Spielberichte

1. Regionalliga: Gotha schlägt Ansbach

Am 6. Spieltag stand das Auswärtsspiel bei hapa Ansbach auf dem Programm. Filip Stanic erzielte die ersten zwei Punkte und konnte nach Körben seiner Mitspieler Lucas Wobst und Kristian Kullamäe auch nach fünf Minuten eine erste kleinere Führung markieren (7:12). Doch das Geschehen sollte über 40 Minuten spannend bleiben. Zwar kontrollierten die Rockets dank Stanic, Tobias Bode und Robert Franklin die Zone, sowie die Rebounds. Die Ansbacher blieben jedoch stets dran und konnten besonders mithilfe von erfolgreichen Distanzwürfen überzeugen. Vorteile hatten die Thüringer ebenfalls auf den Guard-Positionen, wo Oliver Pahnke auch defensiv sehr wachsam war und mehrere Steals holte. Der Halbzeitstand zeigte den ausgeglichenen Verlauf (46:49). In der zweiten Hälfte setzten sich die jungen Raketen erstmals deutlich ab, wobei auch die hochprozentigen Würfe von außen (Janó Lange, Kullamäe und Pahnke trafen jeweils über 50% jenseits der 3er-Linie) ein wichtiger Erfolgsfaktor waren. Im Schlussabschnitt konnte der Vorsprung zwar zwischenzeitlich auf bis zu 13 Punkte ausgebaut, jedoch nicht gehalten werden. Letztlich durfte sich das Team von Florian Gut über einen knappen 85:90-Sieg freuen. Der Trainer fand dafür auch einige lobende Worte: "Ich bin stolz, dass sich alle Spieler heute so gut eingebracht haben und wir das Spiel durch diese starke Mannschaftsleistung gewinnen konnten." Für Gotha spielten: Kullamäe (28 Punkte, 9 Rebounds, 3 Steals), Stanic (19 Punkte, 12 Rebounds, 4 Blocks), Franklin (11 Punkte, 9 Rebounds, 4 Assists), Bode (10 Punkte), Pahnke (9 Punkte, 3 Steals), Wobst (7 Punkte), Lange (6 Punkte, 5 Rebounds), Rommeley.

Kangaroos setzen Siegesserie fort

Kangaroos setzen Siegesserie fort

Die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen bleibt in der 1. Regionalliga Südost auf Erfolgskurs. Am Sonntagnachmittag feierte man beim Aufsteiger TTL Bamberg einen souveränen 80:67 Auswärtserfolg. Mit 8:4 Punkten hat man damit erst einmal den aktuell fünften Tabellenplatz gefestigt. Noch besser machte es die zweite Garnitur, durch einen 62:55 Sieg bei den Milbertshofen Baskets übernahm das Team von Trainer Tom Oertel in der 2. Regionalliga Süd sogar die Tabellenführung.

Die Kangaroos starteten in Oberfranken frisch und unbeschwert in die Partie. Man drückte von Beginn an aufs Tempo, der Ball lief flüssig durch die eigenen Reihen und bereits das erste Viertel entschied man mit 22:15 zu seinen Gunsten. Schon da hatte Coach Ian Chadwick neun Spieler zum Einsatz gebracht, ohne dass das Niveau auch nur ansatzweise abgefallen wäre. Bei den Stadtbergern war der zuletzt verletzte Emanuel Richter in die Mannschaft zurückgekehrt und meldete sich gleich mit vier erfolgreichen Dreiern zurück, dafür musste der angeschlagene Quentin Tucker passen, der aber zumindest  im Kader stand. Die ersten fünf Minuten des zweiten Viertel konnte man getrost mit der Floskel  „etwas Leerlauf im Spiel“ bezeichnen, ehe die BG dann wieder das Ruder übernahm. Vor allem die Überlegenheit beim Rebound wurde gekonnt von den Leitershofern ausgespielt. Man zwang  - wie bereits letzte Woche Oberhaching -  auch dieses Mal durch die enorme Präsenz am Brett zu vielen schweren Dreipunktewürfen. Der TTL traf in den ersten zwanzig Minuten aber dann gerade einmal einen von zwölf Versuchen  von jenseits der 6,25 Meter Linie. Die 43:31 Halbzetführung war die Belohnung für das Team um Kapitän Dominik Veney.

Auch in der zweiten Hälfte änderte sich das Geschehen nicht großartig. Leitershofen hielt die Intensität hoch, und immer wenn Bamberg den Rückstand etwas verkürzen konnte, hatten die Kangaroos eine passende Antwort parat. Der Vorsprung in der zweiten Hälfte fiel nie unter die 10 Punkte Marke, und vor allem Bernhard Benke konnten die Nordbayern nicht stoppen. Überragende 28Punkte und 18 Rebound standen am Ende auf dem Statistikbogen für den 19-jährigen BG-Center. Ian Chadwick konnte weiterhin mit großer Rotation agieren . Kein Spieler erhielt weniger als 15 Minuten Einsatzzeit und alle Akteure dankten ihm dies mit einer hervorragenden Leistung.

Am kommenden Samstag gibt es dann einen Doppelspieltag der momentan so erfolgreichen Leitershofer Herrenteams. Um 17 Uhr trifft die zweite Mannschaft zunächst im Spitzenspiel auf den Tabellenzweiten Jahn Freising, danach empfängt dann die Erste den MTSV Schwabing München. Auch am morgigen Reformationstag gibt es Basketball in Stadtbergen: Um 12.15 Uhr empfängt die JBBL Mannschaft der baramundi basketball akademie die Crailsheim Merlins, um 14.30 Uhr spielen die Young Kangaroos im Bayernpokal gegen Schrobenhausen.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Genck (5/1 Dreier), Breuer (4), Tucker, Uhlich (2), Londene (1),  Benke (28/1 Dreier), Hadzovic (14), Veney (6/1 Dreier), Tesic (4), Richter (17/4 Dreier).

Beste Werfer Bamberg: Adriaans (17), Jefferson (14), Schmitt (11).

Stimmen zum Spiel:

Ian Chadwick, Headcoach BG: „Die Mannschaft hat das heute wieder super gelöst und wird von Woche zu Woche besser. Wir haben die Rebounds mit 49:33 gewonnen und auch mehr Dreier getroffen. Überragend war heute einmal mehr Bernhard Benke. Vier Siege aus sechs Spielen sind eine Bilanz, die uns mancher vor der Saison vielleicht gar nicht zugetraut hat. Das gibt uns viel Sicherheit für die nächsten Spiele“

BG-Teammanager Andreas Moser: „ Wir fahren heute sehr zufrieden nach Hause und werden uns auf der Heimfahrt ein Sonntagsbierchen genehmigen. Das war ein tolles Wochenende für unsere beiden Herrenteams. Unsere Fans dürfen sich nächsten Samstag auf einen sicherlich tollen Doppelspieltag freuen“.

 

TTL BA an den Brettern unterlegen

Logo neu 08Der TTL Basketball Bamberg wartet immer noch auf den ersten Sieg in heimischer Halle. Am Sonntag musste sich das junge TTL-Team den stark aufspielenden Schwaben mit mit 67:80 Punkten geschlagen geben. Die Vorzeichen für dieses Spiel waren denkbar ungünstig. Co-Trainer Jochen Geigerhilk musste für den beruflich verhinderten Headcoach Rainer Wolfschmitt die Verantwortung übernehmen. Neben dem Langzeitverletzten David Schmitt stand auch Flügelspieler Feilx Loch nicht zur Verfügung. Darüber hinaus ging auch Center Frerik Adriaans leicht angeschlagen ins Spiel.

Die Bamberger hatten gerade in den ersten beiden Vierteln in der Verteidigung erhebliche Probleme gegen die körperlich weit überlegenen Gäste. die Leitershofener punkteten immer wieder mit ihren großen Spielern direkt am Brett und nutzten dabei die sich bietenden Missmatches konsequent aus. Hierbei tat sich vor allen Dingen Center Bernhard Benke hervor, der es am Ende auf stattliche 28 Punkte brachte und kaum zu stoppen war. Gelang es den Bambergern dann ab und an die Centergarde der Gäste vom Korb fernzuhalten, fanden diese immer wieder ihre gefährlichen Dreierschützen. So war es nicht verwunderlich, dass die BG Leitershofen zur Halbzeit eine 12-Punkte-Vorsprung (31:43) herausgespielt hatte.

Nach einer Umstellung auf Zonenverteidigung konnten die Hausherren die beiden Schlussviertel dann zumindest ausgeglichen gestalten ( 17:19 / 19:18). Auf Bamberger Seite überzeugte vor allen Dingen Frerik Adriaans der, totz leichter Fußverletzung ein Double-Double mit 17 Punkten und 10 Rebounds, eine gute Leistung gegen die Centergarde der Schwaben bot. Auch die beiden Bamberger Aufbauspieler, Kilian Hubatschek und Kevein Jefferson unterstrichen mit viel Zug zum gegnerischen Korb ihre Gefährlichkeit. 

Bemüht man die Statistik sieht man ganz klar, dass der TTL wiederum mit 33 zu 49 Rebounds an den Brettern nicht dagegenhalten konnte. Außerdem hatten auch die Bamberger Distanzschützen Probleme. Mit einer schlechten Dreierquote von 19 Prozent trafen nur fünf von 26 Versuchen ihr Ziel.

Am nächsten Wochenende geht es zu einem weiteren schweren Auswärtsspiel nach Oberhaching.

TTL BA: Adriaans 17/1, Jefferson 14/2, Schmitt M. 11/2, Hubatschek 10/0, Dippold 6/0, Lachmann 4/0, Reichmann 2/0, Duckarm 2/0, Land 1, Dorn, Ulshöfer

LEIT: Benke 28/1, Richter 17/4, Hadzovic 14/0, Veney 6/1, Genck 5/1, Breuer 4/0, Tesic 4/0, Uhlich 2, Londene

Deutlicher Heimerfolg über Zwickau

breitenguessbachDie Regionalliga-Basketballer des TSV Tröster Breitengüßbach gewinnen ihr Heimspiel vor etwa 200 Zuschauern in der Hans-Jung-Halle gegen die GGZ Basket Zwickau dank einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit mit 106:67.

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OSB Hellenen verlieren knapp gegen Tabellenführer Vilsbiburg

muenchen hellenen

Es war ein Kampf bis zum Ende, den unsere OSB Hellenen vor ca. 350 Fans im Hellenen Dome gegen den aktuellen Tabellenführer und Ligafavoriten Baskets Vilsbiburg auf das Parkett brachten! Den besseren Start erwischten unsere Jungs, die mit einem furiosen 16:3 Run daheim das Zepter in die Hand nahmen. Zu dem Zeitpunkt gelang den Gästen bis auf Freiwürfe nichts. Nach zehn Minuten stand es 20:10 für das Heimteam.

Das zweite Viertel wurde durch vier schnelle Punkte von Aidan Francois-Friis eröffnet, ehe der Tabellenführer mit schnellen Angriffen und vor allem erfolgreichen Dreiern wieder näher rankam. In fünf Minuten gelang so ein 15:4 Lauf für die Gäste in Rot-Weiß. In diesem Viertel war Vilsbiburg im Angriff wohl das aggressivere Team, was man an der Freiwurfquote von 0:8 im zweiten Viertel erkennen kann. Mit einer knappen 32:29 Führung ging es in die zweite Halbzeit.

Unsere OSB Jungs kamen besser aus der Kabine und konnten durch Punkte von J.J. Lippert (20 Punkte, 12 Rebounds) die Führung wieder auf sieben Punkte ausbauen. Doch Vilsbiburg schaffte es immer wieder an die Linie zu kommen und bekam weitere sechs Freiwurfversuche in den folgenden drei Minuten, einen davon nach erfolgreichem Dreier von Topscorer J. Guddemi (24 Punkte, 5 Dreier). Er war es auch, der in der 25. Minute die erste Führung für den Tabellenführer nach erfolgreichem Dreipunktwurf herbeiführte (44:43). Der Aufsteiger gab sich aber nicht geschlagen und hatte seine beste Phase des Viertels. Die Antwort auf Guddemi folgte durch Alex Kleingütl von der Ecke und Omari Knoxmit zwei Dreiern in Folge. Somit führte unsere Herren 1 wieder mit acht Punkten (52:44). Die Führung schien zu halten bis A. Goderbauer einen Dreier mit der Sirene traf. Zwischenstand nach 30 Minuten: 56:52 Hellenen.

Das letzte Viertel fing war nichts für schwache Nerven. Ein 8:0 Lauf des Tabellenführers in 90 Sekunden drehte das Spiel erneut. Bis zur 34. Minute trafen beide Teams abwechselnd, ehe ein Dreier plus Foul von Topscorer Omari Knox (28 Punkte, 8 Reb, 5 Dreier) und ein Offensivrebound und Score vonGiacomo May den OSB Hellenen eine Drei-Punkte-Führung bescherten. Aboki, Goderbauer und Guddemi drehten die Partie erneut, Lippert und Knox versanken für die Hellenen 4/5 Freiwürfen zur 73:72 Führung (38. Minute). Fünf weitere Punkte durch Guddemi und ein erfolgreicher Dreier von Mayr und die Partie schien 59 Sekunden vor Schluss gelaufen zu sein (74:80). Dennoch gaben wir nicht auf.

Zwei erfolgreiche Freiwürfe von David Markert und es stand nur noch 76:80 mit 38 Sekunden auf der Uhr. Der Vilsbiburger Timmons wurde gefoult und versank den ersten Freiwurf. Hellenen Coach Dictapanidis wollte im Falle eines weiteren Treffers eine Auszeit nehmen. Der Freiwurf ging daneben, dennoch ertönte die Sirene. Die allgemeine Verwirrung nutzten die Hellenen für einen schnellen Score (78:81). Die Zeit war jedoch nicht gelaufen. Nach kurzer Besprechung mit den Schiedsrichtern, ließen diese den Korb gelten. Die Zeit blieb auch so stehen. Jordan Aboki wurde auf Gästeseite gefoult, versank den ersten seiner beiden Freiwürfe, Knox schnappte sich den Rebound im Gegenzug und traf einen Transition Dreier mit 18 Sekunden auf der Uhr.

Unsere Hellenen foulten anschließend sofort. Leierseder verfehlte beide Freiwürfe doch der Rebound entglitt aus Hellenenhänden und so war es wieder Ballbesitz Vilsbiburg. Nach Timeout von Vilsbiburg wollten die Aufsteiger nicht das sofortige "Stop-the-Clock", gingen auf den Steal und foulten dann mit 8,7 Sekunden auf der Uhr. Dabei wurde David Markert böse am Mund getroffen, sodass er das Ende der Partie nicht auf dem Feld stehen konnte.

Timmons versank den ersten Freiwurf, vergab den zweiten. Lippert mit dem Rebound, zu Knox, der unter schwerer Bedrängnis den Ball an der Seitenlinie brachte und zum Midrange Jumper ansetzte. Den Offensivrebound holte sich J.J., der noch zwei Chancen zum Tip-In hatte. Der Ball rollte jedoch vom Ring raus und die Partie ging nach dramatischer Sclussphase an die Gäste, die nun mit sechs Siegen aus sechs Spielen den ersten Platz behalten.

Was für eine aufregende Partie unserer Jungs! Wir sind trotzdem stolz auf Euch! Kopf hoch!

Vielen Dank auch an unsere Fans für die Wahnsinnsstimmung in den Rängen!

Unsere Hellenen stehen nun mit einer ausgeglichenen Bilanz (3 Siege, 3 Niederlagen) da.

Beste Scorer OSB: Knox 28 Punkte (5 Dreier), Lippert 20 Punkte, Kitatu 9 Punkte

Beste Scorer Vilsbiburg: Guddemi 24 Punkte, Leierseder 15 Punkte, Aboki und Mayr jeweils 12 Punkte.

Nächste Woche geht es für unsere Jungs nach Zwickau!

GGZ Baskets in Breitengüßbach chancenlos

Am vergangenen Samstag gastierten die GGZ Baskets beim Tabellenzweiten Breitengüßbach und mussten eine deutliche 67:106 (18:23, 37:50, 75:56) Pleite hinnehmen.

Der krankheitsbedingte Ausfall von H.Bellscheidt und die durchwachsene Trainingswoche im Rücken konnten bis zur 5.Minute noch weitestgehend zum 11:14 kompensiert werden. Danach starteten die Hausherren zum 11:22 (8.Min) durch, bevor S.Kordis den 18:22 (10.Min) Viertelstand besiegelte. Breitengüssbach setzte sich im Anschluss zunehmend am Brett mit einfachen Punkten durch und erhöhte die Frequenz in der Verteidigung, welches einen 18:33 (13.Min) und 25:41 (15.Min) Rückstand zur Folge hatte. 2 Auszeiten in dieser Phase brachten etwas Stabilität ins Spiel der Sachsen zurück. Durch Punkte von D.Bassl, T.Linke und S.Kordis konnte man auf 37:50 (20.Min) den Anschluss einigermaßen halten. "Wir müssen den Ball schneller laufen lassen und in der Verteigung energischer und physischer spielen". M.Nagler und A.Endig punkteten schnell zum 41:52 (21.Min), doch näher kamen die Schumannstädter nicht mehr an Breitengüssbach heran. Diese agierten sehr ausgeglichen, so dass am Ende gleich 6 Spieler zweistellig punkteten, kontrollierten zu dem die Rebounds und machten der besten Verteidigung der Liga vor allem in Hälfte zwei alle Ehre. Doch Zwickau machte es ihnen mit zunehmend statischen Spiel und vielen Einzelaktionen auch nicht gerade schwer, so dass sich die Hausherren auf 48:61 (26.Min) und 56:73 (30.Min) kontinuierlich absetzten. In der verbleibenden Spielzeit gab es dann keinerlei aufbäumen mehr und man lies Breitengüssbach mit 11:33 Punkten bis zum Schlusspfiff vollkommen gewähren. 12 Ballverluste alleine in den letzten 15 Minuten sprechen da eine sehr deutliche Sprache und durch diese unnötige Schlussphase leuchtet am Ende eine deftige 67:106 (40.Min) Niederlage von der Anzeigetafel. "Dies waren nach dem guten Spiel gegen Ansbach leider 2 Schritte zurück und wir müssen schleunigst zu höherer Intensität und guten Zusammenspiel finden um in den nächsten Spielen ein anderes Gesicht zu zeigen".

Punkteverteilung Zwickau:

S.Kordis 26 (10Reb,1Dreier), A.Endig 13, D.Bassl 7, F.Fraas 7 (1Dreier), M.Nagler 6, C.Ulbricht 4, J.Peter 2, T.Linke 2

beste Punkte Breitengüßbach:

S.Lorber 19 (5Dreier), A.Heide 15, J.Dippold 14 (1Dreier), A.Engel 14 (2Dreier), D.Dippold 14 (2Dreier), L.Wagner 13 (12Reb)

Hochklassiges Basketballspiel ohne Happy End

rosenheim sbr neuRegionalliga-Basketballer des SBR unterliegen Treuchtlingen

Die Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim haben die Überraschung knapp verpasst: In einem phasenweise spektakulären Basketballspiel unterlagen die SBRler gegen Mitfavorit Treuchtlingen in der Schlussphase mit 90:101 und müssen ein weiteres Mal akzeptieren, dass sie für einen starken Kampf am Ende nicht den durchaus verdienten Lohn einfahren konnten.

Die zahlreichen Basketballfans bekamen am Samstagabend in der Gaborhalle eine Partie zu sehen, die durchaus das Prädikat „Spitzenspiel“ verdiente. Vor allem in der Offensive konnten sie zahlreiche spektakuläre Aktionen bestaunen und auch der Rahmen mit den beiden lautstarken Fanlagern war äußerst stimmungsvoll. Der Spielfilm der Partie ist schnell erzählt: Nach einem offenen Schlagabtausch zu Beginn konnten sich die favorisierten Treuchtlinger bis zum Ende des ersten Viertels bereits leicht absetzen. Diesen Vorsprung bauten sie bis zur Mitte des dritten Spielabschnitts sukzessive auf 15 Punkte aus, ehe sich die Rosenheimer ein weiteres Mal auf ihre kämpferischen Tugenden besannen und den Rückstand bis zur 33.Minute egalisieren konnten. „Da hatten wir die Treuchtlinger eigentlich auf dem Tablett“, ärgerte Cotrainer Christian März nach der Partie, dass sein Team dieses Momentum nicht für sich nutzen konnte: Bis knapp drei Minuten vor dem Ende war die Partie spannend und ausgeglichen, ehe sich die Gäste in einem für die Grünweißen unglücklichen Endspurt doch noch durchsetzen konnten. „Da fehlte uns etwas das Glück und die Jungs wollten vor dem eigenen Anhang zu viel, was zu einigen unbedachten Aktionen führte“, so März, der damit auch auf die übermotivierten unsportlichen und technischen Fouls in der Schlussphase anspielte. Trotzdem wollten die Trainer diese Aktionen nicht allzu sehr verurteilen, waren sie doch vor allem dem unbedingten Willen geschuldet, die Partie doch noch zu den eigenen Gunsten zu entscheiden.

In der Offensive war das Match vor allem von zwei Trios geprägt: Auf der Gästeseite erzielten Eisenberger, Schmoll und Beierlein zusammen 72 Punkte, während bei den Rosenheimern Ganapamo, Hogges und Gaizauskas gar auf 80 Zähler kamen. Daran ist aber vielleicht auch der kleine Unterschied zu einem echten Spitzenteam zu erkennen: Von der Bank waren die Treuchtlinger eben noch etwas ausgeglichener, während beim Sportbund vor allem ein Mann aus der kämpferischen Gesamtleistung herausstach: „Evans Ganapamo erweist sich mehr und mehr als absoluter Glücksgriff. Was er heute in der Offensive gezeigt hat, war schon überragend“, zeigte sich Trainer Mario Knezevic beeindruckt von der Leistung seines Flügelspielers, der sage und schreibe 42Punkte für sich verbuchen konnte.

Aber auch er war wie seine Mannschafskameraden nach der Niederlage natürlich vor allem enttäuscht. In der kommenden Woche gilt es jetzt für das Trainerteam, die letzten drei Minuten der Partie aus den Köpfen zu bringen und den Fokus auf all die Dinge zu legen, die zuvor gegen den Titelaspiranten positiv gelaufen waren, damit man dann befreit beim noch ungeschlagenen Tabellenführer in Vilsbiburg antreten kann. Für den SBR spielten: Breitfeld, Hogges (25 Punkte), Fliege (2), Strasser, Ganapamo (42), Lachmann, Bekteshi (4), März, Weigel (4), Gaizauskas (13, 10 Rebounds) und Schiefer.

 

Baskets zurück in der Erfolgsspur

Mit 108:94 setzten sich die VfL Baskets Treuchtlingen am vergangenen Samstag gegen den Tabellenführer OSB Hellenen München durch. Den Grundstein dafür legten sie im dritten Viertel, dass sie mit 35:20 für sich entschieden. Verlass war dabei vor allem auf Florian Beierlein und Tim Eisenberger, die jeweils 27 Punkte erzielten. Auf der Gegenseite gelang es speziell in der zweiten Halbzeit immer besser den Münchner Topscorer Omari Knox in den Griff zu bekommen. Trotzdem kam der US-Boy auf 39 Zähler. Nicht genug jedoch, weil die Truppe von Stephan Harlander trotz eines schwachen Beginns im Spiel blieb. „Wir haben uns reingekämpft und uns damit den Sieg verdient“, so Harlander nach der Partie. Weiter geht es für die Baskets am kommenden Wochenende mit der schweren Auswärtsspartie beim SB DjK Rosenheim.

Für Treuchtlingen spielten: Kevin Vogt, Tim Eisenberger (27 Punkte, 9 Assists), Simon Geiselsöder (12), Clauido Huhn (12), Stefan Schmoll (22), Tobias Horrn, Jonas Rauch, Florian Beierlein (27), Jonathan Schwarz (4), Arne Stecher (4).

Für München am erfolgreichsten: Omari Knox (39), Jermaine Lippert (23), David Markert (12).

GGZ Baskets unterliegen in den letzten Sekunden knapp gegen Ansbach

Nach einer engagierten Leistung mussten sich die Schumannstädter am Ende knapp mit 80:84 (21:18, 41:43, 62:58) gegen Ansbach geschlagen geben.

"Es war über weite Strecken unsere bis dato beste Saisonleistung gegen spielerisch und physisch starke Ansbacher" munterte Trainer Wolf seine enttäuschten Schützlinge nach Spielabpfiff auf. Zwickau führte über weite Strecken der Partie, konnte am Ende aber den stark aufspielenden W.Simon der mit 26 Punkten Top Scorer wurde, ab Mitte des 2. Viertel nur schwer kontrollieren. Aber von Beginn. T.Linke stand erstmals in der Starformation und fügte sich gleiche mit guten Aktionen an beiden Enden des Feldes ein. Mit variablen Spiel führten die Hausherren schnell mit 11:5 (4.Min) und 19:13 (8.Min) durch Punkte von M.Nagler und C.Ulbricht, bevor der athleitsche P.Nzoche kurzzeitig auf 19:18 (10.Min) für die Gäste verkürzen konnte. Die Muldestädter konterten energisch mit guter Verteidigung und einem Dreier von H.Bellscheidt zum 28:20 (12.Min). Danach kam die erste starke Phase von Ansbach, bei der sie angeführt von C.Imberi und dem eingangs erwähnten W.Simon einen 16:6 Run zur 34:36 (17.Min) Führung hinlegten. Die Hausherren agierten zu statisch und unkoordiniert, konnten aber durch erfolgreiche Abschlüsse von S.Kordis auf 38:39 (19.Min) und 41:43 (20.Min) in Schlagdistanz bleiben. "Wir müssen in der Vertedigung weiterhin den Druck hochhalten, den Rebound kontrollieren und strukturierter unseren Angriff spielen". Und so wurde das 3.Viertel von Verteidigung geprägt und kein Team konnte sich bis zur 25.Min beim Stand von 48:49 absetzen. Danach gelang Ansbach ein 8:0 Lauf zum 48:56 (27.Min). Doch anders als in den voran gegangenen Spielen blieb Zwickau ruhig und konterte konzentriert zur 62:58 (30.Min) Führung. Die Zuschauer sahen eine spannende und gute Partie, bei der im letzten Abschnitt die Hausherren vorlegten zum 68:64 (34.Min). Doch W.Simon kam jetzt noch einmal richtig in Fahrt und bescheerte seinem Team das 68:74 (37.Min). Doch C.Ulbricht, H.Bellscheidt und S.Kordis markierten für Zwickau den 78:78 Ausgleich (39.Min). W.Simon erneut mit der 78:80 Führung, bevor Kapitän F.Fraas keine Nerven von der Linie zeigte und zum 80:80 ausgleicht. 8 Sekunden vor Schluss wird dann, der an diesem Abend gut verteidigte, US Boy der Gäste N.Freer gefoult, was Ansbach auf die Siegerstrasse bringt. Denn im letzten Angriff wird H.Bellscheidt beim Zug zum Korb von zwei Seiten behindert, was zu einem Ballverlust und nicht zum gewünschten Ausgleich führt. Das anschliessende Foul der Hausherren um die Uhr anzuhalten, bedeutet den 80:84 (40.Min) Endstand. "Wir hätten uns diesen Sieg vollkommen verdient, da heute Teamgeist und Einsatz absolut gestimmt haben. Wenn wir diesen Weg weiter gehen, wird es in den kommenden Spielen auch wieder zählbares geben"

Punkteverteilung Zwickau:

M.Nagler 19 (7Reb), S.Kordis 17 (13Reb), H.Bellscheidt 16 (8Reb, 2Dreier), C.Ulbricht 15 (3Dreier), T.Linke 5 (1Dreier), F.Fraas 4, J.Peter 2, T.Romanovskij 2, D.Bassl

Punkteverteilung Ansbach:

W.Simon 26 (8Reb), K.Jezildzic 16 (5Reb), N.Freer 12 (5Reb), C.Roll 8 (1Dreier) C.Imberi 8, P.Nzocha 8, D.Kurpiela 4 (1Dreier), G.Petrovic 2, T.Donhauser, J.Pospiech

kangaroos springen auf platz zwei

Mit einem 74:70 Heimsieg gegen die Green Devils Schrobenhausen hat sich die zweite Garnitur der BG Leitershofen/Stadtbergen auf Platz zwei in der Tabelle der 2. Regionalliga Süd verbessert. In einer hart umkämpften Partie erarbeitete sich die BG eine zwischenzeitliche 14-Punkte Führung, musste dann am Ende aber nochmals zittern. Trainer Tom Oertel: "Am Ende mussten wir hart kämpfen, aber es hat sich gelohnt. Cameron Abron hat ein Topspiel gemacht, aber auch unseren 16-jährigen Rookie Niklas Moosrainer muss ich erneut hervorheben. Dazu haben die Big Men unter dem Korb gut gearbeitet. Platz zwei ist natürlich eine Bilanz, die uns nach vier Spieltagen sehr zufreidenstellt. Allerdings ist die Liga aber sehr ausgeglichen, wir müssen weiterr intensiv an unserem SPiel arbeiten", so Oertel. Beste Werfer bei den Young Kangaroos waren Dominik Burgemeister (15), Cameron Abron (13), Dennis Behnisch (13), der tags zuvor als Herren1-Aushilfsspieler auch noch zwei wichtige Dreier in der 1. Regionalliga beim Kantersieg gegen Oberhaching erzielt hatte sowie Marc Kaufeld (10). Auf Schrobenhausener Seite trafen Ritzer (15), Alanis Barrera (12), Spatschek (12), Ludwig (12) und Bäumel (10) am Besten. Das selbe Duell gibt es übrigens am 31.10. wieder, dann in der 2. Runde des Bayernpokals.

Rockets siegen gegen Schwabing

Am Samstag traf die 2. Mannschaft der Oettinger Rockets auf das Münchner Regionalliga Team Schwabing. Der Gothaer Trainer Stefan Mähne betonte die Gemeinsamkeiten: "Die Ausrichtungen ist ähnlich - beide Mannschaften bestehen zu einem großen Teil aus Nachwuchsspielern, haben jedoch einzelne erfahrene Kräfte, die dem Spiel zusätzliche Stabilität geben." So entwickelte sich auch ein packendes Duell. Bei den Münchnern brachten sich besonders die beiden körperlich starken Großen, US-Profi Nathan Gibbs und das 18-jährige Eigengewächs Fynn Fischer, durch viel Korbgefahr und aktive Reboundarbeit ein. Nach einem ausgeglichenen 1. Viertel (21:19), setzte sich Gotha bis zur Halbzeit auf 13 Punkte ab (47:34). Das 3. Viertel verlief wieder recht ausgeglichen (60:49), ehe sich die Gäste im letzten Viertel nochmals mit einer tollen Leistung heran kämpften und nur knapp verloren (69:64). Bei den Rockets zeigten die beiden Guards Oliver Pahnke und Kristian Kullamäe sowohl offensiv wie defensiv eine starke Leistung und führten das Team sicher an. Besonders zu überzeugen wussten auch der erfahrene große Spieler Tobias Bode mit gelungenen Bewegungen zum Korb, sowie wichtigen Rebounds, sowie der NBBL-Spieler Jannes Müller.

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