Spielberichte

Zum Abschluss noch ein Sieg gegen Zwickau

SBR-Basketballer beenden Saison als Tabellennneunter

rosenheim sbr neuEinen versöhnlichen Abschluss feierten die Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim am vergangenen Samstag in der Gaborhalle. Dabei war der verdienten 87:76-Erfolg gleichzeitig eine Abschiedsvorstellung und ein Einstand: Während sich SBR-Center Steffen Lautner mit einer starken Leistung vom SBR verabschiedete, gaben mit Basti März und Luis Schiefer gleich zwei vielversprechende U16-Talente ihr Regionalligadebüt und somit schon einen kleinen Ausblick auf die Zukunft der Grünweißen in Deutschlands dritthöchster Spielklasse.

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Niederlage zum Saisonabschluss – Tropics verlieren beim Meister in Coburg

oberhaching 2016Der Meister hatte zur Meisterfeier geladen. Die kleine Delegation der Gelbhemden mit den letzten sechs verbliebenen Spielern machte sich auf den Weg nach Oberfranken und wollte sich im letzten Saisonspiel so teuer wie möglich verkaufen. Vor 1500 Zuschauer in der HUK Arena, die durchaus BBL tauglich ist, gelang das den Spielern von Coach Mario Matic bis Mitte des dritten Viertels auch.

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Kangaroos verabschieden sich mit Niederlage aus der Saiso

Im letzten Saisonspiel der diesjährigen 1. Regionalliga Südost unterlag die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen am Samstagabend dem Tabellenzweiten Vilsbiburg Baskets mit 64:86 (40:43). Die Kangaroos hatten sich allerdings bereits zwei Spieltage vorher den Klassenerhalt gesichert und schlossen letztendlich die Spielrunde auf dem elften Tabellenplatz ab, punktgleich mit dem Zehnten Ansbach.

Die Partie in Niederbayern verlief zunächst sehr ausgeglichen. Die Vilsbiburger benötigten den Sieg dringender als die BG, um sich noch die Vizemeisterschaft zu sichern und legten gleich entsprechend los. Die Führung wechselte im ersten Viertel aber trotzdem mehrmals, mit einer knappen 25:24 Führung ging Leitershofen sogar als Sieger aus den ersten zehn Minuten heraus. Danach bekamen die Einheimischen mehr Zugriff auf das Spiel, erspielten sich erste kleinere Führungen, welche die Stadtberger aber zunächst noch mit viel Kampf egalisieren konnten. Pech dabei für die Kangaroos, dass der zuletzt so starke Nedim Hadzovic sehr schnell drei Fouls kassierte und dadurch viel Zeit auf der Bank verbringen musste. Mit lediglich drei Punkten Rückstand und einer wie schon in den Wochen zuvor sehr ordentlichen Vorstellung gingen die Leitershofer dann in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel ging es aber dann ein wenig dahin. Wie schon im Hinspiel klaute sich Vilsbiburgs starker Aufbauspieler John Boyer, einer von vier fast immer auf dem Feld stehenden Importspielern bei den Baskets, mehrmals den Ball von den Leitershofer Guards. Er leitete dadurch Schnellangriffe ein, die in leichten Punkten endeten. Auch die Treffsicherheit der Niederbayern von der Dreierlinie stieg nun an, dazu gewann man auch von Spielzug zu Spielzug zunehmend die Überlegenheit bei den Rebounds. Die Kangaroos mühten sich zunächst noch verzweifelt. Am Ende einer langen und kräftezehrenden Saison war es gegen diesen Gegner aber letztendlich nicht mehr möglich, eine Wende herbeizuführen und die dann am Ende doch gleichsam klare wie verdiente Niederlage hinzunehmen. Unter dem Strich trat man aber trotzdem vollkommen anders auf als noch bei der herben siebzig-Punkte Schlappe gegen den gleichen Gegner im Dezember.

Insgesamt überwog bei den Kangaroos dann nach dem Spiel auch die Erleichterung, dass man diese sehr schwierige Saison noch einem guten Ende zugeführt hatte. Wer an Weihnachten angesichts der damals so desaströsen Lage vorhergesagt hätte, dass man am Ende doch vier Punkte vor dem eventuellen und deren zwölf vor dem sicheren Abstiegsplatz die Runde beenden würde, wäre wohl für verrückt erklärt worden. Es war in erster Linie sicherlich der Verdienst von Trainer Stefan Goschenhofer, der das Team binnen kurzer Zeit wieder zurück in die Erfolgsspur gebracht hat. Allerdings wurde auch ersichtlich, wie schnell es inzwischen in der Regionalliga nach oben oder unten geht. Ein paar falsche Entscheidungen, viel Verletzungspech, dazu eine ganze Reihe von Teams, die in dieser Saison aufgerüstet haben wie noch nie, führten dazu, dass man von der letztjährigen Vizemeisterschaft sehr schnell nach unten durchgereicht wurde. Die Liga wird aber auch nächstes Jahr nicht leichter werden, zwei starke Absteiger und erneut zwei sehr ambitionierte Aufsteiger werden dafür sorgen, dass man bei den Kangaroos über den Sommer seine Hausaufgaben wird machen müssen.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Hart (15), Nicolas Breuer (3/1 Dreier), Wachinger, Braun (2), Uhlich (10/2 Dreier), Dorsch (2), Hadzovic (8), Tesic (2), Veney (4), Richter (18/3 Dreier).

Beste Werfer Vilsbiburg: Novy (25), Boyer (17), Leierseder (13)

Stimmen zum Spiel:

BG-Trainer Stefan Goschenhofer: „Eine Halbzeit haben wir sehr gut mitgespielt, dann ist es angesichts zu vieler Ballverluste ein wenig dahingegangen. Einige Spieler waren jetzt sichtlich mit ihren Kräften am Ende, auch weil sie immer wieder angeschlagen in den letzten Wochen aufgelaufen sind. Am Ende zählt nur, dass wir die Liga gehalten haben. Das ist wichtig für das Gesamtkonzept in unserem Verein.“

BG-Abteilungsleiter Andres Santiago: „Es war ein hartes Jahr. Der Trainerwechsel an Weihnachten war menschlich brutal, aber unumgänglich in der damaligen Situation. Ab Januar waren wir wieder absolut konkurrenzfähig, das war der Verdienst von Trainer und Mannschaft, denen es vor allem gelungen ist, auch die Zuschauer in großer Anzahl wieder in die Halle zu bringen. Seit der Klassenerhalt vor zwei Wochen feststand sind wir bereits in die Planung für die neue Saison eingestiegen und werden nächste Woche erste Personalentscheidungen bekanntgeben können“.

Ansbach unterliegt Breitengüßbach

Nachdem im letzten Heimspiel der hapa Ansbach Piranhas der Klassenerhalt schon festgemacht wurde, konnten die Ansbacher Akteure ohne Anspannung in die letzte Partie der Saison gegen die Mannschaft aus Breitengüßbach gehen. Mit von der Partie war der wieder genesene Jonathan Pospiech, der seine Rücken-Beschwerden überwunden hat. Verzichten mussten die Mittelfranken aber auch weiterhin auf Paul Nzeocha.ansbach 2012

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Sieg im letzten Spiel

breitenguessbachDer TSV Tröster Breitengüßbach siegt in Ansbach mit 80:75 und wird somit Fünfter in der Regionalliga Südost.

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Baskets Vilsbiburg sichern sich die Vizemeisterschaft

Prote-Team bezwingt Leitershofen im letzten Saisonspiel mit 86:64

Eine lange und anstrengende Regionalligasaison ging am vergangenen Wochenende für die Baskets Vilsbiburg zu Ende. Vor über 700 Zuschauern legten die Vilsbiburger nach dem Seitenwechsel noch mal einen Gang zu und konnten das letzte Saisonspiel gegen Leitershofen am Ende mit 86:64 (43:40) gewinnen. Dadurch beenden die Baskets eine hervorragende Saison mit 18 Siegen und 8 Niederlagen auf dem zweiten Tabellenplatz.

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Ein "VestAkt" der Superlative

coburg ballMit einer Bundesliga-würdigen „Meisterfire“ zelebrierte der BBC COBURG am Samstagabend seinen Titelgewinn in der 1. Basketball-Regionalliga Südost. Der 94:67 (46:35)-Sieg gegen die TSV Oberhaching Tropics geriet dabei fast zur Nebensache.

Als Point Guard Sasa Gligorovic im letzten Angriff bewusst darauf verzichtete, noch einmal den Korb zu attackieren und stattdessen die Spieluhr auslaufen ließ, kannte der Jubel in der HUK-COBURG arena keine Grenzen mehr. Schon Minuten vorher hatten sich die 1400 Zuschauer ausnahmslos von ihren Plätzen erhoben und zollten damit einer grandiosen Saison der Vestestädter die gebührende Anerkennung. 26 Spiele, 24 Siege, zwölf Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten aus Vilsbiburg und sowohl die beste Offensive als auch die stärkste Verteidigung der Liga – dominanter kann ein Durchmarsch kaum ausfallen.

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AM ENDE KNOXT DIE ENTE – TROPICS GEWINNEN NACH TOLLER AUFHOLJAGD

oberhaching 2016Nach einer wahnsinnigen Aufholjagd schlagen die Tropics im letzten Heimspiel der Saison den Sportbund aus Rosenheim. Die gut 150 Zuschauer erlebten zwei Halbzeiten, die nicht hätten unterschiedlicher sein können. In den ersten 10 Minuten des Prestigeduells verteidigten beide Mannschaften auf hohen Niveau und ließen den jeweiligen Offensivreihen kaum Freiräume. Torsten Walter nahm SBR Topscorer Hogges unter Sonderbewachung und machte von Anfang an einen herausragenden Job gegen der amerikanischen Aufbauspieler. Bei den Gastgebern kam Eigengewächs Andy Rank bereits früh im Spiel und sicherte sich beherzt zwei Offensivrebounds. Zum Viertelende führten die Gäste, die vier Profis in Ihren Reihen haben, mit 17-16.

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Kangaroos unterliegen im letzten Heimspiel

Die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen hat ihr letztes Heimspiel in der 1.Regionalliga Südost am Samstagabend verloren. In einem sehr unterhaltsamen und bis zum Schluss spannenden Match unterlag man am Ende dem MTSV Schwabing mit 92:99. Den Klassenerhalt hatten sich die Kangaroos allerdings bereits eine Woche zuvor gesichert, so dass die Niederlage gegen die Münchner nicht weiter schmerzte.

Die Leitershofer durften sich zunächst noch einmal über eine schöne Kulisse freuen. Fast 700 Zuschauer waren in die Stadtberger Sporthalle gekommen und durften sich zuerst an den Ehrungen für die U10 und U12 Teams (beide Meister ihrer Bezirksoberligen) und die U16 (schwäbischer Titel) erfreuen. Danach standen dann die Herren im Blickpunkt. Und wer gedacht hatte, dass die Teams sich angesichts der sicheren Tabellenstände einen geruhsamen Abend gönnen würden, sah sich mehr als getäuscht. Von Beginn an entwickelte sich eine äußerst intensive und schnelle Basketballpartie, in der kein Millimeter auf dem Feld verschenkt wurde. Der Beginn des Spiels verlief ausgeglichen, das erste Viertel endete nach mehrmaligem Führungswechsel 24:26 aus Sicht der Kangaroos. In den zweiten zehn Minuten kamen dann die Gäste besser ins Spiel. Angeführt von ihrem überragenden Juniorennationalspieler Oscar da Silva, der bereits in der ersten Hälfte 22 Punkte erzielte, erspielten sich die Landeshauptstädter eine 53:44 Halbzeitführung, obwohl die BG fortlaufen aufopferungsvoll mit aller Kraft dagegenhielt.

Nach dem Seitenwechsel sollte dann die beste Phase der Leitershofer folgen. Punkt um Punkt verkürzte man den Rückstand. Gegen Ende des dritten Viertels wurde es dann zunehmend hektischer. Emanuel Richter verwandelte erst einen Dreier, wurde dann zwei Mal beim Dreier gefoult, kassierte ein unsportliches Foul an ihm und durfte dann auch nach einem technischen Foul gegen die Schwabinger Bank ein neuntes Mal binnen zwei Minuten an die Freiwurflinie. Und der 29-jährige verwandelte alle neun Würfe, brachte dadurch seine Farben mit 71:66 in Führung und erzielte 17 Punkte im dritten Abschnitt. Fortan warfen die Kangaroos nun alles in die Waagschale, gaben die Führung zunächst auch nicht mehr ab, schafften es aber auch nicht, die Münchner auf Distanz zu bringen. Diese hatten sich noch keinesfalls aufgegeben, die Partie war nun gleichsam spannend wie hochklassig, die Fans hatten ihre pure Freude an dem Match, die Stimmung in der Halle brodelte. Ein wenig schien es so, als ob die Stadtberger den Sieg vielleicht ins Ziel retten könnten. Fünf Minuten vor dem Ende führte man noch immer mit 90:84. Dann agierte man aber im Angriff zu hektisch, spielte die Optionen nicht aus, sondern verzettelte sich zumeist in Einzelaktionen. Der Gegner nutze dies eiskalt, kehrte ins Spiel zurück und hatte nun auch die Reboundhoheit. Nur eine Minute später glich man zum 90:90 aus. Und hatte dann eben diesen Oscar da Silva in seinen Reihen. Der 18-jährige ließ sich von der Kulisse nicht beeindrucken und erzielte nun die restlichen neun Schwabinger Punkte im Alleingang. Unter dem Strich war es ein zwar etwas glücklicher, aber sicherlich nicht unverdienter Sieg der Münchner. Die Spieler der Kangaroos zeigten sich zwar enttäuscht von der knappen Niederlage, konnten sich aber trotzdem mit einer sehr guten Leistung vom Publikum aus der Saison verabschieden.

Am kommenden Samstag gastiert man dann zum letzten Saisonspiel auswärts in Niederbayern bei den Vilsbiburg Baskets.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Hart (16/3 Dreier), Nicolas Breuer, Braun (6), Uhlich (11), Dorsch (6), Hadzovic (18), Tesic (4), Veney (3/1 Dreier), Richter (28/4 Dreier).

Beste Werfer Schwabing: da Silva (40), McDonald (17), Würmseher (17), Ballhausen (11)

Stimmen zum Spiel:

BG-Trainer Stefan Goschenhofer: „Ich glaube meine Mannschaft hat heute noch einmal alles abgerufen und auch alles versucht. Der Gegner hat extrem schnell gespielt, da hatten wir in der Verteidigung einige Problem. Am Ende haben wir zu wenig Teamplay gehabt und falsche Entscheidungen getroffen, das gab den Ausschlag und daher auch Gratulation an Schwabing zum Sieg. Insgesamt können wir mit der heutigen Leistung aber auch zufrieden sein und haben kämpferisch überzeugt.“

BG-Co-Trainer Tommy Nadir: „Ein wenig gab heute sicherlich den Ausschlag, dass Schwabing mehr Dreier als gewöhnlich getroffen hat und wir zwei, drei weniger als zuletzt. Da Silva konnten wir nicht kontrollieren, der ist zu gut für die Regionalliga. Die Zuschauer heute Abend werden sich daran erinnern, ihn live gesehen zu haben, wenn er demnächst in ganz anderen Ligen auftauchen wird“.

BG-Kapitän Emanuel Richter: „Wir waren heute gut, aber gegen einen sehr guten Gegner eben nicht gut genug. Trotzdem hat sich das Team in den letzten Wochen toll entwickelt und hat noch jede Menge Potential. Unsere Fans waren heute toll. Im Namen der Mannschaft möchte ich mich bei den Zuschauern, aber auch den vielen ehrenamtlichen Helfern bei unseren Heimspielen bedanken, die alle großartiges leisten“.

GGZ Baskets siegen im letzten Heimspiel gegen hapa ansbach

Am vergangenen Samstag kamen die Schumannstädter zu einem am Ende ungefährdeten 94:82 (22:20, 54:45, 71:59) Sieg gegen gut aufgelegte Ansbacher.

Zwickau startete mit schnellem Spiel und konnte sich sofort auf 11:6 (4,Min) absetzten. Die Gäste glichen bis zur 8.Minute durch zwei Dreier in Folge von C.Imberi auf 16:16 aus. A.Endig bescherte für seine Farben die 22:16 (9.Min) Fühung, bevor N.Freer im Alleingang einen Viertel übergreifenden 11:2 Lauf zur 24:27 (12.Min) Ansbacher Führung erzielte. Es entwickelte sich jetzt ein offener Schlagabtausch bei der beide Mannschaften hochprozentig zum 39:40 (16.Min) abschlossen. H.Bellscheidt übernahm jetzt viel Verantwortung und läutete einen 15:2 Lauf für Zwickau zum 54:42 (20.Min) ein, bevor M.Hertlein mit einem Dreier in letzter Sekunden den 54:45 Halbzeitstand herstellte. "Wir müssen N.Freer enger auf den Füßen stehen und keinen Zentimeter Platz für seine Würfe lassen und noch intensiver beim Rebound arbeiten" waren die Vorgaben für die 2.Hälfte. Und dies gelang hervorragend. N.Freer markierte nur 2 Punkte und Zwickau zeigte mit nur 14 zugelassenen Punkten, dass sie auch verteidigen können. M.Nagler markierte in dieser Punkte armen Phase die meisten Zähler für Zwickau und mit 71:59 (30.Min) ging es in das letzte Viertel.  In diesem setzten sich die Hausherren schnell auf 78:59 (33.Min) ab und selbst nach 2 Dreiern der Gäste durch D.Kurpiela leuchtet immer noch die 19 Punkte Führung mit 89:70 (37.Min) von der Anzeigetafel. Ansbach betrieb in den verbliebenen 3 Minuten noch etwas Ergebniskosmetik zum 94:82 Endstand. Den Sieg hatte sich das gesamte Zwickauer Mannschaft gemeinsam erarbeitet und sich so gebührend in die Sommerpause von den eigenen Fans verabschiedet.

Am kommenden Samstag geht es dann zum letzten Spiel der Saison ins weit entfernte Rosenheim

Punkteverteilung Zwickau: H.Bellscheidt 24 (3Dreier,8Ass,8Reb), A.Endig 22, M.Nagler 21 (11Reb), F.Fraas 8, K.Velishaev 6 (2Dreier), C.Ulbricht 5 (1Dreier), A.Andrus 5 (1Dreier), D.Bassl 3  (6Ass), T.Linke

Punkteverteilung Ansbach: N.Freeer 28 (2Dreier,11Reb), G.Petrovic 10 (5Ass), J.Patton 10 (2Dreier), C.Imberi 9 (2Dreier), M.Hertlein 9 (1Dreier), C.Roll 8 (1Dreier, 5Ass), D.Kurpiela 6 (2Dreier), T.Donhauser 2

 

TenneT Young Heroes unterliegen Coburg knapp nach starker Leistung

In einem wahren Krimi unterlagen die TenneT Young Heroes Bayreuth dem feststehende Meister und Aufsteiger BBC Coburg am vergangenen Samstag mit 75:79. Die Bayreuther hatten den haushohen Favoriten im letzten Heimspiel der Saison am Rande einer Niederlage und hätten mit etwas mehr Glück die Sensation schaffen können.

Kurzfristig ohne die Leistungsträger Adler und Genz im Kader, dafür mit Nachrücker Nicolai Ullmann, war es das primäre Ziel der TenneT Young Heroes vor der Partie, dem kommenden ProB-Ligisten das Leben so lange wie möglich schwer zu machen. Zuerst sah es jedoch eher nach einer Abreibung für das junge Heimteam aus. Unterstützt von zahlreichen mitgereisten Fans kam der Regionalliga-Meister deutlich besser aus den Startlöchern und führte nach fünf Minuten bereits mit 3:12. Mühsam kämpften sich die Wagnerstädter ins Spiel, fanden dann aber ihren Rhythmus und konnten durch schöne Ballrotationen bis zum Viertelende noch auf 11:16 verkürzen.

Auch die meiste Zeit des zweiten Viertels lief die Bundesligareserve einer deutlichen Coburger Führung hinterher. Dabei hatten sie vor allem mit dem blitzartigen Umschaltspiel des BBC Probleme, durch die der Gast zu vielen einfachen Punkten kam. Zwei Minuten vor der Halbzeitpause war es dann der amerikanische Forward Burris-Morton in Reihen Coburgs, der seinem Team zum ersten Mal eine zweistellige Führung verschaffte. Diese konnte das Heimteam vor der Sirene jedoch wieder auf 27:35 verkürzen.

Coach Marcel Schröder versuchte, sein Team in der Kabine anzustacheln. Trotz des Rückstandes, erinnerte er in seiner Halbzeitansprache daran, dass an diesem Tage gegen den Favoriten aus Coburg durchaus etwas zu holen sei, wenn man die Defensive etwas stabilisieren und weniger einfache Punkte zulassen könne.

Die Ansprache verfehlte ihre Wirkung nicht. Zwar stieg die Gästeführung direkt nach dem Start des dritten Viertels noch einmal kurzzeitig an, jedoch fingen die TenneT Young Heroes daraufhin „Feuer“. Drei Dreier aus drei Angriffen durch Riesner und Johannes, sowie ein Fastbreak-Lay Up des Kapitäns direkt danach, verkürzten den Rückstand innerhalb von 90 Sekunden auf nur noch vier Punkte. Während der Tabellenführer merkbar nervös wurde, lief es beim Heimteam nun offensiv und defensiv. 45 Sekunden vor dem Ende des dritten Durchgangs verkürzten zwei Freiwürfe von Philipp Johannes den Rückstand sogar auf nur einen Punkt. Doch ärgerliche sechs Zähler hintereinander vom Amerikaner Burris-Morton ergatterten dem BBC eine komfortablere Führung zum Viertelende zurück. Es stand 50:57.

Selbst der späte Schock im dritten Viertel konnte die Aufholjagd der TenneT Young Heroes nicht stoppen. Im Abschlussviertel knüpften sie nahtlos an die starke Phase des dritten Viertels an. Schnell waren sie wieder auf wenige Punkte an den Coburgern dran und ließen den feststehenden Meister nicht mehr davonkommen. Zu diesem Zeitpunkt fand man oft den Weg „inside“ zu Center Julius Seither, der durch Pick’n’Rolls freigespielt werden konnte oder sich wichtige Offensiv-Rebounds schnappte. Seine zwei verwandelten Freiwürfe 20 Sekunden vor dem Ende brachten den Underdog auf 72:74 heran. Im direkten Gegenzug erhöhte der BBC wieder auf 72:76, sodass die Wagnerstädter gezwungen waren, in den verbleibenden 15 Sekunden schnell zu punkten und den Gegner an die Freiwurflinie zu schicken. Kapitän Riesner traf den wichtigen Dreier zum 75:76 sogar nach nur 5 weiteren Sekunden. Doch sollten diese Zähler die letzten seines Teams an diesem Abend bleiben, während der BBC von der Freiwurflinie keine Schwächen mehr zeigte. Der BBC Coburg gewann schließlich etwas glücklich mit 75:79 in Bayreuth.

Die TenneT Young Heroes verließen den Court abermals mit hängenden Köpfen nach der erneuten Niederlage. Dennoch wussten sie auch, dass sie den Favoriten aus Coburg durch eine starke Leitung fast besiegt hätten. Daran wollte auch Trainer Schröder nach der Partie noch einmal erinnern: „Im letzten Heimspiel der Saison gegen die dominierende Mannschaft der Regionalliga sowie den bereits feststehenden Meister Coburg, hat die Mannschaft eine der besten Saisonleistungen abgeliefert. Trotz des Ausfalls von Nico Genz und Marius Adler waren wir auf Augenhöhe und haben die Coburger bis zum Schluss gefordert. Der Sieg wäre der Mannschaft zu gönnen gewesen, aber leider fehlte uns – wie so oft in dieser Spielzeit – am Ende das nötige Glück. Defensiv wie offensiv hat die Mannschaft leidenschaftlich und selbstlos gespielt. Besonders die jungen Spieler haben die durch die Ausfälle entstandenen Lücken gut geschlossen.“

Punkteverteilung:

Faatz, Johannes 11, Kral 11, Krug, Kurth 3, Perschnick 10, Riesner 15, Seither 20, Trieb 5, Ullmann

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