Krimi mit enttäuschendem Ausgang

Es war kein großer Unterschied zu sehen am Samstagabend zwischen den Baskets Vilsbiburg und dem VfL Treuchtlingen. Doch die Gründe für die 72:76-Niederlage waren vielfältig. Nur zehn ihrer 22 Freiwürfe verwandelten die Altmühlfranken. Nur zwei ihrer 14 Dreipunktewürfe fanden ihr Ziel. Die Folge: Die Baskets, vor der Partie mit knapp 96 erzielten Punkten pro Partie die beste Offensive der Liga, blieben weit unter ihrem Saisonsschnitt und mussten sich so nicht unverdient geschlagen geben. Vilsbiburgs Topscorer Kendall Timmons machte in der Crunchtime den Unterschied und brachte sein Team zwei Mal in Führung. Weil die Harlander-Truppe in Person von Tim Eisenberger nur das erst Mal zum 72:72 ausgleichen konnte, und sowohl Simon Geiselsöder, als auch Eisenberger im entscheidenden Moment die Nerven versagten, konnte Eduard Hoffmann in der Schlusssekunde mit zwei Freiwürfen den Endstand herstellen. „Wir hätten gewinnen können, haben aber in der ersten Halbzeit zu viele Fehler gemacht,“ fand Coach Stephan Harlander nach der Partie. Nur in den letzten zwei Minuten vor der Pause kam sein Team mal so richtig in Schwung. Vilsbiburg hatte sich auf 40:31 abgesetzt. Der VfL antwortete und kam bis zur Pause auf 39:42 heran. Auch nach dem dritten Viertel blieb der Abstand drei Punkte, ehe es beim 70:70 vier Minuten vor Schluss in die dramatische Schlussphase ging.

Für Treuchtlingen spielten: Tim Eisenberger (30 Punkte, 15 Rebounds, 9 Assists), Stefan Schmoll (16 Punkte, 6 Rebounds), Florian Beierlein (16 Punkte, 5 Rebounds), Claudio Huhn (6 Punkte, 4 Assists, 4 Rebounds), Simon Geiselsöder (2 Punkte, 4 Rebounds), Jonathan Schwarz (2), Arne Stecher, Kevin Vogt, Tobias Hornn, Luca Wörrlein, Moritz Schwarz.

Für Vilsbiburg am erfolgreichsten: Kendall Timmons (18), Eduard Hoffmann (15), Joshua Gudemmi (13).

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