuer Kraft im neuen Jahr zurückzukehren“

Baskets mit furiosem 111:52-Auswärtserfolg

Vilsbiburger Korbjäger fahren in Leitershofen den fünften Sieg in Folge ein

Eine turbulente Hinrunde ging für die Baskets Vilsbiburg am vergangenen Wochenende mit dem Auswärtsspiel in Leitershofen zu Ende. Zum Jahresabschluss präsentierte sich das Team von Headcoach Holger Prote nochmals von der beste Seite und fertigte Leitershofen souverän mit 111:52 (49:27) ab.

„Auch wenn Leitershofen heute auf zwei Leistungsträger verzichten muss, dürfen wir sie nicht unterschätzen und müssen unserer Favoritenrolle vom Sprungball weg gerecht werden“, so Coach Prote vor der Partie.

In den Anfangsminuten hatte die Vilsbiburger Offensive noch etwas Sand im Getrieb. Zum Teil einfache Wurfchancen wurden nicht genutzt und so konnte Leitershofen die Partie ausgeglichen gestalten (8:10; 4. Spielminute). Doch ab der fünften Spielminute nahm der Baskets-Express richtig Fahrt auf. Aus einer gut stehenden Verteidigung spielte man den Gegner phasenweise förmlich an die Wand. Mit 27:14 und 22:13 wurden die ersten beiden Viertel gewonnen und so lag man zur Halbzeit bereits mit 22-Punkten (49:27) in Front.

„Es kommt nicht oft vor, aber ich hab an unserer ersten Halbzeit überhaupt nichts auszusetzen. Macht einfach so weiter“, fand Coach Prote in der Halbzeitpause lobende Worte für seine Schützlinge.

Gesagt getan: Wer dachte die Baskets würden sich auf der komfortablen Führung ausruhen, der wurde eines besseren belehrt. Nach dem Seitenwechsel legten die Vilsbiburer nochmal eine Schippe drauf und spielten sich in einen richtigen Rausch. Mit einer aggressiven Zonenverteidigung zwang man die Gastgeber zu zahlreichen Ballverlusten (26 Ballverluste Leitershofen / 10 Ballverluste Vilsbiburg). John Boyer (am Ende 13 Ballgewinne) war dankbarer Abnehmer und leitete so zahlreiche Schnellangriffe ein. Kendall Timmons zeigte mit 14 Punkten, 15 Rebounds und 9 Assists eine bärenstarke Leistung und erwies sich einmal mehr als absoluter Teamplayer. Mit 33:15 ging auch das dritte Viertel an die Baskets. Und auch wenn die Niederbayern mit Start des Schlussviertels bereits mit 40 Punkten (82:42) in Führung lagen, gaben die Baskets in den letzten zehn Minuten weiter Vollgas. Youngster Maximilian Wagner erhielt erstmals viele Spielanteile und rechtfertigte diese mit 6 Punkten, 5 Rebounds, 2 Assists und einem Ballgewinn. Der Ball flog nur so durch die Vilsbiburger Reihen und selbst bei freien Wurfchancen wurde oft der noch besser positionierte Mitspieler gesuchtNikolaus Märkl machte sechs Minuten vor dem Ende mit einem weiteren Dreier den Hunderter voll. Am Ende stand ein souveräner 111:52-Sieg auf der Anzeigentafel. Jetzt geht es für Vilsbiburger Korbjäger erst einmal in die wohlverdiente, wenn auch nur kurze, Weihnachtspause. Am kommenden Mittwoch steht noch die alljährliche teaminterne Weihnachtsfeier auf dem Programm. Bereits am 29. Dezember und 01. Januar bittet das Trainergespann dann wieder zu zwei Konditionseinheiten in die Halle.

Mit dem Auswärtsspiel in Herzogenaurach starten die Baskets am 07. Januar 2017 dann in die Rückrunde.

Für die Baskets spielten: (Punkte/davon Dreier) Wagner (6), Leierseder (13/3), Mayr (13/1), Timmons (14), Circiroglu (4), Novy (16), Theisinger (4), Märkl (11/3), Boyer (17), Guddemi (11/1) und Goderbauer (2)

GGZ Baskets unterliegen deutlich beim Drei Punkte Schützenfest

Die GGZ Baskets unterlagen zu ungewohnter Spielzeit am frühen Samstag Nachmittag mit 69:94 (18:29, 36:49, 49:75) gegen SB DJK Rosenheim.
 
Die Schumannstädter hatten sich viel vorgenommen und wollten nach etlichen knappen Niederlagen in der Hinrunde mit einem Erfolgserlebnis in die Weihnachtspause gehen.
Neben dem aus dem Vilsbiburg Spiel veletzten K.Velishaev erwischte es auch U.Kupfer Zwingelberg vor ein paar Tagen heftig am Knöchel, so dass Zwickau letztendlich nur mit einer 8 Spieler Rotation agierte. Die Gäste erwischten mit 100% Wurfquote in 90 Sekunden einen Traumstart zum 0:7, bevor M.Nagler und A.Endig mit erfolgreichen Aktionen die Hausherren auf 6:7 (3.Min) und 10:12 (6.Min) heran brachten. In der Folge traf der an diesem Nachmittag überragende D.Ercig zwei seiner insgesamt 7 Dreier bei 9 Versuchen zum 13:18 (7.Min), bevor ein technisches Foul in der 9.Minute gegen Zwickau in einen Viertel übergreifenden 1:19 Lauf Rosenheims mündete und ein ernüchterndes 18:42 (13.Min) von der Anzeigetafel leuchtete. Erst nach einer Auszeit fingen sich die Muldestädter und konnten mit deutlich mehr Biss in der Verteidigung auf 36:46 (20.Min) verkürzen, bevor Rosenheim ein Dreier von der Mittellinie mit dem Halbzeitpfiff gelang. Schon zu diesem Zeitpunkt liesen die Drei Punkte Statistiken erahnen, dass dies der ausschlaggebende Punkt werden könnte. Zwickau erzielte bis dato nur 2 mit 18 Prozent Trefferquote und Rosenheim hatte schon 9 mit 56 Prozent getroffen. "Es geht nur über die Verteidigung, mehr Druck an den Schützen und beim Penetration, waren die Vorgaben für Halbzeit zwei."
 
Und die Hausherren zeigten dass sie es können. 4 Minuten lang gestatte man Rosenheim nur 1 Punkt, konnte selbst aber auch nur 7 erzielen, womit man trotzdem zum 44:51 (24.Min) auf Schlagdistanz war. Das die folgenden 6 Minuten das Spiel zu gunsten der Gastgeber kippte, lag an sage und schreibe sechs erfolgreichen Dreiern in einem 5:24 Lauf zum 49:75 (30.Min). Auch wenn Zwickau das letzte Viertel mit 20:19 gewann, war an diesem letzten Saisonspiel Nachmittag mit nur 3 Treffern von außen und 15 Prozent Trefferquote gegen eine stark agiernde Rosenheimer Mannschaft mit 17 erfolgreichen Dreiern und 52 Prozent Trefferquote kein Kraut gewachsen. Mit 25 Punkten Unterschied trennten sich beide Mannschaften letzendlich 69:94, bei dem A.Andrus für die GGZ Baskets mit einem seltenen Triple Double bei nur 23 Minuten Spielzeit heraus ragte und D.Ercig auf Seiten der Gäste mit den genannten 7 Dreiern und 25 Punkten dem Spiel seinen Stempel aufdrückte. Nun gilt es sich über die lange Pause auszukurieren, neue Energie zu sammeln und mit Willenskraft im neuen Jahr in die Rückrunde zu starten.
 
Punkteverteilung Zwickau: 
A.Andrus 16 (1Dreier, 10 Ass, 10 Reb), A.Endig 13, F.Fraas 13 (1Dreier), H.Bellscheidt 13 (1Dreier, 10 Reb, 7 Ass), M.Nagler 10 (7Reb), D.Bassl 3 (10 Ass), F.Schoch 1, C.Ulbricht
Punkteverteilung Rosenheim:
D.Ercig 25 (7 Dreier, 6 Reb, 5 Ass), J,Hogges 16 (1 Dreier, 6 Reb, 5 Ass), S.Ebertz 15 (3 Dreier), P.Breitfeld 10 (2 Dreier, 7 Reb), O.Gaizauskas 10 (2 Dreier, 7 Ass), S.Weigel 9 (1Dreier, 7 Reb), A.Gheorghiu 5, I.Fontaine 4 (1 Dreier), A.Braa

SBR-Basketballer zeigen die erhoffte Reaktion

Deutlicher 94:69-Erfolg beim Tabellennachbarn Zwickau

rosenheim sbr neu„Wenn wir so auftreten, brauchen witr uns vor keinem Team der Liga verstecken“, so das erleichterte Resümee von SBR-Cotrainer Stephan Hlatky nach der Partie am vergangenen Samstag in Zwickau, die die Rosenheimer dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung deutlich mit 94:69 für sich entscheiden konnten.

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Fireballs siegen im Abschiedsspiel

 

bad aiblingIm letzten Heimspiel von Kapitän David Bergfeld siegen die Fireballs Bad Aibling 80:71 gegen Jena und bleiben somit erster Verfolger des BBC Coburg.

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GGZ Baskets unterliegen nach tollen Spiel dezimiert in Ansbach

Ohne die Verletzten und Erkrankten K.Velishaev, U.Kupfer-Zwingelberg und H.Bellscheidt traten die Schumannstädter nur zu acht in Ansbach an und mussten sich am Ende knapp mit 89:92 (16:22, 39:37, 63:64) geschlagen geben.
 
A.Andrus holte mit seinem ersten erfolgreichen Dreier die 3:2 (1.Min) Führung, bevor Ansbach mit einem überragend aufspielenden G.Petrovic auf 8:22 (6.Min) davon zog. Wer dachte das Zwickau sich schon frühzeitig geschlagen geben würde, sah sich nach einer Auszeit eines besserern belehrt. Mit verbesserter Verteidigung und uneigennützigen Spiel im Angriff konnten sich die Muldestädter ohne einen einzigen weiteren Gegentreffer bis zum Viertelende auf 16:22 (10.Min) heran kämpfen. Auf beiden Seiten bestimmte nun die Defensive das Geschehen und Ansbach konnte bis zur 14.Min eine 5 Punkte Führung zum 21:26 (14.Min) behaupten. Danach drehten der gut aufgelegte C.Ulbricht und A.Andrus binnen 90 Sekunden die Führung zu gunsten der Gäste zum 28:26 (16.Min). Die verbleibenden Minuten bis zum Pausentee blieben hart umkämpft und für Ansbach agierte G.Petrovic als alleinige Punktemaschiene, während bei Zwickau C.Ulbricht den 39:37 (20.Min) Halbzeit Stand markierte. "Wir sind kämpferisch zurück ins Spiel gekommen und lassen den Ball gut laufen. Jetzt gilt es die letzten 13. Minuten mit in die 2.Halbzeit zu nehmen".
Und Zwickau startete in das 3.Viertel sehr konzentriert und konnte bis zur 23. Minute eine knappe 43:41 Führung behaupten. In den folgenden Minuten wechselte die Führung 11 mal und Ansbach konnte durch 5 Dreier in dieser Phase mit einer knappen 63:64 (30.Min) Führung in das letzte Viertel gehen. Nach einem weiteren Dreier der Hausherren schien das Momentum komplett in Richtung der Ansbacher zu kippen und Zwickau sah sich 6 Minuten vor Spielende mit 66:75 im Rückstand. Nach einer Auszeit konnte M.Nagler kurzzeitg verkürzen, musste in der Folge aber mit seinem 5. Foul das Feld verlassen. Das Spiel schien bei 2 verwandelten Freiwürfen vom bis dato abgemeldeten Topscorer Ansbachs N.Freer zum 71:80 (37.Min) entschieden. Doch Kapitän F.Fraas leutete mit einem verwandelten Dreier die aufregende Schlussphase ein. A.Endig und A.Andrus besorgeten eine Minute vor Schluss die 83:82 Führung und 30 Sekunden vor Schluss gelingt dem sehr stark spielenden D.Bassl die 86:85 Führung. Doch N.Freer besorgt mit einem Dreier im direkten Anschluss die erneute Ansbacher Führung und G.Petrovic bringt nach taktischen Fouls um die Zeit zu stoppen seine Manschaft zum letztendlich glücklichen 89:92 Sieg. "Was wir heute an Charakter, Moral und Kampfgeist gezeigt haben war fantastisch, umso bitterer ist es das wir uns letztendlich nicht selbst dafür belohnen konnten. Ein großes Lob an diese Mannschaftsleistung." 
Punkteverteilung Zwickau:
A.Endig 17 (7Reb), C.Ulbricht 7 (5Dreier), D.Bassl 13 (14Reb,7Ass), A.Andrus 13 (3Dreier), M.Nagler 11 (7Reb), F.Schoch 9, F.Fraas 7 (2Dreier), T.Linke 2
Punkteverteilung Ansbach:
G.Petrovic 33 (6Dreier), C.Imberi 14 (2Dreier), N.Freer 12 (1Dreier), J.Pospiech 8, C.Roll 8 (2Dreier), D.Kurpiela 7 (2Dreier), M.Hertlein 6 (1Dreier), P.Nzeocha 4,   

Respektable Niederlage beim Tabellenzweiten

jena scMit einer verhältnismäßig knappen 71:80-Niederlage kehrte das Regionalligateam von Science City Jena aus Bad Aibling zurück. Die Ostthüringer unterlagen als Aufsteiger beim Tabellenzweiten mit einem respektablen Ergebnis, reihen sich nach der Partie mit einer ausgeglichenen Bilanz von je sechs Siegen und der gleichen Anzahl von Niederlagen in ein breites Tabellenmittelfeld ein. Aktuell belegt die Mannschaft von Trainer Farsin Hamzei einen respektablen 8.Platz im 14er Feld, trifft im letzten Spiel des Jahres am 17.12. ab 15.00 Uhr in der kleinen Sparkassen-Arena auf den Tabellendritten aus Treuchtlingen.

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In Vilsbiburg gab es nichts zu holen

breitenguessbachErsatzgeschwächte Breitengüßbacher verlieren bei den Baskets Vilsbiburg mit 102:88 und rutschen in der Tabelle auf den fünften Platz ab.

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Piranhas durchbrechen Serie

Nach den bitteren und knappen Auswärts-Niederlagen gegen die Baskets Vilsbiburg und Spartans Rosenheim durften die hapa Ansbach Piranhas wieder vor Heim-Publikum antreten. Im letzten Heimspiel des Kalenderjahres empfingen die Piranhas die GGZ Baskets Zwickau.ansbach 2012

Schon vor dem Spiel war klar, dass es auf jeden einzelnen Spieler ankommen würde, um die Negativ-Spirale, in der sich die Piranhas mit 6 Niederlagen in Folge vor dem Spiel befanden, zu durchbrechen.

Nach einem 22:8-Lauf der Piranhas zu Beginn des Spiels, fanden die Gäste besser ins Spiel und verkürzten bis zum Ende des Viertels auf 22:16 verkürzen. Auch im 2. Viertel konnten die Zwickauer den Rückstand immer weiter aufholen. So kam es, dass die Mannschaft aus Sachsen den zweiten Spielabschnitt mit 15:23 für sich entscheiden und auch mit der 37:39-Führung in die Halbzeit-Pause gehen konnte.

Der dritte und vierte Spielabschnitt glich dann einem Scheiben-Schießen, denn bei beiden Mannschaften ging jeder noch so schwere Wurf durch die Reuse, was sich in 51 Punkten im 3. und 54 im 4. Viertel niederschlug. Mit dem besseren Ende für die hapa Ansbach Piranhas, die am Schluss die Nerven an der Freiwurflinie behielten und einen immens wichtigen 92:89-Sieg im Abstiegskampf sichern konnten.

Einen ausführlichen Nachbericht mit Highlights, Stimme zum Spiel von Trainer Dean Jenko und der Mannschaftsvorstellung, alles in 4K-Qualität, gibt es hier:

http://www.tsvansbachpiranhas.de/2016/12/11/12-saisonspiel-ggz-baskets-zwickau/

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DER TROPICS EXPRESS ROLLT WEITER – WICHTIGER SIEG IN ROSENHEIM

oberhaching 2016Die Vorzeichen für das Derby in Rosenheim konnten nicht schlechter sein. Neben den Langzeitverletzten Jakob Sperber und Markus Hübner, musste Coach Mario Matic auch auf Neuzugang Frieder Diestelhorst sowie Power Forward Julien Lippert verzichten. Die kleine Tropics Delegation machte sich quasi mit dem allerletzten Aufgebot auf den Weg in die Voralpen. Doch bereits von Anfang an war zu erkennen, dass die Mannen um Kapitän Philipp Först nicht gewillt waren sich Ihrem Schicksal kampflos zu ergeben, sondern versuchen wollten den zuletzt starken Gastgebern Paroli zu bieten. Die Gelbhemden starteten hellwach in die Partie und gingen nach fünf gespielten Minuten mit 13:5 in Führung. In der Anfangsphase setzte man in der Verteidigung die vorgegebene Marschroute konsequent um und im Angriff wurde Flügelspieler Aidan Francois-Friis ein ums andere Mal von seinen Mitspielern toll in Szene gesetzt.

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Auch in Schwabing eine Niederlage für die Kangaroos

Auch im Auswärtsspiel beim MTSV Schwabing Basketball gab es für die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen nicht zu holen. Nach einer durchwachsenen Leistung verlor man in München deutlich mit 65:88 (30:48) und hängt weiterhin auf dem drittletzten Tabellenplatz in der 1. Regionalliga Südost fest.

Die Vorzeichen standen nicht allzu günstig für die Kangaroos vor dem Spiel. Josh Hart und Dominik Veney gingen bereits bekanntermaßen angeschlagen in das Spiel, Nedim Hadzovic wechselte aufgrund einer Magen-Darm Grippe sozusagen direkt vom heimischen Bett auf das Schwabinger Parkett und war somit auch nur bedingt einsatzfähig. Wie so oft kam die BG aber trotzdem gut in das Spiel und gewann das erste Viertel knapp mit 20:17. Wie aber auch so oft in dieser Saison schlug dann erst einmal die Stunde des Gegners, der mit einem 11:0 Run in die zweiten zehn Minuten startete. Und während die Einheimischen fortan weiter fleißig punkteten, gelangen den Leitershofern jetzt deutlich zu wenig Punkte. Die Verteidigung des MTSV war in dieser Phase zu gut und im Angriff fehlte der BG mitunter oftmals auch die individuelle Klasse, um gegen diesen Gegner bestehen zu können. Mit 10:31 ging das zweite Viertel demzufolge verloren, was letztendlich schon eine Art Vorentscheidung in diesem Spiel bedeutete.

Denn auch nach dem Seitenwechsel fiel den Leitershofern insgesamt zu wenig ein. Man bemühte sich, man rackerte, man kämpfte, man hielt das Spiel jetzt auch wieder halbwegs ausgeglichen. Aber man hatte einfach nicht die Mittel, den Rückstand zu verkürzen und auch der Athletik des Gegners zu wenig entgegenzusetzen. So verlor man auch das dritte und vierte Viertel, wenn auch dieses Mal nur mit zwei bzw. drei Punkten Differenz. In einer etwas dahinplätschernden Partie verschaffte das Leitershofer Trainerteam dann uch dem gesamten Kader ausreichend Einsatzzeit, Nachwuchsspieler Lewis Londene gelangen dadurch auch seine ersten beiden Punkte in der Regionalliga. Die angeschlagenen Akteure konnten zumindest dadurch etwas geschont werden.

Am kommenden Samstag geht es nun zum Jahresabschluss gegen die Vilsbiburg Baskets (Samstag 19.30 Uhr, Sporthalle Stadtbergen). Dann wird Dominik Veney auf jeden Fall fehlen, der am Mittwoch am Knie operiert wird. Insgesamt wird die Lage für die Kangaroos nun langsam aber sicher prekär. Mit sechs Punkten liegt man auf Tabellenplatz 12 punktgleich mit dem Dreizehnten Herzogeanaurach, davor sind mit Ansbach, Zwickau und Rosenheim drei Mannschaften mit 8 Punkten nur einen Sieg besser platziert. Das Fatale in dieser Saison ist jedoch, dass sich eine Etage höher in der 2. Bundesliga aktuell fast ausschließlich Mannschaften um den Abstieg bewerben, die anschließend der Regionalliga Südost zugeordnet werden würden. Was wiederum im schlechtesten Fall heißt, dass aus dieser drei Teams absteigen müssen, also rechnerisch gesehen aktuell ab Platz 12.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Hart (19/1 Dreier), Nicolas Breuer (1), Julian Breuer (4), Londene (2), Braun (8), Uhlich (2), Dorsch (4), Veney (7), Hadzovic (2), Richter (10/2 Dreier), Tesic (4).

Beste Werfer Schwabing: da Silva (16), Würmseher (14), Fischer (13),Manzur (13)

Die zweite Mannschaft in der 2. Regionalliga gewann das Lokalderby bei HSB Landsberg mit 58:54 und verbesserte sich auf Platz vier in der Tabelle. Paradoxerweise ist das Team von Coac Robert Mattis aber in höchster Abstiegsgefahr, denn wenn die Erste in der 1. Regio das Klassenziel nicht schaffen sollte, muss auch die zweite Mannschaft aus der 2. Regionalliga absteigen. Die U12 Mannschaft setzte ebenfalls ihre Siegesserie fort und gewann das Spitzenspiel der schwäbischen Topmannschaften in Memmingen mit 62:57.

Stimmen zum Spiel:

BG-Trainer Adnan Badnjevic: „Nach gutem Beginn sind wir heute leider sehr schnell in alte, längst als vergangen geglaubte Muster zurückgefallen. Wir konnten die Leistung der letzten Wochen, als wir auch Spiele verloren haben aber trotzdem gut gespielt haben, nicht abrufen. Daher ist die Niederlage verdient. Loben muss ich heute Dominik Veney, der in seiner gesundheitlichen Situation wie immer alles für die Mannschaft gegeben hat und unseren Nachwuchsspieler Lewis Londene, der das auch sehr gut gemacht hat und sich weitere Einsätze verdient hat“.

BG Co-Trainer Tommy Nadir: „Betrachter man unsere Punktausbeute wird klar, warum wir nicht mehr als 65 Punkte gemacht haben, kaum ein Spieler kam ja annähernd an einen zweistelligen Score heran. Das letzte Spiel gegen Vilsbiburg wirf auch mehr als schwer, trotzdem hoffen wir, dass am Samstag zum Jahresausklang nochmals viele Fans das Tteam unterstützen, da die Situation sehr schwierig ist“.

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