Gegen den Tabellenzweiten bis zum Schluss tapfer gewehrt

jena sc

Das Warten auf den ersten Saisonsieg bei den Regionalliga-Basketballer von Science City Jena hält an. Die Mannschaft von Trainer Chris Schreiber unterlag am Samstagnachmittag auf dem Parkett des Jenaer Sportgymnasiums gegen den bereits vorab favorisierten VfL Treuchtlingen mit 74:87, präsentierte sich über weite Teile der Partie hinsichtlich ihrer sportlichen Durststrecke unbeeindruckt und motiviert. Während Tim Eisenberger, der unumstrittene Leistungsträger der Gäste, im Verlauf der 40 umkämpften Minuten seine variablen Qualitäten (29 Punkte, 8 Rebounds, 7 Assists) unter Beweis stellen konnte, machten auf Jenaer Seite die Vorstellungen des talentierten Nachwuchs-Trios Jan Heber, Moritz Schneider und Marco Rahn Hoffnung auf bessere Zeiten.

„Meine Mannschaft hat heute über 40 Minuten mit viel Intensität und Leidenschaft gespielt. Wie wir in der Mitte des 3.Viertels zurückgekommen zeigt, nötigt Respekt ab und zeigt, dass der Charakter der Mannschaft stimmt. Leider fanden wir im Spiel keine Antworten, um die Kreise des Treuchtlinger Ausnahmespielers Tim Eisenberger einzuengen“, sagte Jenas Trainer Chris Schreiber nach dem Duell.

Während die junge Jenaer Regionalliga-Vertretung eine frühen Rückstand beherzt konterte, nach einem Korb von Marco Rahn zum 8:7 erstmalig in Führung ging, entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel. Erst kurz vor Ende des Startviertels gelang es den Gästen sich leicht abzusetzen. Mit 16:23 in die erste Pause gehend, schien die Partie beim zwischenzeitlichen 18:30 (12.) früh in Richtung der Gäste zu pendeln. Doch die Jenaer Jungs stabilisierten ihr Spiel, verabschiedeten sich beim 35:45-Halbzeitstand noch in Schlagdistanz liegend in die Kabinen. Vom Spielaufbau angetrieben, kämpften sich die Nachwuchs-Akteure von Science City im dritten Spielabschnitt zurück, verkürzten durch Konrad Glück, Geschick und Moritz Schneider bis auf 54:55 (27.). In dieser Phase hielten die beiden Anführer des VfL Tim Eisenberger und Stefan Schmoll dagegen, sorgten dafür, dass die Partie nicht zu Gunsten der Hausherren kippte. So blieb die Begegnung bis Mitte des letzten Viertels offen. Erst in der Schlussphase gelang es dem Tabellenzweiten, sich spielentscheidend abzusetzen und den Sieg über die Ziellinie zu bringen.

SCJ: Rahn 17 Punkte (12 Reb.), Heber 17, Schneider 11, Glück 8, Shusel 6, Rietschel 4, Becker 3, Foerster 3, Domrös 3, Krause 2, Dizdar – Gudat (DNP)

Suchen

Benutzeranmeldung

Social Network

Die ständigen Mitglieder:

 

LV Bayern

LV Sachsen

LV Thüringen

 

Copyright © 2017. All Rights Reserved.