Spielberichte

SBR-Basketballer in Vilsbiburg chancenlos

rosenheim sbr neuDie erhoffte Rückkehr auf die Erfolgsspur ist den Regionalliga-Basketballern des SB DJK Rosenheim in Vilsbiburg nicht gelungen. Der erwartet starke Tabellenvierte ließ den Rosenheimern am vergangenen Samstag keine Chance und entschied die Partie am Samstag deutlich mit 96:75 für sich.

Die Geschichte des Spiels ist eigentlich schnell erzählt: Die Grünweißen lagen bereits nach drei Minuten mit 0:7 zurück und sollten fortan über die gesamte Spielzeit nicht mehr in Führung gehen. Dabei konnten sie in der ersten Halbzeit (40:46) mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung noch relativ gut dagegenhalten. Nach der Pause erhöhten die Gastgeber aber nochmals den Druck und gestatteten den Knezevic-Schützlingen kaum mehr offene Würfe, zudem zwangen sie die Gäste zu einigen Ballverlusten, die sie in einfache Korberfolge umwandeln konnten. Darin sieht Co-Trainer Stephan Hlatky auch einen Hauptgrund für die Niederlage: „Wir haben uns gegen die zugegebenermaßen starke Defense der Vilsbiburger 22 Turnovers geleistet – das war einfach zu viel.“ Der zweite gravierende Unterschied an diesem Abend waren die zugelassenen zweiten Chancen. Während sich die Rosenheimer nur 5 Punkte mit Zweitversuchen erkämpften, angelten sich die Vilsbiburger 16 Offensivrebounds, die vor allem in Person des bärenstarken Centers Lubos Novy (28 Punkte) einen dankbaren Abnehmer fanden. Trotzdem will man die wenig überraschende Niederlage in den Reihen der Sportbündler schnell abhaken, warten doch in den kommenden Wochen fast ausschließlich Teams aus der unteren Tabellenhälfte auf den SBR, die es möglichst zu schlagen gilt, um den Ligaerhalt endgültig zu sichern und die Saison zu einem versöhnlichen Abschluss zu bringen.

Für den SBR spielten Breitfeld (5 Punkte), Hogges (20), Fontaine (4), Lautner (6), Erceg (11), Braa (8), Ebertz (2), Gaizauskas (4), Gheorghiu (11) und Lachmann (4).

Baskets mit Start-Ziel-Sieg gegen Rosenheim

Baskets Vilsbiburg beim 96:75 trotz Freiwurfschwäche mit wenig Mühe

Die Baskets Vilsbiburg waren am vergangenen Samstagabend auch vom SB DJK Rosenheim nicht zu stoppen. Vor rund 600 Zuschauern kamen die Vilsbiburger Korbjäger gegen die sich im Aufwind befindenden Rosenheimer zu einem ungefährdeten 96:75-Erfolg. In der Tabelle bleiben die Baskets weiterhin Vierter, befinden sich aber in Lauerstellung hinter Bad Aibling (3.) und Treuchtlingen (2.).

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ERSATZGESCHWÄCHTE TROPICS UNTERLIEGEN NACH GROSSEM KAMPF IN LEITERSHOFEn mit 74:78

oberhaching 2016Wie bereits im Vorbericht erwähnt, fehlten neben den verletzten Spielern auch weitere Akteure aufgrund privater Verpflichtungen. Somit standen Coach Mario Matic nur sechs Stammkräfte für die Auswärtspartie bei den Schwaben zur Verfügung. Das allerletzte Aufgebot wurde kurzfristig durch Quendrim Hajdaraj ergänzt. Der 27-jährige Slowene spielt seit wenigen Wochen für die zweite Mannschaft der Tropics und darf somit fünf Spiele nach oben aushelfen.

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Späte Jenaer Aufholjagd in Rosenheim von Erfolg gekrönt

jena scPersonell gehandicapt nach Bayern aufgebrochen, selbst Trainer Farsin Hamzei stand in der Mannschaftsaufstellung, gelang Science City Jena am Samstagabend in Rosenheim ein sensationeller 76:70-Erfolg. Der Einschub mit Verweis auf den Jenaer Coach soll dabei keinesfalls die sicher noch großartigen basketballerischen Qualitäten von „Tornado“ Hamzei schmälern, sondern lediglich die äußerst angespannte Lage im Kader der Saalestädter verdeutlichen. Ohne die beiden Doppellizenz-Spieler Darian Cardenas und Richard Rietschel in den Süden Deutschlands gestartet, sprach Hamzei vor dem Duell bei den 2017 bisher auf der Überholspur links blinkenden Bayern von einem Lernprozess seiner jüngeren Spieler. Gelernt haben sie. Diese Tatsache mussten schlussendlich auch die Gastgeber akzeptieren, die in der 37.Minute schon wie der sichere Sieger aussahen, bevor Science City im Endspurt mit einem unglaublichen 17:3-Lauf das Blatt wendete.

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TenneT Young Heroes mit wichtigem Erfolg im Abstiegsgipfel

Nach einer Woche Pause vom Ligabetrieb gewannen die TenneT Young Heroes Bayreuth am vergangenen Samstag das Endspiel um den letzten Tabellenplatz bei den Longhorns Herzogenaurach verdient mit 73:85. Als Trainer an der Seitenlinie stand dabei erstmals Marcel Schröder, Jugendkoordinator bei medi Bayreuth und NBBL-Trainer.

Schröder löste Darko Mihajlovic ab, der seit der Saison 2014/15 für die Bundesligareserve tätig war. Mihajlovic wurde unter der Woche auf eigenen Wunsch von seinem Amt als Trainer der Regionalligamannschaft entbunden. Auch im Spielerkader der Bayreuther gibt es Veränderungen für den Rest der Saison: Point Guard und Leistungsträger Montigo Alford ist inzwischen in die USA zurückgekehrt, nachdem er um die Auflösung seines Vertrages bat. Er war in Herzogenaurach bereits nicht mehr dabei.

Die Partie in Mittelfranken war die letzte Chance für die TenneT Young Heroes, den letzten Tabellenplatz vor Saisonende noch zu verlassen und somit die Chance auf einen eventuellen Nicht-Abstieg zu wahren. Dafür musste allerdings ein Sieg in Mittelfranken her. Genauso starteten die Bayreuther dann auch in die Partie: Mit einer konsequenten Offensiv- und Defensiv-Leistung überrollten die Gäste die im ersten Viertel völlig überforderten Gastgeber mit 9:32. Diese waren aufgrund der zeitgleich stattfindenden ProA-Partie der Nürnberg Falcons stark ersatzgeschwächt.

Auch im zweiten Viertel sah es zu Beginn nach einem Bayreuther Sturmlauf aus, bis sich die Longhorns nach ca. vier gespielten Minuten langsam erholten und den Rückstand zumindest ein bisschen verkleinern konnten. Zur Halbzeitpause führten die Gäste dennoch souverän mit 25:46 in Mittelfranken.

In der Bayreuther Kabine wurde während der Pause sowohl vom Team selbst, als auch vom neuen Trainer Marcel Schröder, vor der eigenen Anfälligkeit, scheinbar souverän geführte Spiele in der zweiten Hälfte noch aus der Hand zu geben, gewarnt.

Wie das dritte Viertel zeigte, war diese Warnung nicht unbegründet. Die Longhorns schienen gut erholt vom Schock der ersten Hälfte aus den Kabinen zu kommen und starteten eine Aufholjagd. Innerhalb von vier Minuten wandelten sie einen 21-Punkte- in einen 11 Punkte-Rückstand um. Während die Gäste um das Erhalten der Spielkontrolle kämpften, näherten sich die Mittelfranken mit fast jedem Angriff der nervös werdenden Bundesligareserve an. Beim Stand von 54:64 erklang die Sirene zum Ende des dritten Durchgangs.

Im letzten Viertel, knapp fünf Minuten vor Spielende, fand die Aufholjagd der Gastgeber dann ihren Höhepunkt. Nur noch fünf Punkte betrug der Bayreuther Vorsprung zu dieser Zeit. Sodann bewahrten die Wagnerstädter jedoch kühlen Kopf und bauten den Vorsprung bis zur Schusssirene wieder auf 14 Punkte aus. Endstand in Mittelfranken war 73:85 für Bayreuth.

Durch den Sieg trennt den Vorletzten, Herzogenaurach, und den Letzten, Bayreuth, nur noch ein Sieg. Da die TenneT Young Heroes nun den direkten Vergleich gegen die Longhorns für sich entscheiden konnten, würde ein Sieg mehr aus den verbleibenden fünf Ligapartien zum Überholen der Mittelfranken reichen.

Der neue Trainer Marcel Schröder freute sich über seinen ersten Sieg im ersten Spiel: „Das war ein wichtiger Sieg für die Mannschaft. Nicht nur um die Chance zu erhalten, den letzten Tabellenplatz zu verlassen, sondern besonders um zu zeigen, dass mehr in ihr steckt und die Ergebnisse der letzten Wochen nicht das wahre Gesicht des Teams widergeben. Die erste Halbzeit war sehr gut – offensiv und defensiv. In der zweiten Hälfte haben wir leider nicht mehr auf dem gleichen Niveau verteidigt, haben aber zum Glück im Angriff immer wieder passende Antworten gefunden. Insgesamt gesehen war es eine Teamleistung, auf die wir aufbauen können. Jetzt gilt es, im Saisonendspurt im Training weiter hart zu arbeiten und uns zu stabilisieren.“

Punkteverteilung:

Fritsch 6, Genz 3, Johannes 10, Kral 6, Krug, Kurth, Perschnick 4, Riesner 19, Seither 22, Trieb 15

Ansbach bebt

In den ersten 5 Minuten der Partie sahen die Zuschauer in der bis auf den letzten Platz gefüllten Halle eine spannende Partie auf Augenhöhe! Danach übernahmen die Piranhas das Ruder und bauten die Führung aus! So stand es nach den ersten 10 Minuten 24:17!ansbach 2012

Im 2. Viertel machten Die Ansbacher dort weiter, wo sie im ersten Abschnitt aufgehört hatten. So stand es zur Halbzeit bereits 43:31 für die Männer in Grün-Weiß! Neben Paul Nzeocha, der bereits 15 Punkte auf seinem Konto verzeichnen konnte, schafften es Nick Freer und Michael Herrtlein bereits zur Halbzeit eine zweistellige Punkteausbeute vorzuweisen!

Dass die Partie noch lange nicht gewonnen war, zeigte sich nach der Halbzeit.

Getragen vom ebenfalls überragenden Ex-Piranha Tim Eisenberger kämpften sich die Treuchtlinger zurück in die Partie und verkürzten auf 51:47. Dieser fand jedoch keine ausreichende Unterstützung von seinen Mannschaftskameraden, was die Ansbacher gnadenlos ausnutzten, um die Führung wieder auf 62:52 zu erhöhen!

Was die gekommenen Zuschauer, zumindest die Grün-Weißen, im letzten Spielabschnitt zu sehen bekamen, war einfach nur eine Augenweide und lässt einem das Ansbacher Herz vor Stolz fast aus der Brust springen! Denn das 4. Viertel wurde mit sage und schreibe 24:6 gewonnen! Unglaublich! Ansbach holt einen auch in der Höhe mit 86:58 vollkommen verdienten Sieg!

Einen ausführlichen Spielbericht mit Highlights und Impressionen von der Einführungsshow unter:

https://www.tsvansbachpiranhas.de/2017/03/05/21-saisonspiel-derby-vfl-baskets-treuchlingen/

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GGZ Baskets unterliegen nach schwacher erster Hälfte gegen den Tabellen dritten

Am Samstag Nachmittag unterlagen die Mannen von Kapitän F.Fraas gegen die nur zu sechst angreisten Gäste aus Bad Aibling mit 79:97 (18:18, 28:48, 57:69).
Ob es am schönen Wetter oder an den sich dezimiert aufwärmenden Gästen lag das Zwickau in der 1. Häfte vollkommem unkonzentriert auftrat, bleibt fraglich. Sicher ist das mit dem verletzt fehlenden M.Nagler ein wichtiges Puzzlestück fehlte, um seinen Gegenüber M.Grujic auf der Centerposition zu stoppen.
 
Nach einem gegenseitigen Abtatsten und vielen Fehlwürfen der Hausherren zog Bad Aibling in der 8.Min auf 9:15 davon, bevor die Routiniers A.Andig und A.Andrus das erste Viertel noch versönlich mit 18:18 (10.Min) beenden konnten. Bis zur 14.Min war das Spiel vollkommen auf Augenhöhe 26:26, bevor ein 22:2 Lauf der Gäste bis zur Halbzeit dem Spiel eine vorentscheidende Richtung gab."Innerhalb von 5 Minuten haben wir die bis dato ordentliche Verteidigung gänzlich vernachlässigt und im Angriff vollkommen kopflos agiert". Trainer Wolf appelierte an den Kampfgeist seiner Mannschaft und die physische Spielweise des Gegner anzunehmen. In der 23.Minute platzte dann beim Stand von 32:55 endlich der Knoten und die Hausherren konnten mit einem 22:5 Lauf in 6 Minuten auf 54:60 (29.Min) verkürzen. Das Pendel schien in Richtung der Muldestädter auszuschlagen, doch die Dreipunkte Schützen C.Weiss und M.Mirceta antworteten mit drei staubtrockenen Dreiern zum 63:74 (33.Min). Zwickau rackerte und versuchte alles, doch der überragende M.Grujic sicherte in der Folge mit seinem an diesem Tag starken Double Double von 21 Punkten und 18 Rebound die 67:83 (36.Min) und 75:88 (38.Min) Führung der Gäste. Die Hauherren versuchten mit Stop the Clock noch näher heran zu kommen, doch Bad Aibling blieb auch von der Freiwurflinie fast fehlerfrei und sicherte sich den vollkommen verdienten 79:97 Sieg. "Wir haben erst im Dritten Viertel die nötige Intensität auf das Feld gebracht, die von Anfang an gefordert war. Gegen so eine physisch starke und erfahrene Mannschaft reichen 15 gute Minuten einfach nicht zum Sieg". Nun gilt es sich auf die kommende schwere Aufgabe am Samstag beim Tabellen Zweiten in Treuchtlingen vorzubereiten.
 
Punkteverteilung Zwickau:
F.Fraas 18 (1Dreier), A.Andrus 16 (1Dreier), A.Endig 14, H.Bellscheidt 14 (1Dreier), K.Velishaev 7 (2Dreier), A.Melski 5 (1Dreier), C.Ulbricht 3 (1Dreier), D.Bassl 2, T.Linke
 
Punkteverteilung Bad Aibling:
M.Valerien 22 (1Dreier), M.Grujic 21, C.Weiss 16 (3Dreier), M.Mirceta 14 (3Dreier), N.Kekic 13 (3Dreier), S.Bradaric 11 (2Dreier)

Dritter Sieg in Folge für Kangaroos

Die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen setzt in der 1. Regionalliga Südost ihren Aufwärtstrend fort. Am Samstagabend gewann man eine bis zur letzten Minute hochspannende Partie gegen den TSV Oberhaching mit 78:74 (44:37). Zum ersten Mal seit Oktober des vergangenen Jahres haben die Kangaroos dadurch wieder einen Tabellenplatz erreicht, der dem Team am Ende der Saison auf jeden Fall den Klassenerhalt bescheren würde.

Vor rund 400 Zuschauern in der Sporthalle stand wie so oft in den letzten Wochen einiges auf dem Spiel für die BG. Der Gegner aus dem Münchner Süden war dezimiert nach Stadtbergen gekommen, mit Diestelhorst, Sperber und Lippert musste man drei Leistungsträger ersetzen. Auf Seiten der Leitershofer war Dominik Veney während der Woche nach seiner Knie-OP im Dezember ins Mannschaftstraining zurückgekehrt, er nahm erstmals wieder auf der Bank Platz, zu einem Einsatz auf dem Feld reichte es aber verständlicherweise noch nicht. Der Beginn des Spiels verlief weitestgehend ausgeglichen, allerdings zumeist mit leichten Vorteilen für die Gäste, die bis zur 14. Spielminute eine 32:27 Führung herausspielen konnten. Dann sollte aber die beste Phase der Stadtberger an diesem Abend folgen: Mit einem 13:0 Zwischenrun zog man selbst auf 40:32 davon und rettet diese Führung dann praktisch auch in die Halbzeit hinein. In dieser Phase spielte das Team um Kapitän Emanuel Richter sehr gefällig, insbesondere im Angriff lief der Ball jetzt sehr schnell von Spieler zu Spieler und so generierte man sehr gut herausgespielte Abschlüsse. Der Matchplan von Trainer Goschenhofer schien zu dieser Phase des Spiels komplett für die BG aufzugehen. Nicht gewollt war bis dato allerdings sicherlich nicht , dass man seitens der Ausfälle nun mit den Oberhachingern gleichziehen wollte. Denn Max Uhlich musste bereits in der ersten Halbzeit nach nur fünf Minuten Spielzeit mit einer Hüftverletzung für den weiteren Spielverlauf passen, Josh Hart tauchte in der Halbzeitpause gar nicht erst in der Kabine auf sondern wurde nach einem Schlag auf den Oberschenkel von Physiotherapeut Marco Iaquinta die gesamten 15 Minuten lang betreut.

Durchaus erfolgreich, wie sich später in der Partie noch zeigen sollte. Zunächst kamen die Oberbayern um Coach Mario Matic, der als Ex-Leitershofer vor dem Spiel vom Publikum mit sehr viel Applaus empfangen wurde, aber besser ins Spiel. Bis zur 28. Minute wandelte man den Rückstand in eine 56:53 Führung, nach drei weiteren Führungswechseln nahmen dann die Leitershofer wieder eine 62:61 Führung mit ins Schlussviertel. Spätestens jetzt konnte man die Begegnung zweifelsohne mit der Bezeichnung „Kampfspiel“ versehen. Kein Team gab auch nur einen Millimeter Platz preis, die Verteidigungsreihen dominierten nun. Die Kangaroos warfen jetzt alles in die Waagschale. Und was keiner für möglich gehalten hatte, man gab die Führung jetzt bis zum Ende kein einziges Mal mehr ab. Zumeist mit ein, zwei oder drei Punkten, in der 37. Minute dann sogar mit 73:67. In dieser Phase vergab man dann aber gleich mehrfach mehrere Chancen beim direkten Gang zum Korb, so dass die Hachinger fünfzig Sekunden vor Schluss wieder auf zwei Punkte Differenz verkürzen konnten. Zwei Körbe des überragenden Raphael Braun fielen dann für Stadtbergen aber doch noch in die Reuse, während auf Seiten der Gäste der bis dahin kaum zu stoppende Omari Knox dem kräftezehrenden Spiel und der kleinen Rotation der Seinen etwas Tribut zollen musste und dadurch am Ende zwei seiner ganz wenigen Fehlversuchean diesem Abend landete. Dementsprechend war der Jubel nach der Schlusssirene bei Spielern wie beim Leitershofer Publikum natürlich riesig.

Abgerundet wurde der gelungene Abend durch die Ergebnisse der direkten Konkurrenten. Herzogenaurach verlor zu Hause gegen den Tabellenletzten Bayreuth, Zwickau ebenfalls in eigener Halle gegen Bad Aibling. Dadurch haben sich die Kangaroos nun erst einmal mit 16 Punkten auf den rettenden elften Tabellenplatz vor Zwickau (14 Zähler) geschoben. Am kommenden Sonntag geht die Reise nun zum Tabellenführer Coburg, der in dieser Partie mit einem Sieg den vorzeitigen Aufstieg in die 2. Bundesliga sicher machen kann.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Hart (20), Nicolas Breuer (9/3 Dreier), Braun (15), Uhlich (1), Dorsch (12/2 Dreier), Hadzovic (9), Ferber (2), Tesic (5), Veney, Richter (5/1 Dreier).

Beste Werfer Oberhaching: Knox (31), Hübner (16), Kögler (15)

Die zweite Mannschaft landete in der 2. Regionalliga Süd einen 68:67 Auswärtssieg in Milbertshofen und sicherte den vierten Tabellenplatz ab. Im Vorspiel der Oberhaching Partie musste die Leitershofer U16 beim 88:90 gegen den TV Augsburg die erste Saisonniederlage einstecken, bleibt aber Tabellenführer der Liga.

Stimmen zum Spiel:

BG-Trainer Stefan Goschenhofer: „Obwohl wir beim Rebound heute unterlegen waren, haben wir das Spiel letzten Endes in der Verteidigung gewonnen, und dies aufgrund eines herausragenden Einsatzes aller Spieler. In der Defensive wissen inzwischen alle Akteure, was zu tun ist. In der Offensive ist es angesichts der Unerfahrenheit der Mannschaft ok, wenn sich die Spieler wenig Gedanken machen und einfach darauf losspielen. Auch wenn der ein oder andere am Ende vielleicht verzweifelt ist, dass wir die Angriffe nicht länger ausgespielt haben. Das war durchaus so gewollt“

BG- Co-Trainer Tommy Nadir: „Drei Siege in Folge und erstmals wieder seit langem der Sprung auf einen Tabellenplatz, der uns die Liga sicher halten würde, das kann sich sehen lassen. Das Team ist heute sehr geschlossen aufgetreten und hat einen unbändigen Willen gezeigt, Josh hat in der zweiten Hälfte wirklich auf die Zähne gebissen.“

BG-Forward Dominik Veney: „Der Trainer hatte mir eigentlich heute einen Einsatz versprochen. Aber Spaß beiseite, wenn wir in Foulprobleme gekommen wären hätte ich schon als letzte Reserve eingreifen können. Ich möchte aber diese Saison schon noch spielen, denn der Zweikampf gegen Zwickau wird noch lange andauern, beide Teams haben ja fast das gleiche Restprogramm, und dies fast ausschließlich gegen Spitzenteams. Mit fünf Siegen aus acht Spielen der Rückrunde haben wir aktuell aber einen guten Lauf trotz aller Personalnöte“.

Dem großen Traum ein gutes Stück näher

coburg ballIn überzeugender Manier hat Erstregionalliga-Spitzenreiter BBC COBURG ein packendes Oberfrankenderby beim TSV Tröster Breitengüßbach mit 68:88 (38:40) für sich entschieden. Da Konkurrent Treuchtlingen erneut Federn ließ, rückt der Titelgewinn für die Vestestädter in greifbare Nähe.

Spielt Jordan Burris, oder spielt er nicht? Diese Frage beschäftigte vor dem Tip-off beide Fanlager in der mit über 800 Zuschauern pickepackevollen Breitengüßbacher Hans-Jung-Halle. Beim Aufwärmen war der US-Forward, der beide Partien des vergangenen Wochenendes wegen einer Knöchelblessur verpasst hatte, zunächst nicht zu sehen. Kurz vor dem Sprungball tauchte der Coburger Topscorer dann aber doch in Arbeitskleidung auf dem Parkett auf, zur Freude der Gäste und zum Entsetzen der Hausherren.

Ob taktisches Geplänkel oder Zufall – der Kalifornier zeigte umgehend eindrucksvoll, dass er in der Zwangspause keinen Rost angesetzt hatte. Burris erzielte zwölf der ersten 17 Punkte seiner Mannschaft und verwandelte aus der Distanz zu Beginn traumwandlerisch sicher. Als auch Yasin Turan einen schön herausgespielten Dreier einnetzte, konnte sich der Tabellenführer erstmals absetzen (9:20, 8.).

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Jena stoppt den Lauf des SBR

Basketballer unterliegen zu Hause 70:76

rosenheim sbr neuBasketball ist ein Spiel der Läufe. Wer gerade einen Lauf hat, wem es also gelingt, einer Spiel- oder gar Saisonphase den Stempel aufzudrücken, der kann Partien für sich entscheiden oder sogar Tabellenplätze gutmachen. Charakteristisch für einen Lauf ist aber auch, dass er irgendwann zu Ende ist, und das mussten die Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim am vergangenen Samstag in der Gaborhalle erfahren. Nach zuletzt fünf Siegen in Serie setzte es ausgerechnet gegen den Tabellennachbarn Jena eine unnötige 70:76-Niederlage.

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