Spielberichte

GOTHA GEWINNT MIT 106:98 IN ZWICKAU

Die Gastgeber starteten gut ins Spiel und zeigten besonders offensiv eine starke Leistung. Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen und endete mit einem Punkt Vorsprung für die Gäste (51:50). Das dritte Viertel blieb weiterhin spannend, die Rockets konnten die Führung nur minimal erhöhen (81:78). Auch in den letzten zehn Minuten gab weiterhin die Offensive den Ton an, was sich auch im äußerst hohen Ergebnis wiederspiegelte. Letztlich konnten die Thüringer Gäste das Spiel in der Schlussphase für sich entscheiden (106:98). Trainer Florian Gut zollte der Heimmannschaft Respekt für die engagierte Leistung, äußerte sich jedoch auch kritisch über die eigene Spielweise: "Wir waren heute defensiv zu nachlässig und haben dem Gegner zu wenig in seinen Scoring-Möglichkeiten eingeschränkt."

GGZ Baskets zeigen ein starkes Spiel ohne Happy End

Am vergangenen Samstag gastierten die Rockets aus Gotha zu Gast in der Schumannstadt und Zwickau musste sich erst durch einen 2-9 Lauf in den letzten 90 Sekunden mit 98:106 (22:21, 50:51, 78:81) geschlagen geben.

Und dies obwohl mit Kapitän F.Fraas, H.Bellscheidt, A.Endig und K.Velishaev gleich 4 Leistungsträger nicht im Aufgebot standen. Zudem war T.Linke privat verhindert, so dass neben O.Stegner der in Jena sein Debüt gab W.Rein von der 2.Mannschaft in die Startformation rückte. Gotha hatte vergangene Woche zu Hause den Tabellenführer Vilsbiburg mit einem 30 Punkte Sieg aus der Halle gefegt und alle Zwickauer Spieler sahen dem Spiel nur zu sechst antretend nicht gerade positiv entgegen.

Trainer Wolf appelierte an großen Einsatz und Spielfreude, was sein Team direkt mit einem Sahnestart zum 11:3 (2.Min) umsetzte. Danach kamen die Gäste besser ins Spiel und glichen erst zum 11:11 (5.Min) aus, bevor der clever agierende US Amerikaner R.Franklin sogar die 13:18 (8.Min) Führung bescherte. Mit einem 9-3 Lauf konterte Zwickau und holte sich die 22:21 (10.Min) Führung zurück. C.Ullbricht und M.Nagler erhöhten diese sogar auf 29:25, bevor der Top Scorer Gothas K.Kullamäe mit 4 erfolgreichen Dreiern das Spiel fast im Alleingang zum 38:46 (16.Min) drehte. Zwickau lies trotz der höhen Intensität und des Rückstandes die Köpfe nicht hängen so dass D.Bassl und S.Kordis mit viel Energie und Willenskraft bis zum Halbzeitpfiff auf 50:51 (20.Min) verkürzten. "Ich bin jetzt schon stolz auf euch Jungs und wir haben eine reale Siegchance, glaubt an euch und alles ist möglich" war die motivierende Ansprache mit der es direkt in das 3.Viertel ging.

Gotha startete direkt mit einem 12-0 Lauf zum 50:63 (23.Min), der an manch anderen Spieltagen schon der Anfang vom Ende gewesen wäre. Aber nicht heute. Als Einheit kämpfend blieb man bis zum 62:72 (26.Min) recht konstant bei 10 Punkten Differenz, bevor ein 16:9 Lauf der Hausherren ein 78:81 (30.Min) von der Anzeigetafel leuchten lies. Die Verteidigung stand nun Felsen fest, was Gotha bei nur 6 Zwickauer Spielern sehr überraschte. Über 80:82 (32.Min), 87:89 (35.Min) erzielte S.Kordis direkt im Anschluss die 90:89 Führung für Zwickau. Doch es waren noch lange 4 Minuten zu spielen und der Kräfteverschleiss war bei fast allen Spielern deutlich sichtbar. Trotzdem wog das Spiel hin und her und Gotha konnte nach kurzen kontern sich nicht absetzten, so dass M.Nagler erneut eine Zwickauer Führung zum 96:95 (38.Min) erzielte. Bei noch 1:45 auf der Uhr nam das Schicksal dann seinen Lauf als nach Fehlpass M.Nagler den Fastbreak unterband und Gotha aus unsportlichen Foul und Einwurf 5 Punkte erzielte, welche die Gäste spät aber sicher auf die Siegerstrasse brachte. Alle Bemühungen Zwickaus brachten nichts mehr da auch die taktischen Fouls von Gotha in 4 von 4 Freiwürfen zum 98:106 Endstand führten. "Ihr könnt stolz auf euch sein, auch wenn wir wieder nichts zählbares mitgenommen haben. Ihr habt gekämpft, alles gegeben und als Team gespielt. All das gegen Gotha, die mit Aufstiegsambitionen in einer Top Verfassung sind und bis 2 Minuten vor Schluss sogar hinten lagen". Am kommenden Wochenende geht es dann zum letzten Spiel der Hinrunde nach Herzogenaurach.

 

Punkteverteilung Zwickau:

S.Kordis 34 (14Reb, 2Dreier), M.Nagler 20, C.Ulbricht 20 (6Dreier), D.Bassl 14, O.Stegner 8 (2Dreier), W.Rein 2 

 

Punkteverteilung Gotha:

K.Kullamäe 33 (8Dreier), R.Franklin 19 (10 Reb), J.Lange 14 (2Dreier), L.Wobst 13 (1Dreier), O.Pahnke 11 (3Dreier), T.Bode 10 (8Reb), S.Mäder 2, J.Enders 2, J.Müller 2

Kangaroos unterliegen in Treuchtlingen deutlich

 

Die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen musste am Samstagabend in der 1. Regionalliga Südost beim Tabellenzweiten VfL Baskets Trechtlingen eine deftige 61:94 Schlappe hinnehmen. Dabei hatte man gegen die gut aufspielenden Mittelfranken über die gesamte Partie hinwegeigentlich fast nie den Hauch einer Chance. Der Sieg für die Franken geht daher auch in dieser Höhe in Ordnung. Die Kangaroos verweilen weiterhin auf dem achten Tabellenplatz, da die hinter ihnen im Klassement liegenden Teams ebenfalls allesamt verloren.

Bereits nach dem ersten Viertel wies das Spiel an der Altmühl Statistikwerte auf, die auf kein gutes Ende für die BG schließen ließen. Der VfL hatte bereits da sechs Mal von der Dreierlinie getroffen. Die Stadtberger nur deren zwei Mal, auch wenn dies bis dato einer Quote von 100% entsprach. Dazu kamen bereits 11 Ballverluste für die Stadtberger und summa summarum ein 19:27 Rückstand nach den ersten zehn Minuten. Als dann bis zur 14. Minute aber die Dreipunkteversuche drei und vier durch Bernhard Benke und Lewis Londene ebenfalls ihr Ziel trafen und Nedim Hadzovic per Hakenwurf auf 29:32 verkürzte, kam wieder Hoffnung bei den Gästen auf. Doch diese hielt nur kurz an. Treuchtlingen, das gerade begonnen hatte zu wechseln, beorderte sofort wieder seine herausragende Starting-Five aufs Feld und vor allem Simon Geiselsöder stellte mit weiteren Dreipunktewürfen (insgesamt traf er deren 7 in dieser Partie) schnell wieder einen beruhigenden Vorsprung her. Beim Spielstand von 39:53 wurden die Seiten gewechselt.

Einen ähnlichen Spielstand hatte der VfL vor Wochenfrist in Herzogenaurach im dritten Viertel wieder verspielt. Daran schien Coach Harlander die Seinen beim Pausentee erinnert zu haben. Bis in die Haarspitzen motiviert kam sein Team aus der Kabine. Das dritte Viertel wurde zum Desaster für die Leitershofer. Man schien nicht wirklich an seine Chance zu glauben, produzierte weitere Ballverluste und Fehlwürfe en masse. Treuchtlingen hingegen zeigte sich angetrieben von den über 600 Zuschauern bestens inspiriert und gewann dieses dritte Viertel mit sage und schreibe 21:5. Die Franken konnten sich nun auch erlauben, ihre Rotation etwas zu vergrößern, das Spiel war längst entscheiden. Dass die Kangaroos dann am Ende zumindest noch eine dreistellige Niederlage verhinderten, durfte lediglich noch als kleiner moralischer Erfolg an einem gebrauchten Abend verbucht werden.

Die Treuchtlinger untermauerten damit eindrucksvoll ihre Ambitionen als Verfolger Nummer eins von Tabellenführer Vilsbiburg und würden sich sicherlich freuen, wenn die BG exakt diesem Gegner am letzten Vorrundenspieltag kommenden Samstag ein Bein stellen würde. Mit der Leistung vom Samstag wird dies allerdings für die Stadtberger Utopie bleiben. Gleichwohl, in den Heimspielen erlebte man zuletzt eine ganz anders auftretende Leitershofer Mannschaft als bei den Partien in der Fremde. Von den eigenen Fans angetrieben scheint der Ausfall der aktuell verletzten Spieler weniger stark zu wirken, auswärts hingegen fehlt es momentan seit Wochen einfach an der Intensität über 40 Minuten hinweg. Dazuhin scoren die Kangaroos zu wenig, bezeichnend, dass erneut Nachwuchsspieler Lewis Londene bester Werfer seiner Mannschaft war.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Genck (2), Breuer (4/1 Dreier), Tucker (4), Uhlich (4), Londene (15/2 Dreier),  Benke (10/1 Dreier), Veney (7/1 Dreier), Tesic (2), Hadzovic (13).

Beste Werfer Treuchtlingen: Geiselsöder (25), Eisenberger (19), Schmoll (17), Beierlein (16)

Stimmen zum Spiel:

Ian Chadwick, Headcoach BG: „Wir haben in den ersten fünf Minuten des Spiels und in den zehn Minuten im dritten Viertel offensiv definitiv nicht stattgefunden. Dann kann man gegen eine solche Spitzenmannschaft wie Treuchtlingen, die nicht nur in Bestbesetzung sondern auch natürlich in Topform spielen, nicht bestehen. Insgesamt spielen wir auswärts momentan schon eher enttäuschend.“

BG-Co Trainer Daniel Hamberger: „Nach dem Sieg gegen Rosenheim hatten wir uns sicherlich mehr erhofft, auch wenn es klar war, dass es hier schwierig werden wird. 13 erfolgreiche Dreierdes Gegners und insgesamt erneut über 20 Ballverluste von uns gaben den Ausschlag für diese Niederlage.“

Bei den Baskets ist der Wurm drin

Zehn Spiele lief’s bei den Baskets Vilsbiburg wie geschmiert – jetzt ist der Wurm drin. Eine Woche nach der ersten Saisonpleite im Topduell bei den Rockets Gotha II (62:91) unterlag das Team von Chefcoach Holger Prote am Sonntag vor 500 Zuschauern in der Ballsporthalle auch dem Rangzwölften Longhorns Herzogenaurach mit 74:88 (35:46). An der Spitze der 1. Regionalliga Südost herrscht nun dichtes Gedränge. Mit den Vilstalern (1.), Oberhaching (2.), Treuchtlingen (3.) und Gotha II (4.) haben gleich vier Mannschaften je 20 Punkte auf dem Konto.

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Heimsieg gegen Schwabing

breitenguessbachDer TSV Tröster Breitengüßbach gewinnt vor 200 Zuschauern in der Hans-Jung-Halle sein letztes Heimspiel in diesem Kalenderjahr mit 87:63 gegen den MTSV Schwabing.

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OSB HELLENEN GEGEN BAMBERG: 69:62-Heimsieg

Im letzten Heimspiel des Jahres 2017 ging es vergangenen Samstag für den BC Hellenen gegen die Jungs vom TTL Basketball Bamberg.muenchen hellenen

Erfreulicherweise und entgegen alter Gewohnheiten gelang es den Gastgebern in diesem Spiel sehr gut in die Partie zu starten. So konnte das gegnerische Team nicht nur auf 15 Punkte gehalten werden, sondern auch offensiv zeigten unsere Jungs eine ansprechende Leistung. So waren es nicht nur die üblichen Topscorer Omari Knox und JJ Lippert, die im Angriff Akzente setzten, sondern auch Raphael Miksch und Apostolis Diamantis sich gut aufgelegt.

Dementsprechend ging es mit einer soliden 26:15-Führung in die erste Viertelpause. Im zweiten Spielabschnitt kam es jedoch zu einem kleinen Leistungseinbruch der Hellenen. So sorgten unüberlegte Aktionen in der Offensive dafür, dass ein signifikanter Nachlass im Scoring festzustellen war sowie man sich in der Defensive einige Rotationsfehler und Nachlässigkeiten erlaubte. Ergebnis des ganzen war ein 21-Punkte-Viertel der Bamberger, wohingegen die Gastgeber nur 16 Zähler zustande brachten.

Mit einer knappen und wackligen 42:36-Führung ging es schließlich in die Halbzeitpause. Im dritten Viertel konnte dann das Niveau in der Defense angehoben werden, mangelnde offensive Qualität sollte aber weiterhin die Darbietung des BC Hellenen prägen. Hektische Angriffe gepaart mit wenig Wurfglück sorgten für einige unschöne Basketball-Minuten, in denen dem heimischen Team nur wenige erfolgreiche Korbabschlüsse gelangen und daher über das gesamte Viertel nur 10 Punkte erzielt werden konnten.

Glücklicherweise lies die Leistung der Bamberger auch zu wünschen übrig, weswegen letztere ebenfalls nur 12 Punkte erzielten. Folglich stand es am Ende des dritten Viertels 52:48 zugunsten der Gastgeber. Die wohl einprägsamste Szene bescherte aber des vierte Viertel. So kam es kurz nach Beginn dieses Spielabschnittes zur Disqualifikation des, für den BC Hellenen so zentralen, Spielers JJ Lippert. Dieser hatte sich nämlich in der ersten Hälfte bereits ein technisches Foul geleistet und beging im vierten Viertel zusätzlich noch ein unsportliches Foul. Obwohl dies sicherlich ein kleiner Shock-Moment für Spieler und Fans der Gastgeber war, antworteten unsere Jungs gekonnt auf diese Situation. So brachte man einen 17:7-Run zustande, in welchem offensiv wie defensiv attraktiver Basketball gespielt wurde. Im Angriff wurde der Ball gut bewegt, sowie auch immer mehr Würfe ihren Weg durch das Netz fanden: gleichzeitig vermochte man sich in der Defensive erfolgreich gegen sehr physisch auftretende Bamberger durchzusetzen. So kam es schlussendlich zu einem, zwar nicht ungefährdeten, aber doch befriedigendem 69:62-Heimsieg.

Punkteverteilung OSB Hellenen: Jermaine Julian Lippert (11 – 1 Dreier), Omari Knox (20 - 4 Dreier), Ioannis Vasileiadis (9), David Markert (1), Giacomo May (4), Raphael Miksch (11 – 3 Dreier), Apostolis Diamantis (4), Andrej Njuhovic-Dolguikh (DNP), Petar Bevanda (DNP), Francois Valentin (DNP), Alexander Kleingütl (DNP), Ben Kitatu (9)

Desaströses letztes Viertel besiegelt Niederlage

rosenheim sbr neuSBR-Basketballer unterliegen Oberhaching mit 65:70

Ratlosigkeit herrschte bei den Verantwortlichen der Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim nach dem letzten Heimspiel gegen Oberhaching: Erneut hatte man den Tabellenzweiten und hohen Favoriten Oberhaching drei Viertel lang am Rande einer Niederlage – um am Ende doch wieder mit 65:70 den Kürzeren zu ziehen.

Dabei wäre ein Erfolgserlebnis gegen die Hachinger so wichtig gewesen: Mit einem Überraschungssieg im Rücken das letzte Hinrundenspiel beim Tabellenelften Bamberg gewinnen und somit auf einem gesicherten Mittelfeldplatz ins neue Jahr gehen, das war eigentlich der Plan der Rosenheimer. Stattdessen rückt man mit der Heimniederlage wieder gefährlich nahe an die Abstiegsränge und darf sich in Bamberg nun auf keinen Fall einen Ausrutscher erlauben, wenn man das angestrebte Saisonziel nicht bereits nach der ersten Saisonhälfte abhaken will. Viel schlimmer als die Niederlage ist allerdings die Art und Weise, wie sie ein weiteres Mal zustande kam. Ohne Not gaben die Grünweißen eine Partie in den letzten zehn Minuten aus der Hand und offenbarten dabei eine mentale Schwäche, die sich mittlerweile zu einem faustdicken Problem entwickelt, da sich dieses Muster in der aktuellen Spielzeit zigfach wiederholt und die ehrgeizigen Ziele der Basketball-Abteilung nun ernsthaft in Gefahr bringt.

Dabei liefen die ersten drei Viertel fast schon perfekt für die Gastgeber, ein Klassenunterschied zu den Gästen war nicht zu erkennen – im Gegenteil, die Rosenheimer bestimmten ihrerseits die Partie und überzeugten durch mannschaftliche Geschlossenheit und endlich auch einmal durch eine gute Verteidigungsarbeit. So gelang es, die Oberhachinger bis zur 28.Minute auf 41 Punkten zu halten und selbst 57 Punkte zu erzielen. An dieser Stelle hätten die Rosenheimer den Sack schon zumachen können, aber dann machte sich plötzlich doch wieder ein Klassenunterschied bemerkbar: Während der Tabellenzweite unbeeindruckt des Rückstands einfach weiter seine Linie durchzog, ließen sich die Rosenheimer plötzlich von wenigen unglücklichen Aktionen so aus dem Konzept bringen, dass die Gäste bis zur letzten Viertelpause den Rückstand noch einstellig gestalten und so wieder zurück in die Partie finden konnten. Und mehr noch – angeführt von ihrem starken Routinier John Boyer ließen sie die Grünweißen nun ein ums andere Mal alt aussehen, während den Rosenheimern in den letzten fünf Minuten gegen die Zonenverteidigung der Oberhachinger kein einziger (!) Korb mehr gelang. „Da haben wir einfach das Spielen eingestellt“, zeigte sich auch Trainer Mario Knezevic nach der Partie frustriert und relativ ratlos.

Für den SBR spielten Hogges (8 Punkte), Fliege (6), Ganapamo (17/10 Rebounds), Lachmann, Bekteshi (3), März (3), Weigel, Gaizauskas (13), Gheorghiu (15) und Schiefer.

 

TTL Bamberg verliert knapp bei Münchner Hellenen

 

"Logo neu 08Stark gespielt, hart verteidigt und am Ende doch noch knapp verloren - die Jungs hätten heute Abend einen Sieg verdient“ so das Fazit von Abteilungsleiter Klaus Linsner nach dem Gastspiel am späten Samstagabend bei den favorisierten Hellenen in München.

Von Beginn an entwickelte sich ein ein kampfbetontes enges Spiel, das vor allen Dingen von den guten Defenseleistungen auf beiden Seiten bestimmt war.  Der TTL Bamberg setzte endlich die Vorgaben von Trainer Rainer Wolfschmitt um und spielte eine harte aggressive Defense. Die beiden Topscorer der Hellenen, Knox und Lippert, wurden im Low-Post konsequent gedoppelt und so zu schwierigen Aktionen gezwungen. Auf der Gegenseite hatten die Bamberger im Angriff auch diesmal die erforderliche Coolness regelmäßig zu punkten.

Zum Ende des ersten Viertels leisteten sich die jungen TTLer dann doch zwei drei Nachlässigkeiten in der Defense und kamen zu spät aus dem Doppel zu den freigespsielten Schützen der Hellenen. Die Folge war, dass sich die Münchner bis zum Ende des Viertel einesn 11-Punkte-Vorsprung (26:15) erspielen konnten. Im zweiten Viertel kämpften sich die Bamberger, angeführt Kapitän Kilian Hubatschek und Frerik Adriaans, wieder bis auf einen 2-Punkte Rückstand heran. Kurz vor Halbzeit gelangen den Hausherren nach noch zwei erfolgreiche Dreier zum 42:36 Halbzeitstand. Das enge kampfbetonte Spiel setzte sich dann im dritten Vierteil fort. Die TTL-Jungs konnten diesen Abschnitt mit 10:12 für sich entscheiden. Mit Beginn des Schlussabschnittes gelang dem TTL Bamberg dann sogar der Ausgleich zum 52:52. Dem folgte wohl die spielentscheidene Szene als der Münchner Lippert nach einem unsportlichen und einem dirket folgenden technischen Foul die Halle verlassen musste. In der Folge gelang den Hellen in einer „Trotzreaktion“ ein 17:7 Lauf. Allerdings haben die Bamberger in dieser Phase auch einige Fastbreakaktionen überhastet vergeben und sich so selbst um den möglichen Sieg gebracht.  Der TTL Basketball Bamberg hat trotz der Niederlage mit einer deutlichen Leistungssteigerung gegenüber den letzten Spielen überzeugt  und kann auf dieser Leistung aufbauen. Am nächsten Wochenede erwartet man im letzten Spiel der Vorrunde den SB Rosenheim in der heimischen Halle.

TTL BA: Adriaans 21/1, Dippold 12/0, Hubatschek 10/1, Lachmann 9/2, Jefferson 5/1, Loch 3/1, Schmitt M. 2/0, Reichmann, Ulshöfer (dnp)

Hellen MU: Knox 20/4, Lippert 11/1, Miksch 11/3, Vaslileiadis 9/0, Kitatu 9/0, Diamantis 4/0, May 4/0, Markert 1, Bebanda (dnp), Kleingütl (dnp), Dolguikh (dnp), Valentin (dnp) 

SIEG ÜBER DIE HELLENEN – TROPICS BEHAUPTEN PLATZ 2

Oberhaching neuDie Tropics haben diese Saison sicherlich bereits viel bessere Spiele gezeigt, als am Nachmittag des 3.12.17. Am Ende jedoch zählt der wichtige Derbysieg, bei dem die Truppe um Kapitän Moritz Wohlers zwar nicht geglänzt, aber trotzdem hochverdient gewonnen hat. Vorneweg bedankt sich der TSV Oberhaching bei den Verantwortlichen des Lokalrivalen für das äußerst faire sportliche Verhalten und die freundschaftliche Atmosphäre. Vorstand Kostas Kirsch, Spielerscout Patrick Debelts und auch das Trainerteam der Hellenen erwiesen sich als faire Verlierer, gratulierten sportlich und wünschten den Gelbhemden noch eine erfolgreiche Saison.

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Jenas Regionalliga-Basketballer siegen erneut

jena scDen zweiten Sieg in Folge feierten die Regionalliga-Basketballer von Science City Jena am vergangenen Wochenende gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt. Die Saalestädter bezwangen das Schlusslicht GGZ Basket Zwickau nach 40 umkämpften Minuten mit 94:83, können nach diesem Erfolg wieder optimistischer auf die Herausforderungen der anstehenden Wochen blicken. Mit dem Ergebnis gegen die Sachsen stellten die Ostthüringer den wichtigen Kontakt zum Tabellenmittelfeld her, liegen nur noch vier Punkte hinter den Plätzen, die für den sicheren Ligaverbleib in der Regionalliga Südost berechtigen. 

Angeführt von einem starken Aufbauspieler Moritz Schneider, der mit 12 Vorlagen an seine Mitspieler hervorragend Regie führte, avancierten sowohl Justin Smith mit 26 Punkten als auch Marco Rahn mit 18 Zählern zu den punktbesten Akteuren im Jenaer Kader. Ungeachtet dieser individuellen Statistiken überzeugten die Thüringer als homogene Einheit, in der Leistungsträger und Bankspieler gleichermaßen für den Mannschaftserfolg ihren wichtigen Beitrag leisteten

In einem von viel Kampf und Krampf geprägten Duell entwickelte sich bereits im Startabschnitt ein völlig offenes Spiel, welches durch Führungswechsel und ausgeglichene Spielstände geprägt wurde. Mit dem besseren Ende für Science City, einer hauchdünnen 22:21-Führung, in die erste Viertelpause gehend, gelang es dem Schreiber-Team, sich bis zur Halbzeitpause auf 44:35 abzusetzen. Doch die Gäste aus Zwickau schlugen im dritten Abschnitt zurück, verkürzten bis zur 30. Minute und lagen beim zwischenzeitlichen 66:62 wieder aussichtsreich in Schlagdistanz. Mit einem knappen 4-Punktevorsprung ins vierte Viertel startend, mussten die finalen zehn Minuten für die Entscheidung sorgen. Nachdem Science City in dieser Phase seine Führung kontinuierlich ausbauen konnte, in Folge eines Doppelschlages durch Kristofer Krause und Justin Smith bis auf 75:64 enteilte, schien die Partie die erhofften Richtung einzuschlagen. Die Gäste blieben jedoch bis in die Schlussphase gefährlich, verkürzten in der 37. Minuten noch einmal auf 82:76. Erst mit einem energischen Schlussspurt gelang es den Jenaer Regionalliga-Basketballern ihren Vorsprung auszubauen und den wertvollen Sieg über die Ziellinie zu bringen.

SCJ: Smith 26 Punkte (14 Reb.), Rahn 18, Glück 11, Krause 11, Becker 8, Kadasi 7, Dizdar 6, Foerster 3, Schneider 2 (12 Ass.), Smollich 2, Schenderlein, Domrös

TTL Bamberg im Derby klar unterlegen

Logo neu 08Mehr als 200 Zuschauer fanden am Sonntag den Weg in die Graf-Stauffenberg-Schule um das Derby zwischen dem TTL Basketball Bamberg und dem TSV Tröster Breitengüßbach zu sehen.

Wir erwartet präsentierten sich die Güßbacher in guter Form und ließen von Beginn an keinen Zweifel aufkommen, dass sie ihrer Favoritenrolle gerecht werden wollen. Der TTL Bamberg konnte nur in den ersten fünf Spielminuten einigermaßen mithalen. Mit einem kurzen Zwischenspurt, einen 9:0 Lauf, sorgten die Gäste dann gleich im ersten Viertel für klare Verhältnisse. Luca Wagner dominierte am offensiven Brett und konnte sich immer wieder erfolgreich in Szene in setzen. Die Bamberger hatten immer wieder große Probleme die Güßbacher Centergarde zu verteidigen. Ein ähnliches Bild zeichnete sich im zweiten Viertel ab. In der Offensive konnte alleine der TTLer Michael Lachmann sicher punkten und die Hausherren einigermaßen noch im Spiel halen. Auf der Gegenseite übernahm nun der erfahrene Center Erik Land und ließ die Bamberger Verteidigung immer wieder schlecht aussehen. So war es nicht verwunderlich, dass das Spiel wohl schon zur Halbzeit entschieden schien und der TTL mit 32:48 hinten lag. Im dritten Viertel konnten die Jungs von Trainer Wolfschmitt das Spiel dann zwar ausgeglichen gestalten 21:22, aber den Rückstand insgesamt nicht mehr reduzieren. Im Schlussabschnitt lief dann auf Güßbacher Seite auch noch Jörg Dippold heiß und punktete nach Belieben sowohl von der Dreierlinie als auch mit seinem sehr dynamsichen Zug zum Korb. Am Ende stand eine deutliche Niederlage für den Liganeuling zu Buche, die auch in dieser Höhe für die Gäste vollkommen verdient war. Der TSV Tröster Breitengüßbach war dem TTL auf fast allen Positionen überlegen, spielte schnell und sicher nach vorne und war insbesondere auf den großen Positionen klar überlegen. Für den TTL gilt es nun aus der klaren Niederlage endlich die Konsequenzen zu ziehen und ins eigene Spiel deutlich mehr Intensität einzubringen. Nächstes Wochenende steht in München bei den OSB Helenen erneut ein sehr schweres Auswärtsspiel für den TTL Bamberg auf dem Spielplan.

 

TTL Bamberg. Dippold C. 13/2, Lachmann 13/3, Adriaans 13/0, Jefferson 11/1, Loch 6/1, Land H. 5/1, Schmitt M. 4/0, Reichmann 2, Hubatschek 2, Duckarm, Ulshöfer

 

TSV BREI: Dippold J. 27/1, Land E. 17/0, Wagner 12/0, Heide 10/1, Lorber 9/0, Dippold D. 8/2, Dippold T. 5/1, Engel 5/1, Nieslon 2 

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