Dezimiertes Jenaer Regionalliga-Team unterliegt in Mittelfranken

jena sc

Mit einer durch zahlreiche personelle Ausfälle nur eingeschränkten Rotation unterlag die 2. Mannschaft von Science City Jena am zurückliegenden Basketball-Wochenende in Herzogenaurach mit 86:104. Das Team von Trainer Chris Schreiber musste mit Marco Rahn, Dominik Shusel, Julian Foerster und Konrad Glück auf gleich vier etatmäßige Leistungsträger verzichten, bevor sich im Verlauf der 40 intensiven Minuten mit Jacob Lawson der fünfte Akteur verletzungsbedingt auf der Bank wiederfand. So blieb dem jungen Jenaer Kader in der Sportartikel-Metrolpole wenig überraschend, letztendlich nur die Rolle des zweiten Siegers. Dennoch kämpften die Saalestädter mit allen ihnen noch zu Verfügung stehenden Mitteln bis in den Schlussabschnitt, ehe sich die Erfahrung der Gastgeber als zu hohe Hürde erwies.

„Wir haben heute mit allen Mitteln gekämpft, aber nach der Verletzung von Jacob Lawson zunächst keinen Zugriff mehr aufs Spiel gehabt. Wie sich die Jungs dann in der zweiten Hälfte zurückgekämpft haben, spricht für die Moral des Teams. Leider hat die Kraft am Ende dann nicht mehr gereicht“, sagte Jenas Trainer Christopher Schreiber nach der Begegnung.

Während Science City konzentriert in die Partie startete, sich nach drei Minuten einen 8:2-Vorsprung erkämpft hatte, fanden die Longhorns zunehmend bessere Antworten um das Duell zu ausgeglichen zu gestalten. Nach einer zwischenzeitlichen 10:8-Führung der Herzogenauracher (5.) war es Jena zwar noch einmal gelungen, um auf 16:12 (7.) vorzulegen, die erfahrenen Franken drehten die Begegnung allerdings bis zur ersten Viertelpause wieder auf 27:24. Auch im zweiten Spielabschnitt konnten die Hausherren ihren Rhythmus halten, setzten sich mit einem 12:2-Lauf bis auf 39:26 (13.) ab, um mit einer komfortablen 57:40-Halbzeitführung in die Kabinen zu gehen.

Dafür schlug Science City Jena im dritten Spielabschnitt geschlossen zurück. Kollektiv die vorhandenen Qualitäten ausspielend, schrumpfte der Schreiber-Kader den fränkischen Vorsprung Punkt um Punkt zusammen, gewann das Viertel mit 28:19, um mit einem nur noch acht Punkte betragenden Rückstand (68:76) in die finalen zehn Minuten zu starten. Im letzten Abschnitt profitierten die Herzogenauracher jedoch von ihrer Tiefe und Erfahrung. Bis zum 82:78 in der 33. Minute befanden sich die jungen Thüringer in Schlagdistanz, ehe sich die routinierten Gastgeber spielentscheidend absetzen konnten. Mit einem 13:2-Lauf bis auf 95:80 (37.) enteilt, fehlte der eingeschränkten Jenaer Rotation in der Schlussphase gleichermaßen Kraft als auch Konzentration, um der Partie noch einmal eine Wende geben zu können.

SCJ: Heber 17 Punkte, Rietschel 14, Krause 14, Kadasi 12, JP Becker 8, Heinicke 7, Lawson 6, Schneider 6, Domrös 2, Walther, Schenderlein

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