Finanzordnung

RLSO-FINANZORDNUNG

- Beschlossen Altdorf 19.06.2010

I. ALLGEMEINE GRUNDSÄTZE

§ 1 RECHTLICHE GRUNDLAGEN
Die Finanzordnung der Basketball Regionalliga Südost e.V. (RLSO) regelt die Finanzverwaltung in Verbindung mit der Satzung und den Ordnungen.

§ 2 EINNAHMEN
Der RLSO finanziert ihre Aufwendungen aus Beiträgen, Gebühren, Umlagen, Auflagen und sonstigen Einnahmen.

§ 3 UMLAGEN
Die Mitgliederversammlung des RLSO kann eine einmalige Umlage beschließen, die der Deckung bestimmter Ausgaben dient.

§ 4 GEBÜHREN
1. Für die Teilnahme von Mannschaften am Spielbetrieb des RLSO werden Meldegebühren erhoben. Die Meldegebühren der RLSO sind in der Ausschreibung festgelegt.
2. Für die Teilnahme von Personen an Maßnahmen oder Veranstaltungen der RLSO werden Teilnahmegebühren erhoben, über deren Höhe der Vorstand der RLSO entscheidet.
3. Für Verwaltungsvorgänge und Dienstleistungen werden Gebühren erhoben, über deren Höhe der Vorstand der RLSO entscheidet.

§ 5 VERWENDUNG VON MITTELN
Die Mittel des RLSO sind nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit zu verwenden. Von der öffentlichen Hand zur Verfügung gestellte Mittel sind nach deren Bestimmungen zu verwenden und nachzuweisen. Ausga-ben dürfen nur im Rahmen der Wirtschaftspläne getätigt werden, sofern diese Finanzordnung nichts Anderes regelt.

§ 6 ZUSTÄNDIGKEIT
1. Der Finanzreferent ist für die Finanzplanung und Finanzverwaltung der RLSO zuständig. Dies umfasst insbesondere die Aufstellung der Wirtschaftspläne sowie des Jahresabschlusses, die Überwachung der Einnahmen und Ausgaben sowie deren satzungsgemäße Verwendung.
2. Er ist ferner zuständig für die Verwaltungsorganisation der RLSO.
3. In Steuer- und Versicherungsfragen obliegt ihm die Abwicklung mit den zuständigen Stellen.

II. HAUSHALT

§ 7 WIRTSCHAFTSPLÄNE DER RLSO
1. Die RLSO erstellt für jedes Geschäftsjahr einen Wirtschaftsplan.
2. Der Wirtschaftsplan des laufenden und des Folgejahres wird vom Finanzreferent zum Beginn des Geschäftsjahres dem Vorstand der RLSO vorgelegt und von diesem beschlossen. Sie werden von der Mitgliederversammlung des Geschäftsjahres verabschiedet.
3. Die Wirtschaftspläne sind den Mitgliedern spätestens vier Wochen vor der Mitgliederversammlung zuzusenden.
4. Die Wirtschaftspläne enthalten eine genaue Aufstellung aller zu erwartenden Einnahmen und aller geplanten Ausgaben.
5. Einnahmen- und Ausgabenseite der Wirtschaftspläne müssen ausgeglichen sein.
6. Alle im Wirtschaftsplan vorgesehenen Mittel sind grundsätzlich zweckgebunden. Es gilt jedoch das Gesamtdeckungsprinzip.

§ 8 JAHRESABSCHLUSS
1. Nach Ablauf des Geschäftsjahres hat der Ressortleiter Finanzen bis zum 15. Juni den Jahresabschluss dem Vorstand vorzulegen. Der Vorstand legt sie der Mitgliederversammlung zur Genehmigung vor

§ 9 REVISION
1. Die Institution der Revision regelt die Satzung.
2. Die Prüfung erstreckt sich auf den Kassenbestand, die sachliche und rechnerische Richtigkeit der Einnahmen und Ausgaben, die Ordnungsmäßigkeit der Belege, die Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit der Verbandsführung sowie die Einhaltung der Bestimmungen dieser Ordnung.

III. ZAHLUNGSVERKEHR

§ 10 ZAHLUNGEN
1. Der vom Vorstand Beauftragte ist berechtigt, im Rahmen der Bestimmungen der Finanzordnung und der Wirtschaftspläne Zahlungen entgegen zu nehmen und Ausgaben zu leisten.
2. Ausgaben, die über die Voranschläge der Wirtschaftspläne hinausgehen, dürfen nur geleistet werden, wenn ein Deckungsnachweis gegeben ist. Diese Ausgaben bedürfen der vorherigen Genehmigung durch den Vorstand der RLSO, bei Beträgen bis zu 1.000 € durch den Vorsitzenden oder des Finanzre-ferenten.

§ 11 ZEICHNUNG
1. Im Zahlungsverkehr der RLSO ist Doppelzeichnung vorgeschrieben. Zeichnungsberechtigt für die Konten der RLSO sind:
a) Vorsitzender mit einem Stellvertreter
b) Finanzreferent mit einem Stellvertreter
c) Vorsitzender oder Finanzreferent mit der gem. § 10 beauftragten Person

§ 12 VORSCHUSS
Vorschüsse auf Ausgaben im Rahmen des Wirtschaftsplanes sind beim Finanzreferenten zu beantragen.

IV. BUCHFÜHRUNG UND BELEGE

§ 13 BELEGUNG VON AUSGABEN
1. Als Ausgabenbelege werden nur Originalrechnungen und Quittungen mit Originalunterschrift anerkannt.
2. Die Belege sind durch den zuständigen Fachreferenten auf sachliche Richtigkeit und rechnerische Richtigkeit zu prüfen. Er bestätigt die Richtigkeit durch Unterschrift.
3. Die Anerkennung erfolgt durch Unterschrift des Präsidenten/Vorsitzenden oder eines Stellvertreter/Vizepräsidenten.

§ 14 BUCHFÜHRUNG
1. Für die kaufmännische Buchführung in der RLSO ist die Geschäftsstelle verantwortlich. Jede einzelne Finanzaktion ist zu belegen.
2. Die Bücher sind jährlich zum Ende des Wirtschaftsjahres abzuschließen.

V. ERSTATTUNG VON AUSLAGEN

§ 15 RICHTLINIEN ZUR ERSTATTUNG VON AUSLAGEN
1. Alle Mitarbeiter der RLSO erhalten, soweit sie im Rahmen der ihnen in der Satzung oder den Ordnungen zugewiesenen Aufgaben oder auf besondere schriftliche Veranlassung eines Verbandsorganes tätig werden, die dadurch entstehenden Kosten erstattet.
2. Der Anspruch auf Erstattung von Auslagen muss in dem Wirtschaftsjahr geltend gemacht werden, in dem die Auslagen angefallen sind.

§ 16 REISEKOSTEN
1. Dienstreisen, zu denen der Mitarbeiter durch die Ordnungen des DBB oder RLSO verpflichtet ist, bedürfen keiner besonderen Genehmigung.
2. Dienstreisen sind grundsätzlich vorher durch den Fachreferenten zu genehmigen. Ist dies in Einzelfällen zeitlich nicht möglich, kann die Genehmigung im Nachhinein erteilt werden.
3. Die Höhe der Reisekostensätze wird vom Vorstand festgesetzt und im Anhang zu dieser Finanzordnung veröffentlicht.

VII. LEHRGÄNGE, PRÜFUNGEN, SPORTVERANSTALTUNGEN

§ 17 RICHTLINIEN FÜR DIE ABRECHNUNG VON VERANSTALTUNGEN
1. Lehrgänge, Prüfungen und Sportveranstaltungen der RLSO und seiner Gliederungen sind nach den “Richtlinien zur Abrechnung von Lehrgängen“ zu beantragen, durchzuführen und abzurechnen.
2. Die Richtlinien werden vom Vorstand beschlossen.

 

Anhang 1 zur RLSO-Finanzordnung ERSTATTUNG VON AUSLAGEN

A) REISEKOSTEN-BESTIMMUNGEN

1. Reisen sind grundsätzlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln durchzuführen.
Es werden die tatsächlichen Fahrtkosten öffentlicher Verkehrsmittel 2. Klasse vergütet. Die Benutzung der 1. Klas-se bedarf der vorherigen Genehmigung durch den Präsidenten oder den Ressortleiter V.
Kilometergeld (€ -,30 je km) kann gezahlt werden, wenn gegenüber der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel
a) entweder die Gesamtreisekosten niedriger werden oder
b) eine erhebliche Zeiteinsparung erzielt wird.
Im Falle von b) ist vorher die Genehmigung des Präsidenten oder des Ressortleiters V einzuholen.
2. Als Tage- und Übernachtungsgelder werden gezahlt:
a) TAGEGELD:
Die Höhe des Tagegeldes bestimmt sich nach den Pauschbeträgen des Einkommensteuergesetzes. Es wer-den erstattet (bei ein- und mehrtägigen Reisen):
• Eintägige Reise: 8 Stunden und weniger 0 EUR
• Eintägige Reise: mehr als 8 Stunden 12 EUR
• Mehrtägige Reisen, Anreisetag ohne Zeitvorgabe 12 EUR
• Mehrtägige Reisen, Abreisetag ohne Zeitvorgabe 12 EUR
• 24 Stunden (Zwischentag) 24 EUR
Die tatsächliche Abwesenheit wird für jeden einzelnen Kalendertag ermittelt. Die Erstattung von Verpfle-gungs(mehr)aufwendungen, die über den Gesamtbetrag des Tagegeldes hinausgehen, ist grundsätzlich nicht zulässig.
Eine Tätigkeit, die nach 16:00 Uhr begonnen und vor 08:00 Uhr des nachfolgenden Kalendertages beendet wird, ohne dass eine Übernachtung stattfindet, ist mit der gesamten Abwesenheitsdauer dem Kalendertag der überwiegenden Abwesenheit zu rechnen.
Erhält der Dienstreisende am Ort kostenlos Frühstück, Mittag- oder Abendessen, werden die Tagessätze wie folgt gekürzt:
• für Frühstück 20% (Mindestsatz EUR 1,50)
• für Mittagessen 40% (Mindestsatz EUR 2,67)
• für Abendessen 40% (Mindestsatz EUR 2,67)
• mindestens jedoch für jede Mahlzeit ein Betrag in Höhe des jeweils gültigen Sachbezugswertes nach der Sachbezugsverordnung (Mindestsatz)
Die Dauer der Abwesenheit wird durch Beginn und Ende der Reise bestimmt. Als Beginn der Reise gilt der Zeitpunkt, an dem die Wohnung verlassen werden musste. Die Reise ist beendet mit dem Wiedereintreffen in der Wohnung. Für Dienstreisen bis zu acht Stunden können die Pauschalbeträge nicht geltend gemacht wer-den.
b) ÜBERNACHTUNG bis zu € 18,50
Übersteigt die Hotelrechnung für die reine Übernachtung (Kosten ohne Frühstück) den Satz von € 18,50, wird sie im Ausnahmefall nach Abzeichnung durch den Ressortleiter V in voller Höhe vergütet. Die Hotel-rechnung ist in jedem Fall als Beleg beizufügen.
Wird Schlafwagen benutzt, werden diese Kosten unter Beifügung der Rechnung anstelle einer Übernachtung vergütet.
3. Reisekosten werden nur gegen Vorlage einer spezifizierten Reisekostenabrechnung (RLSO-Formblatt) vergütet. Bei Tagungen erfolgt die Abrechnung für alle Teilnehmer gemeinsam auf dem entsprechenden Vordruck (RLSO-Formblatt).
4. Die Reisekosten gelten mit der Beschlussfassung über die Durchführung der Reise oder mit der schriftli-chen Auftragserteilung bzw. Einladung zur Teilnahme an einer Veranstaltung als genehmigt.

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