Spielberichte

Derbysieg nach starker Defensivleistung – Tropics gewinnen in Schwabing

Oberhaching neuIn dem wie erwartet hart umkämpften Derby in Schwabing sicherten sich die Mannen um Kapitän Moritz Wohlers den dritten Sieg in Folge. Grundlage für den Erfolg war einmal mehr die bärenstarke Defense der Gelbhemden. In den ersten drei Vierteln kassierte man lediglich 41 Punkte und bot neben taktischer Disziplin auch einen aufopferungsvollen Kampf. Ohne Ihren Leitwolf John Boyer, der das Team mit wertvollen Tipps von der Bank aus unterstützte, erwischten die Tropics den besseren Start in die Partie.

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Regionalliga-Basketballer unterliegen in Bamberg

jena scMit einer nicht unerwarteten 58:79-Niederlage kehrte die 2. Mannschaft von Science City Jena am Sonntag aus Franken zurück. Die Ostthüringer unterlagen ihrem Regionalliga-Kontrahenten TTL Bamberg nach einer anfänglich noch ausgeglichenen Begegnung, hatten im weiteren Spielverlauf dem physisch überlegenen Gastgeber nichts mehr entgegenzusetzen. Während die jungen Saalestädter somit weiterhin auf ihren ersten Saisonerfolg warten müssen, sich die Konkurrenz in der Tabelle der Regionalliga Südost allerdings noch in Sichtweite befindet, feierten die Bamberger ihren ersten Sieg auf heimischen Parkett.

Vor allem der bereits im Vorfeld als wichtigster Leistungsträger bekannte Niederländer Frederik Adriaans war kaum zu stoppen, ebnete mit seinem Double-Double (23 Punkte, 15 Rebounds) den Weg für die Regnitzstädter. Unterdessen konnten mit Jakub Kadasi und Richard Rietschel zwei bis zuletzt fragliche Spieler das Jenaer Trikot überstreifen. Seine Premiere im Regionalliga-Kader feierte Ole Smollich. Der Flügelspieler überzeugte bei seinem ersten Auftritt für die 2. Mannschaft von Science City mit zehn Punkten und vier Rebounds. „Ole hat seit vorletzter Woche bei uns mittrainiert, wurde am Sonntag ins kalte Wasser geworfen und konnte ungeachtet der Niederlage einen gelungenen Einstand feiern“, bilanziert Jenas Regionalliga-Trainer Chris Schreiber nach der Partie.

Das Aufeinandertreffen bei den Oberfranken entwickelte sich bereits im Verlauf des ersten Viertels zu einer eher einseitige Angelegenheit. Immer wieder gelang es den Bambergern sich am Jenaer Korb zweite oder dritte Wurfchancen zu generieren. Mit am Ende 22 Offensiv-Rebounds lag hier die Schwachstelle der Thüringer. So lagen die Hausherren nach dem ersten Abschnitt bereits mit 20:13 in Front, bevor der Vorsprung bis zur 47:31-Halbzeitführung kontinuierlich wuchs. Auch im Verlauf der zweiten Hälfte blieben die jungen Saalestädter meist nur zweiter Sieger. Mit einem 63:46-Rückstand in das Schlussviertel startend, versuchte sich Science City noch einmal aus der sich enger ziehenden Schlinge zu befreien, fand allerdings keine geeigneten Lösungen, um die Dominanz der Bamberger zu neutralisieren.

„Wir haben es nicht geschafft, die Bamberger konsequent zu stoppen und das Spiel schnell zu machen“, konstatierte Trainer Chris Schreiber. „Uns ist es zwar gelungen, den Ball im Halbfeld gut zu bewegen, in der Endabrechnung war jedoch die Überlegenheit der Bamberger beim Rebound zu groß und nicht zu kompensieren“, so Schreiber, der abschließend ein Lob verteilen konnte. „Unsere medizinische Abteilung hat bei Jakub Kadasi einen überragenden Job gemacht“. Der Einsatz des zuletzt angeschlagenen Youngsters hing bis zur Abfahrt am Sonntag am seidenen Faden. Im Spiel avancierte Kadasi für Science City Jena zum besten Werfer.

SCJ: Kadasi 12 Punkte, Heber 10, Smollich 10, Rietschel 6, Rahn 5, Glück 5, Sturcel 4, Krause 4, Foerster 2, Dizdar, Domrös

OETTINGER ROCKETS 2 GEWINNEN IN MÜNCHEN

Das Gothaer Regionalliga Team schlägt dank einer starken 2. Halbzeit die Hellenen mit 95:89 und zieht mit der Bilanz von sieben Siegen aus acht Spielen auf den 2. Tabellenplatz. Nach der langen Auswärtsfahrt taten sich die Thüringer schwer, ins Spiel zu kommen und waren besonders defensiv zu nachlässig. Das wusste sowohl der US-Amerikaner Knox mit zahlreichen Distanzwürfen, sowie die beiden Center Lippert und Kitatu korbnah auszunutzen. Zur Halbzeit lag das Team von Florian Gut mit zehn Punkten zurück (57:47). Das wollten die Rockets jedoch nicht so hinnehmen und starteten angeführt von Robert Franklin mit viel Elan ins 3. Viertel. Zwar gelangen auch den beiden Großen Tobias Bode und Sascha Mäder einige erfolgreiche Offensivaktionen, München hielt jedoch weiterhin gut dagegen (71:68). Erst im letzten Viertel drehte Gotha das Spiel. Kristian Kullamäe stellte dabei einmal mehr seine Scorer-Qualitäten unter Beweis ( 26 Punkte). Die Schlussphase gehörte dann jedoch seinem Guard-Kollegen Oliver Pahnke, mit einem entschlossenen Zug zum Korb, sowie einem Dreier (auf Assist von Kullamäe) die final entscheidenden 5 Punkte erzielte. Positiv auf Gothaer Seite war auch der Einsatz von NBBL-Youngster Max Reinhardt, der mit über 20 Minuten Spielzeit einen gelungenen Einstand feierte.

Krimi mit enttäuschendem Ausgang

Es war kein großer Unterschied zu sehen am Samstagabend zwischen den Baskets Vilsbiburg und dem VfL Treuchtlingen. Doch die Gründe für die 72:76-Niederlage waren vielfältig. Nur zehn ihrer 22 Freiwürfe verwandelten die Altmühlfranken. Nur zwei ihrer 14 Dreipunktewürfe fanden ihr Ziel. Die Folge: Die Baskets, vor der Partie mit knapp 96 erzielten Punkten pro Partie die beste Offensive der Liga, blieben weit unter ihrem Saisonsschnitt und mussten sich so nicht unverdient geschlagen geben. Vilsbiburgs Topscorer Kendall Timmons machte in der Crunchtime den Unterschied und brachte sein Team zwei Mal in Führung. Weil die Harlander-Truppe in Person von Tim Eisenberger nur das erst Mal zum 72:72 ausgleichen konnte, und sowohl Simon Geiselsöder, als auch Eisenberger im entscheidenden Moment die Nerven versagten, konnte Eduard Hoffmann in der Schlusssekunde mit zwei Freiwürfen den Endstand herstellen. „Wir hätten gewinnen können, haben aber in der ersten Halbzeit zu viele Fehler gemacht,“ fand Coach Stephan Harlander nach der Partie. Nur in den letzten zwei Minuten vor der Pause kam sein Team mal so richtig in Schwung. Vilsbiburg hatte sich auf 40:31 abgesetzt. Der VfL antwortete und kam bis zur Pause auf 39:42 heran. Auch nach dem dritten Viertel blieb der Abstand drei Punkte, ehe es beim 70:70 vier Minuten vor Schluss in die dramatische Schlussphase ging.

Für Treuchtlingen spielten: Tim Eisenberger (30 Punkte, 15 Rebounds, 9 Assists), Stefan Schmoll (16 Punkte, 6 Rebounds), Florian Beierlein (16 Punkte, 5 Rebounds), Claudio Huhn (6 Punkte, 4 Assists, 4 Rebounds), Simon Geiselsöder (2 Punkte, 4 Rebounds), Jonathan Schwarz (2), Arne Stecher, Kevin Vogt, Tobias Hornn, Luca Wörrlein, Moritz Schwarz.

Für Vilsbiburg am erfolgreichsten: Kendall Timmons (18), Eduard Hoffmann (15), Joshua Gudemmi (13).

TTL Bamberg mit Heimsieg gegen Jena

 

DerLogo neu 08erste Heimsieg ist geschafft. Mit 79:58 lieferten die TTL-Jungs einen überzeugenden Sieg gegen die Bundesligareserve von Jena ab. Von Beginn ließen die Hausherren keinen Zweifel aufkommen, dass sie heute als Sieger das Prakett verlassen wollen. Mit einer starken Verteidigung und guten Aktionen in der Offensive überzeugten die Bamberger mit starkenTeambasketball. Vor allem in den beiden ersten Vierteln waren die TTL-Jungs kaum zu stoppen. Nach einem  20:13 im ersten Abschnitt erspielte sich die Mannschaft dann einen komortablen Vorsprung mit 47:31 zur Halbzeit.

Mit Beginn des dritten Viertels zogen die Bamberger dann noch auf einem 23-Punkte-Vorsprung davon. Nach einer Auszeit bließen die Gäste aber dann zur Aufholjagd, zogen in der Verteidigung deutlich an und zwangen den TTL zu Ballverlusten, welche sie konsequent mit Schnellangriffen abschlossen. In der Anfangsphase des Schlussviertels konnten die Jenaer den Rückstand nochmals auf 15 Punkte reduzieren. Coach Wolfschmitt rüttelte seine Mannschaft fünf Minuten vor dem Ende in einer Auszeit nochmals wach. Vor allem den beiden Routiniers, Michi Lachmann und Chrisoph Dippold, übernahmen nun die Verantwortung und brachten ihr Team wieder in die Erfolgsspur.  Der Bamberger Center Frerik Adriaans erwischte am Sonntag einen Sahnetag, er dominierte die Bretter, punktete in der Offensive aus allen Lagen und hatte auch noch ein gutes Auge für seine Mitspieler. Am Ende gingen 23 Punkte - davon 3 Dreier - 15 Rebounds und 8 Assists auf sein Konto.  

Headcoach Rainer Wolfschmitt nach dem Spiel: „Mit dem Sieg heute haben wir jetzt die drei Spiele gewonnen, die wir im Kampf um den Klassenerhalt gewinnen wollten. Wir sind eigentlich voll im Saisonplan. Es wird jetzt Zeit auch mal ein Spiel gegen besser platzierte Teams zu gewinnen!“ Am kommenden Sonntag schon erwartet der TTL Basketball Bamberg zum nächsten Heimspiel den unmittelbaren Tabellennachbarn MTSV Schwabing.

TTL BA: Adriaans 23/3, Lachmann 18/0, Jefferson 9/0, Dippold 9/1, Loch 8/2, Schmitt M. 8/1, Reichmann 4/1, Hubatschek, Land, Dorn (dnp), Ulshöfer (dnp), Duckarm (dnp)

Jena: Kadasi 12/0, Heber 10/1, Smollich 10/0, Rietschel 6/0, Glück 5/1, Rahn 5/1, Sturcel 4/0, Krause 4/1, Foerster 2, Dizdar, Domrös.

GGZ Baskets gelingt trotz gutem Spiel nicht der 2.Sieg in Rosenheim

Am vergangenen Samstag lieferten die Schumannstädter zur weitesten Auswärtsfahrt der Saison in Rosenheim eine gute Leistung, die am Ende aber nicht belohnt wurde und in einer 74:84 (18:16, 31:41, 62:64) Niederlage endete.

Zwickau startete mit nur 8 Spielern hochmotiviert und führte Blitz schnell mit 14:2 (4.Min) durch starkes Teamplay. Nach einer Auszeit kam Rosenheim dann deutlich besser ins Spiel und verkürzte bis zum Viertelende auf 18:16 (10.Min). Diese 2 Punkte Führung konnten die Muldestädter in der jetzt sehr Punkte armen Begegnung bis zum 24:22 (15.Min) halten. Danach waren zwei erfolgreiche Dreier von M.Lachmann die Initialzündung zum 7:19 Lauf Rosenheims zur 31:41 (20.Min) Halbzeitführung. In dieser Phase wollten die Würfe der Sachsen einfach nicht fallen und in der Verteidigung gab es einige Unachtsamkeiten. Genau dies wurde in der Halbzeitansprache aufgearbeitet und es ging mit der gleichen Energie wie zu Spielbeginn in das 3.Viertel.

Schnelle Punkte von M.Nagler und A.Endig brachten den 36:41 (21.Min) Anschluss, doch die beiden stärksten auf Rosenheimer Seite L.Ganapamo und J.Hogges hielten durch ihre individuelle Klasse Zwickau wieder auf Distanz zum 43:54 (25.Min). Ein Dreier von F.Fraas, 4 Punkte in Folge von T.Linke und ein H.Bellscheidt Dreier später war Zwickau wieder auf 57:61 (29.Min) dran. Einstellung und Einsatz waren auf den Punkt da, so dass erst der 65:66 (32.Min) Anschluss und dann der 69:69 (35.Min) Ausgleich folgte. Doch Zwickau schaffte es einfach nicht den Bock umzustoßen und die Wende mit der eigenen Führung herbei zu führen. J.Hogges übernahm nun komplett die Spielregie und brachte sein Team mit 69:73 (35.Min) auf die Siegerstrasse. Rosenheim konnte zwar danach keinen einzigen Feldkorb mehr erzielen, zeigte sich aber mit 11 von 14 Freiwürfen in den letzten Spielminuten sicher von der Linie und konnte die taktischen Fouls von Zwickau zum Zeit stoppen beim Stand von 71:77 (38.Min) und 74:79 (40.Min) zum in die Höhe schrauben des 74:84 Endstand nutzen. "Wir haben den mit Abstand besten Start in ein Spiel und in die zweite Halbzeit hingelegt. Mit nur einer Team Trainingseinheit in der vergangenen Woche hat uns dann aber konditionell einiges gefehlt, so dass die Lösungsmöglichkeiten und offenen Würfe nicht optimal genutzt worden. In der Verteidigung haben wir einen guten Schritt gemacht und werden in den kommenen Partien darauf aufbauen".

Am kommenden Samstag kommt dann mit dem VFL Treuchtlingen eines der besten Mannschaften der Liga um 17 Uhr in die Sporthalle Mosel zu Gast und das gesamte Team freut sich auf tatkräftige Unterstützung.

Punkteverteilung Zwickau:

A.Endig 13, M.Nagler 13, H.Bellscheidt 13 (1Dreier), S.Kordis 11 (13Reb), C.Ulbricht 9 (1Dreier), F.Fraas 9. T.Linke 4, D.Bassl 2 (7Reb)

Ersatzgeschwächte Kangaroos unterliegen in Ansbach deutlich

 

Die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen musste am Samstagabend in der 1. Regionalliga Südost die erste deutliche Niederlage in dieser Saison hinnehmen. Bei HAPA Ansbach unterlag man mit 67:94 (44:52) und fiel mit nunmehr wieder ausgeglichenem Punkteverhältnis auf den achten Tabellenplatz zurück.

Die Kangaroos mussten stark dezimiert die Reise nach Mittelfranken antreten. Neben dem langzeitverletzten Michael Dorsch hatte sich auch der Ausfall von Emanuel Richter aufgrund seiner Schulterverletzung angekündigt. Der routinierte BG-Guard wird wohl nochmals zwei Wochen ausfallen. Umso bitterer, dass auch Nedim Hadzovic dann wegen Krankheit noch kurzfristig passen musste, während der Gegner in Bestbesetzung antreten konnte. Trotzdem hielt die BG die Partie zu Beginn offen, gewann das erste Viertel sogar mit 25:24. Nach rund fünfzehn Minuten gelang es bei bis dato weiterhin ausgeglichenem Spielgeschehen Ansbach dann, einen Gang höher zu schalten. In dieser Phase gelang es den Stadtbergern, offensiv noch halbwegs mitzuhalten. Bei der Verteidigungsarbeit ließ man es aber fortan an Intensität vermissen. Mit acht Punkten Rückstand ging es zwar noch halbwegs in Schlagdistanz in die Halbzeitpause, ein richtig gutes Gefühl hatte man aber da schon nicht mehr für die Kangaroos.

Und so kam es dann auch. Nach dem Seitenwechsel stellten die Nordbayern ihre Verteidigung auf Zonendeckung um. Dies brachte die Kangaroos gehörig aus dem Tritt. Anstatt den Ball schnell laufen zu lassen und Würfe zu kreieren, verzettelte man sich immer wieder in Einzelaktionen. Diese führten oftmals zu Ballverlusten und der Gegner hatte relativ wenig Mühe, den Vorsprung Punkt um Punkt auszubauen. Beim Spielstand von 77:57 ging es in das Schlussviertel, zu diesem Zeitpunkt war die Partie praktisch schon entschieden. Die Ansbacher spielten jetzt mit ihren erfahrenen Spielern ihre ganze Routine aus. Den Leitershofern fehlte es nun zunehmend auch an der Substanz, der Partie noch eine Wende zuzuführen. Dementsprechend hoch fiel die Niederlage dann am Ende auch aus, es war das erste Spiel in der diesjährigen Saison, bei welchem man eigentlich keine realistische Siegeschance hatte, sicherlich stark bedingt aber auch durch die Ausfälle.

Am kommenden Wochenende empfangen die Leitershofer, dann am Sonntagnachmittag, zum nächsten Heimspiel den Tabellendritten TSV Tröster Breitengüssbach, gleichsam eine sehr hohe Hürde.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Genck (17/3 Dreier), Breuer (3/1 Dreier), Tucker (12), Burgemeister (2), Uhlich (371 Dreier), Londene,  Benke (12), Veney (8), Tesic (10).

Beste Werfer Ansbach: Simon (23), Petrovic (16), Nzeocha (13), Roll (12), Freer (11), Jezidzic (10)

Zumindest für die Leitershofer Jugendteams verlief der Auswärts-Samstag wesentlich erfolgreicher. Die U18 gewann beim TSV Nördlingen 68:48, die U16 beim TSV Sonthofen 126:26 und die U14 beim TV Augsburg 87:76.

Stimmen zum Spiel:

Ian Chadwick, Headcoach BG: „Heute haben drei Spieler gefehlt, die zu Saisonbeginn einmal für die Starting Five vorgesehen waren. Das sind Ausfälle, die wir sicherlich nur schwer kompensieren können. Ich will das aber nicht als Ausrede zählen lassen, denn wir haben einfach über 40 Minuten hinweg nicht mit der Intensität verteidigt, die für solch ein Spiel notwendig wäre. “

BG-Co-Trainer Daniel Hamberger: „Seit langem haben wir heute auch einmal wieder das direkte Rebound Duell verloren, das sagt einiges aus. Der Gegner war heute die bessere Mannschaft wie so oft in den letzten direkten Duellen. Ich glaube es war die fünfte Niederlage in Serie gegen Ansbach“.

BG-Teammanager Andreas Moser: „Es kam heute wohl zu viel zusammen, dann wird es gerade auswärts um so schwerer. Nun heißt es Mund abwischen und dann nächste Woche mit den eigenen Fans im Rücken wieder anzugreifen, hoffentlich auch mit dann wieder etwas breiterer Aufstellung“.

Nicht sehr schön, aber wichtig

rosenheim sbr neuSBR-Basketballer mit Heimerfolg gegen Zwickau

Es war das erwartet schwere Spiel für die Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim: Gegen den Tabellenvorletzten aus Zwickau erkämpften sich die Rosenheimer zwar keinen rundum souveränen, aber einen umso wichtigeren 84:74-Heimsieg, der den Grünweißen vorerst den Anschluss ans Tabellenmittelfeld sichert.

Nur mit ihren acht Stammspielern hatten die Sachsen die lange Reise nach Oberbayern angetreten, wer daraus schloss, dass die favorisierten Gastgeber einen ruhigen Abend mit einem klaren Sieg verbringen würden, sah sich aber schnell getäuscht. Die Zwickauer begannen stark in der Gaborhalle und führten nach vier Spielminuten bereits mit zehn Zählern, auch weil den Rosenheimern bis zu diesem Zeitpunkt nur vier Punkte gelangen. Danach fanden die Knezevic-Schützlinge langsam besser ins Spiel, aber erst zur Halbzeitpause hin konnten sie sich auch dank eines starken Severin Weigel, der von Co-Trainer Christian März ein Extra-Lob bekam, einen zweistelligen Vorsprung (41:30) verschaffen. Im dritten Viertel offenbarte sich dann ein großes Problem der Innstädter in dieser Saison: die fehlende Konstanz vor allem in der Defensive. Gewann man den zweiten Spielabschnitt noch mit 25:12, ließ man in den folgenden zehn Minuten die nötige Aggression vermissen und satte 31 Punkte zu, sodass die Partie wieder völlig offen war. Und das blieb sie auch bis zum Schluss – der richtungsweisende Sieg für die Rosenheimer konnte erst in der letzten Minute vorwiegend von der Freiwurflinie, von der man an diesem Tag allerdings keine überzeugende Quote erzielen konnte, unter Dach und Fach gebracht werden.

Garanten für den Erfolg waren einmal mehr der überragende Kapitän Jguwon Hogges, der neben 17 Punkten noch 13 Rebounds und 8 Assists ablieferte, und der reboundstarke Evans Ganapamo, der sich 12 Abpraller sicherte und dazu noch 20 Punkte beisteuerte. Aber auch die Riege unter dem Korb präsentierte sich in guter Verfassung, neben Severin Weigel (8 Punkte) und Marco Lachmann (10 Punkte) erzielte auch Rückkehrer Adrian Gheorghiu sechs Zähler. Außerdem spielten der gewohnt treffsichere Gaizauskas (14 Punkte), Breitfeld (4), Strasser (3), Bekteshi (2), März und Schiefer.

 

hapa ansbach bezwingt Leitershofen

Nach einem aus Ansbacher Sicht 0:5-Beginn, der in der Folge jedoch schnell egalisiert werden konnte, bot sich den gekommenen Anhängern der Mittelfranken eine äußerst spannende Partie. Keine der beiden Mannschaft konnten sich in den ersten 10 Minuten einen eindeutigen Punkte-Vorteil erarbeiten (nach Beginn maximal 3 Punkte Differenz). So stand nach dem 1. Viertel ein minimaler Ansbacher 24:25-Rückstand auf der Anzeigentafel. Hauptverantwortlicher war zu Beginn wieder einmal der Neuzugang Walter Simon, der in knapp 7 Minuten neben enorm wichtigen 12 Punkten, zudem eine perfekte Wurfauswahl auf den Statistik-Bogen zaubern konnte (2P: 6/6).

ansbach 2012

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TENDENZ ZUR KOMPLEXITÄT: OSB HELLENEN und GOTHA 2 BIG

Das Spiel der Aufsteiger und Neulinge in der 1. Regionalliga. Gotha definitiv das bislang reifste Team der Liga und heißer Aufstiegskandidat.

muenchen hellenen

Omari Knox mit 38 Punkten, Ben-Mateta Kitatu mit 21 Punkten, Jermaine Julian Lippert mit 19 Punkten.

David Markert mit einem verstauchten Finger nur mäßige Leistung. Danke trotzdem an David für den Einsatz.

Giacomo May leider mit Knieproblemen nur auf der Bank und gar nicht aufgestellt worden. Coach Dictapanidis trotzdem mit 11 Leuten am Start. Premiere für Petar Bevanda, der in München studiert und bei der Herren 1 des BC Hellenen neuerdings mit trainiert.

Gotha's Statistiken auf wesentlich 4 Leute verteilt mit Robert Anthony Franklin und 27 Punkten, Kristian Kullamäe mit 26 Punkten, Tobias Bode mit 14 Punkten und Sascha Mäder mit 12 Punkten.

Das Basketball-Universum entstand vor ungefähr 125 Jahren.Zu Anfang war es absolut simpel strukturiert und seither wird eszunehmend komplexer. Diese Bewegung vom Simplen zum Komplexen ist dem Universum eigen und Wissenschaftler nennen das die "Tendenz zur Komplexität".


Die endgültige oder ultimative Komplexität, die Stelle auf die dieser gesamte Prozess ausgerichtet ist, nennen wir Gott.

Alles was diese Bewegung zu Gott hin fördert und beschleunigt ist gut, alles was sie behindert oder verhindert ist böse.

Wenn wir wissen wollen ob etwas gut oder böse ist, Krieg, Töten und Waffenschmuggel zum Beispiel, sollten wir uns fragen, was wäre wenn jeder das tun würde. Würde das uns in diesem Teil des Universums bei der Bewegung unterstützen oder zurückhalten?
Dann bekommen wir eine Vorstellung davon ob es gut oder böse ist was wir tun.

Und, noch wichtiger, wir wissen warum es gut oder böse ist.


Vilsbiburg sprach kürzlich von einem Basketball Gott.

Den muss es wohl wirklich geben, denn die Ergebnisse vom Wochenende zeigen eine eindeutige Tendenz.


Bei den Hellenen ist aktuell der Wurm drin.

Erneut verliert man Daheim knapp am Ende. Durch Stop The Clock sieht das Ergebnis dann größer aus, wie es wirklich war.

In der letzten Minute 39-40 war noch alles drin, nur leider klappt es wieder nicht.

Gotha 2 zu erfahren, ein super starkes und stets sportliches Team, ebenfalls Aufsteiger und Neuling in der Liga, trotzdem mehr Intelligenz am Ende und in jedem Fall mit mehr Geduld.
1. Viertel: Das Spiel startet voller Kraft und die OSB Jungs entscheiden es für sich mit 3 Punkten.


2. Viertel: Nach wenig Glück bei den Hellenen und einem überragenden Ben Kitatu, geht man mit 57-47 in die Halbzeit Pause. Für die Zuschauer ein Wahnsinnsspiel. Sehr viele schöne Spielsituationen auf beiden Seiten. Kombinationen, Pick and Rolls, Fastbreaks, Turnovers und Abschlüsse und ein Buzzer Dreier von Omari Knox kurz vor der Halbzeitpause.

In der Halbzeitpause verschwinden beide Teams in den Kabinen. Etwas Musik in der Halle für gute Laune. Und die Teams kommen dann mit neuer Energie zurück aufs Feld.


3. Viertel:Es läuft noch ganz gut bis zur 25. Minute, doch dann bei Gotha ein Timeout, und das Blatt wendet sich. Die Tendenz bei Gotha zur Komplexität zu erkennen,u nd das Viertel geht an Gotha. 71-68 zu dem Zeitpunkt.


4. Viertel: Gotha gibt alles, von Anfang an. Man hört Gotha's Coach permanent anfeuern und koordinieren. Hellenen scheinen verschlafen und unbeholfen. Gotha's Coach probiert alles und doppelt wo es nur geht. Spiel wird etwas härter. Hellenen kämpfen zurück. Schlagabtausch über Schlagabtausch, aber Gotha schafft es endlich und kommt auf 80-81 ran, geht in Führung und bei Hellenen ist die Puste raus. Danach spielt Gotha das Spiel professionell zu Ende, und die OSB Jungs verlieren am Ende mit 6 Punkten Daheim. Es sollte nicht sein. Die OSB Hellenen müssen leider noch viel lernen.

Es war eine Lernstunde für den gesamten Verein. Glückwunsch an Gotha an dieser Stelle. Sehr gut gespielt.

 

Nächste Woche auswärts gegen Longhorns Herzogenaurach am 18.11.2017 um 19:30 Uhr.

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