Spielberichte

TROPICS GEWINNEN SPITZENSPIEL VOR GROSSER KULISSE AM KYBERG

Oberhaching neuUnabhängig von dem Ergebnis konnte der Oberhachinger Basketball bereits vor der Partie einen großen Erfolg verbuchen. 457 Zuschauern, darunter viele Jugendliche aus dem Verein und über 100 Treuchtlinger Anhänger, verwandelten den Kyberg an diesem Sonntagnachmittag in einen Hexenkessel. Im Vergleich zum sonstigen Zuschauerschnitt eine kleine Sensation, aber auch die Würdigung für die langjährige Aufbauarbeit der Verantwortlichen und die Leistungen der Mannschaft.

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Science City siegt auch beim Tabellenvierten in Gotha

jena sc

Der Siegeszug der 2. Mannschaft von Science City Jena fand auch im Gastspiel beim Tabellenvierten in Gotha eine erfolgreiche Fortsetzung. Die Ostthüringer schlugen am Samstagabend die Bundesliga-Reserve der Oettinger Rockets im Thüringen-Derby der Regionalliga verdient mit 86:70, feierten nunmehr ihren vierten Sieg in Folge und dürfen nach dem erfolgten Anschluss ans Tabellenmittelfeld der Regionalliga Südost mit einem deutlich entspannteren Gefühl in die Weihnachtspause gehen. Die Jenaer belegen nun punktgleich mit Bamberg, Rosenheim und Herzogenaurach die Ränge 10 bis 13, kehren am 13. Januar 2018 in Breitengüßbach in den Spielbetrieb des neuen Jahres zurück. 

„Ich bin sehr stolz wie sich meine Mannschaft heute präsentiert hat. Wir haben es enorm gut verstanden, ihre zahlreichen, gefährlichen Angriffsoptionen der Rockets zu neutralisieren, ohne unseren eigenen Rhythmus in der Offensive zu gefährden. Die frühe Führung hat unserem Team zusätzlich viel Sicherheit gegeben“, sagte Jenas Trainer Chris Schreiber nach dem wichtigen Sieg. „Die Jungs haben mit viel Herz und Leidenschaft gespielt, letztendlich auch verdient gewonnen. Jan Heber und Justin Smith haben uns über weite Teile dieser Partie offensiv getragen, aber wichtiger war unsere Teamdefense gegen die starken Individualisten der Gastgeber“ so Schreiber. 

Während sich im Regionalliga-Derby zunächst eine ausgeglichene Partie entwickelte, gelang es Science City Jena sich mit zunehmender Spielzeit langsam aber kontinuierlich abzusetzen. Nach einem Distanzwurf von Jakub Kadasi zur 20:11-Führung (7.) bauten die Saalestädter ihren Vorsprung bis zur ersten Viertelpause auf 25:17 aus. Im zweiten Abschnitt versuchten die Gastgeber zu kontern, verkürzten zwischenzeitlich bis auf 31:30 (15.), bevor Science City mit 42:37 in Front liegend, in die Halbzeitpause ging. Auch nach der Rückkehr aus den Kabinen konservierte das Schreiber-Team seinen erkämpften Vorsprung der ersten Hälfte. Durch zwei Punkte von Marco Rahn wenige Sekunden vor der Viertelsirene des dritten Spielabschnitts mit 63:52 führend, nutzten die Ostthüringer die sich ihnen bietenden Chancen enorm effektiv, bauten ihren Vorsprung nach einem Dreier von Jan Heber zum 73:58 (35.) phasenweise bis auf 15 Punkte aus. Im Schlussspurt die Führung souverän verteidigend, setzte Jakub Kadasi zwei Sekunden vor der Sirene den finalen Treffer zum siegreichen Endstand.

SCJ: Smith 21 (14 Reb.), Heber 12, Kadasi 14, Rahn 11, Krause 9, Glück 8, Smollich 2, Schneider 9 Ass., Shusel, Foerster- Becker, Dizdar (DNP)

TTL Bamberg siegreich gegen SB DJK Rosenheim

Logo neu 08Unter denkbar schlechten Vorzeichen startete der TTL Basketball Bamberg in dieses wichtlge letzte Spiel in der Vorrunde der Regionalliga. Coach Rainer Wolschmitt musste neben dem immer noch nicht einsatzbereiten David Schmitt auch noch auf seinen Topscorer Frerik Adriaans verzichten der erkrankt war. Zudem gingen auch Chris Dippold und Kapitän Kilian Hubatschek mit schmerzhaften Prellungen an Hand bzw. Knie ins Spiel. Gleich zu Beginn des Spiels hat sich dann auch noch Routinier Michi Lachmann an der Hand verletzt - stand aber bis zum Spielende auf dem Feld. Wie sich später herausstellte hat er sich einen Finger geborchen.
Um so höher ist die Leistung der Rumpftruppe zu bewerten, die sich nach einem harten Kampf in einem engen Spiel am Ende auch hochverdient mit 75:74 durchsetzen konnte. Die Hausherren erwischten zunächst den besseren Start und konnten einen kleinen Vorsprung herausspielen. Mit zunehmender Spieldauer agierten die Oberbayern aber im Angriff konzentrierter und punkteten vor allem von der Dreierlinie. Der Rosenheimer Ganapamo war über weite Strecken des Spiels nicht zu stoppen und traf fast jeden Wurf. Er brachte es am Ende auf 30 Punkte, davon vier Dreier. Die Gäste gingen dann mit einem Sechs-Punkte-Vorsprung in den zweiten Spielabschnitt. Im zweiten und dritten Viertel wogte das Spiel hin und her und keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Auf Bamberger Seite überzeugten vor allen Dingen Chris Dippold und der quirlige Kevin Jefferson, die den TTL mit gelungenen Aktionen im Spiel hielten. Auf der großen Postion sprangen Hendrik Land und Nils Duckarm für den erkrankten Frerik Adriaans in die Bresche und spielten gegen die körperlich überlegenen Gäste eine gute Verteidigung.
Zu Beginn des Schlussabschnittes lagen die Rosenheimer dann mit acht Punkten in Front. Nach einer Umstellung auf Zonenverteidigung konnte man dann endlich den Rosenheimer Topscorer Ganapamo aus dem Spiel nehmen. Er hat im letzten Abschnitt keine Würfe mehr getroffen. Auf der Gegenseite punkteten jetzt Chris Dippold und Hendrik Land konstant, sodass der TTL Punkt um Punkt aufholen konnte und in der 34. Minute die Führung übernahm. In den letzten Minuten entwickelte sich ein Basketballkrimi. Die Führung wechselte mehrfach bevor Hendrik Land 30 Sekunden vor dem Ende mit einem Layup wieder den TTL mit einem Punkt in Führung brachte. Die Rosenheimer bekamen noch zweimal die Chance im Angriff zu punkten, vergaben jedoch bis sich der TTL den allerletzten Rebound der Partie sicherte.
Der TTL Basketball Bamberg hat sich mit dieser guten kämperischen Leistung auf Rang 10 in der Tabelle verbessert. in der Weihnachtspause ist jetzt Zeit die vielen Verletzungen und Erkrankungen auszukurieren.

TTL BA: Jefferson 23/3, Dippiold 14/0, Land 12/0, Schmitt M. 11/1, Lachmann 7/1, Hubatschek 6/0, Duckarm 2, Ulshöfer, Loch, Reichmann
SB Ros: Ganampamo 30/4, Gaizauskas 17/3, Hogges 12/0, Bekteshi 9/1, Gehroghiu 4/0, Breitfeld 2, März, Kromah

Kangaroos verlieren zum Jahresausklang

Die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen hat ihr letztes Spiel der Vorrunde in der 1. Regionalliga Südost gegen die Baskets Vilsbibug mit 78:92 verloren und somit mit einer Niederlage das Jahr 2017 abgeschlossen. Ausschlaggebend dafür war sicherlich ein vollkommen desaströses erstes Viertel. Der Tabellenführer aus Niederbayern konnte sich somit die inoffizielle Herbstmeisterschaft sichern und bleibt klarer Favorit auf den Aufstieg in die 2. Bundeliga.

Die Kangaroos starteten in die Partie exakt so, wie sie das Spiel zuvor in Treuchtlingen beendet hatte. Kein Kampf, keine Defense und wohl auch kein Glaube, eines der absoluten Spitzenteams der Liga momentan besiegen zu können. Man gestattete dem Gegner eine Chance nach der anderen. Dieser dankte diese Einladungen für offene Würfe mit alleine schon fünf Dreipunktewürfen in den ersten zehn Minuten. Der Spielstand von 21:36 nach dem ersten Viertel ließ böses erahnen. Manch ein Fan dachte da wohl schon mit Schaudern an das gleiche Spiel ein Jahr zuvor zurück, welches die BG damals sogar sage und schreibe 52:114 verloren hatte.

Allerdings ging dann doch ein Ruck durch die Stadtberger Mannschaft. Man erhöhte endlich die Intensität in der Defense und bremste den Angriffsschwung der Vilstaler etwas ab. Bis zur Halbzeit wuchs der Rückstand zumindest nicht bedeutend an, beim Spielstand von 39:57 wurden die Seiten gewechselt. Zuvor durften sich die rund 350 Zuschauer aber zunächst einmal am gelungenen Liveauftritt von Tina Schüssler und der Back Door Connection Band erfreuen und vergaßen erst einmal des wenig erfreuliche Ergebnis auf der Anzeigetafel.

In der zweiten Halbzeit konnte man der BG dann keinen Vorwurf mehr machen. Die Mannschaft hängte sich nun wirklich ins Zeug und bemerkte sehr schnell, dass Vilsbiburg zwar eine sehr starke, sicherlich aber auch keine Übermannschaft ist. Es entwickelte sich nun eine muntere, teils ruppige Partie. Die BG verlagerte das Geschehen nun mehr unter die Körbe, gewann langsam aber sicher auch die Reboundhoheit, wurde dazu bei vielen Fouls direkt am Brett bezüglich der sich hieraus ergebenden Entscheidungen sicherlich auch nicht gerade bevorzugt. Vor allem Dominik Veney und Johnny Genck trieben ihr Team nun nochmals an, man spürte förmlich, dass man zumindest um Ergebnisverbesserung bemüht war. Die Niederbayern konnten die Partie daher auch nicht locker nach Hause fahren, wie man das nach den ersten Minuten vielleicht hätte erahnen können, sondern mussten auch nochmals volles Tempo geben. Ihre drei Amerikaner hielten aber das Geschehen in den Händen, bis auf einen einzigen Korb erzielten Jordan Aboki, Joshua Guddemi und vor allem Kendall Timmons alle Vilsbibuter Punkte in Abschnitt zwei. Diesen gewannen dann allerdings die Kangaroos knapp mit 39:35, was den Abend etwas versöhnlicher gestaltete und von den Zuschauern bis zur Schlusssirene auch dankbar angenommen wurde. Insgesamt wäre in diesem Spiel für die Leitershofer in Summer sicherlich mehr drin gewesen, wenn man von Anfang an entsprechend engagiert ans Werk gegangen wäre.

Die Kangaroos gehen nun in eine kurze Weihnachtspause und können nach einer aufreibenden Vorrunde wieder Kräfte sammeln. In der Rückrunde gilt es für die Mannen um Kapitän Dominik Veney daran zu arbeiten, in jedem Spiel über 40 Minuten hinweg mit vollem Kampfgeist zu Werke zu gehen. Eine Generalprobe hierfür ergibt sich bereits am 7. Januar um 16 Uhr, dann gastiert erneut Vilsbiburg im Achtelfinale des Bayernpokals in der Stadtberger Sporthalle.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Genck (18/2 Dreier), Breuer (5), Tucker (10), Uhlich (6/1 Dreier), Londene (9/3 Dreier),  Benke (6), Veney (17), Tesic, Hadzovic (7).

Beste Werfer Vilsbiburg: Timmons (29), Hoffmann (19), Guddemi (18)

Im Vorspiel der Regionalliga Partie hatte die U16 der BG den TSV Sonthofen mit 126:48 besiegt. Für die zweite Mannschaft endete die Vorrunde mit einer Niederlage. Bei Tabellenführer Bayern München 3 unterlag man deutlich mit 48:98. Mit dem dritten Tabellenplatz in der 2. Regionalliga Süd kann die Mannschaft um Trainer Tom Oertel aber mehr als zufrieden sein.

Stimmen zum Spiel:

Ian Chadwick, Headcoach BG: „Es war eine sehr wechselhafte Vorrunde. Der Start war etwas holprig, dann hatten wir im Oktober eine sehr gute Phase. Mit den vielen Ausfällen wurde es dann wieder schlechter. Mit Emanuel Richter kommt nun im Januar ein erfahrener Spieler zurück. Wir müssen dann über den Kampf wieder in die Erfolgsspur zurückfinden, damit wir nicht doch noch in den Abstiegsstrudel geraten.“

BG-Co Trainer Daniel Hamberger: „Ich nehme positiv mit, dass wir heute zumindest im Spiel über den Kampf zurückgekehrt sind. Die ersten zehn Minuten waren aber eine Katastrophe, da muss man nicht lange darum herumreden, dass es da am Einsatz gefehlt hat. Der Sieg für Vilsbiburg geht natürlich in Ordnung, den drei amerikanischen Profis war angesichts deren individueller Klasse insgesamt nur schwer beizukommen. “

Niederlage im letzten Spiel des Jahres

breitenguessbachDer TSV Tröster Breitengüßbach unterliegt zum Abschluss der Hinrunde in Ansbach mit 68:66 und verliert dadurch den Anschluss an Tabellenführer Vilsbiburg.

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SBR-Basketballer in mentaler Krise

rosenheim sbr neuManchmal sagen Ergebnisse mehr als Worte: 26:20, 16:18, 24:20 und 8:17 endeten die einzelnen Viertel aus der Sicht der Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim am vergangenen Sonntag in Bamberg, was unter dem Strich einer hauchdünnen 74:75-Niederlage gegen den Tabellennachbarn entspricht. Der Verlauf spiegelt das bekannte Problem der Rosenheimer wider – lange mitgespielt und im Endspurt verloren – und damit lässt sich spätestens jetzt das Wort „Krise“ zur Beschreibung der momentanen Situation nicht mehr vermeiden.

Mit nur vier Siegen in der Hinrunde stehen die Rosenheimer zur Halbzeit der Saison punktgleich mit dem Vorletzten auf Rang 11 der Tabelle. Weit entfernt von dem, was man sich im Vorfeld mit dem zur Verfügung stehenden Etat vorgenommen hatte. Dementsprechend deprimiert war auch Trainer Mario Knezevic nach der Partie. Auch er ist sich bewusst, dass die vorgegebenen Ziele deutlich verfehlt wurden und man dies nicht allein auf den unglücklichen Verlauf mit den mannschaftsinternen Querelen vor allem zu Saisonbeginn schieben kann. „Aber was soll ich sagen? Das Problem liegt eindeutig in den Köpfen der Spieler – auch heute haben wir über weite Strecken der Partie geführt und hatten in der letzten Minute gleich zweimal die Chance, das Spiel zu unseren Gunsten zu entscheiden, aber die entscheidenden Versuche gingen wieder daneben. Zum Unvermögen kommt gerade noch das Pech dazu und dann verlierst du eben auch solche Spiele“, resümierte der Coach und gab damit zu erkennen, dass auch ihm ein Patentrezept zur Lösung der mentalen Blockade fehlt. Aber Knezevic mag den Glauben an sein Team trotz der Misere nicht verlieren: „Auch wenn es sich in der jetzigen Situation natürlich dumm anhört: Die Jungs haben schon auch viele Dinge richtig gemacht. Ich sehe im Vergleich zur letzten Spielzeit wirklich Verbesserungen, sonst könnten wir gegen die starken Teams der Liga nicht phasenweise so gut mithalten. Wir müssen die relativ lange Pause jetzt nutzen, um die Spieler irgendwie psychisch aufzurichten“, gibt er sich weiterhin kämpferisch. Bleibt zu hoffen, dass die sportliche Führung aus der verkorksten Hinserie die richtigen Schlüsse zieht und bis zum Rückrundenstart am 20. Januar die entscheidenden Hebel doch noch umlegen kann.

In Bamberg spielten Breitfeld (2 Punkte), Hogges (12), Ganapamo (30), Bekteshi (9), März, Gaizauskas (17), Gheorghiu (4/11 Rebounds) und Kromah.

Ansbach siegt zum Jahresabschluss

Eine bei der Niederlage gegen Jena erlittene Verletzung machte einen Einsatz von Walter Simon unmöglich.ansbach 2012

Die Anhänger des Ansbacher Basketball müssen sich aber keine Sorgen. Zum Jahresauftakt gegen München (13.01.2018, 19:30 Uhr) sollte Simon wieder mit dabei sein.

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OSB HELLENEN GEGEN MTSV SCHWABING - AM ENDE REICHT ES NICHT

Das Team um Coach Christos Dictapanidis und Dimitrios Linardou war zu Besuch in der Morawitzkistraße beim MTSV Schwabing.

muenchen hellenen

Das Spiel startete gut bis zur Halbtzeit für den Youngster der Liga, aber am Ende reichte es nicht beim Neuling für einen Sieg. Man gab das Zepter aus der Hand und verlor das Spiel mit 4 Punkten.

Die Ausgeglichenheit bei Schwabing machte den Unterschied - ganze 6 Spieler scorten mit über 10 Punkten, während bei OSB Hellenen nur 3 Spieler über 10 Punkte erzielten.

Schwabing hatte viele sehr gute Optionen und konnte frische Spieler aufs Feld schicken, während die OSB Hellenen Jungs an Ihre Grenzen kamen.

1. Viertel: Der MTSV kommt gut rein und gewinnt das erste Viertel mit 26-22. Man wusste, dass es ein Highscore game werden würde, da die Defense Leistung auf beiden Seiten schwach war

2. Viertel: Die OSB konnte aufholen und teilweise eine gute Führung aufbauen, und mit +14 Punkten in die Halbzeitpause.

3. Viertel: Nach der Pause, kamen die MTSV Jungs hoch motiviert aufs Spielfeld und konnten nach und nach die Führung abbauen und auf 3 Punkte Abstand reduzieren. Bereits jetzt stand es schon 67-70.

4. Viertel: Die Kräfte von Omari Knox und Julian Lippert ließen nach. Drei Spieler mussten mit 5 Fouls das Spielfeld verlassen. David Markert erwischte einen schlechten Tag mit nur 2 Punkten. Es reichte am Ende nicht, so dass Schwabing verdient das Spiel mit 95-91 für sich entscheiden konnte.

Beste Scorer OSB Hellenen: Knox 31Pkt, Lippert 27Pkt, Kitatu 15Pkt.

Beste Scorer MTSV Schwabing: Gibbs 27Pkt, Mrda 19Pkt, Obiesie und Fischer jeweils 13 Pkt

TTL BAsketball Bamberg hat SB DJK Rosenheim zu Gast

Logo neu 08Im letzten Spiel der Vorrunde empfängt der TTL Basketball Bamberg den SB DJK Rosenheim vor der Weihnachtspause.

Nach drei Niederlagen in Folge wird es für die TTL-Jungs langsam eng. Science City Jena und die Longhorns Herzogenaurach konnten nach Siegen in den letzten Spielen zum TTL Basketball Bamberg aufschließen. Einzig der direkte Vergleich hält die Bamberger in der Tabelle noch vor den Konkurrenten um den Klassenerhalt.

Die Gäste aus Rosenheim sind sicherlich auch ein schwerer Gegner und rangieren mit einem Sieg mehr auf ihrem Konto in der Tabelle unmittelbar vor dem TTL auf Rang neun. Die Oberbayern werden sicherlich auch alles daran setzen mit einem Sieg in die Weihnachtspause zu gehen und ihren Tabellenplatz im Mittelfeld zu festigen. Die Rosenheimer haben mit Ganapamo, Hogges und Gaizauskas gleich drei gefährliche Schützen in ihren Reihen die jederzeit in der Lage sind ein Spiel alleine zu entscheiden.

Die Bamberger haben am letzten Wochenende bei den Hellenen in München trotz Niederlage eine starke Abwehrleistung geboten. Diese starke Defense werden die TTLer wieder abliefern müssen, um gegen den Gegner eine Siegchance zu haben. Dabei kommt es darauf an, beim Rebound wieder hellwach zu sein und die gefährlichen Rosenheimer Spieler vom Korb fernzuhalten.

Im Angriff müssen die Hausherren wieder selbstbewusst aber auch kontrolliert auftreten. Ob der wieder ins Training eingestiegene David Schmitt schon auflaufen kann ist noch fraglich. Seine Offensivqualitäten würden den TTLern sicherlich helfen. Das Coachingteam und die Mannschaft gehen mit Zuversicht in die Begegnung und wollen die Negativserie endlich beenden.

TROPICS GEWINNEN 70:65 IN ROSENHEIM

Oberhaching neuDas Auswärtsspiel in Rosenheim stand unter keinem guten Stern: Die Trainingswoche gestaltete sich sehr schwierig und es waren auch einige Ausfälle (Zoric, Zeis) zu beklagen, die es gegen die Oberbayern zu kompensieren galt. Als sich dann auch noch die Anfahrt verzögerte, ahnte Trainerfuchs Mario Matic bereits “eine Katastrophe”.

Nichtsdestotrotz kamen die Tropics gut in das Spiel und starteten durch den vor allem am Anfang stark aufspielenden Milan Grujic mit einer Führung. Doch bereits Mitte des ersten Viertels kam die hochmotivierte Mannschaft aus Rosenheim wieder in Führung und sollte das Spiel für lange Strecken bestimmen. Bei den Tropics lief immer weniger zusammen und einzig Torsten Walter verhinderte durch 5 starke offensive Rebounds in der 1. Hälfte und einem 3er mit dem Pausenpfiff, dass das Spiel zur Halbzeit noch ausgeglichen war (40:38).

In der Halbzeitansprache wurde die erste Halbzeit klar analysiert und sich fest vorgenommen, das Spiel jetzt unter Kontrolle zu bekommen. Allerdings konnte das vorgenommene nicht so umgesetzt werden und das Spiel gestaltete sich zunehmend sehr hektisch. Auch ein Energieschub durch Thomas Pethran konnte nicht genutzt werden, sodass es 2:30 Minuten vor Ende des 3. Viertels bereits mit minus 16 Punkten (57:41) aus Sicht der Tropics stand. Nun deutete alles darauf hin, dass die Siegesserie reißen wird. Mit einem verwandelten 3er von Janosch Kögler zum 57:48, kam 18 Sekunden vor Ablauf des Viertels, noch ein Funke Hoffnung auf.

Doch auch das letzte Viertel startete mit 2 Offensivfouls eher schlecht für die Tropics. Allerdings schien sich laut John Boyer auf ein einmal eine “Jetzt erst Recht Mentalität” bei den Oberhachingern einzustellen. Der bald 30-jährige führte nun wie gewohnt Regie und trieb die Gelbhemden an. Das gesamte Team startete nun mit viel Willenskraft eine beeindruckende Aufholjagd. Auch die jungen Spieler wie Christian Hustert fassten sich nun ein Herz und verwandelten ihre Würfe sicher.

Auf der anderen Seite des Feldes stand die Verteidigung der Tropics und zeigte damit einmal mehr ihre Qualität. In den letzten 5 Spielminuten gelang dem Sportbund, der nun völlig unter Schock stand, kein einziger Punkt mehr gegen die wechselnde Defense der „Zuti“. Wohlers und co holten Punkt für Punkt auf und kämpften nun wie besessen um jeden Ball. Als Torsten Walter einen Dreier aus der Ecke zur 67:65 traf, wurde der Spielverlauf völlig auf den Kopf gestellt und die Heimzuschauer konnten nicht fassen, was sie im letzten Viertel miterlebt haben.

Schlussendlich wurde Dank einer starken Teamleistung das Spiel gedreht und ein weiterer Sieg mit 65:70 eingefahren. Trainer Mario Matic: “Ein großes Kompliment an meine Mannschaft! Es war ein wie erwartet schweres Spiel wo meine Jungs sprichwörtlich den Hals in letzter Sekunde selbst aus der Schlinge gezogen haben. Rosenheim war perfekt von Mario Knezevic eingestellt und hat uns über drei Viertel dominiert. Der Sportbund wird noch den ein oder anderen Favoriten schlagen. So schön der Sieg auch war, es ist bereits Vergangenheit und wir müssen uns kommende Woche neu beweisen gegen Treuchtlingen.“

Jenaer Regionalliga-Basketballer feiern dritten Sieg in Folge

jena scMit dem dritten aufeinanderfolgenden Sieg erkämpfen sich die Regionalliga-Basketballer von Science City Jena langsam aber kontinuierlich ihren Optimismus zurück. Die Bundesliga-Reserve der Ostthüringer bezwang am Samstagnachmittag die Ansbacher Piranhas mit 84:71, konnte mit den beiden wertvollen Zählern den erhofften Anschluss an das Tabellenmittelfeld der Regionalliga Südost herstellen. Nunmehr gleichauf mit Bamberg und Herzogenaurach hinter den nur zwei Pluspunkte entfernten Teams aus Schwabing und Rosenheim liegend, wartet am 16.12.2017 das „kleine Thüringen-Derby“ auf Regionalliga-Ebene in Gotha. Im Freistaat-Duell beim derzeitigen Tabellenvierten würde sich das Team von Trainer Chris Schreiber nur allzu gern selbst bescheren, wohl wissend, welche Herausforderung in Westthüringen wartet. Doch zunächst stand die für Science City nicht minder schwere Partie gegen den Tabellensiebenten aus Ansbach auf dem Programm. Die mit säckeweise Erfahrung an die Saale gekommenen Mittelfranken erwiesen sich gegen den jungen Jenaer Kader über die vollen 40 Minuten als der erwartet harter Konkurrent, kämpften bis ins Schlussviertel um ihre Chance auf den Sieg. Nachdem Science City durch zwei Punkte des erneut stark agierenden Justin Smith in der 4. Minute zum 14:5 die erste, vermeintlich komfortablere Führung herausgeworfen hatte, antworteten die routinierte Gäste bis zur 10. Minute mit einem Lauf, der die Partie beim 21:21 wieder auf Anfang stellte. Zahlreiche Führungswechsel und ausgeglichene Zwischenstände prägten auch den Spielabschnitt bis zur Halbzeitpause. Unmittelbar vor der Sirene profitierte Science City Jena von einem Distanzwurf durch Julian Foerster, der die Thüringer mit 43:38 in Front bringen konnte. Mit diesem Zwischenstand aus den Kabinen kommend, setzte sich das eng umkämpfte Duell nahtlos fort. Zwar behaupteten die Saalestädter ihren Vorsprung, die Gäste blieben jedoch in Schlagdistanz. Nachdem Science City mit einem knappen 63:57-Vorsprung die letzten zehn Minuten eröffnete, stand die Anfangsphase des Schlussviertels ganz im Zeichen von Konrad Glück. Zwei Dreier des Jenaer Leistungsträgers in Kombination mit einem Korbleger von Jan Heber sorgten in der 33. Minute für eine 71:61-Führung, welche das Schreiber-Team in der verbleibenden Spielzeit konservieren konnte um den wichtigen Sieg über die Ziellinie zu bringen.

„Wir konnten heute den nächsten, wichtigen Schritt nach vorn machen und waren in der Lage auch physisch dagegenzuhalten“, bilanzierte Jenas Coach Chris Schreiber nach dem Erfolg. „Uns war bereits vor dem Duell klar, dass wir die Ansbacher Innenspieler kontrollieren müssen, um das Spiel offenzuhalten. Dieses Vorhaben haben die Jungs hervorragend umgesetzt. Der Schlüssel zum Sieg war heute jedoch unser Offensive. Wir haben es gut verstanden den Ball durch die eigenen Reihen wandern zu lassen bis der freien Spieler gefunden ist. Das sah phasenweise schon sehr ordentlich aus und macht Hoffnung für die bevorstehenden Herausforderungen. Ungeachtet dessen müssen und werden wir konsequent weiter arbeiten, um unsere derzeitige Ausgangsposition Schritt für Schritt zu verbessern“, so Schreiber.

SCJ: Smith 22 Punkte (11 Reb.), Rahn 18, Glück 12, Schneider 8 (14 Ass.), Becker 6, Kadasi 6, Heber 5, Shusel 4, Foerster 3, Smollich, Krause, Dizdar

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