Science City feiert Klassenerhalt trotz ungekrönter Aufholjagd

jena scTrotz einer am Ende knappen 79:82-Niederlage konnten Jenas Regionalliga-Basketballer am Samstagabend die Heimreise mit einem guten Gefühl antreten. Die 2. Mannschaft von Science City unterlag in Ansbach, konnte ungeachtet der Niederlage jedoch den Klassenerhalt feiern. Dabei profitierte die Bundesliga-Reserve der Saalestädter von dem Spielausgang des direkten sportlichen Kontrahenten TTL Bamberg, welcher den Hellenen München deutlich mit 72:100 unterlag. Vor dem Saisonfinale liegen die Ostthüringer uneinholbar vier Punkte vor den Oberfranken und empfangen, aller Abstiegssorgen entledigt, am kommenden Samstag (18.00 Uhr - meTecno court) den Regionalligisten aus Gotha.

„Wir haben keine gute erste Halbzeit gespielt. Im Gegensatz zu den Gastgebern haben wir von außen gar nichts getroffen, Ansbach konnte hingegen sechs Dreier verwandeln. Das hat bis zur Pause den Unterschied ausgemacht“, sagte Jenas Trainer Chris Schreiber nach der Partie. „In der zweiten Hälfte lagen wir zum Teil mit 20 Punkten zurück. Dennoch haben sich die Jungs nie aufgegeben und mit intensiver Verteidigung ins Spiel zurückgekämpft. Irgendwann sind dann unsere Würfe gefallen. Zum Schluss wurde es noch einmal richtig eng. Wir hatten kurz vor dem Ende noch einmal die Chance uns mit einem Distanzwurf in die Verlängerung zu kämpfen. Der Dreier wollte jedoch leider nicht fallen und so hat Ansbach verdient gewonnen. Ich habe den Jungs erst nach unserem Spiel das Ergebnis aus Bamberg mitgeteilt und so war die Stimmung ungeachtet unseres Spiels positiv. Am Samstag steht jetzt unser Finale gegen Gotha auf dem Plan, in dem wir uns anständig aus der Saison verabschieden wollen“, so Schreiber abschließend.Im Duell beim Tabellensiebten in Ansbach fand Science City zunächst gut in die Partie, kompensierte die schwachen Wurfquote mit viel Aufwand in der Verteidigung. Nach dem Startviertel mit 13:15 in Rückstand liegend, befanden sich die Saalestädter noch aussichtsreich im Rennen. Dies änderte sich ab Mitte des zweiten Spielabschnitts, als sich die Gastgeber nach einer zwischenzeitlichen 32:22-Führung (15.) erstmals zweistellig absetzten und diesen Vorsprung bis zum 45:27-Halbzeitstand kontinuierlich ausbauen konnten. Nach einem Korbleger des Ansbachers Goran Petrovic zum 57:30 (24.) im dritten Viertel bereits einer sichereren Niederlage entgegenblickend, stemmten sich Jenas Regionalliga-Basketballer kollektiv gegen den drohenden Blowout und verkürzten bis zur letzten Viertelpause auf 63:51. Nachdem Kristofer Krause bis zur 32. Minute mit zwei erfolgreichen Distanzwürfen den Anschluss zum 66:61 hergestellt hatte, befand sich Science City de facto wieder in Schlagdistanz. Der junge Jenaer war es auch, welcher im weiteren Verlauf für die entsprechenden Nadelstiche sorgen sollte bevor Lorenz Domrös in der 37.Minute mit seinem Korb zum 76:76 tatsächlich der Ausgleich gelang, Konrad Glück zur Jenaer 78:76-Führung nachlegte (38.). Die intensive und kämpferisch starke Aufholjagd von Science City hatte jedoch zu viel mentale Frische gekostet und so drehte Ansbach das Duell auf den letzten Metern zu seinen Gunsten.

SCJ: Krause 17, Smith 17, Rahn 13, Glück 11, Domrös 10, Heber 5, Schneider 3, Kadasi 3, Radojicic, Dizdar, Foerster, Smollich

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