TROPICS SIEG DANK STARKER ZWEITER HALBZEIT - 87:76 Erfolg über Breitengüßbach

Oberhaching neuEs war das wie erwartet schwere Spiel gegen starke Breitengüßbacher. Die Oberfranken verlangten den Tropics alles ab und gingen hochmotiviert in die Partie. Dank einer bärenstarken zweiten Halbzeit sicherten sich die Tropics letztendlich aber verdient den Heimsieg und verteidigten somit die Tabellenführung.

Den besseren Start in das Topspiel erwischten die Gastgeber und gingen konzentiert in die Begegnung. Dass sich die 9:4 Führung zwischenzeitlich jedoch in einen 17:27 Rückstand verwandelte hatte zwei Ursachen. Einerseits verlor man sowohl offensiv als auch defensiv etwas den Faden, anderseits muss man einfach die Stärke und die tolle Leistung des Gegners anerkennen. Der TSV Tröster, bei dem vor allem die Ex-Profis Alex Engel und Erik Land nicht zu stoppen waren, machten den Tropics das Leben schwer.

Doch die Oberhachinger Basketballer ließen sich nicht komplett abschütteln und kämpften sich Punkt für Punkt in die Partie zurück. Neben Topscorer Janosch Kögler, der einmal mehr seine große Klasse bewies, erwischte vor allem Christian Hustert einen Sahnetag. Der Energizer der Tropics traf in den ersten 20 Spielminuten alle seine Dreipunktversuche. Am Ende der Partie standen 5 aus 6 Treffer für den Germeringer auf dem Statistikbogen. Als Kögler mit einem verrückten Buzzerbeater mit dem Halbzeitpfiff auf 41:45 verkürzte gingen die Mannen um Kapitän Moritz Wohlers trotz des Rückstands mit einem guten Gefühl in die Kabine.

Die ersten Minuten des dritten Viertels waren wohl das Beste, was die Tropics diese Saison gezeigt haben. In der Defense wurde nun noch aggressiver verteidigt und Breitengüßbach wurde kaum noch ein offener Wurf gestattet. Im Angriff spielte John Boyer immer wieder offene Würfe für seine Mitspieler heraus. Flügelspieler Peter Zeis (am Ende 4/8 Dreier) zeigte nun auch warum er einer der bester Shooter der Liga ist. Das Trio Hustert/Zeis/Kögler verwandelte in dieser Phase gefühlt jeden Wurf hinter der 6,75m Linie und zwang Gästetrainer Laub zu einer Auszeit. Der Vier-Punkterückstand wurde dank eines 12-0 Laufs innerhalb von wenigen Minuten in einen 53:45 Vorsprung verwandelt.

Die Oberfranken zeigten sich aber wenig beindruckt vom Tropics-Feuerwerk und konterten ihrerseits über Innenspieler Erik Land. Der Ex-BBL Profi, der mit Bamberg deutscher Meister wurde, erzielte sechs Punkte in Folge und brachte seine Mannschaft zurück ins Spiel. Erneut war es ein Buzzerbeater zum Ende des Viertels, der das Momentun zu Gunsten der Gelbhemden kippte. Mit Ablauf der Uhr verwandelte Hustert einen Dreipunktwurf aus 10 Metern und sorgte für die knappe 65:63 Führung.

Im letzten Spielabschnitt zeigten die Geldhemden, warum sie die beste Defense der Liga haben. Ganze 13 Punkte gestattete man den starken Güßbachern, verteidigte nicht nur clever sondern auch mit viel Leidenschaft. Vor allem Torsten Walter brachte viel Energie aufs Feld und holte zudem wichtige Offensivrebounds für seine Mannschaft.

Im Angriff hatten sich die Oberfranken nun auf das Dreierfeuerwerk der Tropics eingestellt und machten die Dreierlinie zu. Ognjen Zoric und John Boyer erkannten die geänderte Strategie und fanden promt die offenen Räume. Das Centerduo Grujic/Wohlers hatte nun mehr Freiräume am Brett und wurde nun gekonnt von den Aufbauspielern erfolgreich ins Spiel gebracht.

Genau diese Cleverness und Variablität zeichnet die Tropics in dieser Saison aus. Kein Spieler der Gelbhemden erzielt mehr als 13 Punkte im Schnitt, dafür sind es jedoch sieben Spieler die zwischen 8 und 13 Punkten pro Spiel verbuchen. Das dürfte wohl einmalig sein im deutschen Basketball und neben der starken Abwehrarbeit einer der Hauptgründe warum man drei Spieltage vor Schluss noch in der Spitzengruppe steht. Dieser Teamgedanke macht die Oberhachinger Basketball schwer ausrechenbar. In der Verteidigung kämpft jeder für das Team und im Angriff wirft der Spieler, der an diesem Tag frei steht.

Bevor es in die heiße Schlussphase der Saison geht, folgt nun eine zweiwöchige Pause. In dieser Zeit kann man sich gezielt auf den nächsten Gegner vorbereiten. Bei den OSB Hellenen, die den Tropics unbedingt ein Bein stellen wollen, wartet die nächste schwere Aufgabe auf Wohlers und co.

Mario Matic: “Kompliment an Coach Laub und das Güßbacher Team. Sie haben uns wahrlich alles abverlangt. Wenn wir in der zweiten Halbzeit nicht so hochprozentrig treffen, geht das Spiel wahrscheinlich anders aus. Wir hatten insgesamt drei Buzzerbeater mit Ablauf der Uhr, die aus unmöglichen Entfernungen den Weg in den Korb fanden. Wenn es einmal läuft, dann läuft es und der Basketballgott ist auf deiner Seite. Von unserer Devise werden wir nicht abrücken. Wir denken von Spiel zu Spiel, bereiten uns bestmöglich auf den kommenden Gegner vor und werden unser Herz auf dem Parkett lassen. Nach der Saison werden wir dann sehen auf welchem Platz wir in der Endabrechnung landen.”

Punkteverteilung: Kögler 22, Zeis 21, Huster 17, Wohlers 11, Grujic 6, Zoric 4, Boyer 3, Walter 3, Ivancic, Pethran, Hübner

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