Jenaer Regionalliga-Basketballer feiern dritten Sieg in Folge

jena scMit dem dritten aufeinanderfolgenden Sieg erkämpfen sich die Regionalliga-Basketballer von Science City Jena langsam aber kontinuierlich ihren Optimismus zurück. Die Bundesliga-Reserve der Ostthüringer bezwang am Samstagnachmittag die Ansbacher Piranhas mit 84:71, konnte mit den beiden wertvollen Zählern den erhofften Anschluss an das Tabellenmittelfeld der Regionalliga Südost herstellen. Nunmehr gleichauf mit Bamberg und Herzogenaurach hinter den nur zwei Pluspunkte entfernten Teams aus Schwabing und Rosenheim liegend, wartet am 16.12.2017 das „kleine Thüringen-Derby“ auf Regionalliga-Ebene in Gotha. Im Freistaat-Duell beim derzeitigen Tabellenvierten würde sich das Team von Trainer Chris Schreiber nur allzu gern selbst bescheren, wohl wissend, welche Herausforderung in Westthüringen wartet. Doch zunächst stand die für Science City nicht minder schwere Partie gegen den Tabellensiebenten aus Ansbach auf dem Programm. Die mit säckeweise Erfahrung an die Saale gekommenen Mittelfranken erwiesen sich gegen den jungen Jenaer Kader über die vollen 40 Minuten als der erwartet harter Konkurrent, kämpften bis ins Schlussviertel um ihre Chance auf den Sieg. Nachdem Science City durch zwei Punkte des erneut stark agierenden Justin Smith in der 4. Minute zum 14:5 die erste, vermeintlich komfortablere Führung herausgeworfen hatte, antworteten die routinierte Gäste bis zur 10. Minute mit einem Lauf, der die Partie beim 21:21 wieder auf Anfang stellte. Zahlreiche Führungswechsel und ausgeglichene Zwischenstände prägten auch den Spielabschnitt bis zur Halbzeitpause. Unmittelbar vor der Sirene profitierte Science City Jena von einem Distanzwurf durch Julian Foerster, der die Thüringer mit 43:38 in Front bringen konnte. Mit diesem Zwischenstand aus den Kabinen kommend, setzte sich das eng umkämpfte Duell nahtlos fort. Zwar behaupteten die Saalestädter ihren Vorsprung, die Gäste blieben jedoch in Schlagdistanz. Nachdem Science City mit einem knappen 63:57-Vorsprung die letzten zehn Minuten eröffnete, stand die Anfangsphase des Schlussviertels ganz im Zeichen von Konrad Glück. Zwei Dreier des Jenaer Leistungsträgers in Kombination mit einem Korbleger von Jan Heber sorgten in der 33. Minute für eine 71:61-Führung, welche das Schreiber-Team in der verbleibenden Spielzeit konservieren konnte um den wichtigen Sieg über die Ziellinie zu bringen.

„Wir konnten heute den nächsten, wichtigen Schritt nach vorn machen und waren in der Lage auch physisch dagegenzuhalten“, bilanzierte Jenas Coach Chris Schreiber nach dem Erfolg. „Uns war bereits vor dem Duell klar, dass wir die Ansbacher Innenspieler kontrollieren müssen, um das Spiel offenzuhalten. Dieses Vorhaben haben die Jungs hervorragend umgesetzt. Der Schlüssel zum Sieg war heute jedoch unser Offensive. Wir haben es gut verstanden den Ball durch die eigenen Reihen wandern zu lassen bis der freien Spieler gefunden ist. Das sah phasenweise schon sehr ordentlich aus und macht Hoffnung für die bevorstehenden Herausforderungen. Ungeachtet dessen müssen und werden wir konsequent weiter arbeiten, um unsere derzeitige Ausgangsposition Schritt für Schritt zu verbessern“, so Schreiber.

SCJ: Smith 22 Punkte (11 Reb.), Rahn 18, Glück 12, Schneider 8 (14 Ass.), Becker 6, Kadasi 6, Heber 5, Shusel 4, Foerster 3, Smollich, Krause, Dizdar

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